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	<title>Projekte Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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	<description>Für den Schutz alter Bäume in Deutschland</description>
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		<title>Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/steinbank-eiche-im-fuerst-pueckler-park-muskau-oberlausitz-sachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:26:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/steinbank-eiche-im-fuerst-pueckler-park-muskau-oberlausitz-sachsen/">Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</strong></h1></div>
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<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Fürst Pückler-Park Bad Muskau: im Ort ist der Park von überall ausgeschildert, Parkplätze und etliche Zugänge gibt es von der Clara-Zetkin-Straße und der Parkstraße vom polnischen Grenzübergang in nordwestlicher Richtung. Die Eiche steht am sog. Petzoldweg, etwa 100 m von der Neiße (Grenze zu Polen) entfernt auf freier Wiese. Ostsachsen: Oberlausitz; Landkreis Görlitz, Sachsen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 450 Jahre (350 – 550 Jahre, aus Standort, Baumgestalt, historischen Bildern und Parkgeschichte hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,10 m (an Taille in 1,1 m Stammhöhe, gemessen April 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 15 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 51.551211, O 14.724901</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">April 2026 (die Ausrufung ist am Fr 29. Mai 2026 um 15:00 Uhr geplant)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_0">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die ausgewählte Eiche steht am Petzoldweg im Muskauer Park, nicht weit von der Neiße und ist einfach zu finden, wenn man im deutschen Parkteil auf dem nah am Fluss verlaufenden Weg von der Doppelbrücke nach Nordwesten läuft: dann ist es die vierte alte Eiche am Weg, durch die Steinbank nicht zu verfehlen. Dies ist nun neuerdings der östlichste Nationalerbe-Baum Deutschlands! Die große Steinbank an dieser Eiche hat Fürst Pückler persönlich dort vor etwa 190 Jahren am Stammfuß platziert, inzwischen wächst sie in die Eiche ein – dies wird weiter fortschreiten und bleibt spannend mitzuverfolgen.</p>
<p>Solche alten Eichen sind auch immer ein bedeutender Lebensraum  für eine große Anzahl seltener, bedrohter Tierarten (im Stamminneren und in ihrer Krone): vor allem Insekten, darunter ganz besonders viele Käferarten. Daher sind ihre Baumpflege und ggf. -Sicherungsmaßnahmen auch immer eine Herausforderung, um dabei möglichst viele dieser Habitatstrukturen zu erhalten.</p>
<p>Was mag Fürst Pückler bewogen haben, die Steinbank genau an dieser Eiche zu platzieren? Dazu ist nichts bekannt, aber man darf annehmen, dass es ihm diese Eiche besonders angetan hatte und sie ihm besonders wichtig war. Vielleicht war es sogar einer seiner Lieblingsplätze damals: mit Blick über die Wiesen der Auenlandschaft auf all die besonderen alten Bäume. Das Alter der Eiche ist schwer zu schätzen: hat sie Grundwasser-Anschluss? Das ist dort in etwa 10 m Tiefe zwar erreichbar, die Neiße wird allerdings immer mal in längeren Trockenperioden zu einem beschaulichen Flüsschen mit wenig Wasser. Und sie kann auch zu extremen Hochwassersituationen führen wie zuletzt im August 2010.</p>
<p>Es gibt ein eindrucksvolles naturgetreues Aquarell der Steinbank-Eiche von etwa 1850: damals sah sie auch schon älter aus mit großer Krone, aber wohl kaum über 250 Jahre. Und in den letzten Jahrzehnten wird sie eher langsamer gewachsen sein, da ihre Krone nicht mehr groß ist.</p>
<p>Zu alten Eichen Im Muskauer Park und Umgebung ist gerade ein spannendes und sehr schönes Buch erschienen: &#8222;Odin, Thor, Hermann: die Generation 500+ (ein Spaziergang zu den Muskauer Uralteichen)&#8220; von der Stiftung &#8218;Fürst-Pückler-Park Bad Muskau&#8216; (Cottbus 2026, Umfang 132 Seiten mit 175 Abbildungen: alte und neue Fotos, Aquarelle und Karten).</p>
<p>Auf der Website <a href="http://www.muskauer-park.de/welterbe">www.muskauer-park.de/welterbe</a> erfährt man, dass der Muskauer Park seit 2004 auf der UNESCO-Welterbeliste steht <em>&#8222;…und maßgeblich Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871) zu verdanken ist. Er schuf beiderseits der Neiße ein Meisterwerk, das als der klassische Landschaftsgarten bezeichnet wird. Der grüne Fürst gilt als Begründer der modernen Landschaftsgestaltung mit Einflüssen, die über Europa hinaus bis nach Amerika reichten. Pücklersche Prinzipien sind nach wie vor aktuell: Mit seinen 1834 erschienenen „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“ verfasste er ein bis heute viel zitiertes Lehrbuch. Neben allgemeinen Hinweisen zur Anlage eines Landschaftsgartens beschreibt Pückler darin seine Vision des Muskauer Parks, der sich heute auf dem Territorium zweier Staaten erstreckt. Durch einen gemeinsamen deutsch-polnischen Antrag gelangte der Park auf die Welterbe-Liste. Nicht zuletzt wurde damit das grenzüberschreitende Management bei der Pflege des kulturellen Erbes von Pückler gewürdigt</em>.&#8220; Viele weitere interessante Informationen schließen sich auf dieser Website an.</p>
<p>Der Geschäftsführer der Stiftung &#8218;Fürst-Pückler-Park Bad Muskau&#8216; und sein Team sind begeistert über die nun erfolgte höchstrangige Auszeichnung ihrer Steinbank-Eiche als Nationalerbe-Baum und fassen dies (zu Recht) als Anerkennung ihres Engagements für Erhalt, Schutz und Entwicklung der riesigen Parkanlage auf. Es ist eine große Verantwortung, dieses Erbe zu bewahren, und sehr eindrucksvoll, wie erfolgreich ihnen das gelingt. Und nun kommt also die Steinbank-Eiche auch noch als Nationalerbe mit hinzu, dabei unterstützen wir die Verantwortlichen auch mit fachlichem Beirat.</p>
<p>Eindrucksvoll: Fürst Pückler kaufte damals privat etliche alte Eichen in der Umgebung mit dem zugehörigen Grundstück, um sie zu schützen! Daher gibt es in der Region (im Park und in den nahen Siedlungen) eine beachtliche Anzahl noch lebender alter Eichen, die sehr beeindrucken. Sie alle wurden in die Auswahl für unsere Nationalerbe-Baumsuche einbezogen, aber schnell war sehr deutlich, dass die Steinbank-Eiche unser Favorit für diese Region in Sachsen ist.</p>
<p>Die Lage der Parkanlage ist sehr einmalig, das wird auch Fürst Pückler schon damals so empfunden haben und hat sich deshalb gerade dort so in die Landschaftsgestaltung hineinsteigert (sein Wirken in Bad Muskau erfolgte etwa 1815 – 1845). Dies wird sogar von manchen als &#8222;Parkomanie&#8220; bezeichnet – den Begriff kannte ich bisher noch nicht. Das Besondere der Landschaft für den Park ist die Neiße mit ihren hügeligen Wiesenlandschaften, dies hat Pückler aufgegriffen sowie genial verstärkt und inszeniert mit den vielen alten einzeln stehenden Bäumen. Daher ist der Park auch dendrologisch sehr bedeutsam und europaweit bekannt.</p>
<p>Heutzutage sind solche Parkanlagen eine Herausforderung für die Verantwortlichen durch den Klimawandel: infolge von immer mehr sowie längeren und extremeren Hitze- und Trockenperioden sind in den letzten 10 Jahren besonders viele Altbäume abgestorben, so auch in Bad Muskau. Parks im Klimawandel zu managen, ist ein kompliziertes Thema, denn man möchte einerseits das Kunst- und Lebenswerk – hier von Pückler – erhalten, muss aber den Baumartenbestand an die Veränderungen anpassen. Es gibt inzwischen einige Parkanlagen, wo eine eindrucksvolle Mischung aus den schon bisher vorhandenen Baumarten mit neuen einheimischen und nichtheimischen gelungen ist, die testweise nun im Park eingeführt werden. Das bleibt spannend und man muss bei Bäumen lange Geduld haben, bis eine grundlegende Beurteilung der neuen Arten möglich ist…</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20260228_113618.jpeg" title="der eindrucksvolle Eichensolitär mit Steinbank: ein sehr beliebtes Fotomotiv (Bild nicht gestellt)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-04-IMG_20260228_113903-af.jpeg" title="die Bank wird umwachsen: in 100 Jahren könnte sie von der Eiche &quot;verschlungen&quot; sein">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-05-IMG_20260228_114235.jpeg" title="Standort am Petzoldweg, einem besonders schönen Weg durch die Parkanlage nah an der Neiße">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-06-IMG_20260228_113153.jpeg" title="die &quot;Hohle Eiche&quot; nicht weit entfernt: hohl sind alle Uralteichen, aber hier sieht man es mal…">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-07-P5171094-af-Bad-Muskau.jpeg" title="direkt am Oder/Neiße-Fernradwanderweg: schon vor 10 Jahren ein Stopp an der Eiche (von Görlitz nach Stettin)">
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		<title>Ureibe bei Steibis (Oberstaufen, Oberallgäu, Bayern)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/ureibe-bei-steibis-oberstaufen-oberallgaeu-bayern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 11:09:10 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=4156</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/ureibe-bei-steibis-oberstaufen-oberallgaeu-bayern/">Ureibe bei Steibis (Oberstaufen, Oberallgäu, Bayern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Ureibe bei Steibis (Oberstaufen, Oberallgäu, Bayern)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Europäische Eibe (<em>Taxus baccata</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">bei Steibis, zum Markt Oberstaufen gehörig: Aufstieg von der Talstation der Hochgrat-Seilbahn, etwa 100 m westlich steiler Fahrweg nach Süden (für Kfz gesperrt), auf diesem bleibend kommt man nach 30-45 min Fußmarsch zur Alphütte Unterlauchalpe; von dort nochmals 300 m weiter auf dem Fahrweg folgend etwas bergauf, dort steht die Eibe links auf der Weide (Hinweistafel am Weg); wenn die Alpweide eingezäunt ist (während des Auf- und Abtriebes vom Weidevieh), bitte beachten: dann sind Rinder auf der Weide, die auf Störungen möglicherweise empfindlich reagieren. Landkreis Oberallgäu, Regierungsbezirk Schwaben; Bundesland: Bayern</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 1.100 Jahre (900-1.300, hergeleitet aus Baumgestalt, Jahrringmessungen, Standort und Historie der Weidenutzung)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,10 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen im Okt. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 6 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 47.499910, O 10.051850</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">März 2026 (die Ausrufung erfolgt am Do 18. Juni 2026 um 13:00 Uhr)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_1">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es war eine Riesen-Überraschung im Juli 2025, dass dort oben der erste glaubhaft 1.100-jährge Baum Deutschlands gefunden wurde. Zudem hat dieser Baum auch den schönen Namen Ureibe, der somit tatsächlich zutrifft – es wäre interessant zu erfahren, wie, wann und warum dieser Name zustande gekommen ist (bisher ist dazu nichts bekannt). Es ist eine weibliche Eibe, die also reichlich Samen produziert, wenn der Pollen eines männlichen Baumes sie erreicht hat.</p>
<p>Niemand weiß, wie der Baum dort auf die Almwiese gekommen ist, er wurde sicher nicht gepflanzt, sondern der Same ist vermutlich von Vögeln dorthin gebracht worden. Denn schon vor über 5.000 Jahren in der Jungsteinzeit lebte der &#8222;Mann aus dem Eis&#8220; (Ötzi, vor 35 Jahren als Mumie im Gletscher gefunden) in über 3.000 m Höhe in den Südtiroler Alpen und trug einen Eibenbogen zur Jagd bei sich, weshalb die Eibe schon damals große Bedeutung für die Menschen gehabt hatte.</p>
<p>Der Stammumfang der Ureibe beträgt 5,10 m, womit sie auch die dickste bekannte Eibe von Deutschland ist! Es ist schwierig, dieselbe Messebene mehrmals wiederzufinden, geschweige denn die von früheren Messungen anderer Personen. Daher ist aus nacheinander folgenden Messungen über längere Zeiträume keine Altersherleitung möglich, wie es bisweilen versucht wird. Es konnten aber Jahrringe an einem 11 cm langen Bohrspan aus dem Stamm untersucht werden, was eine Herausforderung war. Denn von dem Bohrspan waren 4 cm brauchbar und darin konnten 54(!) Jahrringe – nebst 6 Jahrringausfällen – gezählt werden, zusammen also 60 Jahre. Durch Umrechnung auf den Stammumfang von 5,10 m kommt man auf ein Alter von 1.100 Jahren (wegen des früher vermutlich besseren &#8222;Jugendwachstums&#8220; sind somit 900-1.300 Jahre möglich). Damit wächst diese Eibe dort in der Höhenlage &#8222;etwas tiefgekühlt&#8220; nur etwa halb so schnell wie andere Eiben im Tiefland, was absolut nachvollziehbar ist.</p>
<p>Ihr Stamm ist ein traumhaftes Monument mit Spalten, Wülsten, Beulen, Rippen, Rissen und Löchern, bestehend aus mehreren sehr unterschiedlichen Anteilen (für alte Eiben typisch), die aber alle noch miteinander verbunden sind mit einem noch weitgehend geschlossenen Stammmantel.</p>
<p>Bei den länger dauernden Recherchen zum Eigentümer dieser Eibe wurde bald klar, dass wir dort mit unserem Anliegen eines Nationalerbe-Baumes eigentlich nicht landen konnten. Denn die Eibe steht auf einer beweideten und beim ersten Besuch eingezäunten Alpwiese, wo man nicht erwarten konnte, dass Besucher des Baumes willkommen sind.</p>
<p>Beim zweiten Besuch im Juni 2025 stellte sich dann heraus, dass die Weide zur Alphütte Unterlauchalpe und damit der Weidegenossenschaft Maierhöfen gehört, welche daher für unser Anliegen zuständig war. Die Eibe ist bereits in einem Flyer zum hochinteressanten dendrologischen Lehrpfad dort oben durch die Berge verzeichnet (Flyer &#8222;Auf den Spuren alter Bäume – Die Baumveteranen von Steibis&#8220; des Fremdenverkehrsvereins Oberstaufen, online mit Websuche als pdf herunterladbar) und wird darin mit einem Alter von 600-800 Jahren und dem Namen Ureibe beschrieben.</p>
<p>Die weiteren Nachforschungen bei der Weidegenossenschaft Maierhöfen ergaben dann wie erwartet zunächst Skepsis zu unserem Anliegen, aber das Thema wurde auf ihrer gerade kurz darauf erfolgten Jahresversammlung behandelt. Und da geschah das Wunder: dass die versammelten 12 Landwirte unser Anliegen vehement und begeistert unterstützen möchten und mächtig stolz darauf sind, dass ihre Eibe so geehrt werden soll und sie nun aktuell nach unserem Kenntnisstand der älteste Baum von Deutschland ist. Das hätten sie doch schon immer gewusst, und sie sind überglücklich über ihren neuen Nationalerbe-Schatz.</p>
<p>Also gab es dann im Oktober 2025 einen dritten Besuch dort (ich liebe die Berge!) zur Vorortbesprechung mit allen Beteiligten: dem Vorsitzenden der Weidegenossenschaft, Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde (UNB beim Landratsamt Oberstaufen) und den Hüttenwirten. Als Ergebnis wurde dort sogleich die Vereinbarung unterzeichnet und somit war und ist seitdem klar, dass die Ureibe ein Nationalerbe-Baum wird. Ich bin überwältigt, dass dies also wider Erwarten doch geklappt hat und werde diesen Baum jedes Jahr aufsuchen, um mit ihm zu reden (das mögen so alte Bäume und warten darauf…).</p>
<p>Mich beschäftigt noch: Eibenzweige sind für Rinder eigentlich giftig, und diese Eibe steht auf einer Weide mit Viehbeweidung. Auf meine Nachfrage wurde mir dazu mitgeteilt, dass die Rinder kaum an den Eibenzweigen fressen, offenbar also wohl von der Giftigkeit wissen &#8211; das ist sehr interessant, beruhigend und schön!</p>
<p>Der Baum wächst einzeln frei auf der Weide, und nicht weit von ihm entfernt gibt es einen &#8222;Junior&#8220;-Nachkömmling, der etwa ein Drittel so alt sein könnte. Man erreicht die Ureibe mit einem etwa 30-45 min dauernden steilen Aufstieg von der Hochgratbahn-Talstation (dort auch Parkplätze) auf einem Fahrweg, bei schnellem Schritt sind es bergauf 30, bergab 20 Minuten. Man kann auch mit der Hochgrat-Seilbahn bis nah zum Gipfel fahren und zurück hinunterlaufen (über den dendrologischen Lehrpfad, der unbedingt lohnt), kommt dabei automatisch an der Eibe bei der Unterlauch-Alpe vorbei. Eine Einkehr dort mit Brotzeit ist unbedingt zu empfehlen. Zur Ausrufung wird dann auch die Baumtafel am Weg mit 2 Bänken daneben aufgestellt.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20250605_151344-ps.jpeg" title="aktuell ältester Baum von Deutschland: der Eiben-&quot;Wichtel&quot; genau im Bildzentrum (mit kleinem weißem Punkt).">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20250605_151344-ps-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: aktuell ältester Baum von Deutschland: der Eiben-&quot;Wichtel&quot; genau im Bildzentrum (mit kleinem weißem Punkt)." srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20250605_151344-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20250605_151344-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4144" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-20230727_082151.jpeg" title="mit seiner Baum-&quot;Lebensgemeinschaft&quot; am Nordwesthang in fast 1.100 m Höhe (die Eibe vorne links)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-20230727_082151-400x284.jpeg" alt="Ureibe bei Steibis: mit seiner Baum-&quot;Lebensgemeinschaft&quot; am Nordwesthang in fast 1.100 m Höhe (die Eibe vorne links)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-20230727_082151.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-20230727_082151-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4145" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-03-IMG_20250605_152047-ps.jpeg" title="hier die &quot;zersauste&quot; Krone der Eibe gut zu erkennen (vorn Mitte)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-06-IMG_20250605_153626-ps.jpeg" title="der uralte und spektakuläre Stamm mit Rippen, Wülsten, Beulen, Rissen, Löchern…">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-08-IMG_20250605_161145.jpeg" title="Blick nach oben im Stamm: man sieht ihm die über 1000 Jahre wahrlich an">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-10-IMG_20250605_161304-ps.jpeg" title="wildeste Holzstrukturen im Stamm, ein unglaubliches Baum-Kunstwerk – Ehrfurcht">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-11-IMG_20250607_152751-ps.jpeg" title="der nutzbare Bohrspanbereich von 4 cm mit 54 Jahrringen (plus 6 ausgefallene): links das Jahr 2025, rechts 1965">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-12-20230727_092111-ps.jpeg" title="Wandertafel an der Hochgratbahn-Talstation mit 1000-jähriger Eibe (unterhalb der Bildmitte)">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/ureibe-bei-steibis-oberstaufen-oberallgaeu-bayern/">Ureibe bei Steibis (Oberstaufen, Oberallgäu, Bayern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<item>
		<title>Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/flehmuellers-eiche-nordhausen-landkreis-nordhausen-am-suedharz-thueringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 10:57:45 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=4111</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/flehmuellers-eiche-nordhausen-landkreis-nordhausen-am-suedharz-thueringen/">Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">am Rand des Liethberges, nördlich vom nordöstlichen Rand des Nordhäuser Stadtteils Krimderode auf einem Höhenweg 400 m über Wiesen, oder direkt von der B4 (keine Parkplätze dort) etwa 100 m Aufstieg auf einem Trampelpfad am Waldrand; Landkreis Nordhausen, Thüringen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 650 Jahre (600-700 Jahre nach Standort, Baumhistorie und -gestalt)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,35 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen Nov. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 20 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 51.533872, O 10.780689</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Febr. 2026 (die Ausrufung ist Anfang Juni 2026 geplant)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_2">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Name &#8222;Flehmüllers Eiche&#8220; (ist sogar in Navis mit diesem Namen zu finden) geht auf eine nette Geschichte zurück, die sich so tatsächlich zugetragen haben kann: am Flüsschen Zorge, im Tal unterhalb der beeindruckenden Eiche, stand früher eine Gipsmühle. Die Zorge führte fast regelmäßig im Frühjahr und Herbst Hochwasser. Der Sage nach musste der damalige Besitzer der Gipsmühle daher oft vor den Wassermassen flüchten, rettete sich dann mit seiner Familie auf den nahen Berg und suchte unter dieser Eiche Schutz. Dort flehte der Müller dann (&#8222;Fleh-Müller&#8220;), dass seine Mühle von einer Katastrophe verschont bleiben und durch das Hochwasser nicht zerstört werden möge – was Erfolg gehabt hat!</p>
<p>Ab 1829 wurde der alte Hutewald um die Eiche begonnen abzuholzen. Aus den genannten Gründen von Flehmüllers Wunschgebeten hat sich ein örtlicher Rittergutsbesitzer damals vehement für den Erhalt dieser &#8222;sagenumwobenen&#8220; Eiche eingesetzt, und das wurde tatsächlich befolgt. Sie hat also auch große Bedeutung für die lokale Waldgeschichte dort.</p>
<p>Und das Besondere an dieser Eiche ist nun zudem, dass sie Bundesumweltminister Carsten Schneider persönlich als Nationalerbe-Baum ausgesucht hat. Dafür wurde ihm ein Exposé mit 4 Thüringer Kandidaten übersandt (ausgewählt aus den bisher 26 Baummeldungen für Thüringen). Da es ein Baum der Stadt Nordhausen als Eigentümer ist, freut es die Nordhäuser Stadtverwaltung mit ihrem Oberbürgermeister und den Stadtgrün-Verantwortlichen natürlich ganz besonders, dass sich der Minister für ihre uralte Eiche entschieden hat: dies wird zu Recht als große Ehre empfunden. Und zudem hat der Bundesminister auch gleich seinen Wunschtermin für die Ausrufung mitgeteilt, dem natürlich gerne entsprochen wird, da er persönlich daran teilnehmen will.</p>
<p>Die eindrucksvolle Eiche ist markantes Wahrzeichen vor den Toren der Stadt Nordhausen und wurde bereits dreimal vorgeschlagen, u.a. von der Stadt selbst. Sie steht sehr exponiert auf dem Höhenrücken und im Regenschatten des Harzes am Südharzer Karstgebiet (einer Trockenregion), so dass sie – noch dazu mit ihrem früheren Aufwuchs im Wald – einen deutlich geringeren Zuwachs gehabt haben dürfte als viele andere Eichen. Das ist bei der Alterseinschätzung zu berücksichtigen, so dass wir bei etwa 650 Jahren landen und damit also ihr Alter sogar höher einschätzen als viele andere. Eigentlich würde man dort eher eine Trauben-Eiche als eine Stiel-Eiche erwarten, unter dem Baum lagen im Herbst aber vor allem Stieleichen-Blätter, weniger Traubeneichen-Blätter. Das wird natürlich im kommenden Sommer nochmal gezielt überprüft.</p>
<p>Die Flehmüller-Eiche vermag Geschichten zu erzählen wie kaum ein anderer Baum in der Region. Als ausgewiesenes Naturdenkmal genießt sie sowohl in der Bevölkerung als auch bei den Verantwortlichen eine besondere Wertschätzung und Aufmerksamkeit.</p>
<p>Beeindruckend sind ihre mächtigen Wurzelanläufe, die zeigen, dass der Untergrund an dieser Stelle schwer durchwurzelbar war und ist. Das könnte z.B. an einem größeren Gesteinsblock liegen, der sich dort im Boden befindet. Denn die Eiche steht direkt am 250 km langen Südharzer &#8222;Karstwanderweg&#8220; durch eine sehr besondere Landschaft, die auf die gesteinsauflösende Wirkung des Wassers in den Gipsböden des Südharzes zurückgeht: mit Höhlen, Erdfällen und Dolinen, Karstquellen, Bachschwinden und Flussversinkungen, Karstkegeln, Schlotten, geologische Orgeln, Felsen und weißen Wänden – so nennen das Besondere dort die Geologen…</p>
<p>Also Waidmannsheil für Ihre demnächst 10-tägige traumhafte Wanderung von Sangerhausen bis Bad Grund entlang dem südlichen Harzrand! So hatte uns auch ein begeistertes Wandererpaar diese Eiche gemeldet, als sie staunend daran vorbeikamen, denn der Mega-Wanderweg führt unmittelbar am Baum vorbei – dort hat man etwa die Hälfte der Gesamtstrecke geschafft, also Zeit für ein Bergfest auf dem 245 m hohen Liethberg… Für bequeme Rast- und Sitzmöglichkeiten ist dort gesorgt. Vom Bahnhof und von der Innenstadt sind es 4,5 km zur Eiche.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_2  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_2_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20251112_094931-Flehmuller-Ei-Ndhsn.jpeg" title="der mächtige Veteran auf der Anhöhe">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20251112_095307.jpeg" title="mit richtig dickem Stamm, der mehr Jahrringe enthält als man vermutet…">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-03-IMG_20251112_094953.jpeg" title="…und etliche vergangene größere Astabbrüche zeigt – typisch für Uralt-Eichen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-04-IMG_20260114_121955.jpeg" title="Der gewaltige Stammanlauf…">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-05-IMG_20260114_122006-ps.jpeg" title="…zeigt, dass die Verankerung des Baumes den Koloss dort viel Kraft gekostet hat.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-06-IMG_20260114_122011-ps.jpeg" title="Stamm mit markanten &quot;Macken&quot; des Veterans">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-07-IMG_20260114_122556.jpeg" title="Blick nach Norden Richtung Harz (in Wolken) über die Ortschaft Niedersachswerfen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-08-20260114_095635-ps.jpeg" title="Nordhausen: an der Flaniermeile vom Bahnhof zur Innenstadt mit schönen Cafés und super leckerer Torte…">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/flehmuellers-eiche-nordhausen-landkreis-nordhausen-am-suedharz-thueringen/">Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 19:37:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/">Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Ortsteil Lindstedt der Hansestadt Gardelegen: im Gutspark Lindstedt, gleich hinter dem großen Gutshof, am nördlichen Ende der Straße Zum Lindengut (öffentlich zugänglich); Altmarkkreis, Sachsen-Anhalt</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 400 Jahre (300 – 500 Jahre, aus Standort, Baumgestalt und Parkhistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,80 m (an Taille in 1,2 m Stammhöhe, gemessen Mai 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 15 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N <span>52.594444</span>, O <span>11.528103</span></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Febr. 2026 (die Ausrufung ist am So 14. Juni 2026 um 11:00 Uhr geplant, mit einer Andacht um 12 Uhr)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_3">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Diese großkronige Stiel-Eiche ist bisher ziemlich unbekannt gewesen und wurde von den Eigentümern selbst gemeldet. Sie steht zusammen mit weiteren alten Eichen auf einem historischen Platz, der eine starke Ausstrahlung hat und vor 1.000 Jahren ein Thingplatz gewesen sein könnte: man kann sich dort so gut wie selten irgendwo sonst vorstellen, wie ein Thingplatz im frühen Mittelalter ausgesehen haben könnte. Auch ein 15 x 15 m großer Turmhügel (Motte) mit umlaufendem Graben befindet sich auf dem Areal. Es ist ein Nachbau der in unmittelbarer Nähe befindlichen Überreste einer mittelalterlichen Turmhügelburg (Bodendenkmal).</p>
<p>Die Nachricht, dass diese besondere dicke Eiche Nationalerbe-Baum wird, hat auf dem Gutshof und im Dorf (wie auch darüber hinaus) eine große positive Wirkung ausgelöst, da sich die Eigentümergemeinschaft (der gemeinnützige Verein &#8218;Förderverein Historische Region Lindstedt e.V.&#8216;) dort sehr beeindruckend für den Erhalt des historischen Gutshof-Ensembles engagiert und dafür schon viel investiert hat – und nun diese Auszeichnung ihrer Eiche für ihr Engagement dort erhält. Ziel des Vereins ist die Bewahrung des kulturhistorischen und naturräumlichen Erbes der Region durch die Erforschung, Dokumentation bzw. Pflege und Erhaltung im Sinne einer nachhaltigen Landnutzung und Landschaftsentwicklung. Dazu zählt auch die Erhaltung und Weiterentwicklung des Gutshofes, d.h. seiner prägenden denkmalgeschützten Gebäude und des sehr naturnah belassenen Gutsareals einschließlich Gutspark.</p>
<p>Die auserlesene Eiche hat einen eindrucksvollen, etwas schrägen Stamm mit vielen dicken Ästen und 2 Astausbruchlöchern im unteren Stammbereich, und darüber teilt sich der Stamm ab etwa 5m Stammhöhe in zahlreiche Stämmlinge, die ein breite Krone bilden. Im zentralen Wipfelbereich gibt es etliche Totäste, die dem Baum enorm Charakter verleihen. Sie sollen ausdrücklich erhalten bleiben und werden regelmäßig mit einem speziellen Verfahren auf ihre Holzfestigkeit geprüft. Denn solche Äste können in Eichenkronen über 100 Jahre bruchsicher erhalten bleiben, da ihr Holz nach dem Absterben des Astes austrocknet und dann sehr pilzresistent ist.</p>
<p>Wer dort zum ersten Mal ankommt, sollte sich eine Stunde Zeit nehmen und die starke Wirkung des Eichenhains genießen. Um die von uns ausgewählte dickste Eiche herum stehen dort noch 5 weitere ältere Eichen, das macht die enorme Wirkung des Platzes aus. Es können allerdings nicht mehr die Ursprungseichen sein, denn keine von ihnen ist heute 1000 Jahre alt. Und natürlich hat man an so einem magischen Ort in der Vergangenheit ausgefallene Bäume ersetzt und nachgepflanzt, der Kreis der Umrandungsbäume ist allerdings nicht mehr vollständig. Interessant ist, dass dort ansonsten vieles mit Linde heißt: der Ort Lindstedt, das Lindengut… und Linden gibt es tatsächlich auch reichlich dort, sie müssen dann früher wohl noch weit mehr in der Überzahl gewesen sein. Phänomenal ist an diesem Platz am Dorfrand auch der Blick weit in die Landschaft, das passt ebenfalls so gut zu seiner möglichen früheren Funktion als Verhandlungs- und Gerichtsort.</p>
<p>Man kann auch wunderbar auf dem Gutshof Lindstedt übernachten, 100 m von der Eiche entfernt (Anmeldung einfach über die Gutshof-Website). Die flache Landschaft um Lindstedt und bei Gardelegen ist ein sehr schöner Wiesen- und Waldwechsel mit Gewässern, der immer wieder zu Überraschungen führt, wenn man dort mit dem Rad herumfährt, wandert oder mit dem Auto kommt. Ein Stopp in Gardelegen lohnt unbedingt mit der historischen Altstadt. Und die ca. 900-jährige Hansestadt ist übrigens die drittgrößte Stadt von Deutschland (mit über 600 qkm Fläche, nach den Stadtstaaten Berlin und Hamburg), mit fast 22.000 Einwohnern im Altmarkkreis Salzwedel.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_3  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20260121_101021-Lindstedt.jpeg" title="starker Baum mit breiter, großer Krone (Durchmesser der Krone etwa 30 m)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20260121_101021-Lindstedt-400x284.jpeg" alt="Große Eiche Lindstedt: starker Baum mit breiter, großer Krone (Durchmesser der Krone etwa 30 m)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20260121_101021-Lindstedt.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20260121_101021-Lindstedt-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4082" />
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				</a>
				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_1"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20260214_124029.jpeg" title="unterer Stammbereich mit starken Ästen, darüber Aufteilung des Stammes in zahlreiche Stämmlinge">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20260214_124029-400x284.jpeg" alt="Große Eiche Lindstedt: unterer Stammbereich mit starken Ästen, darüber Aufteilung des Stammes in zahlreiche Stämmlinge" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20260214_124029.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20260214_124029-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4083" />
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				</a>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-03-IMG_20260121_101512.jpeg" title="besonders schön bei Dunst mit Raureif und tiefstehender Wintersonne – und dann auf der Bank relaxen">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/">Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<item>
		<title>Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/weiss-tanne-bei-grafenhausen-im-hochschwarzwald-landkreis-waldshut-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 17:23:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/weiss-tanne-bei-grafenhausen-im-hochschwarzwald-landkreis-waldshut-baden-wuerttemberg/">Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Weiß-Tanne (<em>Abies alba</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">nahe den Weilern Brünlisbach und Rothaus der Gemeinde Grafenhausen, von dort am Heimatmuseum Hüsli zu Fuß etwa 1,5 km = 20 min auf Waldwegen ostwärts, oder mit dem Pkw auf der L 170 zum Parkplatz Abzweigung Ebersbach fahren und von dort 100 m zur Käppele-Tanne Kapelle und weiterlaufen – dann ist die Danieltanne ausgeschildert (15 min Waldwege)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 450 Jahre (aus Stammdimension, Standort und Waldhistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,80 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen Nov. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 45 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 47.796217, O 8.261936</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Nov. 2025 (die Ausrufung ist am Freitag, 22. Mai 2026 um 15 Uhr geplant)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_4">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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			</div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir sind sehr glücklich über diesen Fund einer richtig dicken Weiß-Tanne im Schwarzwald, denn im Bayerischen Wald hatten wir ja bereits eine ausgerufen und so war die Suche im Schwarzwald danach spannend und hat etwas gedauert. Fast 10 dicke Tannen wurden angesehen und bewertet, die Siegerin war und ist ganz klar diese Danieltanne geworden: mit ihr kann keine andere im Schwarzwald in Alter und Stammdícke mithalten.</p>
<p>Ein Vorgängerförster hatte den Baumveteran in den 1990er Jahren Danieltanne genannt, da die zugehörige Gemarkung dort Daniel heißt. Sie ist die dickste Tanne des Schwarzwaldes und steht gemeinsam mit &#8222;Daniela&#8220; (gleich neben ihr, nicht ganz so dick und hoch) mitten im Gemeindewald zu Grafenhausen, nicht weit vom Schluchsee und fühlt sich dort sichtlich sehr wohl. Denn Tannen mögen es am liebsten in mittleren Gebirgshöhen (hier fast 1.000 m) gemeinsam mit Fichten, Buchen und Berg-Ahornen: das ist der sog. Bergmischwald, wo es immer schön feucht und kühl ist.</p>
<p>Der Tannenanteil im höheren Schwarzwald war früher viel größer, wurde dann zunächst durch intensive Nutzungen des wertvollen Holzes geringer (sog. Holländerhiebe im 18./19. Jahrhundert) und hat sich danach weiter verringert durch Rehwild-Verbiss und riesige Flächen mit Fichtenpflanzungen. In den 1980er Jahren sind es nochmals deutlich weniger geworden durch die starken SO<sub>2</sub>-Immissionen (da sind Tannen sehr empfindlich), durch extreme Orkan-Stürme wie Wiebke 1990 und Lothar 1999 (weil viele Tannen oben über den Waldbestand hinausragten und vom Sturm gebogen umstürzten oder abbrachen) und schließlich durch die extremen Trockenjahre seit 2018 (davon sind allerdings vor allem Fichten betroffen).</p>
<p>Das Baumalter der Danieltanne schätzen wir nach Vergleichen mit anderen alten Tannen, deren Baumalter gemessen wurde oder bekannt ist, höher ein als auf der Tafel steht, nämlich auf etwa 450 Jahre. Die Höhe solcher Baumriesen ändert sich fortlaufend (hier aktuell 46 m), da immer mal im Wipfelbereich einzelne Zweige absterben (durch Trockenstress: wenn die Tanne es nicht mehr schafft, das Wasser bis in die Baumspitze hochzuziehen) oder abbrechen (durch Sturmböen bei Gewittern oder Eisanhang im Winter), und andererseits in guten Jahren auch mal wieder ein paar Jahrestriebe hinzukommen. Genaue Erfassungen an anderen so hohen Bäumen ergaben tatsächlich im Lauf der Jahre ein ständiges „Auf und Ab“ im Wipfelbereich um 1-2 m.</p>
<p>Es stellt sich neuerdings heraus, dass Weiß-Tannen doch mit Trockenheit viel besser umgehen können als gedacht, im deutlichen Unterschied zur Fichte. So ist die Weiß-Tanne derzeit der Renner bei Nachpflanzungen in Parkanlagen und bei Waldverjüngungen geworden, weshalb man aktuell kaum noch größere Pflanzen bekommt. Noch besser sind allerdings gekeimte Bäumchen aus Naturverjüngung von Tannensamen, denn diese Tannenbabys machen dann vom ersten Lebensjahr an meterlange Pfahlwurzeln und sichern sich so Wassermoleküle aus tieferen Bodenschichten für Trockenperioden.</p>
<p>Tannen sind von Fichten gut an den Nadeln zu unterscheiden: die Nadeln der Tanne sitzen an den Zweigen auf kleinen Füßchen (sehen aus wie Saugnäpfe), und diese bleiben an der Nadel, wenn man sie abzupft. Bei Fichten gibt es so ein Füßchen nicht und die Nadeln hinterlassen beim Abzupfen vom Zweig einen kleinen Höcker.</p>
<p>Das Besondere der bis zu 16 cm groß werdenden Tannenzapfen am Baum ist, dass sie wie Kerzen auf den Zweigen stehen und nicht wie bei fast allen anderen Nadelbäumen (z.B. den Fichten) von den Zweigen herabhängen. Bei der Reife rieseln die Tannensamen im Herbst und Winter dann nach und nach von der Zapfenspitze beginnend aus der Krone herunter, es fallen also nicht wie bei Fichten die ganzen Zapfen ab. Schließlich stehen auf den Ästen nur noch die Spindeln der Zapfen und man erkennt dann Spieße auf den Tannenzweigen, was etwas bizarr aussehen kann.</p>
<p>Der Werdegang der Danieltanne zum Nationalerbe-Baum hat etwas länger gedauert, da dort bei der ersten Anfrage die Fernsehserie Schwarzwaldklinik alle noch in ihren Bann gezogen hatte. Doch weil damit inzwischen Ruhe eingekehrt ist, ging es jetzt bei der 2. Anfrage vor Ort ganz wunderbar schnell mit einem Treffen und Vertragsunterzeichnung – auch mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB), da die Danieltanne Baum-Naturdenkmal ist.</p>
<p>Die seit 1985 über 3 Jahrzehnte lang gesendete Fernsehserie Schwarzwaldklinik bringt die Schönheit und Besonderheiten des Hochschwarzwaldes so wunderbar herüber, dass ich mir etliche Folgen genüsslich angesehen habe und so vor Ort dann sogar „mitreden“ konnte, z.B. über&#8217;s Hüsli und weitere Spezialitäten dieser Region bei der Danieltanne. Und das liebe ich ja so besonders an meinem aktuellen Job: dass ich Deutschland bis in alle Ecken kennenlerne wie nie zuvor, da ich ja immer auch mit den Menschen vor Ort zusammenkomme, um die Baumfeier zur Ausrufung zu organisieren. Inzwischen haben nun schon 55 solcher „Partys in der Fremde“ super geklappt, da können und dürfen wir ein bisschen stolz sein.</p>
<p>Und ich kann nur sagen: Deutschland ist so wunder-wunderschön, da brauche ich nicht mehr sonstwohin zu fliegen. Und aktuell sollen und wollen wir ja hierzulande auch noch 33 weitere Bäume finden (aus 500 Kandidaten) und 45 sind noch auszurufen – auf geht’s!</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_4  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_4_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-20251001_093258.jpeg" title="gewaltiger Stammfuß der Danieltanne mit sehr gelungener Inszenierung des Wuchsortes">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-20251001_093258-400x284.jpeg" alt="Weiß-Tanne bei Grafenhausen: gewaltiger Stammfuß der Danieltanne mit sehr gelungener Inszenierung des Wuchsortes" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-20251001_093258.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-20251001_093258-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4063" />
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				</a>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20251120_112317-ps.jpeg" title="Mein größter Wunsch beim 2. Besuch war Schnee, und dann kamen in der Nacht zuvor 20 cm Neuschnee herunter!">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-03-IMG_20251120_111211.jpeg" title="beim Ankommen über den Kapellenweg Daniel und Daniela schon von weitem zu erkennen (Bildmitte oben)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-04-IMG_20251120_111804-ps.jpeg" title="altersentsprechende abgeflachte Krone und mit Tannenmistel (Bildmitte links außen)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-06-IMG_20251120_112631ps.jpeg" title="die ganze Pracht des Riesenbaumes mit typisch geradem Stamm &quot;in den Himmel…&quot;">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/weiss-tanne-bei-grafenhausen-im-hochschwarzwald-landkreis-waldshut-baden-wuerttemberg/">Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<item>
		<title>Hoflinde Gut Burgstall (Rothenburg ob der Tauber, Reg.-Bez. Mittelfranken, Landkreis Ansbach, Bayern)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/hoflinde-gut-burgstall-rothenburg-ob-der-tauber-reg-bez-mittelfranken-landkreis-ansbach-bayern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 10:13:45 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=4054</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/hoflinde-gut-burgstall-rothenburg-ob-der-tauber-reg-bez-mittelfranken-landkreis-ansbach-bayern/">Hoflinde Gut Burgstall (Rothenburg ob der Tauber, Reg.-Bez. Mittelfranken, Landkreis Ansbach, Bayern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Hoflinde Gut Burgstall (Rothenburg ob der Tauber, Reg.-Bez. Mittelfranken, Landkreis Ansbach, Bayern)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Sommer-Linde (<em>Tilia platyphyllos</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">Gut Burgstall bei 91541 Rothenburg o.d. Tauber, privater Hof in Alleinlage (Zufahrt frei, Baum darf angesehen werden, bitte dabei das private Eigentum achten, parken im Hof ist möglich); etwa 5 km Anfahrt von Rothenburg o.d.T. nach Südwesten über Ortsteil Wildbad auf der St1022, Abfahrt links nach Burgstall (Schild), nach 200 m Rechtsknick der Zufahrt, dann nochmal etwa 500 m auf einspuriger Straße; Landkreis Ansbach, Regierungsbezirk Mittelfranken, Bundesland: Bayern</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 700 Jahre (600-800 nach Baumgestalt, Standort und Gutshistorie)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">8,70 m (an Taille in 1,30 m Stammhöhe, gemessen Okt. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 15 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 49.353028, O 10.143819</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Nov. 2025 (die Ausrufung findet am 7. Mai 2026 um 14 Uhr statt)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_5">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn man zu dem Baum anreist, kommen sicher die meisten über das deutschlandweit für seine einmalige Architektur berühmte und attraktive Städtchen Rothenburg ob der Tauber. Dorthin reisen Touristenbusse aus ganz Deutschland und dem Ausland an, was man entsprechend auch zu jeder Jahreszeit merkt und das etwas einplanen sollte: Wenn man sich die sensationell schöne Innenstadt ganz ungestört ansehen will, ist es günstig, eine ungewöhnliche Tageszeit oder eine Woche außerhalb der Ferienmonate und der Adventswochen zu wählen. Es lohnt in jedem Falle unbedingt.</p>
<p>Zur Hoflinde Burgstall muss man dann aber wieder herausfahren aus dem Städtchen, etwa 5 km nach Südwesten (Richtung Blaufelden/Schwäbisch Hall, s. genaue Routenbeschreibung im Kasten). Dorthin wird es schnell immer einsamer, bis schließlich nur noch dieser Hof in der freien Landschaft mit Blick in die weite Ferne kommt. Die besondere Linde ist nicht zu übersehen im Hof des Gutes, und man kann nah an sie herantreten. Die Baumbesonderheit ist neben ihrer Hofbaum-Funktion und dem altertümlichen Umfeld ihr dicker Stamm mit fast 9 m Umfang und die mächtige Krone. Der Stamm besteht aus zwei Stammteilen, die zusammengehörig sind, was man an ihrer beider halbringförmigen Gestalt erkennt. Wie öfters bei so alten Bäumen sieht man diesem Baumveteran an, dass er schon viel erlebt hat: die beiden Stammfußhälften haben wilde Strukturen mit gewaltigen Innenwurzel-Stämmen. Von der Krone sind immer wieder Teile abgebrochen (meist bei Sturm und Gewittern) und mussten regeneriert werden, was für Linden aber i.d.R. kein Problem darstellt. Hier wird ein junges engagiertes Arboristen-Team aktiv werden und sich um den Baum kümmern.</p>
<p>Zur Besprechung Ende November bin ich von einem anderen Baumtermin bei Regensburg mit 3 Std. Anfahrt durch starken Dauerschneefall gefahren, die Familie hat mich sehr gespannt und freudig empfangen. Natürlich wollten sie gerne erfahren, wie wir auf ihren Hofbaum gekommen sind und das habe ich erzählt: 2 Monate zuvor hatte ich 5 Kandidaten in dieser Region von Bayern detailliert angesehen und für unser Anliegen bewertet. Ihrer war der Sieger, da er alle Bedingungen am besten erfüllte (die anderen 4 Bäume hat und wird wie immer niemand erfahren).</p>
<p>Aus der vom Eigentümer überreichten Hofchronik geht hervor, dass es das Gut seit 1142 gibt – eine Gründung des Staufers Konrad III. Man nimmt an, dass die Linde auch von damals stammt (zusammen mit einer zweiten Linde 30 m entfernt auf dem Hof, die nicht ganz so groß ist). Dies kann bei ihrem heutigen Stamm aber nicht der Fall sein, allerdings ist bei Linden häufig der Wiederaustrieb eines Vorgängerbaumes möglich. Die Entstehung und Ursache dieses Wiederaustriebes lässt sich nicht mehr herleiten, da von einem Baum vor 900 Jahren nichts mehr übrig ist. Die heutige Sommer-Linde steht günstig neben der Dachentwässerungsrinne des nahen Gebäudes und müsste daher meist gut mit Wasser versorgt worden sein und werden.</p>
<p>Die Vorfahren der heutigen Besitzer erwarben das Gut Mitte des 19. Jahrhunderts. Bis in die 1990er Jahre wurde hier die älteste Zucht des Merino-Landschafes in Süddeutschland betrieben. Sämtliche heute vorhandenen Gebäude stehen unter Denkmalschutz, die beiden Linden auch.</p>
<p>Wir freuen uns sehr, hier mal wieder einen Privatbaum gefunden zu haben, der alle Bedingungen erfüllen kann und dass die Eigentümer von der hohen Auszeichnung so begeistert sind.</p>
<p><em>Text und Bilder: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_5  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_5_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20251018_124135-ps.jpeg" title="die Hoflinde in herbstlicher Stimmung, belaubt noch ziemlich intakt wirkend">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20251018_124135-ps-400x284.jpeg" alt="Hoflinde Gut Burgstall: die Hoflinde in herbstlicher Stimmung, belaubt noch ziemlich intakt wirkend" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20251018_124135-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20251018_124135-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4046" />
					<span class="et_overlay et_pb_inline_icon" data-icon="U"></span>
				</a>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-02-IMG_20251126_155352-ps1.jpeg" title="und aus dieser Perspektive auch ohne Blätter ihr großes Potenzial zeigend">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-07-IMG_20251126_155420.jpeg" title="Beulen und Risse sowie Einwuchs der Mauer links">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-08-IMG_20251018_125417.jpeg" title="das altertümliche Umfeld mit Mauerresten und etwa 10 m langer Viehtränke aus Dachentwässerung">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/hoflinde-gut-burgstall-rothenburg-ob-der-tauber-reg-bez-mittelfranken-landkreis-ansbach-bayern/">Hoflinde Gut Burgstall (Rothenburg ob der Tauber, Reg.-Bez. Mittelfranken, Landkreis Ansbach, Bayern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<item>
		<title>Dorflinde Harbach (Marktgemeinde Hilders, in der Rhön, Hessen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/dorflinde-harbach-marktgemeinde-hilders-in-der-rhoen-hessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 15:00:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=4034</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/dorflinde-harbach-marktgemeinde-hilders-in-der-rhoen-hessen/">Dorflinde Harbach (Marktgemeinde Hilders, in der Rhön, Hessen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Dorflinde Harbach (Marktgemeinde Hilders, in der Rhön, Hessen)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Sommer-Linde (<em>Tilia platyphyllos</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">Ortsteil Harbach der Marktgemeinde Hilders in der Rhön; im Dorf an der Hauptstraße zwischen den Höfen Harbach 4 und Harbach 5  (Straßennamen gibt es dort nicht) auf einer Böschungsnase mit 70 cm hoher Mauer; Landkreis Fulda, Bundesland: Hessen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 500 Jahre (400-600 nach Ortshistorie, Standort und Baumgestalt)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">8,10 m (an Taille in 1,20 m Stammhöhe, gemessen Juli 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 19 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 50.570842, O 9.923880</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">August 2025 (die Ausrufung findet am 25. April 2026 um 14 Uhr statt)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_6">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Dorf Harbach besteht aus etwa 10 Höfen und Häusern, die Größe ist also sehr überschaubar und es gibt daher keine Straßennamen, sondern als Adressen schlicht Harbach Nr. 1, 2, 3,… bis 10. Und der offizielle Name des Baumes &#8222;Dorflinde&#8220; passt so wunderbar – genauso stellt man sich eine Dorflinde vor: an der Hauptstraße mitten im Ort, wo man sich trifft (oder zumindest früher getroffen hat). Dort kennt vermutlich jeder jeden und man wird sich oft zu aktuellen Themen austauschen. Daran besteht ja derzeit kein Mangel. Der Baum steht zudem markant erhöht auf einer Böschungsnase mit einer 70 cm hohen Mauer, der Stammfuß ist darum etwa 1,50 m erhöht über der Hauptstraße und einer Hofeinfahrt, und der Baum wirkt dadurch noch gewaltiger als er mit seinen über 8 m Stammumfang sowieso aussieht. Wahrlich ein würdiger Prachtbaum!</p>
<p>Gemeldet als Nationalerbe-Kandidat hat ihn eine 5-köpfige Familie aus Weinböhla bei Meißen, die im Rhöngebiet 2024 ihren Sommerurlaub Urlaub verbracht haben und sich dabei immer gerne alte Bäume ansehen. Dort waren es 4 Bäume und diese Linde fanden sie besonders eindrucksvoll. Es folgte eine sehr schöne längere Beschreibung des Baumes mit Vermessung und Bildern, so dass ich ihn mir gleich gut vorstellen konnte und er mit in die Auswahl von Rhön-Kandidaten kam. Diese habe ich mir dann im Sommer 2025 angesehen, und die Harbacher Dorflinde ist tatsächlich der Champion dieser Kandidatensuche dort geworden.</p>
<p>So nahm ich kurz danach Kontakt zur Marktgemeinde Hilders auf und es fand zeitnah ein Treffen mit dem Bürgermeister, der Tourismusbeauftragten und weiteren Beteiligten statt. Dabei wurde mir vom Bürgermeister gleich die unterschriebene Vereinbarung überreicht (die er im Vorhinein zur Durchsicht erhalten hatte), was ich natürlich besonders schön finde, wenn es so flott damit klappt. Es war dann noch der Landkreis als UNB (Untere Naturschutzbehörde) mit einzubeziehen, da die Linde seit 1939 Naturdenkmal ist.</p>
<p>Als ich beim Ortstermin von der Melder-Familie erzählte, hat der Bürgermeister diese gleich zur Ausrufung der Linde in die Gemeinde Hilders zu einem kostenlosen Wochenend-Aufenthalt eingeladen. Das hat natürlich zu großer Freude bei den Meldern geführt: sie haben die Reise in die Rhön am letzten April-Wochenende fest im Kalender stehen und freuen sich schon sehr darauf. Die Rhön ist touristisch ein deutschlandweit hochattraktives Reiseziel (Naturpark), besonders beliebt wegen sehr schöner Fern- und Nahwanderwege, etlicher Bergkuppen mit 800 bis über 900 m hohen Gipfeln (die Wasserkuppe als höchster mit 950 m, nicht weit von Hilders und gut zu sehen) und befindet sich im Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern. In unmittelbarer Nähe von Hilders verläuft ein sehr bekannter Panorama-Höhenwanderweg mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad, was ihn sehr spannend und attraktiv macht.</p>
<p>Der Baum ist eine Sommer-Linde mit sehr dickem Stamm. Seriöse Altersangaben zum Baum – wie fast immer alles Schätzungen (da die Pflanzung nicht dokumentiert ist und man keine Jahrringe zählen kann, denn der Baum ist komplett hohl: innen ist ein riesiger Hohlraum, in dem ein Bläsertrio gut Platz hätte) sind Angaben von 400 bis 600 Jahren, wir landen in der Mitte bei etwa 500 Jahren, da der Baum auf einer erhöhten Böschungsnase steht mit begrenztem Wurzelraum und wenig Wasser. Der Stamm ist wie genannt vollkommen hohl. Die große Krone breitet sich gleichmäßig um den mächtigen Stamm über die Straße und mehrere Grundstücke aus.</p>
<p>Die große Besonderheit neben ihrer Dimension ist die Verwachsung zweier dicker Äste auf der Hinterseite der Krone, die sich vor langer Zeit ständig berührt und bei Wind etwas aneinander gescheuert haben, um dann in der Folge miteinander zu verwachsen. Das sieht heute wie eine umgekehrte Astgabel aus, die sich nicht wie üblich nach oben teilt, sondern wo der Wasserstrom sich aus 2 Ästen vereinigt und gemeinsam weiter zu den Blättern fließt. Eine sehr interessante baumbiologische Erscheinung, die in dieser Dimension (über 10 cm Astdicke) sehenswert ist – sie kann in der Baumpflege auch als Kronensicherung künstlich herbeigeführt werden (wird dann als &#8218;Bridging&#8216; bezeichnet). Wenn man intensiv danach sucht, findet man in Kronen von sehr alten Linden öfters solche Zweigverwachsungen, aber meist nur dünnere Stadien.</p>
<p><em>Text und Bilder: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_6  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_6_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20250507_161151-ps.jpeg" title="beeindruckender Baumveteran bei der Anreise durch&#039;s Dorf">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20250507_161151-ps-400x284.jpeg" alt="Dorflinde Harbach: beeindruckender Baumveteran bei der Anreise durch&#039;s Dorf" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20250507_161151-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20250507_161151-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4026" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-08-IMG_20260122_105338.jpeg" title="Detailansicht der Astverschmelzung aus anderer Perspektive">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/dorflinde-harbach-marktgemeinde-hilders-in-der-rhoen-hessen/">Dorflinde Harbach (Marktgemeinde Hilders, in der Rhön, Hessen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Schlosseibe in Baruth/Mark (Landkreis Teltow-Fläming), Brandenburg</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/schlosseibe-in-baruth-mark-landkreis-teltow-flaeming-brandenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 07:47:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/schlosseibe-in-baruth-mark-landkreis-teltow-flaeming-brandenburg/">Schlosseibe in Baruth/Mark (Landkreis Teltow-Fläming), Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Schlosseibe in Baruth/Mark (Landkreis Teltow-Fläming)</strong><strong>, </strong><strong>Brandenburg</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Europäische Eibe (<em>Taxus baccata</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">vor dem Alten Schloss Baruth/Mark am Schlossplatz, gegenüber vom Haus Hauptstraße 68 auf einer großen Wiese unmittelbar vorm Schloss; auf dem 50 m-Weg vom Parkplatz an der Hauptstraße zum Schloss läuft man unweigerlich auf die Eibe zu; sie steht auf einer kleinen Erhebung links des Weges (es sind nicht die Eiben rechts vorm Schloss gemeint)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 350 Jahre (teils Wiederaustrieb einer etwa 150-jährigen Vorgängereibe, hergeleitet aus Baumgestalt, Standort und Schloss-Historie)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">4,20 m in 0,6 m Stammhöhe (Taille oberhalb der Wurzelanläufe, gemessen August 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 8 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 52.051085, O 13.505814</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">10. April 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/04/12/toller-auftakt-der-ausrufungs-saison-2026-mit-der-schlosseibe-in-baruth-mark-brandenburg/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_7">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das nette Städtchen Baruth in der sog. Mark Brandenburg hat einige Sehenswürdigkeiten, aber die Schlosseibe war bisher noch weitgehend unbekannt geblieben. Eine Beschreibung in der Baum-Zeitschrift &#8218;Der Eibenfreund&#8216; (Jahrgang 2022, Download über Google möglich) vom Dendrologen und Baumkenner Andreas Gomolka hatte mich auf sie aufmerksam gemacht, und ich hatte diese Eibe seitdem in &#8222;Wartestellung&#8220;. Denn er schrieb in seinem Artikel über bemerkenswerte Eiben in Brandenburg (S. 59): &#8222;Diese Eibe habe ich aufgenommen, weil ich sie außergewöhnlich schön finde.&#8220; Der Satz hat es mir damals beim Lesen angetan.</p>
<p>Und als ich im Juli 2025 auf einer Baum-Suchtour durch die südliche Mark Brandenburg dort vorbeikam, stand sie mit weiteren 5 Kandidaten im Programm und dann seitdem als Kandidat für unsere Nationalerbe-Bäume in dieser Region fest. Bereits kurz danach kam ein Ortstermin beim Bürgermeister der Stadt zustande, und er hatte zur Besprechung schon den unterschriebenen Vertrag vorbereitet (so liebe ich das!). Denn er war so überwältigt von unserem Vorhaben und die Stadt empfindet es als große Ehre, dass wir ihre Eibe ausgewählt haben.</p>
<p>So haben wir dabei auch gleich über die Ausrufungsfeier und schöne Details zu ihrem Ablauf im Frühjahr 2026 gesprochen, wofür ggf. bei schlechtem Wetter oder auch sonst für einen Teil der Zeremonie sogar das Schloss zur Verfügung stehen wird. Rundherum um die beiden Schlösser gibt es einen sehenswerten romantischen Landschaftspark (angelegt 1828) mit vielen weiteren beeindruckenden Baumsolitären. Es macht Freude, dort herumzuspazieren und seltene Baumarten zu suchen (z.B. Scharlach-Eiche und Sumpfzypresse) sowie die wunderschönen Ausblicke in die Auenlandschaft zu genießen.</p>
<p>Einige andere Eiben um das Schloss sind bereits Naturdenkmale, aber unauffällig mit dünneren Stämmen und ohne besondere Erscheinungsform, wie sie bei der Schlosseibe ausgeprägt ist.</p>
<p>Diese Eibe ist in Teilen der Wiederaustrieb eines Vorgängerbaumes, was man an ihren vielen Stämm(ch)en, dem gewaltigen Stammsockel und der darüber tief angesetzten Krone erkennt. Daher ist eine Altersschätzung hier schwierig, aber die Vorgängereibe dürfte aufgrund ihres Stammumfanges (der noch grob erkennbar ist) etwa 150 Jahre alt gewesen sein, als sie aus unbekannten Gründen abbrach oder abgesägt wurde. Die heutigen Wiederaustriebe danach sind wohl an die 200 Jahre alt. So landet man zusammen bei etwa 350 Jahren, was erstaunlich gut dem Zeitpunkt der Schlossausbau-Fertigstellung um 1670 nahekommt. Der Vorgängerbaum könnte also damals gepflanzt worden sein – eine schöne Vorstellung, aber leider durch nichts zu beweisen. Immerhin gibt es ältere Bilder vom Schlossplatz, z.B. ein Luftbild von 1938 (im historischen Stadtinventar), wo die heutige Schlosseibe schon als großer alter Baum zu erkennen ist.</p>
<p><span>Allerdings könnte die Vorgängergeschichte der Eibe auch schon bis zur Burg-Fertigstellung im 13. Jahrhundert zurückreichen (mit ggf. 2 Vorgängerbäumen!). Oder wesentlich kürzer sein, denn bei all den vielen Baumaßnahmen, die auf dem Gelände des Alten Schlosses und am Schloss selbst Jahrhunderte lang erfolgt waren, könnte die Eibe (bzw. ihr Vorgänger) auch im Weg gestanden haben und deshalb abgesägt worden sein. Es sei denn, ihr Wuchsort war schon seit damals ein heiliger Ort. Es ist also viel Spielraum für ihre Entstehungsgeschichte, und wer dazu noch etwas mehr weiß oder herausfindet, bitten wir sehr um Mitteilung oder Hinweise (z.B. auch noch ältere Bilder).</span></p>
<p>Da sich die Eibe auf einer kleinen, aber deutlichen Erhöhung befindet, macht dies den Eindruck einer absichtlichen Pflanzung zu einem bestimmten Anlass mit langfristigem Zweck (was auch für eine längere Baum-Lebensgeschichte spricht als nur die der heute vorhandenen Wiederaustriebe).</p>
<p>Die Taille des wulstigen Stammes befindet sich in 0,6 m Stammhöhe, darüber teilt er sich in zahlreiche Stämmlinge auf. Der dadurch kurze imposante Stamm mit noch erhaltenen Teilen vom Ursprungsbaum ist aber absolut prägend für den Baum und seine Wirkung wie bei etlichen Methusalem-Eiben in England mit einem Alter von dort 1000 und mehr Jahren.</p>
<p>Bis vor 10 Jahren wurde diese Eibe gar nicht beachtet, da sie einfach – wie bei vielen älteren Eiben typisch – ein grüner &#8222;Busch&#8220; war mit rundherum tief herabhängenden immergrünen Ästen, die 365 Tage des Jahres den Stamm verdeckten. Erst durch ein erfolgtes Freischneiden der Unterkronenäste vor 10 Jahren trat ihr sensationeller Stamm dann in Erscheinung, was nun regelmäßig durch Entfernen der unteren Zweige erhalten bleiben soll. Dies ist für den Baum absolut unproblematisch, da sich diese Äste im tiefsten Schatten der darüber vorhandenen großen Krone befinden und daher vom Baum nur mit Mühe am Leben erhalten werden können. Evtl. verbrauchen sie sogar mehr Zucker als sie dort im Tiefschatten jährlich selbst produzieren können.</p>
<p>Es handelt sich hier übrigens um eine weibliche Eibe, denn die Blütengeschlechter kommen bei Eiben nur auf verschiedenen Bäumen vor. Diese Eibe produziert also jedes Jahr rote Samen mit einer fleischigen Hülle, aus der man sogar Marmelade herstellen kann (die allerdings nicht schmeckt und viel Arbeit macht). Und Vorsicht: dabei muss man unbedingt die Kerne herauslösen, da sie wie die Nadeln giftig sind!</p>
<p>Das Alte Schloss Baruth sieht neuer aus als sein Name (da es restauriert und saniert ist), und nicht weit links dahinter am Wiesenende steht das &#8222;Neue Schloss&#8220; (der Name stammt noch aus alter Zeit), welches eher zum Namen Altes Schloss passen würde, da es noch im ursprünglicheren Zustand vor sich &#8222;hinschlummert&#8220;.</p>
<p>Das Alte Schloss Baruth bei unserer Nationalerbe-Eibe wurde auf den Fundamenten einer alten Burganlage aus dem 13. Jahrhundert errichtet. <span>Deren Bodendielen waren noch so gut erhalten, dass sie dendrochronologisch (mit Hilfe ihrer Jahrringabfolge) datiert werden konnten: die Fällung der Bäume dafür war im 13. Jahrhundert erfolgt.</span> Der heutige Bau stammt in seiner Form aus der Zeit um 1670 und wurde von 2009 bis 2013 umfassend saniert. Zuvor waren darin Wohnungen untergebracht, und im darin befindlichen großen Saal wurden Kinofilme gezeigt. Heute ist das Schloss kultureller städtischer Veranstaltungsort und Treffpunkt für besondere Gelegenheiten.</p>
<p><em>Text und Bilder: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/schlosseibe-in-baruth-mark-landkreis-teltow-flaeming-brandenburg/">Schlosseibe in Baruth/Mark (Landkreis Teltow-Fläming), Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1000-jährige Linde in Upstedt (Stadt Bockenem bei Hildesheim, Niedersachsen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/1000-jaehrige-linde-in-upstedt-stadt-bockenem-bei-hildesheim-niedersachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 18:20:55 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=3891</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/1000-jaehrige-linde-in-upstedt-stadt-bockenem-bei-hildesheim-niedersachsen/">1000-jährige Linde in Upstedt (Stadt Bockenem bei Hildesheim, Niedersachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>1000-jährige Linde in Upstedt (Stadt Bockenem bei Hildesheim, Niedersachsen)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Sommer-Linde (<em>Tilia platyphyllos</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">Ortsteil der Stadt Bockenem im Ambergau bei Hildesheim; im Dorf ausgeschildert und über die 3 Sträßchen Zur Linde, Unter der Linde und Zum Krug erreichbar; Bundesland: Niedersachsen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 1.000 Jahre (900-1.100 nach Ortshistorie, Standort und Baumgestalt)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">11,90 m (an Taille in 1,05 m Stammhöhe, gemessen April 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 12 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 52.034184, O 10.070076</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">11. Oktober 2025  (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2025/10/12/erste-1000-jaehrige-linde-in-upstedt-lkr-hildesheim-mit-bewegender-inszenierung-am-baum-ausgerufen/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_8">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Ortschaft Upstedt wurde 850 gegründet – zur Zeit der Christianisierung, und damals pflanzte man &#8222;Marienlinden&#8220;. So gibt es die Sage, dass die heutige Upstädter Linde damals als eine solche &#8222;Marienlinde&#8220; gepflanzt wurde. Das ist aber frei erfunden und durch nichts belegbar. Hingegen heißt der Platz mit dem Lindenstandort seit etwa 1000 Jahren &#8222;Am Thie&#8220; und war daher seit damals ein wichtiger Versammlungs- und Verhandlungsort (Thing), der zudem strategische Bedeutung hatte: man kann von dort weit in die Landschaft schauen über den &#8222;Ambergau&#8220;, eine große fruchtbare Muldenebene. Weiter gibt es auch noch die Aussage, dass die Linde im Jahr 1100 in einer Urkunde erwähnt wurde und dann schon ein älterer Baum gewesen muss. In einer anderen Version zu dieser Urkunde von 1100 heißt es, dass darin die Baumpflanzung genannt wurde – was nicht sein kann, denn Baumpflanzungen wurden damals nie beurkundet. Beides ist also nicht belegt und unglaubwürdig, und es konnte trotz intensiver Recherchen auch keine solche Urkunde gefunden werden.</p>
<p>Aber dass die heutige Upstedter Linde aus dieser Zeit der Jahrtausendwende stammen kann, zeigt ihre unbeschreibliche Stammgestalt: nur aus Beulen, zu Stämmen erstarkten autarken Innenwurzeln und zwei größeren Urstammresten bestehend, die noch bis vor kurzem am Kronenansatz verbunden waren: es passen in etwa 5 m Höhe die beiden Stammteile wie Schloss und Schlüssel zusammen. Die wollen wir nun mit Zweig-Überbrückungen wieder verbinden, was eine Weile dauern wird und dann wie eine natürliche Kronensicherung funktioniert – damit gibt es gute Erfahrungen. Nach einer Baumbeschreibung von 1950 gab es damals im Stamm 3 Öffnungen und er war begehbar. Heute sind es am Stammfuß 2 völlig voneinander getrennte Stammteile, die oben noch (fast) zusammenhängen.</p>
<p>Somit ist nun also bei diesem Nationalerbe-Baum die größte bisherige Überraschung eingetreten: die Sommer-Linde in Upstedt wird von uns als etwa 1000 Jahre alter Baum eingestuft. Damit haben wir endlich den ersten glaubhaften Tausender gefunden! Die belegte Orts- und Baum-Historie der Upstedter Linde lässt diesen Schluss zu, und vor allem passt die Baumgestalt dazu. So sind wir also bei unserer intensiven Suche erstmalig fündig geworden, und wollen dies hiermit auch schnellstmöglich bekanntmachen.</p>
<p>Was diese Linde alles schon erlebt und überlebt hat, ist einfach unglaublich: am Anfang des 2. Jahrtausends war sie eine Thingstätte und wurde dann etwa im 13. Jahrhundert ein Gerichtsbaum. Während eines Rechtsstreites mit gewaltsamen Auseinandersetzungen (&#8222;Hildesheimer Stiftsfehde&#8220; 1519 – 1523) wurde fast das ganze Dorf niedergebrannt, aber die damals etwa 500-jährige Linde überlebte das Feuer wie durch ein Wunder. In den 1890er Jahren schlug ein Blitz in den Baum ein und kappte die Krone. 1932 entzündeten spielende Kinder ein Feuer im Baum und das Stamminnere brannte aus, konnte von der Feuerwehr aber noch mühsam gelöscht werden. 1959 wurde die Linde &#8222;baumchirurgisch saniert&#8220; – so nannte man Baumpflege- und -sicherungsmaßnahmen mit dem damaligen Wissensstand – und dabei wurde die Krone gekappt. 1973 brachen bei einem Sturm alle bis dahin wieder erstarkten Äste der Krone aus dem morschen Stammmantel ab. Und sie lebt immer noch!</p>
<p>Daher heißt es so treffend und schön in einer Chronik zu dieser Linde: es ist jedes Frühjahr ein unbeschreibliches Wunder, wenn und dass sie wieder austreibt! Zudem bringt sie an ihren aktuellen Wipfeltrieben der eingekürzten Krone immer noch Jahrestrieblängen von bis zu einem halben Meter zustande – weshalb sie nun auch dringend wieder behutsam eingekürzt werden muss und das weiterhin etwa alle 5 Jahre, damit sie nicht zu kopflastig über den Stammruinen darunter wird. Auch die beiden rechts und links dahinter befindlichen Bedrängerlinden müssen dabei auf dieselbe Höhe eingekürzt werden, sonst könnten sie im Lauf der nächsten 100 Jahre die Uraltlinde womöglich durch Überwachsen zum Absterben bringen – die Situation ist jetzt schon kritisch.</p>
<p>Ich kenne die Linde seit über 40 Jahren (seit meinem Forststudium in Göttingen), damals hatte ich aber noch keine Ahnung und Erfahrung mit der Altersermittlung uralter Bäume und war nur einfach sehr beeindruckt von dem Baumveteran.</p>
<p><a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-im-Text-Ortswappen-Upstedt-Wappenbuch-ps.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-im-Text-Ortswappen-Upstedt-Wappenbuch-ps-244x300.jpeg" width="244" height="300" alt="Ortswappen-Upstedt-Wappenbuch" class="wp-image-3890 alignleft size-medium" /></a>Bei der Vorbesprechung Anfang August wurde auch ausführlich über das Stammumfeld und den Platz am Baum diskutiert: ob da noch etwas zu optimieren ist – aber einmütig entschieden: am besten nichts verändern, denn dieser Methusalem ist ja bisher 1000 Jahre gut damit klargekommen. Es bleibt also (fast) alles wie es ist und das sieht ziemlich gut aus: Kies an der Oberfläche und ein Plattenweg einseitig hinter dem Stamm.</p>
<p>Diese Linde hat seit längerem 2 Namen: Dicke Linde und 1000-jährige Linde. Vor Ort hat man sich auf unseren Vorschlag hin für den zweiten Namen auf der Baumtafel entschieden: denn in diesem Fall trifft also das &#8218;1000-jährig&#8216; zum ersten Mal unter unseren Nationalerbe-Bäumen tatsächlich zu.</p>
<p>Im sehr alten aktuellen Ortswappen von Upstedt ist die Uraltlinde markant dargestellt, das sieht sehr treffend aus (Quelle: Wikipedia / <span>Wappenbuch Landkreis Hildesheim-Marienburg 1966).</span></p>
<p><em>Text und Bilder: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_8_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-01-IMG_20250718_095731.jpeg" title="Wenn man ankommt, sieht man den Baum an seinem sehr würdigen Standort wie auf einer Bühne (Mitte links).">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-01-IMG_20250718_095731-400x284.jpeg" alt="Wenn man ankommt, sieht man den Baum an seinem sehr würdigen Standort wie auf einer Bühne (Mitte links)." srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-01-IMG_20250718_095731.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-01-IMG_20250718_095731-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3881" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250805_125056-ps.jpeg" title="mit einem sehr gelungenen urtümlichen Aufgang zum &quot;Heiligen Hain&quot; unter der Uraltlinde">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250805_125056-ps-400x284.jpeg" alt="mit einem sehr gelungenen urtümlichen Aufgang zum &quot;Heiligen Hain&quot; unter der Uraltlinde" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250805_125056-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250805_125056-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3882" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-03-IMG_20250718_094604.jpeg" title="ein Stamm wie eine riesige Skulptur mit wilden Strukturen und ungewöhnlich weitreichenden Wurzeln">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-03-IMG_20250718_094604-400x284.jpeg" alt="ein Stamm wie eine riesige Skulptur mit wilden Strukturen und ungewöhnlich weitreichenden Wurzeln" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-03-IMG_20250718_094604.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-03-IMG_20250718_094604-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3883" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-04-IMG_20250718_094729.jpeg" title="als hätte hier ein großer Kampf ums Überleben stattgefunden (was auch mehrmals eintrat bei diesem Methusalem)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-05-IMG_20250805_124810-ps.jpeg" title="die Wurzeln mit enormen Ausmaßen und aufregenden Strukturen, einige Innenwurzeln zu autarken Stämmen erstarkt">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-06-IMG_20250718_094643.jpeg" title="in der Sichtachse etwa nach Südost kann man durch den Stamm hindurchsehen und -gehen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-07-IMG_20250718_095517.jpeg" title="oben am Kronenansatz hingen bis kurzem noch beide Stammteile zusammen, das soll nun wieder hergestellt werden">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-08-IMG_20250718_094720.jpeg" title="Diese Wurzel scheint Jahrhunderte lang etwas gesucht (und gefunden) zu haben.">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/1000-jaehrige-linde-in-upstedt-stadt-bockenem-bei-hildesheim-niedersachsen/">1000-jährige Linde in Upstedt (Stadt Bockenem bei Hildesheim, Niedersachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lenzeiche Sichertshausen (zu Niederstetten im Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/lenzeiche-sichertshausen-zu-niederstetten-im-main-tauber-kreis-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2025 11:42:15 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=3853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/lenzeiche-sichertshausen-zu-niederstetten-im-main-tauber-kreis-baden-wuerttemberg/">Lenzeiche Sichertshausen (zu Niederstetten im Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Lenzeiche Sichertshausen (zu Niederstetten im Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Hybrid-Eiche, auch Mitteleuropäische Eiche genannt (<em>Quercus x rosacea</em>: Kreuzung von Stiel- und Trauben-Eiche als Eltern)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">500 m südlich vom Dorf Sichertshausen direkt an der Straße, Parkplatz am Feldweg 75 m neben der Eiche rechts; Ortsteil der Kleinstadt Niederstetten, Main-Tauber-Kreis, im fränkischen Nordosten von Baden-Württemberg</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 400 Jahre (290 – 500 Jahre werden genannt)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">6,90 m (an Taille in 1,2 m Stammhöhe, gemessen Mai 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 25 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 49.371559, O 9.899982</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">19. Oktober 2025 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2025/10/25/ausrufung-der-lenzeiche-im-fraenkischen-baden-wuerttemberg-mit-besonderer-zeremonie/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_9">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
            <iframe loading="lazy" width="100%" height="100%" frameborder="0" allowfullscreen src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#14/49.3741/9.9028"></iframe>
        </div>
<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_38  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Lenzeiche ist ein markanter Baum in der freien Landschaft nahe dem Ortsteil Sichertshausen der Kleinstadt Niederstetten. Sie hat eine gewaltige, 32 m breite Krone entwickelt, die wunderbar intakt ist, obwohl sie dort freistehend Wind und Wetter und damit auch den Blitzen bei Gewittern ausgesetzt ist. Diese könnten auch die Ursache dafür sein, dass sie eine so beeindruckend breite Krone entwickelt hat, das liegt aber wohl vor allem am Freistand, da sie bei fehlender Konkurrenz von Nachbarbäumen ja nicht nach oben gedrängt wird – freistehende Eichen sehen daher oft so aus. Die unteren waagerechten Äste der Lenzeiche wurden seit langer Zeit auf Stützen befestigt, was auch heute noch der Fall ist. Sonst würden sie inzwischen auf der Wiese darunter liegen, könnten sich dann sogar bewurzeln und zu separaten Bäumen entwickeln (an anderen freistehenden Eichen ist das bisweilen sichtbar, so auch bei unserer NEB-Eiche in Klein Lübars, Sachsen-Anhalt). Diese Stützen müssen erhalten bleiben, da sich die betroffenen Äste inzwischen daran gewöhnt haben.</p>
<p>Das Alter dieser Eiche wird sehr unterschiedlich eingeschätzt, meist mit 290 Jahren oder sogar jahrgenau mit dem Entstehungsjahr 1737 aus einer Eichel. Dafür wird eine vor 40 Jahren durchgeführte &#8222;Jahrringbohrung&#8220; als Begründung herangezogen. Damals hat man mit einer sehr langen Bohrnadel ein Loch in den Stamm gebohrt, wobei der Widerstand beim Bohren graphisch aufgezeichnet und jeder höhere Widerstands-Peak dann als Jahrring gezählt wird. Diese Methode ist allerdings zur Altersbestimmung nicht sehr überzeugend und sogar ungeeignet, da bei solchen Bohrwiderstands-Messungen enge Jahrringe übergangen werden (weil dann kein separater Peak entsteht). So wird damit das Alter deutlich unterschätzt, die Größe dieses Fehlers ist vom Wachstum abhängig und damit baum-, alters- und standortspezifisch unbekannt. Wir landen hingegen nach unseren Recherchen bei etwa 400 Jahren, was auch viel besser zur Historie und Gestalt dieser Eiche passt.</p>
<p>Der Name Lenzeiche wird schon seit langer Zeit benutzt und findet sich auch schon in sehr alten Karten wieder, z.B. heißt ein Weg durch den Wald zur Eiche seit jeher Lenzeichenweg. In sehr früher Zeit muss dies wohl schon ein magischer, mystischer oder strategischer Ort gewesen sein, denn schon vor Jahrhunderten hat man sich hier immer im Frühjahr an der Eiche zum Frühlingsfest getroffen und gefeiert (Lenzfeiern). Dadurch soll sich der Name Lenzeiche seitdem etabliert haben.</p>
<p>Belegt ist die frühere Funktion der Lenzeiche als Grenzbaum, an dem das Cent-Gericht regelmäßig tagte. Bei dieser relativ komplexen mittelalterlichen Gerichtsform mit umfassenden Ablaufregeln wurden einzelne Centgaue mit Grenzbäumen abgegrenzt, ein solcher war auch die Lenzeiche. Sie trug deshalb auch den Namen Cent-Eiche.</p>
<p>Diese Lenzeiche ist erst vor kurzem von der Dt. Dendrologischen Gesellschaft zum Bundeschampion der Hybrid-Eiche gekürt worden – denn sie ist eindeutig eine Kreuzung von Stiel- und Trauben-Eiche, wurde zuvor (seit Jahrhunderten) aber immer als Stiel-Eiche bezeichnet. Dieses Thema ist sehr unterhaltsam, das haben sicher etliche schon beim Lesen des Berichtes (mit Bildern) zur kürzlichen Ausrufung der Ivenacker Eiche mitbekommen: bei ihr wurden Blätter beider Eichenarten an demselben Baum in verschiedenen Kronenteilen gefunden.</p>
<p>Das Besondere der hier vorgestellten Lenzeiche ist nun, dass sie überall in der gesamten Krone Blätter- und Fruchtmerkmale zeigt, die genau zwischen Stiel- und Trauben-Eiche stehen. Dabei ergab eine detaillierte Überprüfung vor Ort am 8. Mai 2025 folgendes:</p>
<table border="0" style="height: 168px; width: 100%; border-collapse: collapse; margin-left: auto; margin-right: auto;">
<caption>(die beiden eingeklammerten Merkmale haben dabei nachrangige Bedeutung)</caption>
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<th style="width: 33.3333%; height: 24px;">erfasstes Merkmal</th>
<th colspan="2" height:="" 24px="" style="text-align: center;">spricht für</th>
<th style="width: 33.3333%; height: 24px;"></th>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">Blätter &gt; 1cm lang gestielt</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">Trauben-Eiche</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">unbehaart beim Austrieb</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">Stiel-Eiche</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">kaum Buchtennerven</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">Trauben-Eiche</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">(Öhrchen am Blattgrund)</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">(Stiel-Eiche)</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">Früchte gestielt</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">Stiel-Eiche</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">(Früchte jung behaart)</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">(Trauben-Eiche)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Somit steht es also bei der Lenzeiche genau 3:3 bei den Unterscheidungsmerkmalen von Stiel- und Trauben-Eiche!<br />Solche Hybrid-Bäume zwischen Stiel- und Trauben-Eichen findet man durchaus häufig in verschiedenen Ausprägungen und Übergangsstufen (wenn man genauer hinsieht). Eigentlich dürften es dann gar nicht zwei Arten sein, wenn sie sich regelmäßig kreuzen. Daher haben wir bereits seit 1995 nach unseren umfangreichen Untersuchungen damals mehrfach publiziert, dass es sich aus unserer Sicht bei Stiel- und Trauben-Eiche um eine einzige Baumart (&#8222;Mitteleuropäische Eiche&#8220;) mit besonders großer Variabilität und Anpassungsfähigkeit handelt. Diese Ansicht hat sich aber bisher nicht durchgesetzt (was wir auch nicht erwartet hatten), obwohl Carl von Linné es 1753 genauso gesehen und sie ebenfalls nur als eine Eichenart beschrieben hat.</p>
<p>Studierende der Forstwissenschaften in Tharandt (TU Dresden) mussten daher bei der Baumarten-Kenntnisprüfung und in der Dendrologie-Klausur diese Sichtweise seit 1995 auch kennen und die Gründe dafür nennen. Interessant ist, das genau solch eine Hybrid-Eiche auf den 1-, 2- und 5-Cent-Kupfermünzen zu sehen ist – vielleicht war die Lenzeiche sogar dafür die Bildvorlage? Zudem hieß diese ja vor 300 Jahren aus anderen Gründen (s. oben) auch schon Cent-Eiche, und dieser Name erhält bei ihr nun plötzlich eine ganz neue Bedeutung – herrlich!</p>
<p>Sie merken also: bei diesem Baum gibt es viel Spannendes und Unterhaltsames zu erzählen, das soll jetzt aber mal genügen. Wer den Baum aufsucht, wird jedenfalls mit Sicherheit von seiner Mächtigkeit beeindruckt und ergriffen sein. Und wenn man sich dann ausgiebig die oben in der Tabelle genannten Hybrid-Merkmale am Baum angesehen hat, kann man das anschließend bei einer Vesper im nahen hübschen Städtchen Niederstetten setzen lassen.</p>
<p>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-01-IMG_20250507_100902.jpeg" title="die Lenzeiche Sichertshausen mit ihrer ganzen Pracht der voluminösen Krone">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-01-IMG_20250507_100902-400x284.jpeg" alt="Lenzeiche Sichertshausen: die Lenzeiche Sichertshausen mit ihrer ganzen Pracht der voluminösen Krone" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-01-IMG_20250507_100902.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-01-IMG_20250507_100902-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3845" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250507_100745.jpeg" title="als unübersehbarer Solitär in der freien Landschaft auf einem Hochplateau (fast 500 m ü. NN)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250507_100745-400x284.jpeg" alt="Lenzeiche Sichertshausen: als unübersehbarer Solitär in der freien Landschaft auf einem Hochplateau (fast 500 m ü. NN)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250507_100745.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250507_100745-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3846" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-03-IMG_20250716_112010.jpeg" title="der neu festgelegte Zugang zur Lenzeiche, straßenabgewandt zwischen den Apfelbäumen vorne">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-03-IMG_20250716_112010-400x284.jpeg" alt="Lenzeiche Sichertshausen: der neu festgelegte Zugang zur Lenzeiche, straßenabgewandt zwischen den Apfelbäumen vorne" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-03-IMG_20250716_112010.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-03-IMG_20250716_112010-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3847" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-04-IMG_20250507_101446.jpeg" title="Etliche waagerechte untere Starkäste sind abgestützt, die Stützen müssen nun weiter erhalten werden.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-05-IMG_20250507_101407.jpeg" title="die Borke sehr dickrippig mit interessanten ganz tiefen Strukturen (deuten auf höheres Alter hin)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-05-IMG_20250507_101407-400x284.jpeg" alt="Lenzeiche Sichertshausen: die Borke sehr dickrippig mit interessanten ganz tiefen Strukturen (deuten auf höheres Alter hin)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-05-IMG_20250507_101407.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-05-IMG_20250507_101407-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3849" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-06-IMG_20250508_084220.jpeg" title="die meisten Blätter mit langen Blattstielen und kaum Buchtennerven">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-07-IMG_20250508_084444.jpeg" title="die (noch unreifen) behaarten Früchtchen an einem nur kurzen Stielchen">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/lenzeiche-sichertshausen-zu-niederstetten-im-main-tauber-kreis-baden-wuerttemberg/">Lenzeiche Sichertshausen (zu Niederstetten im Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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