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	<title>Bundesland-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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	<description>Für den Schutz alter Bäume in Deutschland</description>
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	<title>Bundesland-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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		<title>Friederiken-Eiche im Hasbruch bei Bremen (Kreis Oldenburg, Niedersachsen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/friederiken-eiche-im-hasbruch-bei-bremen-kreis-oldenburg-niedersachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 18:56:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/friederiken-eiche-im-hasbruch-bei-bremen-kreis-oldenburg-niedersachsen/">Friederiken-Eiche im Hasbruch bei Bremen (Kreis Oldenburg, Niedersachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Friederiken-Eiche im Hasbruch bei Bremen (Kreis Oldenburg, Niedersachsen)</strong></h1></div>
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<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Naturschutzgebiet Hasbruch bei Delmenhorst, Forstamt Neuenburg der Niedersächsischen Landesforsten; nahe der Autobahn A 28 zwischen Bremen und Oldenburg (Abfahrt 18: Hude), Parkplatz an der Revierförsterei, von dort ausgeschildert etwa 15 min Fußweg zur Friederikeneiche durch das Naturschutzgebiet; Landkreis Oldenburg, Niedersachsen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 800 Jahre (700 &#8211; 900 J.), aus Standort, Baumgestalt, historischer Bestandesgeschichte hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,95 m (Taille in 0,6 m Stammhöhe, gemessen März 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 25 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 53.070750, O 8.476500</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">März 2026 (die Ausrufung ist am Do 27. August 2026 geplant)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_0">
				
				
				
				
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die besonders alte und europaweit berühmte Friederiken-Eiche wurde nun von uns als Nationalerbe-Baum ausgewählt. Sie wächst im Naturschutzgebiet (NSG) Hasbruch, welches mit seinem auf Teilflächen naturwaldartigen Zustand für die Kenntnisse der dortigen Waldgeschichte und natürlichen Waldentwicklung große Bedeutung hat und interessante Einblicke zur Lebenserwartung alter Eichen liefert.</p>
<p>Das unterbliebene Bestandesmanagement hat nämlich dazu geführt, dass dort etliche von den vielen uralten Eichen inzwischen abgestorben sind, da sie im hohen Alter immer kleiner werden (&#8222;Kronenrückzug&#8220;), in der Folge von Konkurrenzbäumen überwachsen und durch deren Beschattung schließlich zum Absterben gebracht werden können.</p>
<p>Das NSG Hasbruch ist bekannt dafür, dass dort seit etwa 150 Jahren auf Teilflächen nicht mehr in die Bestandesentwicklung eingegriffen wurde, um die natürlichen Abläufe zu erforschen und besser sichtbar zu machen. Nur bei der Friederiken-Eiche hat man eine Ausnahme gemacht und Konkurrenzbäume zurückgedrängt, so dass sie überlebt hat und von uns als Nationalerbe ausgewählt wurde. Die Niedersächsischen Landesforsten sind sehr stolz, dass sie damit nun auch einen Nationalerbe-Baum in ihren Wäldern erhalten und wir uns mit darum kümmern, dass er weiterhin eine freie Krone entwickeln und möglichst lange in Würde altern kann.</p>
<p>Die zu findenden Altersschätzungen zur Friederiken-Eiche reichen von 500 bis 1.500 Jahre, darüber staunt man. Wir haben uns daher sehr intensiv mit dem Alter dieser Eiche befasst, denn das war noch mit entscheidend, ob sie Nationalerbe-Baum werden kann bzw. soll. Wir geben ja auf unserer Website (nicht auf der Baumtafel) auch das Alter an, immer mit einer Spanne der Schätzungen basierend auf belastbaren Informationen. Der erfahrene Alteichenkenner Jeroen Pater hat die Friederiken-Eiche in seinem Buch &#8222;Riesige Eichen&#8220; ausführlich mit historischem Hintergrund und Bildmaterial beschrieben, und sie wird von ihm mit einem Alter von 500-800 Jahren eingeschätzt, maximal 700-800. </p>
<p>Wir selbst haben durch die ständigen Untersuchungen an alten Bäumen von den vielen gemeldeten Nationalerbebaum-Kandidaten inzwischen umfangreiche Erfahrungen mit der Alterseinschätzung, darunter auch an sehr vielen alten Eichen und landen so bei 700-900 Jahren für die Friederikeneiche. Dabei wird der nasse Standort berücksichtigt, der dort zu einem geringeren Zuwachs und somit zu höherem Alter führt.</p>
<p>Die vormals vielen uralten knorrigen Eichen im Hasbruch stammten ursprünglich aus einem Hutewald (seit dem 13. bis ins 19. Jahrhundert), sind also zunächst mit relativ freier Krone aufgewachsen. Das sieht man der Friederikeneiche auch heute noch eindeutig an, da sie einen im unteren Abschnitt z.T. schiefen und noch mit dicken Ästen versehenen Stamm aufweist. So könnte eine Eiche nicht aussehen, die im dichten Bestand aufgewachsen ist, da dann die unteren Äste durch Lichtmangel schnell abgestorben wären und der Stamm infolge der Konkurrenz von Nachbarbäumen gerade nach oben wächst. Das bedeutet: sie stand ihr Leben lang halbwegs frei und hatte daher eine gute Belichtung der Krone, mit der Folge eines guten Zuwachses in den ersten Jahrhunderten ihres Lebens. Auch in den Unterlagen zum Hasbruch steht, dass dies im 13. Jahrhundert ein Weide- und Hutewald des Klosters war.</p>
<p>Weiter gibt es in einem Buch von J.G. Kohl (1864: &#8222;Die alten Eichen im Oldenburgischen – Nordwestdeutsche Skizzen&#8220;, S. 7-26) auf Seite 23 in der 7. Zeile den hochinteressanten und glaubhaften Satz, dass bei der Untersuchung einer gefällten Rieseneiche im Hasbruch Jahrringe von der Stärke eines kleinen Fingers (= 10-12 mm) und welche von wenigen (= 2-4) Millimetern Stärke gegeben habe.</p>
<p>Das hört sich realistisch an und wenn man auf diese Weise 500 Jahrringe einschätzt mit </p>
<ul>
<li>100 Jahrringen von 10 mm Breite   = 100 cm </li>
<li>200 Jahrringen von 7 mm Breite     = 140 cm</li>
<li>200 Jahrringen von 3 mm Breite     <u>=   60 cm</u></li>
</ul>
<p>macht das zusammen 300 cm  x 2 = Stammdurchmesser 6,00 m aus. </p>
<p>Dann wären es allerdings bei 6 m Stammdurchmesser fast 20 m Stammumfang, was bei Eichen nicht möglich ist. Die Friederiken-Eiche hat aktuell etwa 8 m Stammumfang (was ja auch sehr beachtlich ist).</p>
<p>Will man auf das verbreitet genannte Alter der Friederikeneiche von 1.250 Jahren kommen bei 8 m Stammumfang = ca. 2,50 m Stammdurchmesser, dann hätte eine Stammhälfte 1,25 m Dicke. Darin müsste über das <strong>gesamte(!)</strong> Baumleben von den mutmaßlichen 1.250 Jahren ein <strong>mittlerer</strong> Zuwachs von nur 1 mm Jahrringbreite erfolgt sein. Das ist aus unserer Sicht ausgeschlossen: keine Eiche in Deutschland hatte über so einen langen Zeitraum einen so geringen Zuwachs, auch nicht die ältesten, sondern meist mindestens 2-5 mm. So ist z.B. die berühmte Ivenacker Methusalem-Eiche mit einem Stammumfang von 11,55 m glaubhaft 850 Jahre alt.</p>
<p>Daher gehen wir wohlwollend von etwa 800 Jahren Lebensalter (700 – 900 Jahre) der Friederikeneiche aus, was ja auch oberste Liga in Deutschland ist.</p>
<p>Als aktueller Handlungsbedarf wird derzeit das Kleinhalten von Konkurrenzbewuchs im unteren Kronenbereich erkannt und soll zeitnah und dann regelmäßig vorgenommen werden.</p>
<p>Der oft als &#8222;Urwald&#8220; bezeichnete Hasbruch ist auch weit über die Region hinaus bekannt und berühmt für seine vielen weiteren alten und z.T. skurrilen Baumgestalten, u.a. beeindruckende Hainbuchen und Rot-Buchen. Zudem sind die Prozessabläufe dort sehr gut untersucht. Ich kenne das NSG Hasbruch seit 45 Jahren und war schon 13 mal dort, u.a. um Fotos für Vorlesungen und Vorträge zu machen. Und auch als meine Mutter bis vor wenigen Jahren in ihrem hohen Lebensalter im Seniorenheim in Bremen lebte, sind wir öfters dorthin gefahren, da sie es sich ausdrücklich gewünscht hat.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/07/Gross-02-IMG_20260211_114716-af.jpeg" title="der charakterstarke Methusalem rundherum voll erlebbar aus gebührendem Abstand">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/07/Gross-08-P9198902-ps-Hasbruch.jpeg" title="unbedingt noch weiter im eindrucksvollen &quot;Urwald&quot; umsehen: z,B. nach imposanten Hainbuchen">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/friederiken-eiche-im-hasbruch-bei-bremen-kreis-oldenburg-niedersachsen/">Friederiken-Eiche im Hasbruch bei Bremen (Kreis Oldenburg, Niedersachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/eiche-im-schlosspark-putbus-auf-ruegen-kreis-vorpommern-ruegen-mv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 14:18:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/eiche-im-schlosspark-putbus-auf-ruegen-kreis-vorpommern-ruegen-mv/">Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Schlosspark der Landstadt Putbus im Südosten der Ostsee-Insel Rügen: am Weg durch den Park von der unteren östlichen Ecke des Marktes (am Theater) hinunter zum Marstall. Das Eichenpaar steht nach etwa 100 m links am Weg, beidseitig einer Bank, davon die Eiche rechts der Bank mit geschlossenem Stamm. Es gibt von allen Parkseiten etliche Parkzugänge mit Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge. Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 450 Jahre (400 &#8211; 500 Jahre, aus Standort, Baumgestalt, historischen Bildern und Parkgeschichte hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,05 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen März 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 20 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 54.351556, O 13.470323</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">März 2026 (die Ausrufung ist am Sa 1. August 2026 um 14:00 Uhr geplant)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_1">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die ausgewählte Eiche steht am Parkweg von der südöstlichen Marktecke hinunter zum Marstall mit Schwanenteich, nach etwa 100 m links am Weg und ist der rechte Baum des dortigen Eichenpaares beidseitig der Bank. Man sollte sich etwas Zeit für die Bank zwischen den beiden Eichen nehmen, da dies ein starker Ort der Inspiration ist. Und anschließend auch den riesigen Park erkunden, um auf den vielen geschwungenen Wegen und einigen Park-Alleen die schöne Landschaft und herrlichen Ausblicke zu genießen.</p>
<p>Der Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens passt sich wunderbar in das leicht hügelige Gelände ein und enthält zahlreiche dendrologische Besonderheiten, auch Bäume z.T. höheren Alters. Die beiden ältesten dürften die ausgewählte Eiche und ihre Schwester neben der Bank sein – sie sind sicherlich gleichzeitig gepflanzt worden, allerdings heute in einem sehr unterschiedlichen Zustand. Denn die andere wurde vor 100 Jahren ausgemauert und mit Zement verfüllt, was damals der Stand des Baumwissens war: das sollte man bei hohlen Bäumen machen, um sie vor Pilzen zu schützen und zu stabilisieren. Für beides hat sich dies dann später leider als falsche &#8222;Behandlung&#8220; erwiesen, und daher wurde die Füllung später wieder entfernt, was nochmal Schaden gemacht hat. Deshalb ist die andere, genannt &#8222;Hohle Eiche&#8220; fast vollkommen hohl und hat in ihrem Stamm große Öffnungen.</p>
<p>Mit ihrem geschätzten Alter von 450 Jahren müssen die beiden Eichen noch aus der Zeit vor der Parkgründung stammen – auf einer alten Parkkarte von 1834 sind sie schon als ältere Bäume eingezeichnet. Der Park wurde (erst) im 18. Jahrhundert im französischen Stil begründet, aber schon bald im 19. Jhdt. grundlegend wieder umgestaltet zu dem heutigen englischen Landschaftsgarten. Dies hat Jahrzehnte in Anspruch genommen und wurde damals zweideutig als &#8222;grüne Revolution&#8220; bezeichnet. Dafür verantwortlich waren Fürst Wilhelm Malte zu Putbus mit seiner Gattin Fürstin Luise.</p>
<p>Die Fürstin hat maßgeblicher an der Parkgestaltung mitgewirkt als bisher angenommen, sowohl zu Lebzeiten des Fürsten (z.B. wenn er häufig auf seinen langen Reisen war) als auch nach seinem Tode, als sie einige Zeit das Parkmanagement selbst übernommen hat. Daher hat die Stadt für diesen Nationalerbe-Baum nun den neuen Namen &#8222;Schlosspark-Eiche Fürstin Luise&#8220; gewählt, um auch ihre Leistungen anzuerkennen und bekannter zu machen (Bäume und Alleen mit seinem Namen gibt es schon). Die beiden Eichen stehen interessanter Weise am Entstehungsort der Parkanlage: es ist unterhaltsam sich vorzustellen, wie das Eichenpaar mit Bank dazwischen dem Fürstenpaar immer wieder als Ort der Inspiration bei der Parkentwicklung gedient haben könnte…</p>
<p>Im Park gibt es zudem etliche sehr schöne Ausblicke sowohl in die Parklandschaft als auch in die Weite des Umlandes, z.T. bis zur Ostsee (zum Rügischen Bodden bei Lauterbach) und zur Insel Vilm. Eine Allee wurde schon damals vom Schlosspark bis zum Bodden in Lauterbach angelegt (etwa 2,5 km). Lange geschlossene Alleen mit insgesamt über 30 Baumarten sind ja ein besonders starkes &#8222;Markenzeichen&#8220; der Insel Rügen.</p>
<p>Berühmt ist der Schlosspark Putbus auch für seinen Bärlauchbestand – eine aromatische Heil- und Gewürzpflanze der Krautschicht, die angenehm nach Knoblauch schmeckt, aber nicht dessen Geruchs-Nebenwirkungen hat. Die Bärlauchblätter werden im Park kontrolliert gesammelt und in umliegenden Gaststätten verarbeitet.</p>
<p>Putbus macht zudem seinem Ruf als Rosenstadt alle Ehre: rund um den Park, z.B. am Markt lässt sich die beeindruckende Sortenvielfalt direkt erleben. Und weiter gibt es etliche attraktive Möglichkeiten im und am Park, nett einzukehren – wo ich die besondere leckerste Torte gegessen habe, verrate ich hier nicht. Aber die gibt es jedes Mal, wenn ich dort bin, und sie kennen mich dort schon… (ich brauche nichts mehr zu sagen, wenn ich komme). Ich kenne den Park seit 25 Jahren, da wir seit damals regelmäßige Rügenurlauber waren (und sind). Sehr sehenswert ist auch direkt am Park der große Rundplatz &#8218;Circus&#8216; mit seinen 9 radförmig angelegten Alleen, etwas weiter östlich als der Markt.</p>
<p>Heutzutage sind solche Parkanlagen eine Herausforderung für die Verantwortlichen durch den Klimawandel: infolge von immer mehr sowie längeren und extremeren Hitze- und Trockenperioden sind in den letzten 10 Jahren besonders viele Altbäume abgestorben, so auch etliche hier in Putbus. Daher ist das Parkmanagement aktuell ein wirklich kompliziertes Thema, denn man möchte einerseits das Kunst- und Lebenswerk – hier von Fürst und Fürstin zu Putbus – erhalten, muss aber den Baumartenbestand an die Veränderungen anpassen.</p>
<p>Es gibt inzwischen einige Ansätze mit Baumartenwechsel auch hier im Park, wo eine eindrucksvolle Mischung aus den schon bisher vorhandenen Baumarten mit neuen einheimischen und nichtheimischen gelungen ist, die testweise nun im Park neu eingeführt werden. Das bleibt spannend und man muss bei Bäumen lange Geduld haben, bis eine abschließende Beurteilung der neuen Arten möglich ist…</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-01-IMG_20230902_084851.jpeg" title="Wenn man vom Markt kommt, kann man die beiden Eichen in der Parklandschaft nicht übersehen.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-02-IMG_20260316_094817-af1.jpeg" title="das imposante Eichenpaar mit Bank am Weg, rechts die von uns ausgewählte">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-05-IMG_20260319_130358.jpeg" title="Stammaufteilung in 3 Stämmlinge in etwa 6 m Höhe">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-06-20220315_165223-af2.jpeg" title="Der linke Baum – auch als &#039;Hohle Eiche&#039; bezeichnet – war früher ausgemauert.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-07-IMG_20230902_085305-af.jpeg" title="ihr Stamm heute fragmentiert und mit &quot;Durchblick&quot;">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/eiche-im-schlosspark-putbus-auf-ruegen-kreis-vorpommern-ruegen-mv/">Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Starker Ginkgo in Bornheim-Roisdorf bei Bonn (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/starker-ginkgo-in-bornheim-roisdorf-bei-bonn-rhein-sieg-kreis-nrw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 06:44:43 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=4369</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/starker-ginkgo-in-bornheim-roisdorf-bei-bonn-rhein-sieg-kreis-nrw/">Starker Ginkgo in Bornheim-Roisdorf bei Bonn (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Starker Ginkgo in Bornheim-Roisdorf </strong><strong>bei Bonn (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Ginkgo (<em>Ginkgo biloba</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Park vom Haus Wittgenstein: dies ist Privatgelände und zu beachten; der Zutritt zum Park und Baum ist werktags auch ohne Anmeldung von 9-17 Uhr gestattet; unmittelbar außerhalb des Bonner Stadtgebietes: 53332 Bornheim-Roisdorf, Ehrental 2-4; Rhein-Sieg-Kreis, Bundesland: NRW</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 185 Jahre (aus der Gebäude- und Parkhistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,15 m (in 1,3 m Stammhöhe), an der Taille in 0,7 m Höhe: 4,95 m (gemessen im Jan. 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 20 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 50.752903, O 7.002807</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">9. Juli 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/07/10/bewegende-ausrufung-des-starken-ginkgos-in-bornheim-bei-bonn-nrw/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_2">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dieser starke Ginkgo steht im kleinen, aber feinen Park am Haus Wittgenstein des Bibelseminars Bonn. Er ist dreistämmig (Teilung in etwa 2 und 5 m Stammhöhe), hat einige bemerkenswerte ChiChi-Zapfen (Erläuterungen weiter unten) und einen besonders schönen Habitus. Es stehen sich 2 Exemplare am Rundweg auf der oberen Parkebene gegenüber, dieser ausgewählte ist der größere und dickere von beiden. Man kann davon ausgehen, dass beide zum selben Zeitpunkt gepflanzt wurden, also gleich alt sind: vermutlich zur Fertigstellung von Haus Wittgenstein 1845, weil damals auch der Park angelegt wurde.</p>
<p>Wenn eine Baumart all ihre Verwandten und Abkömmlinge äußerlich unverändert überlebt und die Drift der Kontinente, die Entstehung der Gebirgsketten, das Kommen und Gehen von Reptilien und Eiszeiten unbewegt und seit fast 200 Mio. Jahren ohne größere Schäden überstanden hat – dann zeigt das schon eine einzigartige Zähigkeit und fordert uns Respekt ab. Es wurden versteinerte Ginkgoblätter in vielen Regionen der Nord- und Südhalbkugel gefunden (auch hier bei uns!), die nahezu identisch mit den Blättern der heute lebenden Ginkgobäume sind. Daher wird die Art auch zu Recht als lebendes Fossil bezeichnet.</p>
<p>Ginkgos können über 1.000 Jahre alt werden, bei uns allerdings bisher höchstens etwa 250 Jahre, denn die Baumart wurde erst 1730 nach Europa eingeführt und hier dann nur allmählich verbreitet. Sie erreichen hierzulande bisher Stammumfänge von 3-4 m, nur selten maximal etwa 5 m wie bei diesem Exemplar. In seiner Heimat China habe ich den sog. Ur-Ginkgo gesehen mit über 16 m Stammumfang, eine unfassbar schöne und sehenswerte, glaubhaft etwa 3000-jährige Baumskulptur (ein Bild dieses Baumveterans wird beim anderen Ginkgo-Nationalerbebaum in Riesa/Sachsen gezeigt).</p>
<p>Die Baumart hat etliche Besonderheiten, weshalb ihr Blatt auch das Logo der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft prägt: die lang gestielten, zweilappigen Blätter sind durch ihre fächerartige Form unverwechselbar. Am schönsten sind Ginkgos zweifellos im Herbst (Oktober bis November), wenn sich ihre Blätter bis in den November leuchtend goldgelb färben und die einmalige Blattsilhouette noch prägnanter in Erscheinung tritt.</p>
<p>Es gibt nur weibliche oder männliche Bäume, da die windbestäubten Blütengeschlechter auf unterschiedlichen Individuen vorkommen. Die weiblichen Blüten pressen zur Blütezeit morgens einen Flüssigkeitstropfen aus, um den Pollen aufzufangen – es lohnt sich, im Mai darauf zu achten und ihn vielleicht in der Morgensonne glitzern zu sehen. Der Bestäubungstropfen trocknet dann tagsüber wieder ein, wodurch der Pollen in das Blüteninnere gelangt.</p>
<p>Die von weiblichen Bäumen produzierten Samen sind bei uns bisweilen unbeliebt wegen ihres ranzigen Geruchs zur Reifezeit, in China hingegen extrem begehrt und hochverehrt: chinesische Ginkgosamen-Sammler ziehen im Herbst bei Sonnenaufgang durch die Parkanlagen, um die nachts heruntergefallenen Samen zu sammeln und dann zu verarbeiten. Davon können wir noch viel lernen.</p>
<p>Auch die medizinische Wirkung der Inhaltsstoffe von Ginkgoblättern ist unbestritten, Ginkgo-Präparate werden daher sogar in der Schulmedizin verordnet: zur Durchblutungsförderung und Steigerung der Gehirnaktivität mit Verbesserung des Erinnerungsvermögens.</p>
<p>Die Rinde ist eine schicke silbrig-graue, korkige Netzborke, sie ist schwer entflammbar und macht die Bäume im Alter feuerresistent. An der Unterseite von Ästen bilden sich gelegentlich Ausstülpungen – Chi-Chi, gesprochen: Tschi-tschi – wie Stalaktiten in Tropfsteinhöhlen, die nach unten wachsen. Wenn Sie das sehen wollen, müssen Sie sich viele Ginkgos anschauen, denn sie kommen äußerst selten vor. Bei diesem Ginkgo gibt es aber sogar mehrere Chi-Chi&#8217;s.</p>
<p>Zur Historie von Haus Wittgenstein (nach Wikipedia): <em>Die Villa geht auf eine mittelalterliche Höhenburg an gleicher Stelle zurück. 1789 ging das Gelände in den Besitz der Familie Wittgenstein über. Die heutige klassizistische Villa anstelle des mittelalterlichen Vorgängerbaus wurde 1844/45 errichtet. Mitte der 1980er Jahre wurde die Anlage an die damals noch junge Partei Die Grünen verkauft und diente ihr nach Vollendung des Umbaus seit 1989 als Tagungshaus und Sitz ihrer Finanzverwaltung, ab 1991 auch als Bundesgeschäftsstelle. 1995 zog diese dann nach Bonn um.</em></p>
<p>Die heutige Nutzung vom Haus Wittgenstein mitsamt den Nebengebäuden erfolgt durch das 1995 gegründete Bibelseminar Bonn e.V. (BSB), eine Ausbildungsstätte vom Bund evangelisch freikirchlicher Gemeinden.  Das BSB nimmt jährlich etwa 50-60 Studierende auf und verbindet Theologie, Gemeindedienst und Mission, um Studierende für haupt- und ehrenamtliche kirchliche Aufgaben auszubilden.</p>
<p>Bei meinem 2. Ortstermin saß ich kurze Zeit im Eingangsbereich des Hauptgebäudes (vor der Besprechung mit der Hausleitung und -verwaltung), als mir von den vorbeikommenden Schülern gleich selbstgemachte Schokoladenbrezeln zum Verzehr angeboten wurden – von dieser Gastfreundschaft war ich ganz überwältigt.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_2  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_2_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260326_082021-af.jpeg" title="Wenn man vom Eingangstor kommt, ist der dreistämmige Ginkgo rechts am Rundweg nicht zu übersehen.">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260326_082021-af-400x284.jpeg" alt="Starker Ginkgo in Bornheim-Roisdorf: Wenn man vom Eingangstor kommt, ist der dreistämmige Ginkgo rechts am Rundweg nicht zu übersehen." srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260326_082021-af.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260326_082021-af-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4361" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-02-IMG_20260326_082254.jpeg" title="und ihm gegenüber am Rundweg sein Bruder (links hinten)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-03-IMG_20260326_084123-af.jpeg" title="den Park prägendes Ginkgopaar von der unteren Parkebene aus beiderseits oberhalb der Treppenanlage">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-04-IMG_20260326_084437.jpeg" title="beide Bäume Ende März, der rechte Baum bereits austreibend (hinten: Haus Wittgenstein)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-05-IMG_20260326_082314.jpeg" title="Stammbasis voller interessanter und prägnanter Wülste und Knollen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-06-IMG_20260128_172229-af.jpeg" title="höher am Stamm noch interessantere Ausstülpungen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-07-IMG_20260128_171622-af.jpeg" title="und an der Unterseite des starken Astes oben rechts beginnende ChiChi-Bildung">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/starker-ginkgo-in-bornheim-roisdorf-bei-bonn-rhein-sieg-kreis-nrw/">Starker Ginkgo in Bornheim-Roisdorf bei Bonn (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Dicke Eiche Endlichhofen (am Dorfrand, bei Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/dicke-eiche-endlichhofen-am-dorfrand-bei-nastaetten-im-rhein-lahn-kreis-rheinland-pfalz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 11:02:17 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=4299</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/dicke-eiche-endlichhofen-am-dorfrand-bei-nastaetten-im-rhein-lahn-kreis-rheinland-pfalz/">Dicke Eiche Endlichhofen (am Dorfrand, bei Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Dicke Eiche Endlichhofen (am Dorfrand, bei Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">in der Gemeinde Endlichhofen, zur Verbandsgemeinde Nastätten gehörig; am südlichen Ortseingang, beim Beginn des Sträßchens Schultheisengärten 1, mit eigener Bushaltestelle &#8218;Endlichhofen Dicke Eiche&#8216; an der Kreisstraße K 80 von Ruppertshofen nach Oelsberg, im rechtsrheinischen Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 500 Jahre (400 – 600 Jahre, aus Standort, Baumgestalt und Ortshistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,75 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen Jan. 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 25 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 50.200466, O 7.820572</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;"> 28. Juni 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/06/29/sehr-besondere-ausrufung-der-dicken-eiche-endlichhofen-rheinland-pfalz-bei-bad-ems/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_3">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es handelt sich um eine ästhetisch besonders schöne und interessante Uralteiche, mit etlichen Totästen (von denen möglichst viele erhalten bleiben sollen) und vielen alters- und lebensgeschichtlich bedingten &#8222;Macken&#8220;. An ihr sind so ziemlich alle Methoden der Baumpflege und -sicherung der vergangenen Jahrzehnte &#8222;ausprobiert&#8220; worden, wie sie früher nach dem jeweiligen zeitlichen Kenntnisstand angewendet wurden. Zum Glück wurde sie aber kaum beschnitten. In letzter Zeit ist die Eiche in den sehr guten Händen eines engagierten Baumpflegers und -Sachverständigen, der nun unterstützt wird von uns und einem jungen Arboristenteam unseres neuen DBU-Projektes ArBoR:Net, worüber er sich sehr freut.</p>
<p>Der amtierende und seit seiner Kindheit in Endlichhofen lebende Ortsbürgermeister hat mir berichtet, dass die Eiche in den 1970er Jahren nach seiner Erinnerung kaum besondere Beachtung fand. Damals hatten sie als Kinder gerne in ihrer Nähe gespielt, dort alle paar Jahre viele Maikäfer gefangen und sind mit Räuberleiter in ihr großes Stammloch geklettert. Das jährliche Maifeuer wurde dann lange Zeit auf dem Platz bei der Eiche gefeiert, und man traf sich gerne und oft unter ihr. Seit Anfang der 1980er Jahre fanden jährlich Dorffeste an der Eiche statt.</p>
<p>1974 rauchten Jugendliche in ihrem hohlen Stamm und es entstand ein Feuer, das sich zu einem Vollbrand des ganzen Baumes entwickelte, den die Feuerwehr erst nach 2 Tagen mit Schaum löschen konnte. Ein Gutachten ergab damals, dass der Baum dadurch einen enormen Schaden genommen hatte – man hat sich aber dafür ausgesprochen, die Eiche als Ortswahrzeichen unbedingt zu erhalten.</p>
<p>Ursprünglich hatte sie einen stammnahen Ring aus Bruchsteinen um den Stammfuß, später sogar einen Betonring. Beides wurde etwa 1980 wieder entfernt, um eine Wurzelbehandlung und eine &#8222;Baumsanierung&#8220; durchzuführen, das Stamminnere wurde mit Pilzbekämpfungsmittel ausgespritzt. Mitte der 1990er Jahre erfolgte erneut eine &#8222;Baumsanierung&#8220;, nachdem ein großer Ast abgebrochen war. Es wurden Seile, Gurte und Stangen eingebaut. Alles erfolgte immer nach dem jeweiligen Stand des Wissens, der sich seitdem aber laufend veränderte.</p>
<p>Danach wurde Steinmehl zur Bodenverbesserung unter den Kronenbereich ausgebracht und der Wurzelbereich mit einer Strohdecke geschützt. Die jungen Blätter am Baum wurden im Sommer mehrmals mit einem Mittel gegen Mehltau besprüht. Es brach erneut ein sehr großer Ast ab, und seitdem wurden regelmäßige Baumkontrollen durchgeführt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/DEU_Endlichhofen_COA.svg?utm_source=commons.wikimedia.org&#038;utm_campaign=index&#038;utm_content=original" alt="" title="" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Seit 2005 ist die Eiche prägender Teil des Gemeindewappens von Endlichhofen (Wappen Endlichhofen: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DEU_Endlichhofen_COA.svg">Own work using: [1]</a>, Public domain, via Wikimedia Commons)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mitte des ersten 2000er Jahrzehnts erfolgten weitere Bodenverbesserungen. 2007 entfernte man die Strohdecke wieder bis auf 5 cm Stärke, 2008 wurden eine Düngung und Bodenbelüftung durchgeführt. 2010 errichtete man einen Rastplatz vor der Eiche und installierte erstmals eine Hinweistafel zum Baum. 2015 wurde der Kronenbereich mit einem Rundholzzaun abgegrenzt und auf die Gefahr durch herabfallende Äste mit Warnschildern hingewiesen. 2017 und 2023 wurden Filme über die Eiche gedreht (u.a. vom SWR).</p>
<p>Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat die Eiche 2014 als zweitdickste Eiche von Rheinland-Pfalz ausgezeichnet, was auch heute noch zutrifft.</p>
<p>Mit dieser umfassenden, wenn auch stark gekürzten Aufzählung von historisch belegten Ereignissen und Maßnahmen an der Eiche dürfte sie einer der bestdokumentierten Bäume des Landes sein. Das liegt u.a. an der schon lebenslang vorhandenen Wertschätzung und Zuneigung des heutigen Ortsbürgermeisters zur Eiche und da er auch schon zuvor von 1997 bis 2009 Ortsbürgermeister war (und nun erneut seit 2024). Mein großer Dank an Herrn Ortsbürgermeister Ulrich Birkenstock für all diese umfassenden Informationen!</p>
<p>Der aktuelle Zustand der Eiche ist altersentsprechend nicht ohne Probleme und &#8222;Macken&#8220;, die aber auf dem heutigen baumbiologischen Kenntnisstand und mit aktuellen Sichtweisen und Methoden der Baumpflege beherrschbar sind. Der aktuell für diese Eiche seit etwa 20 Jahren zuständige sehr erfahrene und versierte Baumpfleger wird nun zusammen mit einem jungen Arboristenteam aus dem DBU-Projekt ArBoR:Net umfassende behutsame Maßnahmen an der Eiche durchführen, die ihren langfristigen Erhalt und Schutz sichern sollen.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll ist diese Eiche auch durch ihre Alleinstellung in Dorfnähe, und vom Umfeld der Eiche aus ist der weite Blick in die hügelige Landschaft des &#8222;Blauen Ländchens&#8220; (im rheinland-pfälzischen Hintertaunus) so attraktiv.</p>
<p>Ich bezeichne diese Eiche seit der ersten Minute unserer Bekanntschaft als &#8218;Caspar David Friedrich-Eiche&#8216;, denn sie ist der Inbegriff von uralten Eichen, wie sie der berühmte Maler über alles liebte und vielfach darstellte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_3  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260129_120450-af.jpeg" title="Wenn man in Endlichhofen ankommt, kann man die Dicke Eiche am Ortseingang nicht übersehen.">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260129_120450-af-400x284.jpeg" alt="Dicke Eiche Endlichhofen: Wenn man in Endlichhofen ankommt, kann man die Dicke Eiche am Ortseingang nicht übersehen." srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260129_120450-af.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260129_120450-af-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4291" />
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				</a>
				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_1"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-02-IMG_20260129_120749.jpeg" title="bei Raureif ein unglaublicher, surrealistischer Anblick: schöner kann eine alte Eiche nicht aussehen">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-02-IMG_20260129_120749-400x284.jpeg" alt="Dicke Eiche Endlichhofen: bei Raureif ein unglaublicher, surrealistischer Anblick: schöner kann eine alte Eiche nicht aussehen" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-02-IMG_20260129_120749.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-02-IMG_20260129_120749-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4292" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-03-IMG_20260129_120939.jpeg" title="der gewaltige hohle Stamm mit Eingang für Kinder oder kriechende Erwachsene">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-04-IMG_20260129_121158.jpeg" title="und im Stamminneren der Blick bis in die Krone">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-07-IMG_20260325_152440-af.jpeg" title="großes Stammloch von einem vor langer Zeit ausgebrochenen starken Ast/Stämmling">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-08-IMG_20260325_152804-af.jpeg" title="Aussehen wie in einem Bild von Caspar David Friedrich vor 200 Jahren mit Sonnenscheibe (o.l.)">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/dicke-eiche-endlichhofen-am-dorfrand-bei-nastaetten-im-rhein-lahn-kreis-rheinland-pfalz/">Dicke Eiche Endlichhofen (am Dorfrand, bei Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<item>
		<title>Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/steinbank-eiche-im-fuerst-pueckler-park-muskau-oberlausitz-sachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:26:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/steinbank-eiche-im-fuerst-pueckler-park-muskau-oberlausitz-sachsen/">Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Fürst Pückler-Park Bad Muskau: im Ort ist der Park von überall ausgeschildert, Parkplätze und etliche Zugänge gibt es von der Clara-Zetkin-Straße und der Parkstraße vom polnischen Grenzübergang in nordwestlicher Richtung. Die Eiche steht am sog. Petzoldweg, etwa 100 m von der Neiße (Grenze zu Polen) entfernt auf freier Wiese. Ostsachsen: Oberlausitz; Landkreis Görlitz, Sachsen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 450 Jahre (350 – 550 Jahre, aus Standort, Baumgestalt, historischen Bildern und Parkgeschichte hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,10 m (an Taille in 1,1 m Stammhöhe, gemessen April 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 22 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 51.551211, O 14.724901</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">29. Mai 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/05/30/erfolgreiche-60-ausrufung-der-steinbank-eiche-im-fuerst-pueckler-park-bad-muskau-oberlausitz-sachsen/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_4">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die ausgewählte Eiche steht am Petzoldweg im Muskauer Park, nicht weit von der Neiße und ist einfach zu finden, wenn man im deutschen Parkteil auf dem nah am Fluss verlaufenden Weg von der Doppelbrücke nach Nordwesten läuft: dann ist es die vierte alte Eiche am Weg, durch die Steinbank nicht zu verfehlen. Dies ist nun neuerdings der östlichste Nationalerbe-Baum Deutschlands! Die große Steinbank an dieser Eiche wurde vor etwa 170 Jahren am Stammfuß platziert, inzwischen wächst sie in die Eiche ein – dies wird weiter fortschreiten und bleibt spannend mitzuverfolgen.</p>
<p>Solche alten Eichen sind auch immer ein bedeutender Lebensraum  für eine große Anzahl seltener, bedrohter Tierarten (im Stamminneren und in ihrer Krone): vor allem Insekten, darunter ganz besonders viele Käferarten. Daher sind ihre Baumpflege und ggf. -Sicherungsmaßnahmen auch immer eine Herausforderung, um dabei möglichst viele dieser Habitatstrukturen zu erhalten.</p>
<p>Was mag die damals Verantwortlichen bewogen haben, die Steinbank genau an dieser Eiche zu platzieren? Dazu ist nichts bekannt, aber man darf annehmen, dass sie ihnen besonders wichtig war. Vermutlich war es sogar einer ihrer Lieblingsplätze damals: mit Blick über die Wiesen der Auenlandschaft auf all die besonderen alten Bäume. Das Alter der Eiche ist schwer zu schätzen: hat sie Grundwasser-Anschluss? Das ist dort in etwa 10 m Tiefe für Eichen zwar erreichbar, die Neiße wird allerdings immer mal in längeren Trockenperioden zu einem beschaulichen Flüsschen mit wenig Wasser. Und sie kann auch zu extremen Hochwassersituationen führen wie zuletzt im August 2010.</p>
<p>Es gibt ein eindrucksvolles naturgetreues Aquarell der Steinbank-Eiche von etwa 1860: damals sah sie auch schon älter aus mit großer Krone, aber wohl kaum über 250 Jahre. Und in den letzten Jahrzehnten wird sie eher langsamer gewachsen sein, da ihre Krone nicht mehr groß ist.</p>
<p>Zu alten Eichen Im Muskauer Park und Umgebung ist gerade ein spannendes und sehr schönes Buch erschienen: &#8222;Odin, Thor, Hermann: die Generation 500+ (ein Spaziergang zu den Muskauer Uralteichen)&#8220; von der Stiftung &#8218;Fürst-Pückler-Park Bad Muskau&#8216; (Cottbus 2026, Umfang 132 Seiten mit 175 Abbildungen: alte und neue Fotos, Aquarelle und Karten).</p>
<p>Auf der Website <a href="http://www.muskauer-park.de/welterbe">www.muskauer-park.de/welterbe</a> erfährt man, dass der Muskauer Park seit 2004 auf der UNESCO-Welterbeliste steht <em>&#8222;…und maßgeblich Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871) zu verdanken ist. Er schuf beiderseits der Neiße ein Meisterwerk, das als der klassische Landschaftsgarten bezeichnet wird. Der grüne Fürst gilt als Begründer der modernen Landschaftsgestaltung mit Einflüssen, die über Europa hinaus bis nach Amerika reichten. Pücklersche Prinzipien sind nach wie vor aktuell: Mit seinen 1834 erschienenen „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“ verfasste er ein bis heute viel zitiertes Lehrbuch. Neben allgemeinen Hinweisen zur Anlage eines Landschaftsgartens beschreibt Pückler darin seine Vision des Muskauer Parks, der sich heute auf dem Territorium zweier Staaten erstreckt. Durch einen gemeinsamen deutsch-polnischen Antrag gelangte der Park auf die Welterbe-Liste. Nicht zuletzt wurde damit das grenzüberschreitende Management bei der Pflege des kulturellen Erbes von Pückler gewürdigt</em>.&#8220; Viele weitere interessante Informationen schließen sich auf dieser Website an.</p>
<p>Der Geschäftsführer der Stiftung &#8218;Fürst-Pückler-Park Bad Muskau&#8216; und sein Team sind begeistert über die nun erfolgte höchstrangige Auszeichnung ihrer Steinbank-Eiche als Nationalerbe-Baum und fassen dies (zu Recht) als Anerkennung ihres Engagements für Erhalt, Schutz und Entwicklung der riesigen Parkanlage auf. Es ist eine große Verantwortung, dieses Erbe zu bewahren, und sehr eindrucksvoll, wie erfolgreich ihnen das gelingt. Und nun kommt also die Steinbank-Eiche auch noch als Nationalerbe mit hinzu, dabei unterstützen wir die Verantwortlichen auch mit fachlichem Beirat.</p>
<p>Eindrucksvoll: Fürst Pückler kaufte damals privat etliche alte Eichen in der Umgebung mit dem zugehörigen Grundstück, um sie zu schützen! Daher gibt es in der Region (im Park und in den nahen Siedlungen) eine beachtliche Anzahl noch lebender alter Eichen, die sehr beeindrucken. Sie alle wurden in die Auswahl für unsere Nationalerbe-Baumsuche einbezogen, aber schnell war sehr deutlich, dass die Steinbank-Eiche unser Favorit für diese Region in Sachsen ist.</p>
<p>Die Lage der Parkanlage ist sehr einmalig, das wird auch Fürst Pückler schon damals so empfunden haben und hat sich deshalb gerade dort so in die Landschaftsgestaltung hineingesteigert (sein Wirken in Bad Muskau erfolgte etwa 1815 – 1845). Dies wird sogar von manchen als &#8222;Parkomanie&#8220; bezeichnet – den Begriff kannte ich bisher noch nicht. Das Besondere der Landschaft für den Park ist die Neiße mit ihren hügeligen Wiesenlandschaften, dies hat Pückler aufgegriffen sowie genial verstärkt und inszeniert mit den vielen alten einzeln stehenden Bäumen. Daher ist der Park auch dendrologisch sehr bedeutsam und europaweit bekannt.</p>
<p>Heutzutage sind solche Parkanlagen eine Herausforderung für die Verantwortlichen durch den Klimawandel: infolge von immer mehr sowie längeren und extremeren Hitze- und Trockenperioden sind in den letzten 10 Jahren besonders viele Altbäume abgestorben, so auch in Bad Muskau. Parks im Klimawandel zu managen, ist ein kompliziertes Thema, denn man möchte einerseits das Kunst- und Lebenswerk – hier von Pückler – erhalten, muss aber den Baumartenbestand an die Veränderungen anpassen. Es gibt inzwischen einige Parkanlagen, wo eine eindrucksvolle Mischung aus den schon bisher vorhandenen Baumarten mit neuen einheimischen und nichtheimischen gelungen ist, die testweise nun im Park eingeführt werden. Das bleibt spannend und man muss bei Bäumen lange Geduld haben, bis eine grundlegende Beurteilung der neuen Arten möglich ist…</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_4  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_4_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20260228_113618.jpeg" title="der eindrucksvolle Eichensolitär mit Steinbank: ein sehr beliebtes Fotomotiv (Bild nicht gestellt)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20260228_113618-400x284.jpeg" alt="Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau: der eindrucksvolle Eichensolitär mit Steinbank: ein sehr beliebtes Fotomotiv (Bild nicht gestellt)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20260228_113618.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20260228_113618-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4193" />
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				</a>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-IMG_20260228_113813-af.jpeg" title="in ihrer Pracht und Würde seit Fürst Pücklers Hauptwirkungszeit vor etwa 200 Jahren">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-04-IMG_20260228_113903-af.jpeg" title="die Bank wird umwachsen: in 100 Jahren könnte sie von der Eiche &quot;verschlungen&quot; sein">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-06-IMG_20260228_113153.jpeg" title="die &quot;Hohle Eiche&quot; nicht weit entfernt: hohl sind alle Uralteichen, aber hier sieht man es mal…">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-07-P5171094-af-Bad-Muskau.jpeg" title="direkt am Oder/Neiße-Fernradwanderweg: schon vor 10 Jahren ein Stopp an der Eiche (von Görlitz nach Stettin)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-08-IMG_20260220_151009-Krauschwitz.jpeg" title="eindrucksvolle Uralteichen auch in der Umgebung des Parks (hier in Krauschwitz), wovon Pückler einige kaufte, um sie zu schützen">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/steinbank-eiche-im-fuerst-pueckler-park-muskau-oberlausitz-sachsen/">Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Ureibe bei Steibis (Oberstaufen, Oberallgäu, Bayern)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/ureibe-bei-steibis-oberstaufen-oberallgaeu-bayern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 11:09:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/ureibe-bei-steibis-oberstaufen-oberallgaeu-bayern/">Ureibe bei Steibis (Oberstaufen, Oberallgäu, Bayern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Ureibe bei Steibis (Oberstaufen, Oberallgäu, Bayern)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Europäische Eibe (<em>Taxus baccata</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">bei Steibis, zum Markt Oberstaufen gehörig: Aufstieg von der Talstation der Hochgrat-Seilbahn, etwa 100 m westlich steiler Fahrweg nach Süden (für Kfz gesperrt), auf diesem bleibend kommt man nach 30-45 min Fußmarsch zur Alphütte Unterlauchalpe; von dort nochmals 300 m weiter auf dem Fahrweg folgend etwas bergauf, dort steht die Eibe links auf der Weide (Hinweistafel am Weg); wenn die Alpweide eingezäunt ist (während des Auf- und Abtriebes vom Weidevieh), bitte beachten: dann sind Rinder auf der Weide, die auf Störungen möglicherweise empfindlich reagieren. Landkreis Oberallgäu, Regierungsbezirk Schwaben; Bundesland: Bayern</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 1.100 Jahre (900-1.300, hergeleitet aus Baumgestalt, Jahrringmessungen, Standort und Historie der Weidenutzung)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,10 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen im Okt. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 6 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 47.499910, O 10.051850</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">18. Juni 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/06/19/ein-hoehepunkt-der-ausrufungen-2026-die-ureibe-steibis-oberstaufen-im-oberallgaeu-bayern/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_5">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es war eine Riesen-Überraschung im Juli 2025, dass dort oben der erste glaubhaft 1.100-jährge Baum Deutschlands gefunden wurde. Zudem hat dieser Baum auch den schönen Namen Ureibe, der somit tatsächlich zutrifft – es wäre interessant zu erfahren, wie, wann und warum dieser Name zustande gekommen ist (bisher ist dazu nichts bekannt). Es ist eine weibliche Eibe, die also reichlich Samen produziert, wenn der Pollen eines männlichen Baumes sie erreicht hat.</p>
<p>Niemand weiß, wie der Baum dort auf die Almwiese gekommen ist, er wurde sicher nicht gepflanzt, sondern der Same ist vermutlich von Vögeln dorthin gebracht worden. Denn schon vor über 5.000 Jahren in der Jungsteinzeit lebte der &#8222;Mann aus dem Eis&#8220; (Ötzi, vor 35 Jahren als Mumie im Gletscher gefunden) in über 3.000 m Höhe in den Südtiroler Alpen und trug einen Eibenbogen zur Jagd bei sich, weshalb die Eibe schon damals große Bedeutung für die Menschen gehabt hatte.</p>
<p>Der Stammumfang der Ureibe beträgt 5,10 m, womit sie auch die dickste bekannte Eibe von Deutschland ist! Es ist schwierig, dieselbe Messebene mehrmals wiederzufinden, geschweige denn die von früheren Messungen anderer Personen. Daher ist aus nacheinander folgenden Messungen über längere Zeiträume keine Altersherleitung möglich, wie es bisweilen versucht wird. Es konnten aber Jahrringe an einem 11 cm langen Bohrspan aus dem Stamm untersucht werden, was eine Herausforderung war. Denn von dem Bohrspan waren 4 cm brauchbar und darin konnten 54(!) Jahrringe – nebst 6 Jahrringausfällen – gezählt werden, zusammen also 60 Jahre. Durch Umrechnung auf den Stammumfang von 5,10 m kommt man auf ein Alter von 1.100 Jahren (wegen des früher vermutlich besseren &#8222;Jugendwachstums&#8220; sind somit 900-1.300 Jahre möglich). Damit wächst diese Eibe dort in der Höhenlage &#8222;etwas tiefgekühlt&#8220; nur etwa halb so schnell wie andere Eiben im Tiefland, was absolut nachvollziehbar ist.</p>
<p>Ihr Stamm ist ein traumhaftes Monument mit Spalten, Wülsten, Beulen, Rippen, Rissen und Löchern, bestehend aus mehreren sehr unterschiedlichen Anteilen (für alte Eiben typisch), die aber alle noch miteinander verbunden sind mit einem noch weitgehend geschlossenen Stammmantel.</p>
<p>Bei den länger dauernden Recherchen zum Eigentümer dieser Eibe wurde bald klar, dass wir dort mit unserem Anliegen eines Nationalerbe-Baumes eigentlich nicht landen konnten. Denn die Eibe steht auf einer beweideten und beim ersten Besuch eingezäunten Alpwiese, wo man nicht erwarten konnte, dass Besucher des Baumes willkommen sind.</p>
<p>Beim zweiten Besuch im Juni 2025 stellte sich dann heraus, dass die Weide zur Alphütte Unterlauchalpe und damit der Weidegenossenschaft Maierhöfen gehört, welche daher für unser Anliegen zuständig war. Die Eibe ist bereits in einem Flyer zum hochinteressanten dendrologischen Lehrpfad dort oben durch die Berge verzeichnet (Flyer &#8222;Auf den Spuren alter Bäume – Die Baumveteranen von Steibis&#8220; des Fremdenverkehrsvereins Oberstaufen, online mit Websuche als pdf herunterladbar) und wird darin mit einem Alter von 600-800 Jahren und dem Namen Ureibe beschrieben.</p>
<p>Die weiteren Nachforschungen bei der Weidegenossenschaft Maierhöfen ergaben dann wie erwartet zunächst Skepsis zu unserem Anliegen, aber das Thema wurde auf ihrer gerade kurz darauf erfolgten Jahresversammlung behandelt. Und da geschah das Wunder: dass die versammelten 12 Landwirte unser Anliegen vehement und begeistert unterstützen möchten und mächtig stolz darauf sind, dass ihre Eibe so geehrt werden soll und sie nun aktuell nach unserem Kenntnisstand der älteste Baum von Deutschland ist. Das hätten sie doch schon immer gewusst, und sie sind überglücklich über ihren neuen Nationalerbe-Schatz.</p>
<p>Also gab es dann im Oktober 2025 einen dritten Besuch dort (ich liebe die Berge!) zur Vorortbesprechung mit allen Beteiligten: dem Vorsitzenden der Weidegenossenschaft, Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde (UNB beim Landratsamt Oberstaufen) und den Hüttenwirten. Als Ergebnis wurde dort sogleich die Vereinbarung unterzeichnet und somit war und ist seitdem klar, dass die Ureibe ein Nationalerbe-Baum wird. Ich bin überwältigt, dass dies also wider Erwarten doch geklappt hat und werde diesen Baum jedes Jahr aufsuchen, um mit ihm zu reden (das mögen so alte Bäume und warten darauf…).</p>
<p>Mich beschäftigt noch: Eibenzweige sind für Rinder eigentlich giftig, und diese Eibe steht auf einer Weide mit Viehbeweidung. Auf meine Nachfrage wurde mir dazu mitgeteilt, dass die Rinder kaum an den Eibenzweigen fressen, offenbar also wohl von der Giftigkeit wissen &#8211; das ist sehr interessant, beruhigend und schön!</p>
<p>Der Baum wächst einzeln frei auf der Weide, und nicht weit von ihm entfernt gibt es einen &#8222;Junior&#8220;-Nachkömmling, der etwa ein Drittel so alt sein könnte. Man erreicht die Ureibe mit einem etwa 30-45 min dauernden steilen Aufstieg von der Hochgratbahn-Talstation (dort auch Parkplätze) auf einem Fahrweg, bei schnellem Schritt sind es bergauf 30, bergab 20 Minuten. Man kann auch mit der Hochgrat-Seilbahn bis nah zum Gipfel fahren und zurück hinunterlaufen (über den dendrologischen Lehrpfad, der unbedingt lohnt), kommt dabei automatisch an der Eibe bei der Unterlauch-Alpe vorbei. Eine Einkehr dort mit Brotzeit ist unbedingt zu empfehlen. Zur Ausrufung wird dann auch die Baumtafel am Weg mit 2 Bänken daneben aufgestellt.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_5_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20250605_151344-ps.jpeg" title="aktuell ältester Baum von Deutschland: der Eiben-&quot;Wichtel&quot; genau im Bildzentrum (mit kleinem weißem Punkt).">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20250605_151344-ps-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: aktuell ältester Baum von Deutschland: der Eiben-&quot;Wichtel&quot; genau im Bildzentrum (mit kleinem weißem Punkt)." srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20250605_151344-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20250605_151344-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4144" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-20230727_082151.jpeg" title="mit seiner Baum-&quot;Lebensgemeinschaft&quot; am Nordwesthang in fast 1.100 m Höhe (die Eibe vorne links)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-20230727_082151-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: mit seiner Baum-&quot;Lebensgemeinschaft&quot; am Nordwesthang in fast 1.100 m Höhe (die Eibe vorne links)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-20230727_082151.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-20230727_082151-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4145" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-03-IMG_20250605_152047-ps.jpeg" title="hier die &quot;zersauste&quot; Krone der Eibe gut zu erkennen (vorn Mitte)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-04-IMG_20250605_162335-ps.jpeg" title="und typisch für alte Eiben: der Stamm kaum zu sehen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-05-20230727_084247-ps.jpeg" title="Ein paar gelbliche Nadeln und tote Zweige sind in dieser Höhenlage ganz normal.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-06-IMG_20250605_153626-ps.jpeg" title="der uralte und spektakuläre Stamm mit Rippen, Wülsten, Beulen, Rissen, Löchern…">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-06-IMG_20250605_153626-ps-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: der uralte und spektakuläre Stamm mit Rippen, Wülsten, Beulen, Rissen, Löchern…" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-06-IMG_20250605_153626-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-06-IMG_20250605_153626-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4149" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-07-IMG_20250605_153242-ps.jpeg" title="mit noch weitgehend geschlossenem Stammmantel">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-07-IMG_20250605_153242-ps-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: mit noch weitgehend geschlossenem Stammmantel" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-07-IMG_20250605_153242-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-07-IMG_20250605_153242-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4150" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-08-IMG_20250605_161145.jpeg" title="Blick nach oben im Stamm: man sieht ihm die über 1000 Jahre wahrlich an">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-08-IMG_20250605_161145-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: Blick nach oben im Stamm: man sieht ihm die über 1000 Jahre wahrlich an" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-08-IMG_20250605_161145.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-08-IMG_20250605_161145-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4151" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-09-IMG_20250605_161156.jpeg" title="und ebenso von außen mit Blick in die Krone">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-09-IMG_20250605_161156-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: und ebenso von außen mit Blick in die Krone" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-09-IMG_20250605_161156.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-09-IMG_20250605_161156-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4152" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-10-IMG_20250605_161304-ps.jpeg" title="wildeste Holzstrukturen im Stamm, ein unglaubliches Baum-Kunstwerk – Ehrfurcht">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-10-IMG_20250605_161304-ps-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: wildeste Holzstrukturen im Stamm, ein unglaubliches Baum-Kunstwerk – Ehrfurcht" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-10-IMG_20250605_161304-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-10-IMG_20250605_161304-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4153" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-11-IMG_20250607_152751-ps.jpeg" title="der nutzbare Bohrspanbereich von 4 cm mit 54 Jahrringen (plus 6 ausgefallene): links das Jahr 2025, rechts 1965">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-11-IMG_20250607_152751-ps-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: der nutzbare Bohrspanbereich von 4 cm mit 54 Jahrringen (plus 6 ausgefallene): links das Jahr 2025, rechts 1965" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-11-IMG_20250607_152751-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-11-IMG_20250607_152751-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4154" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-12-20230727_092111-ps.jpeg" title="Wandertafel an der Hochgratbahn-Talstation mit 1000-jähriger Eibe (unterhalb der Bildmitte)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-12-20230727_092111-ps-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: Wandertafel an der Hochgratbahn-Talstation mit 1000-jähriger Eibe (unterhalb der Bildmitte)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-12-20230727_092111-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-12-20230727_092111-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4155" />
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			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/ureibe-bei-steibis-oberstaufen-oberallgaeu-bayern/">Ureibe bei Steibis (Oberstaufen, Oberallgäu, Bayern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/flehmuellers-eiche-nordhausen-landkreis-nordhausen-am-suedharz-thueringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 10:57:45 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=4111</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/flehmuellers-eiche-nordhausen-landkreis-nordhausen-am-suedharz-thueringen/">Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">am Rand des Liethberges, nördlich vom nordöstlichen Rand des Nordhäuser Stadtteils Krimderode auf einem Höhenweg 400 m über Wiesen, oder direkt von der B4 (keine Parkplätze dort) etwa 100 m Aufstieg auf einem Trampelpfad am Waldrand; Landkreis Nordhausen, Thüringen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 650 Jahre (600-700 Jahre nach Standort, Baumhistorie und -gestalt)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,35 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen Nov. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 20 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 51.533872, O 10.780689</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">05. Juni 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/06/10/wunderschoene-ausrufung-der-flehmueller-eiche-in-nordhausen-mit-bundesumweltminister-schneider/">Fotos &amp; Bericht</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
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				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Name &#8222;Flehmüllers Eiche&#8220; (ist sogar in Navis mit diesem Namen zu finden) geht auf eine nette Geschichte zurück, die sich so tatsächlich zugetragen haben kann: am Flüsschen Zorge, im Tal unterhalb der beeindruckenden Eiche, stand früher eine Gipsmühle. Die Zorge führte fast regelmäßig im Frühjahr und Herbst Hochwasser. Der Sage nach musste der damalige Besitzer der Gipsmühle daher oft vor den Wassermassen flüchten, rettete sich dann mit seiner Familie auf den nahen Berg und suchte unter dieser Eiche Schutz. Dort flehte der Müller dann (&#8222;Fleh-Müller&#8220;), dass seine Mühle von einer Katastrophe verschont bleiben und durch das Hochwasser nicht zerstört werden möge – was Erfolg gehabt hat!</p>
<p>Ab 1829 wurde der alte Hutewald um die Eiche begonnen abzuholzen. Aus den genannten Gründen von Flehmüllers Wunschgebeten hat sich ein örtlicher Rittergutsbesitzer damals vehement für den Erhalt dieser &#8222;sagenumwobenen&#8220; Eiche eingesetzt, und das wurde tatsächlich befolgt. Sie hat also auch große Bedeutung für die lokale Waldgeschichte dort.</p>
<p>Und das Besondere an dieser Eiche ist nun zudem, dass sie Bundesumweltminister Carsten Schneider persönlich als Nationalerbe-Baum ausgesucht hat. Dafür wurde ihm ein Exposé mit 4 Thüringer Kandidaten übersandt (ausgewählt aus den bisher 26 Baummeldungen für Thüringen). Da es ein Baum der Stadt Nordhausen als Eigentümer ist, freut es die Nordhäuser Stadtverwaltung mit ihrem Oberbürgermeister und den Stadtgrün-Verantwortlichen natürlich ganz besonders, dass sich der Minister für ihre uralte Eiche entschieden hat: dies wird zu Recht als große Ehre empfunden. Und zudem hat der Bundesminister auch gleich seinen Wunschtermin für die Ausrufung mitgeteilt, dem natürlich gerne entsprochen wird, da er persönlich daran teilnehmen will.</p>
<p>Die eindrucksvolle Eiche ist markantes Wahrzeichen vor den Toren der Stadt Nordhausen und wurde bereits dreimal vorgeschlagen, u.a. von der Stadt selbst. Sie steht sehr exponiert auf dem Höhenrücken und im Regenschatten des Harzes am Südharzer Karstgebiet (einer Trockenregion), so dass sie – noch dazu mit ihrem früheren Aufwuchs im Wald – einen deutlich geringeren Zuwachs gehabt haben dürfte als viele andere Eichen. Das ist bei der Alterseinschätzung zu berücksichtigen, so dass wir bei etwa 650 Jahren landen und damit also ihr Alter sogar höher einschätzen als viele andere. Eigentlich würde man dort eher eine Trauben-Eiche als eine Stiel-Eiche erwarten, unter dem Baum lagen im Herbst aber vor allem Stieleichen-Blätter, weniger Traubeneichen-Blätter. Das wird natürlich im kommenden Sommer nochmal gezielt überprüft.</p>
<p>Die Flehmüller-Eiche vermag Geschichten zu erzählen wie kaum ein anderer Baum in der Region. Als ausgewiesenes Naturdenkmal genießt sie sowohl in der Bevölkerung als auch bei den Verantwortlichen eine besondere Wertschätzung und Aufmerksamkeit.</p>
<p>Beeindruckend sind ihre mächtigen Wurzelanläufe, die zeigen, dass der Untergrund an dieser Stelle schwer durchwurzelbar war und ist. Das könnte z.B. an einem größeren Gesteinsblock liegen, der sich dort im Boden befindet. Denn die Eiche steht direkt am 250 km langen Südharzer &#8222;Karstwanderweg&#8220; durch eine sehr besondere Landschaft, die auf die gesteinsauflösende Wirkung des Wassers in den Gipsböden des Südharzes zurückgeht: mit Höhlen, Erdfällen und Dolinen, Karstquellen, Bachschwinden und Flussversinkungen, Karstkegeln, Schlotten, geologische Orgeln, Felsen und weißen Wänden – so nennen das Besondere dort die Geologen…</p>
<p>Also Waidmannsheil für Ihre demnächst 10-tägige traumhafte Wanderung von Sangerhausen bis Bad Grund entlang dem südlichen Harzrand! So hatte uns auch ein begeistertes Wandererpaar diese Eiche gemeldet, als sie staunend daran vorbeikamen, denn der Mega-Wanderweg führt unmittelbar am Baum vorbei – dort hat man etwa die Hälfte der Gesamtstrecke geschafft, also Zeit für ein Bergfest auf dem 245 m hohen Liethberg… Für bequeme Rast- und Sitzmöglichkeiten ist dort gesorgt. Vom Bahnhof und von der Innenstadt sind es 4,5 km zur Eiche.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-05-IMG_20260114_122006-ps.jpeg" title="…zeigt, dass die Verankerung des Baumes den Koloss dort viel Kraft gekostet hat.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-06-IMG_20260114_122011-ps.jpeg" title="Stamm mit markanten &quot;Macken&quot; des Veterans">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-07-IMG_20260114_122556.jpeg" title="Blick nach Norden Richtung Harz (in Wolken) über die Ortschaft Niedersachswerfen">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/flehmuellers-eiche-nordhausen-landkreis-nordhausen-am-suedharz-thueringen/">Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 19:37:31 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=4090</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/">Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Ortsteil Lindstedt der Hansestadt Gardelegen: im Gutspark Lindstedt, gleich hinter dem großen Gutshof, am nördlichen Ende der Straße Zum Lindengut (öffentlich zugänglich); Altmarkkreis, Sachsen-Anhalt</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 400 Jahre (300 – 500 Jahre, aus Standort, Baumgestalt und Parkhistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,80 m (an Taille in 1,2 m Stammhöhe, gemessen Mai 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 15 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N <span>52.594444</span>, O <span>11.528103</span></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">14. Juni 2026(<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/06/17/traumhafte-ausrufung-der-grossen-eiche-am-gutshof-lindstedt-gardelegen-sachsen-anhalt-an-alter-thingstaette/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_7">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Diese großkronige Stiel-Eiche ist bisher ziemlich unbekannt gewesen und wurde von den Eigentümern selbst gemeldet. Sie steht zusammen mit weiteren alten Eichen auf einem historischen Platz, der eine starke Ausstrahlung hat und vor 1.000 Jahren ein Thingplatz gewesen sein könnte: man kann sich dort so gut wie selten irgendwo sonst vorstellen, wie ein Thingplatz im frühen Mittelalter ausgesehen haben könnte. Auch ein 15 x 15 m großer Turmhügel (Motte) mit umlaufendem Graben befindet sich auf dem Areal. Es ist ein Nachbau der in unmittelbarer Nähe befindlichen Überreste einer mittelalterlichen Turmhügelburg (Bodendenkmal).</p>
<p>Die Nachricht, dass diese besondere dicke Eiche Nationalerbe-Baum wird, hat auf dem Gutshof und im Dorf (wie auch darüber hinaus) eine große positive Wirkung ausgelöst, da sich die Eigentümergemeinschaft (der gemeinnützige Verein &#8218;Förderverein Historische Region Lindstedt e.V.&#8216;) dort sehr beeindruckend für den Erhalt des historischen Gutshof-Ensembles engagiert und dafür schon viel investiert hat – und nun diese Auszeichnung ihrer Eiche für ihr Engagement dort erhält. Ziel des Vereins ist die Bewahrung des kulturhistorischen und naturräumlichen Erbes der Region durch die Erforschung, Dokumentation bzw. Pflege und Erhaltung im Sinne einer nachhaltigen Landnutzung und Landschaftsentwicklung. Dazu zählt auch die Erhaltung und Weiterentwicklung des Gutshofes, d.h. seiner prägenden denkmalgeschützten Gebäude und des sehr naturnah belassenen Gutsareals einschließlich Gutspark.</p>
<p>Die auserlesene Eiche hat einen eindrucksvollen, etwas schrägen Stamm mit vielen dicken Ästen und 2 Astausbruchlöchern im unteren Stammbereich, und darüber teilt sich der Stamm ab etwa 5m Stammhöhe in zahlreiche Stämmlinge, die ein breite Krone bilden. Im zentralen Wipfelbereich gibt es etliche Totäste, die dem Baum enorm Charakter verleihen. Sie sollen ausdrücklich erhalten bleiben und werden regelmäßig mit einem speziellen Verfahren auf ihre Holzfestigkeit geprüft. Denn solche Äste können in Eichenkronen über 100 Jahre bruchsicher erhalten bleiben, da ihr Holz nach dem Absterben des Astes austrocknet und dann sehr pilzresistent ist.</p>
<p>Wer dort zum ersten Mal ankommt, sollte sich eine Stunde Zeit nehmen und die starke Wirkung des Eichenhains genießen. Um die von uns ausgewählte dickste Eiche herum stehen dort noch 5 weitere ältere Eichen, das macht die enorme Wirkung des Platzes aus. Es können allerdings nicht mehr die Ursprungseichen sein, denn keine von ihnen ist heute 1000 Jahre alt. Und natürlich hat man an so einem magischen Ort in der Vergangenheit ausgefallene Bäume ersetzt und nachgepflanzt, der Kreis der Umrandungsbäume ist allerdings nicht mehr vollständig. Interessant ist, dass dort ansonsten vieles mit Linde heißt: der Ort Lindstedt, das Lindengut… und Linden gibt es tatsächlich auch reichlich dort, sie müssen dann früher wohl noch weit mehr in der Überzahl gewesen sein. Phänomenal ist an diesem Platz am Dorfrand auch der Blick weit in die Landschaft, das passt ebenfalls so gut zu seiner möglichen früheren Funktion als Verhandlungs- und Gerichtsort.</p>
<p>Man kann auch wunderbar auf dem Gutshof Lindstedt übernachten, 100 m von der Eiche entfernt (Anmeldung einfach über die Gutshof-Website). Die flache Landschaft um Lindstedt und bei Gardelegen ist ein sehr schöner Wiesen- und Waldwechsel mit Gewässern, der immer wieder zu Überraschungen führt, wenn man dort mit dem Rad herumfährt, wandert oder mit dem Auto kommt. Ein Stopp in Gardelegen lohnt unbedingt mit der historischen Altstadt. Und die ca. 900-jährige Hansestadt ist übrigens die drittgrößte Stadt von Deutschland (mit über 600 qkm Fläche, nach den Stadtstaaten Berlin und Hamburg), mit fast 22.000 Einwohnern im Altmarkkreis Salzwedel.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20260121_101021-Lindstedt.jpeg" title="starker Baum mit breiter, großer Krone (Durchmesser der Krone etwa 30 m)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20260214_124029.jpeg" title="unterer Stammbereich mit starken Ästen, darüber Aufteilung des Stammes in zahlreiche Stämmlinge">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-03-IMG_20260121_101512.jpeg" title="besonders schön bei Dunst mit Raureif und tiefstehender Wintersonne – und dann auf der Bank relaxen">
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				</a>
				</div></div></div><div class="et_pb_gallery_pagination"></div></div><style>@media only screen and (min-width: 981px){ .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_title, .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image{max-width:83.5%;margin-left:auto!important;margin-right:auto!important;} .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image img{width:100%;} }@media only screen and (min-width: 768px) and (max-width: 980px){ .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_title, .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image{max-width:83.5%;margin-left:auto!important;margin-right:auto!important;} .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image img{width:100%;} }@media only screen and (max-width: 767px){ .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_title, .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image{max-width:83.5%;margin-left:auto!important;margin-right:auto!important;} .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image img{width:100%;} }@media only screen and (min-width: 981px){ .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item{margin-bottom:5.5%!important;} }@media only screen and (min-width: 768px) and (max-width: 980px){ .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item{margin-bottom:5.5%!important;} }@media only screen and (max-width: 767px){ .et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item{margin-bottom:5.5%!important;} }</style><style>.et_pb_gallery_7 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image img { object-fit: initial !important; }</style>
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/">Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/weiss-tanne-bei-grafenhausen-im-hochschwarzwald-landkreis-waldshut-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 17:23:27 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=4071</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/weiss-tanne-bei-grafenhausen-im-hochschwarzwald-landkreis-waldshut-baden-wuerttemberg/">Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Weiß-Tanne (<em>Abies alba</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">nahe den Weilern Brünlisbach und Rothaus der Gemeinde Grafenhausen, von dort am Heimatmuseum Hüsli zu Fuß etwa 1,5 km = 20 min auf Waldwegen ostwärts, oder mit dem Pkw auf der L 170 zum Parkplatz Abzweigung Ebersbach fahren und von dort 100 m zur Käppele-Tanne Kapelle und weiterlaufen – dann ist die Danieltanne ausgeschildert (15 min Waldwege)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 450 Jahre (aus Stammdimension, Standort und Waldhistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,80 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen Nov. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 45 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 47.796217, O 8.261936</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">22. Mai 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/05/23/fulminantes-ambiente-zur-ausrufung-der-danieltanne-im-hochschwarzwald-grafenhausen-lkr-waldshut-baden-wuerttemberg/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir sind sehr glücklich über diesen Fund einer richtig dicken Weiß-Tanne im Schwarzwald, denn im Bayerischen Wald hatten wir ja bereits eine ausgerufen und so war die Suche im Schwarzwald danach spannend und hat etwas gedauert. Fast 10 dicke Tannen wurden angesehen und bewertet, die Siegerin war und ist ganz klar diese Danieltanne geworden: mit ihr kann keine andere im Schwarzwald in Alter und Stammdícke mithalten.</p>
<p>Ein Vorgängerförster hatte den Baumveteran in den 1990er Jahren Danieltanne genannt, da die zugehörige Gemarkung dort Daniel heißt. Sie ist die dickste Tanne des Schwarzwaldes und steht gemeinsam mit &#8222;Daniela&#8220; (gleich neben ihr, nicht ganz so dick und hoch) mitten im Gemeindewald zu Grafenhausen, nicht weit vom Schluchsee und fühlt sich dort sichtlich sehr wohl. Denn Tannen mögen es am liebsten in mittleren Gebirgshöhen (hier fast 1.000 m) gemeinsam mit Fichten, Buchen und Berg-Ahornen: das ist der sog. Bergmischwald, wo es immer schön feucht und kühl ist.</p>
<p>Der Tannenanteil im höheren Schwarzwald war früher viel größer, wurde dann zunächst durch intensive Nutzungen des wertvollen Holzes geringer (sog. Holländerhiebe im 18./19. Jahrhundert) und hat sich danach weiter verringert durch Rehwild-Verbiss und riesige Flächen mit Fichtenpflanzungen. In den 1980er Jahren sind es nochmals deutlich weniger geworden durch die starken SO<sub>2</sub>-Immissionen (da sind Tannen sehr empfindlich), durch extreme Orkan-Stürme wie Wiebke 1990 und Lothar 1999 (weil viele Tannen oben über den Waldbestand hinausragten und vom Sturm gebogen umstürzten oder abbrachen) und schließlich durch die extremen Trockenjahre seit 2018 (davon sind allerdings vor allem Fichten betroffen).</p>
<p>Das Baumalter der Danieltanne schätzen wir nach Vergleichen mit anderen alten Tannen, deren Baumalter gemessen wurde oder bekannt ist, höher ein als auf der Tafel steht, nämlich auf etwa 450 Jahre. Die Höhe solcher Baumriesen ändert sich fortlaufend (hier aktuell 46 m), da immer mal im Wipfelbereich einzelne Zweige absterben (durch Trockenstress: wenn die Tanne es nicht mehr schafft, das Wasser bis in die Baumspitze hochzuziehen) oder abbrechen (durch Sturmböen bei Gewittern oder Eisanhang im Winter), und andererseits in guten Jahren auch mal wieder ein paar Jahrestriebe hinzukommen. Genaue Erfassungen an anderen so hohen Bäumen ergaben tatsächlich im Lauf der Jahre ein ständiges „Auf und Ab“ im Wipfelbereich um 1-2 m.</p>
<p>Es stellt sich neuerdings heraus, dass Weiß-Tannen doch mit Trockenheit viel besser umgehen können als gedacht, im deutlichen Unterschied zur Fichte. So ist die Weiß-Tanne derzeit der Renner bei Nachpflanzungen in Parkanlagen und bei Waldverjüngungen geworden, weshalb man aktuell kaum noch größere Pflanzen bekommt. Noch besser sind allerdings gekeimte Bäumchen aus Naturverjüngung von Tannensamen, denn diese Tannenbabys machen dann vom ersten Lebensjahr an meterlange Pfahlwurzeln und sichern sich so Wassermoleküle aus tieferen Bodenschichten für Trockenperioden.</p>
<p>Tannen sind von Fichten gut an den Nadeln zu unterscheiden: die Nadeln der Tanne sitzen an den Zweigen auf kleinen Füßchen (sehen aus wie Saugnäpfe), und diese bleiben an der Nadel, wenn man sie abzupft. Bei Fichten gibt es so ein Füßchen nicht und die Nadeln hinterlassen beim Abzupfen vom Zweig einen kleinen Höcker.</p>
<p>Das Besondere der bis zu 16 cm groß werdenden Tannenzapfen am Baum ist, dass sie wie Kerzen auf den Zweigen stehen und nicht wie bei fast allen anderen Nadelbäumen (z.B. den Fichten) von den Zweigen herabhängen. Bei der Reife rieseln die Tannensamen im Herbst und Winter dann nach und nach von der Zapfenspitze beginnend aus der Krone herunter, es fallen also nicht wie bei Fichten die ganzen Zapfen ab. Schließlich stehen auf den Ästen nur noch die Spindeln der Zapfen und man erkennt dann Spieße auf den Tannenzweigen, was etwas bizarr aussehen kann.</p>
<p>Der Werdegang der Danieltanne zum Nationalerbe-Baum hat etwas länger gedauert, da dort bei der ersten Anfrage die Fernsehserie Schwarzwaldklinik alle noch in ihren Bann gezogen hatte. Doch weil damit inzwischen Ruhe eingekehrt ist, ging es jetzt bei der 2. Anfrage vor Ort ganz wunderbar schnell mit einem Treffen und Vertragsunterzeichnung – auch mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB), da die Danieltanne Baum-Naturdenkmal ist.</p>
<p>Die seit 1985 über 3 Jahrzehnte lang gesendete Fernsehserie Schwarzwaldklinik bringt die Schönheit und Besonderheiten des Hochschwarzwaldes so wunderbar herüber, dass ich mir etliche Folgen genüsslich angesehen habe und so vor Ort dann sogar „mitreden“ konnte, z.B. über&#8217;s Hüsli und weitere Spezialitäten dieser Region bei der Danieltanne. Und das liebe ich ja so besonders an meinem aktuellen Job: dass ich Deutschland bis in alle Ecken kennenlerne wie nie zuvor, da ich ja immer auch mit den Menschen vor Ort zusammenkomme, um die Baumfeier zur Ausrufung zu organisieren. Inzwischen haben nun schon 55 solcher „Partys in der Fremde“ super geklappt, da können und dürfen wir ein bisschen stolz sein.</p>
<p>Und ich kann nur sagen: Deutschland ist so wunder-wunderschön, da brauche ich nicht mehr sonstwohin zu fliegen. Und aktuell sollen und wollen wir ja hierzulande auch noch 33 weitere Bäume finden (aus 500 Kandidaten) und 45 sind noch auszurufen – auf geht’s!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_8_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-20251001_093258.jpeg" title="gewaltiger Stammfuß der Danieltanne mit sehr gelungener Inszenierung des Wuchsortes">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20251120_112317-ps.jpeg" title="Mein größter Wunsch beim 2. Besuch war Schnee, und dann kamen in der Nacht zuvor 20 cm Neuschnee herunter!">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-03-IMG_20251120_111211.jpeg" title="beim Ankommen über den Kapellenweg Daniel und Daniela schon von weitem zu erkennen (Bildmitte oben)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-04-IMG_20251120_111804-ps.jpeg" title="altersentsprechende abgeflachte Krone und mit Tannenmistel (Bildmitte links außen)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-05-IMG_20251119_164906.jpeg" title="tolle Stimmung bei Sonnenuntergang Ende November">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/weiss-tanne-bei-grafenhausen-im-hochschwarzwald-landkreis-waldshut-baden-wuerttemberg/">Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hoflinde Gut Burgstall (Rothenburg ob der Tauber, Reg.-Bez. Mittelfranken, Landkreis Ansbach, Bayern)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/hoflinde-gut-burgstall-rothenburg-ob-der-tauber-reg-bez-mittelfranken-landkreis-ansbach-bayern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 10:13:45 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=4054</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/hoflinde-gut-burgstall-rothenburg-ob-der-tauber-reg-bez-mittelfranken-landkreis-ansbach-bayern/">Hoflinde Gut Burgstall (Rothenburg ob der Tauber, Reg.-Bez. Mittelfranken, Landkreis Ansbach, Bayern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Sommer-Linde (<em>Tilia platyphyllos</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">Gut Burgstall bei 91541 Rothenburg o.d. Tauber, privater Hof in Alleinlage (Zufahrt frei, Baum darf angesehen werden, bitte dabei das private Eigentum achten, parken im Hof ist möglich); etwa 5 km Anfahrt von Rothenburg o.d.T. nach Südwesten über Ortsteil Wildbad auf der St1022, Abfahrt links nach Burgstall (Schild), nach 200 m Rechtsknick der Zufahrt, dann nochmal etwa 500 m auf einspuriger Straße; Landkreis Ansbach, Regierungsbezirk Mittelfranken, Bundesland: Bayern</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 700 Jahre (600-800 nach Baumgestalt, Standort und Gutshistorie)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">8,70 m (an Taille in 1,30 m Stammhöhe, gemessen Okt. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 15 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 49.353028, O 10.143819</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;"> 7. Mai 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/05/10/sehr-wuerdiges-hoffest-zur-ausrufung-der-hoflinde-burgstall-rothenburg-o-d-tauber-lkr-ansbach-mittelfranken-bayern/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_9">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
            <iframe loading="lazy" width="100%" height="100%" frameborder="0" allowfullscreen src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#14/49.354105/10.142291"></iframe>
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn man zu dem Baum anreist, kommen sicher die meisten über das deutschlandweit für seine einmalige Architektur berühmte und attraktive Städtchen Rothenburg ob der Tauber. Dorthin reisen Touristenbusse aus ganz Deutschland und dem Ausland an, was man entsprechend auch zu jeder Jahreszeit merkt und das etwas einplanen sollte: Wenn man sich die sensationell schöne Innenstadt ganz ungestört ansehen will, ist es günstig, eine ungewöhnliche Tageszeit oder eine Woche außerhalb der Ferienmonate und der Adventswochen zu wählen. Es lohnt in jedem Falle unbedingt.</p>
<p>Zur Hoflinde Burgstall muss man dann aber wieder herausfahren aus dem Städtchen, etwa 5 km nach Südwesten (Richtung Blaufelden/Schwäbisch Hall, s. genaue Routenbeschreibung im Kasten). Dorthin wird es schnell immer einsamer, bis schließlich nur noch dieser Hof in der freien Landschaft mit Blick in die weite Ferne kommt. Die besondere Linde ist nicht zu übersehen im Hof des Gutes, und man kann nah an sie herantreten. Die Baumbesonderheit ist neben ihrer Hofbaum-Funktion und dem altertümlichen Umfeld ihr dicker Stamm mit fast 9 m Umfang und die mächtige Krone. Der Stamm besteht aus zwei Stammteilen, die zusammengehörig sind, was man an ihrer beider halbringförmigen Gestalt erkennt. Wie öfters bei so alten Bäumen sieht man diesem Baumveteran an, dass er schon viel erlebt hat: die beiden Stammfußhälften haben wilde Strukturen mit gewaltigen Innenwurzel-Stämmen. Von der Krone sind immer wieder Teile abgebrochen (meist bei Sturm und Gewittern) und mussten regeneriert werden, was für Linden aber i.d.R. kein Problem darstellt. Hier wird ein junges engagiertes Arboristen-Team aktiv werden und sich um den Baum kümmern.</p>
<p>Zur Besprechung Ende November bin ich von einem anderen Baumtermin bei Regensburg mit 3 Std. Anfahrt durch starken Dauerschneefall gefahren, die Familie hat mich sehr gespannt und freudig empfangen. Natürlich wollten sie gerne erfahren, wie wir auf ihren Hofbaum gekommen sind und das habe ich erzählt: 2 Monate zuvor hatte ich 5 Kandidaten in dieser Region von Bayern detailliert angesehen und für unser Anliegen bewertet. Ihrer war der Sieger, da er alle Bedingungen am besten erfüllte (die anderen 4 Bäume hat und wird wie immer niemand erfahren).</p>
<p>Aus der vom Eigentümer überreichten Hofchronik geht hervor, dass es das Gut seit 1142 gibt – eine Gründung des Staufers Konrad III. Man nimmt an, dass die Linde auch von damals stammt (zusammen mit einer zweiten Linde 30 m entfernt auf dem Hof, die nicht ganz so groß ist). Dies kann bei ihrem heutigen Stamm aber nicht der Fall sein, allerdings ist bei Linden häufig der Wiederaustrieb eines Vorgängerbaumes möglich. Die Entstehung und Ursache dieses Wiederaustriebes lässt sich nicht mehr herleiten, da von einem Baum vor 900 Jahren nichts mehr übrig ist. Die heutige Sommer-Linde steht günstig neben der Dachentwässerungsrinne des nahen Gebäudes und müsste daher meist gut mit Wasser versorgt worden sein und werden.</p>
<p>Die Vorfahren der heutigen Besitzer erwarben das Gut Mitte des 19. Jahrhunderts. Bis in die 1990er Jahre wurde hier die älteste Zucht des Merino-Landschafes in Süddeutschland betrieben. Sämtliche heute vorhandenen Gebäude stehen unter Denkmalschutz, die beiden Linden auch.</p>
<p>Wir freuen uns sehr, hier mal wieder einen Privatbaum gefunden zu haben, der alle Bedingungen erfüllen kann und dass die Eigentümer von der hohen Auszeichnung so begeistert sind.</p>
<p><em>Text und Bilder: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_9_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20251018_124135-ps.jpeg" title="die Hoflinde in herbstlicher Stimmung, belaubt noch ziemlich intakt wirkend">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20251018_124135-ps-400x284.jpeg" alt="Hoflinde Gut Burgstall: die Hoflinde in herbstlicher Stimmung, belaubt noch ziemlich intakt wirkend" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20251018_124135-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20251018_124135-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4046" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-02-IMG_20251126_155352-ps1.jpeg" title="und aus dieser Perspektive auch ohne Blätter ihr großes Potenzial zeigend">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-03-IMG_20251126_155133-ps.jpeg" title="Bei dieser Ansicht werden die durch Unwetter entstandenen Kronenschäden sichtbar.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-04-IMG_20251018_122924-Rothenbg-Burgstall.jpeg" title="die beiden zusammengehörigen Stammhälften…">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-06-IMG_20251018_125703.jpeg" title="große und kleine Knollen, Rippen und Furchen, typisch für so alte Veteranen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-07-IMG_20251126_155420.jpeg" title="Beulen und Risse sowie Einwuchs der Mauer links">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-08-IMG_20251018_125417.jpeg" title="das altertümliche Umfeld mit Mauerresten und etwa 10 m langer Viehtränke aus Dachentwässerung">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-08-IMG_20251018_125417-400x284.jpeg" alt="Hoflinde Gut Burgstall: das altertümliche Umfeld mit Mauerresten und etwa 10 m langer Viehtränke aus Dachentwässerung" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-08-IMG_20251018_125417.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-08-IMG_20251018_125417-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4053" />
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/hoflinde-gut-burgstall-rothenburg-ob-der-tauber-reg-bez-mittelfranken-landkreis-ansbach-bayern/">Hoflinde Gut Burgstall (Rothenburg ob der Tauber, Reg.-Bez. Mittelfranken, Landkreis Ansbach, Bayern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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