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	<title>Ginkgo-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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	<description>Für den Schutz alter Bäume in Deutschland</description>
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	<title>Ginkgo-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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		<title>Starker Ginkgo in Bornheim-Roisdorf bei Bonn (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/starker-ginkgo-in-bornheim-roisdorf-bei-bonn-rhein-sieg-kreis-nrw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 06:44:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/starker-ginkgo-in-bornheim-roisdorf-bei-bonn-rhein-sieg-kreis-nrw/">Starker Ginkgo in Bornheim-Roisdorf bei Bonn (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Starker Ginkgo in Bornheim-Roisdorf </strong><strong>bei Bonn (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)</strong></h1></div>
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<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Ginkgo (<em>Ginkgo biloba</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Park vom Haus Wittgenstein: dies ist Privatgelände und zu beachten; der Zutritt zum Park und Baum ist werktags auch ohne Anmeldung von 9-17 Uhr gestattet; unmittelbar außerhalb des Bonner Stadtgebietes: 53332 Bornheim-Roisdorf, Ehrental 2-4; Rhein-Sieg-Kreis, Bundesland: NRW</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 185 Jahre (aus der Gebäude- und Parkhistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,15 m (in 1,3 m Stammhöhe), an der Taille in 0,7 m Höhe: 4,95 m (gemessen im Jan. 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 20 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 50.752903, O 7.002807</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">9. Juli 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/07/10/bewegende-ausrufung-des-starken-ginkgos-in-bornheim-bei-bonn-nrw/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dieser starke Ginkgo steht im kleinen, aber feinen Park am Haus Wittgenstein des Bibelseminars Bonn. Er ist dreistämmig (Teilung in etwa 2 und 5 m Stammhöhe), hat einige bemerkenswerte ChiChi-Zapfen (Erläuterungen weiter unten) und einen besonders schönen Habitus. Es stehen sich 2 Exemplare am Rundweg auf der oberen Parkebene gegenüber, dieser ausgewählte ist der größere und dickere von beiden. Man kann davon ausgehen, dass beide zum selben Zeitpunkt gepflanzt wurden, also gleich alt sind: vermutlich zur Fertigstellung von Haus Wittgenstein 1845, weil damals auch der Park angelegt wurde.</p>
<p>Wenn eine Baumart all ihre Verwandten und Abkömmlinge äußerlich unverändert überlebt und die Drift der Kontinente, die Entstehung der Gebirgsketten, das Kommen und Gehen von Reptilien und Eiszeiten unbewegt und seit fast 200 Mio. Jahren ohne größere Schäden überstanden hat – dann zeigt das schon eine einzigartige Zähigkeit und fordert uns Respekt ab. Es wurden versteinerte Ginkgoblätter in vielen Regionen der Nord- und Südhalbkugel gefunden (auch hier bei uns!), die nahezu identisch mit den Blättern der heute lebenden Ginkgobäume sind. Daher wird die Art auch zu Recht als lebendes Fossil bezeichnet.</p>
<p>Ginkgos können über 1.000 Jahre alt werden, bei uns allerdings bisher höchstens etwa 250 Jahre, denn die Baumart wurde erst 1730 nach Europa eingeführt und hier dann nur allmählich verbreitet. Sie erreichen hierzulande bisher Stammumfänge von 3-4 m, nur selten maximal etwa 5 m wie bei diesem Exemplar. In seiner Heimat China habe ich den sog. Ur-Ginkgo gesehen mit über 16 m Stammumfang, eine unfassbar schöne und sehenswerte, glaubhaft etwa 3000-jährige Baumskulptur (ein Bild dieses Baumveterans wird beim anderen Ginkgo-Nationalerbebaum in Riesa/Sachsen gezeigt).</p>
<p>Die Baumart hat etliche Besonderheiten, weshalb ihr Blatt auch das Logo der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft prägt: die lang gestielten, zweilappigen Blätter sind durch ihre fächerartige Form unverwechselbar. Am schönsten sind Ginkgos zweifellos im Herbst (Oktober bis November), wenn sich ihre Blätter bis in den November leuchtend goldgelb färben und die einmalige Blattsilhouette noch prägnanter in Erscheinung tritt.</p>
<p>Es gibt nur weibliche oder männliche Bäume, da die windbestäubten Blütengeschlechter auf unterschiedlichen Individuen vorkommen. Die weiblichen Blüten pressen zur Blütezeit morgens einen Flüssigkeitstropfen aus, um den Pollen aufzufangen – es lohnt sich, im Mai darauf zu achten und ihn vielleicht in der Morgensonne glitzern zu sehen. Der Bestäubungstropfen trocknet dann tagsüber wieder ein, wodurch der Pollen in das Blüteninnere gelangt.</p>
<p>Die von weiblichen Bäumen produzierten Samen sind bei uns bisweilen unbeliebt wegen ihres ranzigen Geruchs zur Reifezeit, in China hingegen extrem begehrt und hochverehrt: chinesische Ginkgosamen-Sammler ziehen im Herbst bei Sonnenaufgang durch die Parkanlagen, um die nachts heruntergefallenen Samen zu sammeln und dann zu verarbeiten. Davon können wir noch viel lernen.</p>
<p>Auch die medizinische Wirkung der Inhaltsstoffe von Ginkgoblättern ist unbestritten, Ginkgo-Präparate werden daher sogar in der Schulmedizin verordnet: zur Durchblutungsförderung und Steigerung der Gehirnaktivität mit Verbesserung des Erinnerungsvermögens.</p>
<p>Die Rinde ist eine schicke silbrig-graue, korkige Netzborke, sie ist schwer entflammbar und macht die Bäume im Alter feuerresistent. An der Unterseite von Ästen bilden sich gelegentlich Ausstülpungen – Chi-Chi, gesprochen: Tschi-tschi – wie Stalaktiten in Tropfsteinhöhlen, die nach unten wachsen. Wenn Sie das sehen wollen, müssen Sie sich viele Ginkgos anschauen, denn sie kommen äußerst selten vor. Bei diesem Ginkgo gibt es aber sogar mehrere Chi-Chi&#8217;s.</p>
<p>Zur Historie von Haus Wittgenstein (nach Wikipedia): <em>Die Villa geht auf eine mittelalterliche Höhenburg an gleicher Stelle zurück. 1789 ging das Gelände in den Besitz der Familie Wittgenstein über. Die heutige klassizistische Villa anstelle des mittelalterlichen Vorgängerbaus wurde 1844/45 errichtet. Mitte der 1980er Jahre wurde die Anlage an die damals noch junge Partei Die Grünen verkauft und diente ihr nach Vollendung des Umbaus seit 1989 als Tagungshaus und Sitz ihrer Finanzverwaltung, ab 1991 auch als Bundesgeschäftsstelle. 1995 zog diese dann nach Bonn um.</em></p>
<p>Die heutige Nutzung vom Haus Wittgenstein mitsamt den Nebengebäuden erfolgt durch das 1995 gegründete Bibelseminar Bonn e.V. (BSB), eine Ausbildungsstätte vom Bund evangelisch freikirchlicher Gemeinden.  Das BSB nimmt jährlich etwa 50-60 Studierende auf und verbindet Theologie, Gemeindedienst und Mission, um Studierende für haupt- und ehrenamtliche kirchliche Aufgaben auszubilden.</p>
<p>Bei meinem 2. Ortstermin saß ich kurze Zeit im Eingangsbereich des Hauptgebäudes (vor der Besprechung mit der Hausleitung und -verwaltung), als mir von den vorbeikommenden Schülern gleich selbstgemachte Schokoladenbrezeln zum Verzehr angeboten wurden – von dieser Gastfreundschaft war ich ganz überwältigt.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260326_082021-af.jpeg" title="Wenn man vom Eingangstor kommt, ist der dreistämmige Ginkgo rechts am Rundweg nicht zu übersehen.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-02-IMG_20260326_082254.jpeg" title="und ihm gegenüber am Rundweg sein Bruder (links hinten)">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/starker-ginkgo-in-bornheim-roisdorf-bei-bonn-rhein-sieg-kreis-nrw/">Starker Ginkgo in Bornheim-Roisdorf bei Bonn (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Ginkgo Schlosspark Jahnishausen</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/ginkgo-jahnishausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2019 09:27:48 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=859</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/ginkgo-jahnishausen/">Ginkgo Schlosspark Jahnishausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ginkgo im Schlosspark Jahnishausen</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Baumart</strong></td>
<td>Ginkgo (<em>Ginkgo biloba</em>)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Standort:</strong></td>
<td>Schlosspark Jahnishausen (ca. 5 km südlich von Riesa/Elbe, 50 m hinter dem westlichen Eingang durch einen Mauertorbogen); Riesa, Lkr. Meißen, Sachsen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter:</strong></td>
<td>ca. 210 Jahre (geschätzt)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td>5,15 m (gemessen 08.2019 an Taille in 0,8 m Stammhöhe, Stammaufteilung in etwa 1,15 m Höhe)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Höhe:</strong></td>
<td>25 m (geschätzt), Kronenbreite 26 m (geschätzt)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td>N 51.274708, O 13.286014</td>
</tr>
<tr>
<td><b>NEB seit:</b></td>
<td>19. Oktober 2019 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2019/10/20/ginkgo-jahnishausen-zweiter-neb/">Bericht, Video &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_1">
				
				
				
				
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			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Einer der schönsten und stärksten Ginkgos von Deutschland steht im Schlosspark Jahnishausen (Riesa, Sachsen). Er beeindruckt durch seinen ausgeprägten Habitus mit tief geteiltem Stamm, einem sehr beuligen, gedrehten und gebogenen kurzen unteren Stammabschnitt und darüber einer breit ausladenden Krone mit überhängenden Zweigspitzen. Mit seinem Alter von über 200 Jahren und einem Stammumfang von 5,15 m in 80 cm Höhe, der &#8222;Taille&#8220; des Stammes, gehört er zu den stärksten Ginkgos unseres Landes. Dabei ist die Messhöhe am Stamm schwierig festzulegen und je nachdem, in welcher Höhe man misst, ist das Ergebnis wegen der Beulen und Knollen sowie Stammgabelung in 1,15 m Höhe und starken Wurzelanläufen jedes Mal unterschiedlich.</p>
<p>Sein Standort im Park und der Schlosspark sind traumhaft, ein Besuch lohnt sich in jedem Falle: es handelt sich um einen mittelgroßen Landschaftspark mit Wasser- und Wiesenflächen und einigen besonderen Baumexemplaren. Er soll im frühen 18. Jahrhundert entstanden sein (erste dokumentierte Erwähnung 1717) und geht fließend in ein benachbartes Auenwald-Naturschutzgebiet am Flüsschen Jahna über. Schloss und Rittergut sind in einem &#8222;romantischen Zustand&#8220;, der Park ist in Teilarealen etwas verwildert. Nahe dem Ginkgo befindet sich eine Insel mit Teepavillon und geschwungener Fußgängerbrücke. Besonders schön ist es im zeitigen Frühjahr mit tausenden Märzenbechern auf den Wiesen und zur Laubfärbungszeit des Ginkgos Ende Oktober.</p>
<p>Das Höchstalter von Ginkgos kann über 1.000 Jahre erreichen. Bei uns können die Bäume heute allerdings höchstens etwa 250 Jahre alt sein, denn die Baumart wurde erst 1730 nach Europa eingeführt und hier dann nur allmählich verbreitet. Sie erreichen Höhen von 25-30 m und hierzulande maximale Stammumfänge von 3-4 m, nur selten 5 m wie bei diesem Exemplar. In seiner Heimat China gibt es uralte Exemplare mit 15 m Stammumfang, die sehr sehenswerte Baumskulpturen sind. Die Wald-Ginkgos wurden vor über 3000 Jahren von chinesischen Mönchen entdeckt und von dort zunächst über ganz China und Japan verbreitet, dann in jüngerer Zeit über die ganze Welt.</p>
<p>Die lang gestielten, zweilappigen (deshalb <em>biloba</em> im lat. Namen) Blätter sind durch ihre fächerartige Form unverwechselbar. Am schönsten ist diese Baumart zweifellos im Herbst (Oktober bis November), wenn sich seine Blätter leuchtend goldgelb färben und die einmalige Blattsilhouette noch prägnanter in Erscheinung tritt. Gelegentlich wird der Ginkgo wegen seiner Blattform auch als Entenfußbaum bezeichnet.</p>
<p>Die Baumart ist zweihäusig, d.h. es gibt nur weibliche oder männliche Bäume, da die verschiedengeschlechtlichen, windbestäubten Blüten auf unterschiedlichen Individuen vorkommen. Die weiblichen Blüten sondern zur Blütezeit im Mai morgens einen Flüssigkeitstropfen aus, um den Pollen aufzufangen – wenn Sie sich sehr anstrengen, können Sie ihn vielleicht in der Morgensonne glitzern sehen. Der Bestäubungstropfen trocknet dann tagsüber wieder ein, wodurch der Pollen in das Blüteninnere gelangt. Das Besondere beim Ginkgo ist die urzeitliche Befruchtung durch begeißelte männliche Spermien-&#8222;Tierchen&#8220;, die aktiv in Flüssigkeit schwimmen können, um die weibliche Eizelle zu erreichen und in sie einzudringen.</p>
<p>Hier im Park handelt es sich um einen männlichen Baum, der also keine Samen produziert. Die Samen sind bei uns bisweilen unbeliebt wegen ihres ranzigen Geruchs zur Reifezeit, in China hingegen heißbegehrt und verehrt, da man die sehr wohlschmeckenden Samen sammelt und intensiv nutzt. Dazu können wir noch viel lernen.</p>
<p><em>Text von Andreas Roloff, Tharandt (Auszug aus Buch &#8222;Die starken Bäume Deutschlands – 111 faszinierende Naturerben und ihre Geschichten&#8220;, Hrsg. Andreas Roloff, Quelle &amp; Meyer Verlag Wiebelsheim, 2020</em>)</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Baumpflege- und Sicherungsmaßnahmen</strong> (großteils erfolgt):</p>
<ul>
<li>Überprüfung der Verkehrssicherheit und Einschätzung der Lebenserwartung</li>
<li>routinemäßige Kronenpflege</li>
<li>Optimierung des Stammumfeldes</li>
<li>Zurücknahme (Astentnahmen oder -Einkürzungen) umstehender Bedrängerbäume, welche den Ginkgo zu sehr beschattet haben</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_1  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="8"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_1_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2019/09/K1600_Jahnishasuen_Gingko3.jpg" title="einmaliger Habitus">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>Der MDR hat in seiner Sendung “Sachsenspiegel” vom 19.10.2019 </span><span> einen kurzen Beitrag über die Ausrufung und die Besonderheiten des Ginkgo gedreht.</span></p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/ginkgo-jahnishausen/">Ginkgo Schlosspark Jahnishausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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