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	<title>Sachsen-Anhalt-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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	<description>Für den Schutz alter Bäume in Deutschland</description>
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		<title>Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 19:37:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/">Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</strong></h1></div>
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<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Ortsteil Lindstedt der Hansestadt Gardelegen: im Gutspark Lindstedt, gleich hinter dem großen Gutshof, am nördlichen Ende der Straße Zum Lindengut (öffentlich zugänglich); Altmarkkreis, Sachsen-Anhalt</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 400 Jahre (300 – 500 Jahre, aus Standort, Baumgestalt und Parkhistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,80 m (an Taille in 1,2 m Stammhöhe, gemessen Mai 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 15 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N <span>52.594444</span>, O <span>11.528103</span></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">14. Juni 2026(<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/06/17/traumhafte-ausrufung-der-grossen-eiche-am-gutshof-lindstedt-gardelegen-sachsen-anhalt-an-alter-thingstaette/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
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				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Diese großkronige Stiel-Eiche ist bisher ziemlich unbekannt gewesen und wurde von den Eigentümern selbst gemeldet. Sie steht zusammen mit weiteren alten Eichen auf einem historischen Platz, der eine starke Ausstrahlung hat und vor 1.000 Jahren ein Thingplatz gewesen sein könnte: man kann sich dort so gut wie selten irgendwo sonst vorstellen, wie ein Thingplatz im frühen Mittelalter ausgesehen haben könnte. Auch ein 15 x 15 m großer Turmhügel (Motte) mit umlaufendem Graben befindet sich auf dem Areal. Es ist ein Nachbau der in unmittelbarer Nähe befindlichen Überreste einer mittelalterlichen Turmhügelburg (Bodendenkmal).</p>
<p>Die Nachricht, dass diese besondere dicke Eiche Nationalerbe-Baum wird, hat auf dem Gutshof und im Dorf (wie auch darüber hinaus) eine große positive Wirkung ausgelöst, da sich die Eigentümergemeinschaft (der gemeinnützige Verein &#8218;Förderverein Historische Region Lindstedt e.V.&#8216;) dort sehr beeindruckend für den Erhalt des historischen Gutshof-Ensembles engagiert und dafür schon viel investiert hat – und nun diese Auszeichnung ihrer Eiche für ihr Engagement dort erhält. Ziel des Vereins ist die Bewahrung des kulturhistorischen und naturräumlichen Erbes der Region durch die Erforschung, Dokumentation bzw. Pflege und Erhaltung im Sinne einer nachhaltigen Landnutzung und Landschaftsentwicklung. Dazu zählt auch die Erhaltung und Weiterentwicklung des Gutshofes, d.h. seiner prägenden denkmalgeschützten Gebäude und des sehr naturnah belassenen Gutsareals einschließlich Gutspark.</p>
<p>Die auserlesene Eiche hat einen eindrucksvollen, etwas schrägen Stamm mit vielen dicken Ästen und 2 Astausbruchlöchern im unteren Stammbereich, und darüber teilt sich der Stamm ab etwa 5m Stammhöhe in zahlreiche Stämmlinge, die ein breite Krone bilden. Im zentralen Wipfelbereich gibt es etliche Totäste, die dem Baum enorm Charakter verleihen. Sie sollen ausdrücklich erhalten bleiben und werden regelmäßig mit einem speziellen Verfahren auf ihre Holzfestigkeit geprüft. Denn solche Äste können in Eichenkronen über 100 Jahre bruchsicher erhalten bleiben, da ihr Holz nach dem Absterben des Astes austrocknet und dann sehr pilzresistent ist.</p>
<p>Wer dort zum ersten Mal ankommt, sollte sich eine Stunde Zeit nehmen und die starke Wirkung des Eichenhains genießen. Um die von uns ausgewählte dickste Eiche herum stehen dort noch 5 weitere ältere Eichen, das macht die enorme Wirkung des Platzes aus. Es können allerdings nicht mehr die Ursprungseichen sein, denn keine von ihnen ist heute 1000 Jahre alt. Und natürlich hat man an so einem magischen Ort in der Vergangenheit ausgefallene Bäume ersetzt und nachgepflanzt, der Kreis der Umrandungsbäume ist allerdings nicht mehr vollständig. Interessant ist, dass dort ansonsten vieles mit Linde heißt: der Ort Lindstedt, das Lindengut… und Linden gibt es tatsächlich auch reichlich dort, sie müssen dann früher wohl noch weit mehr in der Überzahl gewesen sein. Phänomenal ist an diesem Platz am Dorfrand auch der Blick weit in die Landschaft, das passt ebenfalls so gut zu seiner möglichen früheren Funktion als Verhandlungs- und Gerichtsort.</p>
<p>Man kann auch wunderbar auf dem Gutshof Lindstedt übernachten, 100 m von der Eiche entfernt (Anmeldung einfach über die Gutshof-Website). Die flache Landschaft um Lindstedt und bei Gardelegen ist ein sehr schöner Wiesen- und Waldwechsel mit Gewässern, der immer wieder zu Überraschungen führt, wenn man dort mit dem Rad herumfährt, wandert oder mit dem Auto kommt. Ein Stopp in Gardelegen lohnt unbedingt mit der historischen Altstadt. Und die ca. 900-jährige Hansestadt ist übrigens die drittgrößte Stadt von Deutschland (mit über 600 qkm Fläche, nach den Stadtstaaten Berlin und Hamburg), mit fast 22.000 Einwohnern im Altmarkkreis Salzwedel.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20260121_101021-Lindstedt.jpeg" title="starker Baum mit breiter, großer Krone (Durchmesser der Krone etwa 30 m)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20260214_124029.jpeg" title="unterer Stammbereich mit starken Ästen, darüber Aufteilung des Stammes in zahlreiche Stämmlinge">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-08-IMG_20260121_105140.jpeg" title="Blick in die Landschaft nach Norden">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/">Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Hohne-Eiche im Nationalpark Harz (Sachsen-Anhalt)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/hohne-eiche-im-nationalpark-harz-sachsen-anhalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 08:46:22 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=3683</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/hohne-eiche-im-nationalpark-harz-sachsen-anhalt/">Hohne-Eiche im Nationalpark Harz (Sachsen-Anhalt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Hohne-Eiche im Nationalpark Harz (Sachsen-Anhalt)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Trauben-Eiche (<em>Quercus petraea</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">ca. 350 m nordwestlich vom Bahnhof Drei Annen Hohne der Harzer Schmalspurbahnen bzw. Harzquerbahn, etwa 8 km östlich vom Brocken; vom Bahnhof oder von den Parkplätzen in Bahnhofsnähe 150 m dem leicht ansteigenden Hauptweg Richtung Westen bis zum Wegeabzweig an der Brücke folgen und über den ausgeschilderten Löwenzahn-Entdeckerpfad zur Eiche gehen, dann sieht man den sehr besonderen Altbaum schon von Weitem; Landkreis Harz, Bundesland Sachsen-Anhalt</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 500 Jahre (400-600, gefundene Angaben reichen von 350 bis 700 Jahre)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,10 m in 1,5 m Stammhöhe (über großer Stammknolle gemessen im Feb. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 13 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 51.771679, O 10.723526</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">26. Juni 2025 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2025/08/16/wunderschoene-bedingungen-und-stimmung-zur-ausrufung-der-oberharzer-hohne-eiche-im-nationalpark-harz-sachsen-anhalt/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_1">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Endlich kommt nun mal wieder eine Trauben-Eiche zum Zuge: denn dies ist erst die zweite unter den Nationalerbe-Bäumen, da sich 80% der gemeldeten und überprüften Trauben- als Stiel-Eichen herausgestellt haben. Diese Trauben-Eiche im Ostharz hat aber alle Merkmale, die sie typischerweise aufweisen sollen:</p>
<ul>
<li>Blattstiellängen über 1 cm,</li>
<li>keine Seitennerven in die Buchten zwischen den Blattlappen (wie bei Stiel-Eichen),</li>
<li>die Hauptnerven auf der Blattunterseite behaart</li>
<li>und die Früchte ungestielt.</li>
</ul>
<p>Zudem ist sie ein Traum von Eiche: ihr wilder Stamm und ihre wilde Krone mit allen Zerfallsstadien, Beulen, Rissen und Gesichtern sowie ein großer abgebrochener Ast unter dem Baum liegend. Damit und mit ihrem hohen Alter ist sie absolut nationalparkwürdig und Lebensraum für unzählige Käfer- und weitere Insektenarten, Vögel, Kleinsäuger, Flechten, Moose und mehr. Für die forstliche Nutzung wäre sie damit unattraktiv, konnte stattdessen aber ihren Charakter lebenslang enorm entwickeln, was zur Ausdrucksstärke ihrer einmaligen Gestalt geführt hat. Nehmen Sie sich unbedingt genügend Zeit, um das in Ruhe zu erfassen, zu genießen und wirken zu lassen.</p>
<p>Von verschiedenen Stellen dort oben hat man einen großartigen Blick über den Ostharz, und in der Umgebung gibt es etliche attraktive Harzstädtchen, (Ski-)Wandergebiete, Mountainbike-Touren – mit reißenden Bächen, Felskuppen und Talsperren in ausgedehnten Waldgebieten. Nicht weit vom Baum (etwa 500 m entfernt und ausgeschildert) befindet sich das Natur-Erlebniszentrum HohneHof mit seinen vielfältigen Angeboten für Naturentdecker und einem hinreißend rustikalen Café, wo man wunderbar auftanken, interessante Snacks probieren und plaudern kann.</p>
<p>Hier oben kommt es häufiger vor, dass mal richtig wildes Wetter herrscht mit Sturmböen und waagerechten Regenschauern, im Winter meterhohe Schneeverwehungen – allerdings deutlich abgeschwächt durch den in Hauptwindrichtung westlich vorgelagerten Brocken mit 1.141 m Höhe. Bis dorthin hoch hinauf fährt die Harzer Dampflok-Schmalspurbahn vom Bahnhof bei der Eiche, und man kann dann wieder bergab zur Bahnstation Drei Annen Hohne zurücklaufen (sind etwa 10 km). Ich habe mir bei meiner zweiten Anreise absichtlich die Dampflokfahrt von Wernigerode bis Drei Annen Hohne gegönnt – man kann sogar von Nordhausen und auch von Quedlinburg (mit Umsteigen) bis dorthin fahren. Es lohnt sich unbedingt und ist ein Highlight der Anreise zum Baum. Das Deutschlandticket gilt auf allen Strecken der Harzer Schmalspurbahnen! (ausgenommen von Drei Annen Hohne hoch zum Brocken)</p>
<p>Die Hohne-Eiche ist ein beeindruckender Solitär auf einer großen Wiese und sehr gelungen in Szene gesetzt durch eine kreisförmige Eingrenzung mit Rundholzzaun, der nicht übertreten werden soll zum Schutz des Baumes und auch seiner Besucherinnen und Besucher. Diese Uralteiche ist einer der kostbarsten Bäume des Nationalparks, nun nochmals aufgewertet durch unsere Ernennung zum Nationalerbe-Baum. In Nationalparks herrscht grundsätzlich das Motto &#8222;Natur Natur sein lassen&#8220;, d.h. die Bäume können und sollen auf einem großen Teil der Fläche wachsen, leben und sterben &#8222;wie sie wollen&#8220;. Man kann dort also spannende natürliche Abläufe studieren. Der Nationalpark Harz gehört im westlichen Teil zu Niedersachsen, im östlichen Teil mit der Eiche zu Sachsen-Anhalt.</p>
<p>Wir freuen uns über das großartige und weitsichtige Engagement der Harzer Nationalparkleitung mit ihrem kompetenten Team und wünschen der Eiche und dem Nationalpark weiterhin eine gute und ebenso erfolgreiche Zukunftsentwicklung! Dies ist inzwischen unser zweiter Nationalparkbaum: der andere ist eine Weiß-Tanne im NP Bayerischer Wald bei Zwiesel (Bayern).</p>
<p>Nicht weit von hier gibt es noch einen weiteren sehr sehenswerten Uraltbaum: den mit fast 8 m Stammumfang zweitstärksten Berg-Ahorn Deutschlands in der Siedlung Eggeröder Brunnen (am Weiher unterhalb beim östlichen Ende der Siedlung, öffentlich zugänglich) – er lohnt unbedingt die 11 km (= 15 min) Fahrt über Elbingerode dorthin, Sie werden staunen.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/05/Gross-01-IMG_20241127_111305-ps.jpeg" title="wenn man ankommt vom Bahnhof oder Parkplatz: ein enorm beeindruckender Uraltbaum">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/05/Gross-02-IMG_20241127_111152-ps.jpeg" title="die imposante Trauben-Eiche mit wilder und zerzauster Krone">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/05/Gross-06-IMG_20241127_111835.jpeg" title="der Stamm hohl und an einer Seite offen: wie es sich für alte Eichen gehört">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/05/Gross-07-IMG_20250129_124942-ps.jpeg" title="besonders beeindruckend die Szenerie bei wildem Wetter">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/05/Gross-08-Postkarte-ps1.jpeg" title="Zustand der Eiche vor ca. 100 Jahren (Foto-Postkarte von etwa 1920, Privatbesitz)">
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		<title>Pfarreiche Klein Lübars (Stadt Möckern, Landkreis Jerichower Land, Sachsen-Anhalt)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/pfarreiche-klein-luebars-stadt-moeckern-landkreis-jerichower-land-sachsen-anhalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2023 10:03:27 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=2461</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/pfarreiche-klein-luebars-stadt-moeckern-landkreis-jerichower-land-sachsen-anhalt/">Pfarreiche Klein Lübars (Stadt Möckern, Landkreis Jerichower Land, Sachsen-Anhalt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Pfarreiche Klein Lübars (Stadt Möckern, Landkreis Jerichower Land, Sachsen-Anhalt)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 192px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">Klein Lübars (OT der Stadt Möckern), Lkr. Jerichower Land, ca. 30 km östlich von Magdeburg, Sachsen-Anhalt; am Westrand des Ortes – rund 150 m westlich der Kirchenruine (in einem Grünstreifen zwischen einem Privatgrundstück und einem Feld – Zugang nur über Fußpfad nördlich der Kirche).</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">400 bis 500 Jahre, geschätzt 450 Jahre (Herleitung aus Dimension, lebenslangem Freistand, Stammumfang und Standort mit Grundwasseranschluss)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">6,75 m in 1,3 m Stammhöhe (gemessen Okt. 2022)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 23 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">N 52.1713395, O 12.097631</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">28. April 2023 <span> </span><span>(</span><a href="https://nationalerbe-baeume.de/2023/04/29/phantastische-ausrufung-der-pfarreiche-in-klein-luebars-mit-der-bundesumweltministerin/">Bericht &amp; Fotos</a><span>)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_2">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#14/52.1710/12.0961" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a>
</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der auch Kircheiche oder Breitkroneneiche genannte Altbaum ist seit 1937 Naturdenkmal. Sein Alter wird von 300 bis 800 Jahre angegeben, beide Werte sind sicher so nicht zutreffend. Gemäß Ortschronik soll die Eiche ca. 800 Jahre alt sein, aber nach den eigenen Recherchen dürften es etwa 450 Jahre sein.</p>
<p>Sie steht etwas versteckt am Dorfrand und ist nur über einen Fußpfad von der Straße aus nördlich der eindrucksvollen Dorfkirchenruine (unbedingt ansehen!) erreichbar. Mit dem Wegweiser von der Straße an der Kirche lässt sich der Baum leicht finden, etwa 100 m Zuweg auf einem Grünstreifen am Acker entlang.</p>
<p>Der Baum erscheint vollkommen intakt, ohne irgendwelche erfolgten Eingriffe. Es sind z.B. fast noch alle Äste am Stamm, sowohl die lebenden als auch einige tote, und sie wurden auch nicht eingekürzt (zumindest auf der zugänglichen Seite). Man kann daher hier so vollkommen wie selten woanders erfahren, wie die Baumentwicklung einer uralten Stiel-Eiche ohne Eingriffe verläuft.</p>
<p>Das wird nicht das ganze weitere lange Leben dieser Eiche so bleiben können, da in höherem Alter dann irgendwann mehr Äste absterben werden, und dieser Schaden allmählich auf Teile der Krone übergreifen kann, wobei auch Teile des Stammes herausbrechen könnten. Spätestens wenn diese Entwicklung abzusehen ist und bevor sie eintritt, muss behutsam eingegriffen werden durch Asteinkürzungen und ggf. Sicherungsmaßnahmen. Aber das ist noch lange hin, hoffen wir.</p>
<p>Über die Entstehung dieses Baumes ist fast nichts bekannt: ob und wann er gepflanzt wurde und warum gerade hier – oder ob er zufällig aus einer gekeimten Eichel entstanden ist? Jedenfalls muss er sein ganzes Leben volles Licht erhalten haben, sonst wären nicht so viele tief angesetzte Äste noch am Leben geblieben und die Krone wäre nicht derartig in die Breite gewachsen.</p>
<p>Interessant und besonders bei diesem Baum ist auch, wie einige der unteren weit ausladenden alten Äste bis zum Boden herunterhängen (&#8222;Schleppenbildung&#8220;). In Einzelfällen können sie sich beim Aufliegen auf dem Boden dann sogar bewurzeln und an der Spitze wieder aufrichten, und so kann dieser Baumveteran eine Klon-Tochterkolonie bilden: nicht über Eichel-Früchte, sondern über solche &#8222;Absenker&#8220;, d.h. diese Tochterbäume sind dann genetisch identisch mit dem Mutterbaum.</p>
<p>Die detaillierte Untersuchung des Baumzustandes ergab keinerlei Defekte, Krankheiten oder sonstige Defizite: [Auszug aus dem Gutachten] &#8222;<em>ein sehr imponierender Baum mit sehr hoher Erhaltungswürdigkeit; Standsicherheit ohne Einschränkungen gegeben, Bruchsicherheit nur durch etwas unbedeutendes Totholz geringfügig eingeschränkt. Die Baumscheibe unter dem Baum sollte nicht betreten werden dürfen und deutlich abgegrenzt werden. Baum mit sehr hoher Lebenserwartung.&#8220;</em></p>
<p>Die Ausrufung wird am Freitag 28. April 2023 um 16 Uhr erfolgen und als Dorffest auf dem nahen Festplatz (Anger) veranstaltet. Daran wird als besonderer Ehrengast diesmal sogar die Bundesumweltministerin Steffi Lemke teilnehmen, welche aus dem nahen Dessau, also aus Sachsen-Anhalt stammt und sich aus 3 Baumvorschlägen dieses Bundeslandes die Pfarreiche als Wunschbaum ausgesucht hat. Und diesen Wunsch haben wir ihr sehr, sehr gerne erfüllt!</p>
<p>Die Ortschaft Klein Lübars ist Ortsteil der Gemeinde Lübars und gehört zur Stadt Möckern, welche auf Platz vier in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_fl%C3%A4chengr%C3%B6%C3%9Ften_Gemeinden_Deutschlands">Liste der flächengrößten Gemeinden Deutschlands</a> steht – nach Berlin, Hamburg und Gardelegen – und mit gut 525 km² etwa ein Fünftel der Fläche des Saarlands hat. Nicht weniger als 27 Freiwillige Feuerwehren sorgen hier für die Absicherung des Brandschutzes.</p>
<p>Interessantes von der Gemeinde-Website: &#8222;Die Gemeinde Lübars wurde 1187 erstmalig in einer Besitzurkunde des Klosters Leitzkau erwähnt. Die Landschaft ist geprägt von einer Vielzahl von Baumalleen, welche die Felder und Wiesen beiderseits der Ihle durchschneiden. Durch Lübars und Klein-Lübars führen Straßen von historischer Bedeutung, wie die Alte Heerstraße Berlin – Magdeburg, die Handelsstraße Klein Lübars – Riesdorf und die Alte Poststraße Berlin – Magdeburg. An den Wegen finden sich viele große Findlinge als Zeugen der Eiszeit. Ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammt die Ruine der Feldsteinkirche in Klein-Lübars. Neben der Historie hat aber Lübars vor allem Natur zu bieten – die Vielfalt der Bäume und Sträucher.&#8220;</p>
<p>Da die Eiche hier im Fläming sehr häufig ist, wird sie in den Wappen der Stadt Möckern in Form von 3 Eichenblättern sowie im Wappen von Lübars in Form von 3 Eicheln dargestellt.</p>
<p><em> </em><em>Text und Fotos von Andreas Roloff, TU Dresden</em></p>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/2023_moeckern_wappen-267x300.png" width="267" height="300" alt="" class="wp-image-2476 alignleft size-medium" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/2023_moeckern_wappen-267x300.png 267w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/2023_moeckern_wappen.png 288w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /><img loading="lazy" decoding="async" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/2023_luebars_wappen-266x300.png" width="266" height="300" alt="" class="wp-image-2478 alignleft size-medium" /></em> Die Eiche im Wappen der Stadt Möckern (links) und der Ortschaft Lübars (rechts)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_2_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/01-20220706_092151.jpg" title="mächtiger Stamm des Naturdenkmals Pfarreiche Klein Lübars">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/01-20220706_092151-400x284.jpg" alt="Pfarreiche Klein Lübars: mächtiger Stamm des Naturdenkmals Pfarreiche Klein Lübars" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/01-20220706_092151.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/01-20220706_092151-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-2453" />
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				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_2_1"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/02-20220706_091218.jpg" title="tiefer Astansatz mit beeindruckenden Dimensionen">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/02-20220706_091218-400x284.jpg" alt="Pfarreiche Klein Lübars: tiefer Astansatz mit beeindruckenden Dimensionen" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/02-20220706_091218.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/02-20220706_091218-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-2454" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/03-20220706_091608.jpg" title="turbulente Borkestrukturen und Astansätze">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/04-20221014_091057.jpg" title="nach oben schnell abnehmende Stammdicke, raumergreifende lange, dicke Äste in alle Richtungen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/05-20221014_091202.jpg" title="überwältigende Vielästigkeit der &quot;Bilderbucheiche&quot;">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/06-20221014_091345.jpg" title="ein Wald von Ästen bei beginnender Herbstfärbung Mitte Oktober">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/07-20221014_091612.jpg" title="diesen Blick aufwärts muss man live erleben">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/08-Kirchenruine-20220706_094546.jpg" title="Kirchenruine mit Wandbereichen aus dem 13. Jahrhundert">
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				</a>
				</div></div></div><div class="et_pb_gallery_pagination"></div></div><style>@media only screen and (min-width: 981px){ .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_title, .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image{max-width:83.5%;margin-left:auto!important;margin-right:auto!important;} .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image img{width:100%;} }@media only screen and (min-width: 768px) and (max-width: 980px){ .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_title, .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image{max-width:83.5%;margin-left:auto!important;margin-right:auto!important;} .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image img{width:100%;} }@media only screen and (max-width: 767px){ .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_title, .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image{max-width:83.5%;margin-left:auto!important;margin-right:auto!important;} .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image img{width:100%;} }@media only screen and (min-width: 981px){ .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item{margin-bottom:5.5%!important;} }@media only screen and (min-width: 768px) and (max-width: 980px){ .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item{margin-bottom:5.5%!important;} }@media only screen and (max-width: 767px){ .et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item{margin-bottom:5.5%!important;} }</style><style>.et_pb_gallery_2 .et_pb_gallery_item.et_pb_grid_item .et_pb_gallery_image img { object-fit: initial !important; }</style>
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			</div>
				
				
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			</item>
		<item>
		<title>Prangerlinde Großpörthen</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/prangerlinde-grosspoerthen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2021 15:08:47 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=1348</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/prangerlinde-grosspoerthen/">Prangerlinde Großpörthen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Prangerlinde Großpörthen (Burgenlandkreis)</strong></h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="1200" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-1-HF.jpg" alt="" title="Prangerlinde_Grosspoerthen (1) HF" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-1-HF.jpg 900w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-1-HF-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 900px, 100vw" class="wp-image-1360" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Baumart</strong></td>
<td>Winter-Linde (<em>Tilia</em><i> cordata</i>)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Standort:</strong></td>
<td>direkt vor der Kirche Am Anger im Dorf Großpörthen; Lkr. Burgenland, Sachsen-Anhalt</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter:</strong></td>
<td>700-900 Jahre (geschätzt)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td>9,85 m (gemessen 01.2021 in 1,5 m Stammhöhe)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Höhe:</strong></td>
<td>ca. 12 m</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td>N 50.997678, O 12.171613</td>
</tr>
<tr>
<td><b>NEB seit:</b></td>
<td>11. Juni 2021</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_3">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#15/50.9978/12.1713"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></p> </div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Diese Linde hat so einiges an schönen Überraschungen und Besonderheiten bereit, da weiß man gar nicht womit anfangen. Sie ist mit 9,85 m Stammumfang in etwa 1,5 m Höhe (schwierig mit der Messebene, da am Hang und der Stamm voller Rippen und Beulen) wohl die dickste Winter-Linde Deutschlands, obwohl sie in der Championtrees-Datenbank noch gar nicht auftaucht und auch noch kein Naturdenkmal ist (beides im Jan. 2021), weil sie – man glaubt es kaum bei ihren Ausmaßen – bis vor kurzem ziemlich unbekannt war. Aber das wird sich jetzt alles ändern, denn sie hat es zur Nr. 8 der Nationalerbe-Bäume geschafft und ist damit erster Vertreter Sachsen-Anhalts und erster Vertreter der Baumart Winter-Linde. Zur Unterscheidung von der Sommer-Linde unten mehr.</p>
<p>Ihr Alter ist – wie bei uralten Linden üblich – schwierig zu schätzen, aber man kann es eingrenzen auf 700-900 Jahre. Damit dürfte es wohl der älteste Baum Sachsen-Anhalts sein. Beim Stamm fehlt ein Teil hangaufwärts, der vor längerer Zeit (von einem älteren Einwohner des Dorfes wurde mir mitgeteilt: 1950) weggebrochen ist. Wenn man diesen Teil vorsichtig &amp; seriös mit hinzurechnet, wäre der Stammumfang wohl etwa 15 m. Damit käme man bei mäßigem Wachstum – da Standraum nach 2 Seiten unmittelbar begrenzt ist (nach vorne Straße/Mauer, rechts Wohnhaus) – auf 800 Jahre, vorsichtiger ausgedrückt 700-900 Jahre. Dies ist insofern bedeutsam, da das Dorf mit 107 Einwohnern ausgerechnet in diesem Jahr 2021 sein 900-jähriges Bestehen feiert! Und eine möglicherweise 900-jährige Linde gehört zu den Ureinwohnern und wird nun gleichzeitig als Nationalerbe-Baum ausgerufen. Was für ein schönes Zusammentreffen, dies ist auch für uns vom Kuratorium sehr bewegend. Eine Vorgänger-Kirche/-Kapelle vor der heutigen Kirche von 1760 muss mindestens schon 1403 gestanden haben, denn von damals ist die Glocke der Kirche (dies ist sicher dokumentiert durch Glockengravur, und damit ist sie eine der ältesten, noch in Betrieb befindlichen Kirchenglocken Deutschlands). Somit reicht auch die Geschichte des Baumplatzes mit der Kirche mindestens sechs Jahrhunderte zurück.</p>
<p>Der Baumstandort an der Kirche und früher auf Kirchengrund (jetzt Gemeindeland) hat ihn wohl in den vergangenen Jahrhunderten vor der Holznutzung in Krisenzeiten bewahrt. In Zukunft wird das die Ausrufung zum Nationalerbe-Baum sicherstellen. Ihr Name Prangerlinde im lokalen Volksmund macht eine weitere Besonderheit deutlich: es dürfte sich um einen früheren Gerichtsbaum handeln, was so nah an der Kirche und mitten im Dorf glaubwürdig erscheint und bedeutet, dass dort Gericht gesprochen sowie Urteile gefällt und z.T. auch gleich vollzogen wurden. Darauf deutet das verrostete Halseisen am Baum hin. Dazu gibt es so eine schöne Geschichte in der Geocaching-Szene, dass ich sie hier zitieren möchte (aus <a href="https://www.geocaching.com/geocache/GC3YQP3_die-3-gleichen?guid=f6746c86-695b-49d9-b17e-35dd91f4f37d" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geocaching.com</a>):</p>
<p><em>&#8222;Vor vielen Jahren brannte auf einem Felde zwischen Wildenborn und Großpörthen ein Strohhaufen nieder. Kurze Zeit später hatte man auch schon die angeblichen Brandstifter ermittelt und gefänglich festgehalten. Es handelte sich dabei um drei Handwerksburschen, die in der Nähe des Strohhaufens gesehen wurden. Diese drei kettete man tagelang an die Prangerlinde in Großpörthen. Trotz der großen Schmach, die sie über sich ergehen lassen mussten, waren sie aber nicht zu bewegen, die ihnen zur Last gelegte Brandstiftung endlich einzugestehen. </em></p>
<p><em>Da der Winter kurz bevorstand und immer noch kein Urteil gefällt war, brachte man die Gefangenen im Wildenborner Gefängnis unter. Man setzte schließlich auf ein Gottesurteil. Es wurde beschlossen, an der Brandstelle drei Eichen zu pflanzen, und zwar so, dass die Äste in die Erde kamen und die Wurzeln gen Himmel ragten. Wenn die gepflanzten Eichen nun anwüchsen und grünten, wollte man das als Beweis für die Unschuld der drei Handwerksburschen ansehen und diese wieder freilassen. Bald kam der Frühling, und was geschah? Die drei Eichen wurden grün, als hätte man sie so in die Erde gesteckt, wie das beim Pflanzen von Bäumen üblich ist. Damit war das Gottesurteil gesprochen und die Unschuld der drei Handwerksburschen nun endlich bewiesen, so dass man sie noch am gleichen Tag auf freien Fuß setzte.&#8220;</em></p>
<p>Ja, wenn das heute noch so einfach zu entscheiden wäre mit inzwischen fast regelmäßig drei Instanzen bei fast jedem Gerichtsverfahren – das würde sicher zu einer gewaltigen Baumvermehrung überall im Lande führen! Noch dazu wären das ja dann auch gleich heilige Bäume…</p>
<p>Anzunehmen ist, dass die örtlichen Gerichtsherren die Linde tatsächlich als Pranger benutzten. Ein am Baum befestigter Eisenring wurde dem Verbrecher um den Hals gelegt, und ein Zettel beschrieb seine Verfehlungen. Noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war eine Bestrafung mit Halseisen an Bäumen verbreitet – die Übeltäter durften bespuckt und verhöhnt oder körperlich gezüchtigt werden. Mehr möchte ich dazu jetzt nicht schreiben.</p>
<p>Der Zustand des Baumes ist so, dass er etwas einfühlsame Pflege gebrauchen kann, z. B.:</p>
<ul>
<li>Entfernen des Stahlbandes (das mittlerweile an einigen Stellen einwächst),</li>
<li>Erneuerung der Kronensicherung (die beide Stammteile zusammenhält und ein Wegbrechen verhindert),</li>
<li>Einkürzung der beiden Oberkronen (damit sie nicht zu kopflastig werden und das Risiko des Auseinanderbrechens der Linde erhöhen, bei vielen sehr alten Linden ein Dauerproblem).</li>
</ul>
<p>Die vorgesehenen Maßnahmen werden das weitere Überleben dieses kostbaren Baumes für eine lange Zukunft sichern. Der Baum überwallt Faulstellen und Öffnungen am Stamm intensiv und treibt überall sehr wüchsig aus – was als ein sehr gutes Zeichen hoher Vitalität anzusehen ist. Es gibt ein Foto von 1928, wo es noch ein geschlossener Stamm war.</p>
<p>Die Baumart Winter-Linde kann als die &#8222;kleine Schwester&#8220; der Sommer-Linde bezeichnet werden: mit kleineren Blättern, Zweigen und Früchten und geringeren Anforderungen an die Wasser-, Nährstoff- und Lichtversorgung. Hier eine Unterscheidungshilfe, wer sie nutzen möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<th><strong>Winter-Linde</strong></th>
<th><strong>Sommer-Linde</strong></th>
</tr>
<tr>
<td><strong>Blätter unterseits</strong></td>
<td>in den Nervenwinkeln rostrot-bärtig ± glatt</td>
<td>in den Nervenwinkeln weißbärtig; Nerven hervortretend</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Knospenschuppen</strong></td>
<td>2 (selten 3)</td>
<td>3 (selten 2)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Blüten/Früchte je Blütenstand</strong></td>
<td>5 bis 12</td>
<td>2 bis 5</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Reife Früchte</strong></td>
<td>glatt, zerdrückbar</td>
<td>mit Längsrippen, steinhart</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Jahrestriebe &amp; Blattstiele</strong></td>
<td>kahl</td>
<td>behaart</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Austrieb, Blüte</strong></td>
<td>später (Ende Juni/Anfang Juli)</td>
<td>zwei Wochen früher</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ansprüche</strong></td>
<td>geringer</td>
<td>höher</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Text: Andreas Roloff, aus DDG-Kalender &#8222;Starke Bäume 2022&#8220;</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Baumpflege- und Sicherungsmaßnahmen</strong> (großteils erfolgt):</p>
<ul>
<li>Überprüfung der Verkehrssicherheit und Einschätzung der Lebenserwartung</li>
<li>routinemäßige Kronenpflege</li>
<li>Optimierung des Stammumfeldes und seiner Abgrenzung zum Reduzieren des Betretens</li>
<li>umfangreiche, feinfühlige Einkürzungen der Stämmlings-Teilkronen zur Reduzierung der Kopflastigkeit und des damit verbundenen hohen Risikos des Auseinanderbrechens des Baumes</li>
<li>Erneuerung und Optimierung der Kronensicherungen (Verbindung beider Stämmlinge miteinander durch dynamische Kronensicherung)</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_3  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="8"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-1.jpg" title="Baum vor der Kirche">
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				</a>
				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_1"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-2.jpg" title="Eindrucksvoller Stammfuß">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-2-400x284.jpg" alt="Prangerlinde Großpörthen: Eindrucksvoller Stammfuß" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-2.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-2-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-1353" />
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				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_2"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-3.jpg" title="Massiver Eisenring">
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				</a>
				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_4"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-5.jpg" title="Schöne Nachbarschaft">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/Prangerlinde_Grosspoerthen-6.jpg" title="Strukturen mit Schnee">
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				</a>
				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_6"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
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