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	<title>Hessen-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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	<description>Für den Schutz alter Bäume in Deutschland</description>
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	<title>Hessen-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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		<title>Dorflinde Harbach (Marktgemeinde Hilders, in der Rhön, Hessen)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 15:00:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/dorflinde-harbach-marktgemeinde-hilders-in-der-rhoen-hessen/">Dorflinde Harbach (Marktgemeinde Hilders, in der Rhön, Hessen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Dorflinde Harbach (Marktgemeinde Hilders, in der Rhön, Hessen)</strong></h1></div>
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<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Sommer-Linde (<em>Tilia platyphyllos</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">Ortsteil Harbach der Marktgemeinde Hilders in der Rhön; im Dorf an der Hauptstraße zwischen den Höfen Harbach 4 und Harbach 5  (Straßennamen gibt es dort nicht) auf einer Böschungsnase mit 70 cm hoher Mauer; Landkreis Fulda, Bundesland: Hessen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 500 Jahre (400-600 nach Ortshistorie, Standort und Baumgestalt)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">8,10 m (an Taille in 1,20 m Stammhöhe, gemessen Juli 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 19 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 50.570842, O 9.923880</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">25. August 2025 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/04/27/ueberwaeltigende-ausrufungs-und-500-jaehrige-geburtstagsfeier-der-dorflinde-in-harbach-lkr-fulda-rhoen/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
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				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Dorf Harbach besteht aus etwa 10 Höfen und Häusern, die Größe ist also sehr überschaubar und es gibt daher keine Straßennamen, sondern als Adressen schlicht Harbach Nr. 1, 2, 3,… bis 10. Und der offizielle Name des Baumes &#8222;Dorflinde&#8220; passt so wunderbar – genauso stellt man sich eine Dorflinde vor: an der Hauptstraße mitten im Ort, wo man sich trifft (oder zumindest früher getroffen hat). Dort kennt vermutlich jeder jeden und man wird sich oft zu aktuellen Themen austauschen. Daran besteht ja derzeit kein Mangel. Der Baum steht zudem markant erhöht auf einer Böschungsnase mit einer 70 cm hohen Mauer, der Stammfuß ist darum etwa 1,50 m erhöht über der Hauptstraße und einer Hofeinfahrt, und der Baum wirkt dadurch noch gewaltiger als er mit seinen über 8 m Stammumfang sowieso aussieht. Wahrlich ein würdiger Prachtbaum!</p>
<p>Gemeldet als Nationalerbe-Kandidat hat ihn eine 5-köpfige Familie aus Weinböhla bei Meißen, die im Rhöngebiet 2024 ihren Sommerurlaub Urlaub verbracht haben und sich dabei immer gerne alte Bäume ansehen. Dort waren es 4 Bäume und diese Linde fanden sie besonders eindrucksvoll. Es folgte eine sehr schöne längere Beschreibung des Baumes mit Vermessung und Bildern, so dass ich ihn mir gleich gut vorstellen konnte und er mit in die Auswahl von Rhön-Kandidaten kam. Diese habe ich mir dann im Sommer 2025 angesehen, und die Harbacher Dorflinde ist tatsächlich der Champion dieser Kandidatensuche dort geworden.</p>
<p>So nahm ich kurz danach Kontakt zur Marktgemeinde Hilders auf und es fand zeitnah ein Treffen mit dem Bürgermeister, der Tourismusbeauftragten und weiteren Beteiligten statt. Dabei wurde mir vom Bürgermeister gleich die unterschriebene Vereinbarung überreicht (die er im Vorhinein zur Durchsicht erhalten hatte), was ich natürlich besonders schön finde, wenn es so flott damit klappt. Es war dann noch der Landkreis als UNB (Untere Naturschutzbehörde) mit einzubeziehen, da die Linde seit 1939 Naturdenkmal ist.</p>
<p>Als ich beim Ortstermin von der Melder-Familie erzählte, hat der Bürgermeister diese gleich zur Ausrufung der Linde in die Gemeinde Hilders zu einem kostenlosen Wochenend-Aufenthalt eingeladen. Das hat natürlich zu großer Freude bei den Meldern geführt: sie haben die Reise in die Rhön am letzten April-Wochenende fest im Kalender stehen und freuen sich schon sehr darauf. Die Rhön ist touristisch ein deutschlandweit hochattraktives Reiseziel (Naturpark), besonders beliebt wegen sehr schöner Fern- und Nahwanderwege, etlicher Bergkuppen mit 800 bis über 900 m hohen Gipfeln (die Wasserkuppe als höchster mit 950 m, nicht weit von Hilders und gut zu sehen) und befindet sich im Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern. In unmittelbarer Nähe von Hilders verläuft ein sehr bekannter Panorama-Höhenwanderweg mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad, was ihn sehr spannend und attraktiv macht.</p>
<p>Der Baum ist eine Sommer-Linde mit sehr dickem Stamm. Seriöse Altersangaben zum Baum – wie fast immer alles Schätzungen (da die Pflanzung nicht dokumentiert ist und man keine Jahrringe zählen kann, denn der Baum ist komplett hohl: innen ist ein riesiger Hohlraum, in dem ein Bläsertrio gut Platz hätte) sind Angaben von 400 bis 600 Jahren, wir landen in der Mitte bei etwa 500 Jahren, da der Baum auf einer erhöhten Böschungsnase steht mit begrenztem Wurzelraum und wenig Wasser. Der Stamm ist wie genannt vollkommen hohl. Die große Krone breitet sich gleichmäßig um den mächtigen Stamm über die Straße und mehrere Grundstücke aus.</p>
<p>Die große Besonderheit neben ihrer Dimension ist die Verwachsung zweier dicker Äste auf der Hinterseite der Krone, die sich vor langer Zeit ständig berührt und bei Wind etwas aneinander gescheuert haben, um dann in der Folge miteinander zu verwachsen. Das sieht heute wie eine umgekehrte Astgabel aus, die sich nicht wie üblich nach oben teilt, sondern wo der Wasserstrom sich aus 2 Ästen vereinigt und gemeinsam weiter zu den Blättern fließt. Eine sehr interessante baumbiologische Erscheinung, die in dieser Dimension (über 10 cm Astdicke) sehenswert ist – sie kann in der Baumpflege auch als Kronensicherung künstlich herbeigeführt werden (wird dann als &#8218;Bridging&#8216; bezeichnet). Wenn man intensiv danach sucht, findet man in Kronen von sehr alten Linden öfters solche Zweigverwachsungen, aber meist nur dünnere Stadien.</p>
<p><em>Text und Bilder: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-01-IMG_20250507_161151-ps.jpeg" title="beeindruckender Baumveteran bei der Anreise durch&#039;s Dorf">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-02-IMG_20250507_161227-ps.jpeg" title="typische Dorflinde mit mächtiger Krone, die Ortschaft absolut prägend">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-06-IMG_20260122_110400-ps.jpeg" title="Baumansicht von hinten mit dem starken Stamm">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-07-IMG_20260122_105510-ps.jpeg" title="die Baumbesonderheit einer Astverschmelzung in der Krone (Bildmitte)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/02/Gross-08-IMG_20260122_105338.jpeg" title="Detailansicht der Astverschmelzung aus anderer Perspektive">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/dorflinde-harbach-marktgemeinde-hilders-in-der-rhoen-hessen/">Dorflinde Harbach (Marktgemeinde Hilders, in der Rhön, Hessen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Hohler Baum (Burglinde) am Schloss Homberg (Ohm), Hessen</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/hohler-baum-burglinde-am-schloss-homberg-ohm-hessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2024 15:33:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/hohler-baum-burglinde-am-schloss-homberg-ohm-hessen/">Hohler Baum (Burglinde) am Schloss Homberg (Ohm), Hessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Hohler Baum (Burglinde) am Schloss Homberg (Ohm), Hessen</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Sommer-Linde (<em>Tilia plyatyphyllos</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">links vor dem Eingang zum Schloss: am Ende vom Sträßchen &#8222;An der Schlossmauer&#8220; auf einer kleinen Erhöhung mit dahinter befindlichen historischen Gräbern vor der Schlossmauer; Stadt Homberg (Ohm), Vogelsbergkreis, Oberhessen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 750 Jahre (600-800 Jahre, hergeleitet aus Stammdimension, -strukturen sowie Standort und Historie)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">9,40 m in 1,2 m Stammhöhe (Taille, gemessen Jan. 2024)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 22 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 50.727726, O 8.999552</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">20. April 2024<span> </span><span> </span><span>(</span><a href="https://nationalerbe-baeume.de/2024/04/21/ausrufung-der-schlosslinde-hohler-baum-homberg-ohm-hessen-bei-bester-stimmung/">Bericht &amp; Fotos</a><span>)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_1">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#14/50.728/9.001" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a>
</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Man kann den Baum nicht verfehlen, es empfiehlt sich aber bei Anreise mit dem Auto unbedingt, das Fahrzeug schon in der Unterstadt abzustellen, da im Ort die Parkplätze sehr begrenzt sind und man sonst auch das Erleben des Erwanderns durch die wunderhübsche kleine Fachwerkstadt mit sehr engen Sträßchen verpassen würde. Denn dabei hat man so viel Schönes anzusehen, wodurch das Schlendern durchaus eine halbe Stunde dauern kann und darf – mit schnelleren Schritten, und ohne rechts und links zu schauen, braucht es 10 min für den Aufstieg bis zum Schloss und zur Linde. Von dort oben hat man einen phantastischen Ausblick über das Städtchen und rundherum in die traumhafte Landschaft mit dem Ohmtal. Damit wird sogar der &#8222;Aufstieg&#8220; belohnt – und DANN steht dort ja dieser Linden-Methusalem!</p>
<p>Man sieht sofort, warum die Linde im Ort schon lange einfach nur Hohler Baum genannt wird: sie ist so hohl, dass sogar &#8222;Nachwächterführungen&#8220; dort angeboten werden, wobei aus dem Baum eine Stimme spricht und dies bei Kindern (und Erwachsenen ebenso) natürlich enorm Eindruck macht. Zudem gehört zum Baumbesuch seit langer Zeit dazu, dass man durch den Baum hindurchgeht, da er einen Ein- und Ausgang sowie im Inneren einen Rundgang hat. Der Baumbesuch ist bei Kita-Gruppen, Schulklassen und Stadtführungen fest im Programm verankert. Mir war erst nicht ganz wohl bei dieser Vorstellung und wir haben diskutiert, wie man nun damit umgeht. Aber es bleibt nur, auf Rücksicht zu hoffen, die bei Baumliebhabern ja meist doch gut entwickelt ist.</p>
<p>Der Hohle Baum ist also eine Linde, bei der es nicht nur um Fakten und Baumverstehen geht, sondern ausdrücklich auch Emotionen zugelassen sind. Sicher spielt für diese Besonderheit zudem der Wuchsort eine Rolle: er steht so exponiert dort oben kurz unter dem Himmel, dass man wirklich an Elfen, Baumgeister und Zauberer glauben möchte – genießen Sie es!</p>
<p>Vor etwa 100 Jahren ist die komplette Krone der Hohlen Linde in 6 m Höhe bei einem Gewittersturm abgebrochen –  daher muss man an diesem Baumveteran nun noch mehr bewundern, was so eine alte Linde alles &#8222;wegstecken&#8220; kann. Bis vor einigen Jahren war das Burggelände in Privatbesitz und ein Besuch am und im Schloss nicht möglich. Seit 2012 ist aber alles im Eigentum der Stadt und nun öffentlich zugänglich, und ein Förderverein &#8218;Schlosspatrioten&#8216; setzt sich für die Erhaltung des Schlosses ein, organisiert kulturelle Veranstaltungen und kümmert sich intensiv um Recherchen zur Schloss-, Linden- und Stadt-Historie.</p>
<p>Nach ausgiebigem Erlebnisgenuss mit allen Sinnen incl. Laufen möglichst ohne Schuhe im Baum (&#8222;Baumbaden&#8220; nennt sich das heutzutage) erwartet Sie dann im Schloss noch ein uriges kleines Schlosscafé (Öffnungszeiten checken: meist am Sonntag-Nachmittag). Und wenn Sie dann gestärkt sind oder das Café geschlossen hat, sehen Sie sich noch die zweite alte Linde an: in(!) der Schlossmauer oberhalb – dieser Baum ist tatsächlich eine Winter-Linde. Sie ist ziemlich genau 400 Jahre alt, da sie auf dem Gewölbe eines historischen Wasserbehälters steht, der beurkundet vor 400 Jahren gebaut wurde, und sie hat einen beeindruckenden Stammumfang von über 7,50 m (schwierig messbar wegen der Mauer…). Mit ihrem noch höher gelegenen und im Boden felsigen, daher eigentlich noch trockeneren Standort als bei der Hohlen Linde wäre sie mit ihrer Stammstärke als Winter-Linde an anderen Wuchsorten schon viel älter (da Winter-Linden langsamer wachsen und kleiner bleiben als Sommer-Linden), aber sie steht auf dem gemauerten Wasserbehälter für die Burg und hat garantiert seit 350 Jahren ihre Wurzeln darin und ist deshalb sogar schneller gewachsen als die Hohle Linde.</p>
<p>Es wurde und wird hier also mal wieder nicht langweilig bei den Baum-Recherchen! Und es gibt dort sicher noch viel mehr zu entdecken und zu erleben…</p>
<p> <em>Text und Bilder: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/04/01-IMG_20231129_111329-ps.jpg" title="der Hohle Baum am Schloss, rechts hinter der Linde ist der Eingang in der Schlossmauer zu sehen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/04/02-IMG_20231129_112141.jpg" title="mächtige Stammskulptur des Naturdenkmals mit fast 800 Jahren Lebensgeschichte…">
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		<title>Schöne Eiche Harreshausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/schoene-eiche-harreshausen-landkreis-darmstadt-dieburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2022 08:53:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/schoene-eiche-harreshausen-landkreis-darmstadt-dieburg/">Schöne Eiche Harreshausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Schöne Eiche Harreshausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.844px;">Säulenförmige Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 48px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 48px; width: 572.844px;">im Stadtteil Harreshausen von Babenhausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg), 600 m nördlich außerhalb des Ortskernes auf einem Acker am Feld- und Fernradweg von Harreshausen nach Mainhausen (Verlängerung der Gersprenzstraße aus dem Ort nach Norden)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.844px;">585 Jahre (durch belegte Jahrringbohrungen), nach eigener Recherche auch 500 Jahre möglich</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.844px; height: 23px;">4,30 m in 1,3 m Stammhöhe (gemessen Juni 2022)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.844px;">ca. 16 m (nach Blitzeinschlägen und Sturm-Astbrüchen stark eingekürzt)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.844px;">N 49.977911, 8.984721</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.844px;">08. Oktober 2022 <span>(</span><a href="https://nationalerbe-baeume.de/2022/10/09/schoene-eiche-harreshausen-hessen-mit-riesenfeier-ausgerufen/">Bericht &amp; Fotos</a><span>)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_2">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#14/49.9758/8.9859" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a>
</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>Wenn man von der offiziellen Seite (Fahrradweg/für Pkw gesperrte Forststraße) kommt, und von dort die „Schöne Eiche“ sucht, sieht man sie von kleineren Linden umgeben (als Sturm- und Blitzschutz) auf dem Feld stehen</span>&#8220; <a class="et_pb_lightbox_image" href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/01-20220629_113544-ps"><img />(Bild 1)</a>. <span>Sie ragt aus den Linden oben gut erkennbar heraus &#8211; beim Herangehen zu den Bäumen wird dann alles klar und hervorragend auf der ganz neu im März 2024 installierten Infotafel erläutert.</span></p>
<p>Der Stamm ist für Stiel-Eiche ungewöhnlich schnurgerade und astfrei <a class="et_pb_lightbox_image" href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/02-20220629_113725.jpg"><img />(Bild 2)</a>, was ein deutliches Zeichen für den früheren Aufwuchs im Bestand ist. Er ist weitgehend hohl, man kann (so erzählt der dort zuständige Baumpfleger) von oben bei den Astansätzen tief in den Stamm hinein- und hinunterblicken. Die älteste dokumentierte Vermessung des Baumes stammt von 1781: damals hatte er einen Stammdurchmesser von 65 cm, eine Stammlänge von 12 m bis zum Kronenansatz und schon eine Gesamthöhe von 30 m.</p>
<p>Die Eiche ist von 4 in absehbarer Zeit fast genauso dicken Linden umgeben, welche im Viereck um die Eiche positioniert sind <a class="et_pb_lightbox_image" href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/03-20220629_113811.jpg"><img />(Bild 3)</a>. Sie wurden nach und nach seit etwa 150 Jahren als Sturm- und Blitzschutz an die Eiche gepflanzt, da diese frei auf dem Feld stand und mehrmals Blitze in sie einschlugen (z.B. 1871 und 1928), mit erheblichen Kronenschäden und Stammfäule als Folge. Und bei Stürmen und Gewitterböen brachen immer wieder Kronenteile von ihr ab.</p>
<p>In 3,70 m Entfernung vom Stamm der Eiche steht zudem ein ebenfalls säulenförmiger &#8222;Nachkömmling&#8220;, wahrscheinlich vor etwa 50 Jahren gepflanzt oder aus dem Sämling einer Eichel hervorgegangen – das ist ungeklärt <a class="et_pb_lightbox_image" href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/04-20220629_114919.jpg"><img />(Bild 4)</a>: im ersten, wahrscheinlicheren Fall wäre es die Sorte &#8218;Fastigiata&#8216; (Säuleneiche), im zweiten ein natürlicher Nachkömmling. Der alte Mutterbaum selbst (mit dem Namen &#8222;Schöne Eiche&#8220;) ist eine natürlich entstandene Mutation mit straff aufrechtem Zweigwuchs ab etwa 10 m Stammhöhe – dort ist der heutige Kronenansatz, darunter wuchsen Äste normal seitlich vom Stamm weg und wurden entfernt oder sind durch Beschattung von Nachbarbäumen abgestorben. Nur etwa 5% der Eicheln bringen wiederum aufrecht wachsende Nachkommen hervor.</p>
<p>Dieser Baum ist die &#8222;Mutter aller Säuleneichen&#8220; in großen Teilen Europas geworden und wurde deshalb seit Jahrhunderten berühmt und bekannt. Es gab darüber schon seit dem 18. Jahrhundert Beschreibungen und besondere Schutzmaßnahmen, sogar in Kriegen wurde immer auf ihre Unversehrtheit geachtet!</p>
<p>Die Krone setzt abrupt am Stamm an, am Kronenansatz sind deutliche Schäden zu erkennen (viele Fäulen), aber der Baum wurde und wird von Baumpflegern regelmäßig kontrolliert und ist gegen Ab- und Auseinanderbrechen durch ein stammumspannendes Drahtseil sowie alle Äste verbindende Kronensicherungen gesichert <a class="et_pb_lightbox_image" href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/05-20220629_120701.jpg"><img />(Bild 5)</a>.</p>
<p>Durch meine Anfrage nach dem Baumeigentümer an den Bürgermeister im April 2022 angeregt, hatte die Stadt Babenhausen (Harreshausen ist Ortsteil davon) bei Prüfung der Liegenschaftskarten und von historischen Unterlagen festgestellt, dass die Eiche seit Mitte des 20. Jahrhunderts einer Landwirtfamilie gehört: der Baum wurde nach dem Krieg durch behördlich angeordnete Grundstückstausche und Arrondierungen dem zuständigen Landwirt (und damit der heutigen Eigentümerfamilie) mit übertragen. Die Familie war mit 3 Generationen beim Vororttermin zur Besprechung anwesend, sehr stolz auf ihren so berühmten Baum sowie höchst interessiert und baumbegeistert: der Baum ist bei ihnen sicher in ebenso sorgsamer Obhut wie sonst bei einer Gemeinde oder Kirche, das merkte man eindrucksvoll.</p>
<p>Die Stimmung aller Beteiligten bei der Vorbesprechung war äußerst zielorientiert und konstruktiv, und es war deutlich zu spüren, dass alle Anwesenden diese neue Ehrung des Baumes als Nationalerbe unbedingt erlangen möchten. Auch die Gemeinde fühlt sich seit langem für diesen Baum mit zuständig und macht intensiv für ihn &#8222;Marketing&#8220;, der Landkreis als Untere Naturschutzbehörde kümmert sich schon lange sehr verantwortungsvoll um seine Pflege und Sicherung.</p>
<p>Die Eiche soll fast 600 Jahre alt sein, als Nachweis dafür gilt eine zweifache Jahrringbohrung Ende der 1930er Jahre mit dem Ergebnis von damals 500 Jahrringen (entsprechend heute also 585 Jahre). Natürlich zählt man bei so einem dicken Baum am Bohrspan wohl nicht genau 500 Jahre (dann wären es eher 487 oder 516 gewesen), daher ist bei der sehr runden Zahl 500 von einer gutachtlichen Rundung auszugehen, sie könnte auch eine Schätzung mit Einbeziehung des sicher schon damals innersten hohlen Stammbereiches sein. Für diesen nicht mehr intakten Stammkern könnten die fehlenden Jahrringe geschätzt und gerundet worden sein.</p>
<p>Allerdings kann heute niemand mehr wissen, wie der Baum im frühen Leben aufgewachsen ist, z.B. mit Beschattung oder Konkurrenz. Sicher ist aber, dass die Eiche bis vor 240 Jahren in einem dichten Waldbestand mit Eichen, Buchen und Birken aufwuchs, der dann 1781 zur Gewinnung von Biwakholz komplett beseitigt wurde. Dabei hat man diesen säulenförmigen Baum entdeckt und ihn deshalb stehengelassen und sogar in Kriegszeiten geschützt – der Baum wurde mehrmals bewacht! Es gibt zur Eiche seit damals eine beeindruckend dicht belegte Chronologie mit Bildern und urkundlichen Quellen, und sie ist dadurch bereits seit Jahrhunderten ein großer, auffälliger und viel beachteter (und genutzter) Baum gewesen <a class="et_pb_lightbox_image" href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/07-20220702_050801-ps1.jpg"><img />(Bild 7)</a>. Eine umfassende Darstellung der Baumhistorie findet sich im sehr lesenswerten Buch von Georg Wittenberger:  &#8222;<a href="https://perspektive.ladadi.de/fileadmin/user_upload/Der_Wunderbaum_von_Harreshausen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Der Wunderbaum von Harreshausen</a>&#8220; (HGV Babenhausen 2005, <a class="et_pb_lightbox_image" href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/06-20220702_050542-ps.jpg"><img />Bild 6</a>).</p>
<p>Wenn die Eiche weiter so von den 4 Linden wie derzeit eingewachsen bleiben und umwachsen würde, wäre demnächst ihr Absterben wegen Lichtmangels zu befürchten und man könnte sie dann gar nicht mehr erkennen und erleben. Es gab daher von allen Seiten – Eigentümerfamilie, Gemeinde, Naturschutz und Historiker – die Übereinstimmung, dass alles getan werden muss, um den Baum behutsam wieder erlebbar zu machen und ihn durch mehr Lichtversorgung so lange wie möglich zu erhalten.</p>
<p>Damit ist klar: natürlich ist der Baum mit seinem Sturm- und Blitzschutzbedarf eine Herausforderung, aber es gibt Möglichkeiten, dieses Problem anzugehen – und die werden wir nun zeitnah umsetzen <a class="et_pb_lightbox_image" href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/08-20220629_114528-ps1.jpg"><img />(Simulation in Bild 8)</a>.</p>
<p><em>Text und Bilder von Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_20240221_153318.jpg" title="Schöne Eiche Harreshausen: Aktuelle Ansicht der &quot;Baumgruppe&quot; bei Ankunft vom offiziellen Radweg – von der Schönen Eiche ist nur noch die Kronenspitze zu sehen">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_20240221_153318-400x284.jpg" alt="Schöne Eiche Harreshausen: Aktuelle Ansicht der &quot;Baumgruppe&quot; bei Ankunft vom offiziellen Radweg – von der Schönen Eiche ist nur noch die Kronenspitze zu sehen" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_20240221_153318.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_20240221_153318-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-2890" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/02-20220629_113725.jpg" title="vollkommen gerader, astfreier Stamm">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/03-20220629_113811.jpg" title="Stamm umgeben von 4 dicken Linden als Sturm- und Blitzschutz, mit dem Problem zunehmender kritischer Konkurrenz für die Eiche durch Einwachsen und Lichtmangel">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/04-20220629_114919.jpg" title="etwa 50-jähriger Nachkömmling (links im Bild) der Schönen Eiche (Mutterbaum rechts)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/05-20220629_120701.jpg" title="Blick in die Krone mit Bedrängern und Kronensicherung">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/06-20220702_050542-ps.jpg" title="Buchrücken hinten (links) und Cover vorne (rechts) vom Buch &quot;Der Wunderbaum von Harreshausen&quot; von Georg Wittenberger (HGV 2005)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/07-20220702_050801-ps1.jpg" title="Zustand und Umfeld 1895 und 1916 (Bilder und Legenden dazu aus dem Buch von Georg Wittenberger)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/09/08-20220629_114528-ps1.jpg" title="Simulation freier Stammblick von Osten">
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		<title>Lärche im Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/laerche-im-bergpark-kassel-wilhelmshoehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 14:46:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/laerche-im-bergpark-kassel-wilhelmshoehe/">Lärche im Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Lärche im Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe</strong></h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table border="0" style="height: 192px;">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 911.521px;">Europäische Lärche (<em>Larix decidua</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 48px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 48px; width: 911.521px;">Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe in 425m Höhe ü. NN nahe dem Neptunbassin am Fuß der Wasserkaskaden unterhalb vom Herkules-Denkmal; Solitär auf großer Wiese</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 911.521px;">220-250 Jahre (geschätzt)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 911.521px;">4,77 m (gemessen 10.2021 in 1,5 m Stammhöhe oberhalb der Verdickung, 7,20 m in 0,5 m Höhe)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 911.521px;">ca. 27 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 24px; width: 911.521px;">N 51.315667, O 9.399532</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 911.521px;">08. Oktober 2021 <span>(</span><a href="https://nationalerbe-baeume.de/2021/10/10/ausrufung-der-laerche-im-unesco-bergpark-kassel-als-nationalerbe-baum-erfolgt/">Bericht &amp; Fotos</a><span>)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_3">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#16/51.31596/9.40058"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></p> </div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Was für ein beeindruckender Baum und was für ein Ambiente im UNESCO Weltkulturerbe-Bergpark Wilhelmshöhe! Alles ist perfekt hier für diese ganz besondere Lärche. Ihr dicker wulstiger Stammfuß sieht aus, als wäre der Baum veredelt oder als hätte er im frühen Baumleben Dramatisches erlebt und würde seitdem eine innere Fäule kompensieren. Aktuelle Schalltomografie-Messungen des Stammes in 20 und 120 cm Höhe haben jedoch ergeben, dass es im Stamminneren zwar turbulent zugeht, aber die vorhandenen inneren Fäulebereiche begrenzt und (noch) unkritisch für die Baumstatik und -versorgung sind. Die Ursache für die Verdickung dürften Ringwurzeln aus der Zeit der Pflanzung sein, die am Stammfuß seitdem spiralförmig um die Stammachse wachsen (&#8222;Drehwuchs&#8220;) und im Lauf des langen Lebens dieser Lärche immer dicker geworden sind. Man kann dies äußerlich gut erkennen und nachvollziehen. Welche Folgen diese Abweichung der Wurzeln von der senkrechten Wachstumsrichtung für die Baumversorgung haben, lässt sich schwer abschätzen. Wir sind aber optimistisch, dass der Baum weiter gut damit umgehen kann, da er es offensichtlich bisher auch geschafft hat.</p>
<p>Aufgrund der wulstigen Verdickung im unteren Stammbereich ist der exakte Stammumfang nur etwas ungewöhnlich ermittelbar. Knapp oberhalb des verdickten Stammsockels in 1,5 m Höhe beträgt der aktuelle Umfang 4,77 m, in 50 cm Höhe am Wulst sind es 7,20 m. Über das genaue Alter (oder Pflanzjahr) dieser Lärche gibt es keine Aussagen oder Informationen: 200 bis 300 Jahre sind möglich – für am wahrscheinlichsten werden 220-250 Jahre gehalten. Die Krone war sicher vor einiger Zeit etwas größer, da sie im Wipfelbereich abgestorbene Äste aufweist.<span style="text-decoration: line-through;"></span></p>
<p>Durch den besonderen Stammfuß wirkt dieser Baum – die erste Lärche unter den Nationalerbe-Bäumen und Baum Nr. 10 – besonders imposant, und ähnlich monumental sehen auch Uraltlärchen in den Alpen am Naturstandort dieser Baumart in 2000m Höhe aus, wo sie über 1000 Jahre alt werden können und ihre dicken Stammfüße zeigen, dass sie schon etliche Lawinenabgänge überstanden haben. Und was könnte besser als Kulisse für eine Baumart der Hochgebirge passen als ein Bergpark, noch dazu hier an einem der schönsten Orte im Park mit Blick auf die Wasserkaskaden?! Dies ist auch unsere erste Baum-Ehrung in einer öffentlichen Parkanlage.</p>
<p>An dieser Lärche sollen aufgrund ihrer dafür günstigen Umfeldbedingungen (als Einzelbaum frei stehend auf der großen Wiese am Unterhang) möglichst wenig Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt werden, sondern wir wollen sie in Würde natürlich altern lassen. Daher darf der Standraum des Baumes auch nicht betreten werden, da Äste herunterfallen können und um die Wurzeln zu schonen. Die Zukunftserwartung für diese Lärche können noch hunderte, sogar über 500 Jahre sein – wir sind zuversichtlich, dass sie an diesem optimalen Standort noch eine lange Lebenszeit erreichen kann: die ältesten uns bekannten Lärchen in den Alpen sind etwa 1.250 Jahre alt und wachsen in 2000 m Höhe beim Matterhorn in der Schweiz.</p>
<p>Die Europäische Lärche ist eine besonders filigrane Baumart, die Wäldern, Parks und Gärten im Herbst bis weit in den November Farbe und Heiterkeit verleiht, denn sie wirft als einzige heimische Nadelbaumart alljährlich ihre Nadeln ab und zeigt daher eine beeindruckende Herbstfärbung, die den Begriff &#8222;goldener Herbst&#8220; mit prägt. Das zarte helle Grün der neuen Nadeln im zeitigen Frühjahr ist ebenfalls ein Highlight, wenn man es beachtet. Aus diesen Gründen wird die Lärche in historischen Parkanlagen – so auch hier im Bergpark – gerne als gestalterisches Element eingesetzt, welches in ansonsten einheitlichen Laubwaldgebieten farbliche Akzente setzt.</p>
<p>Eine vollkommen schlüssige Erklärung dafür, warum Lärchen ihre Nadeln in jedem Herbst abwerfen, gibt es nicht, aber sicher ist dies von Vorteil, wenn es im natürlichen Verbreitungsgebiet einer Baumart entweder extrem kalt oder extrem trocken werden kann – was für die Lärche beides zutrifft. Kaum eine andere heimische Baumart ist so frosthart: bis unter -40°C. Der beste Verdunstungs- und Frostschutz für einen Baum ist nun einmal, wenn die Blätter in der kalten Jahreszeit abgeworfen werden können. Das setzt aber voraus, dass der Baum vor Abwurf der Nadeln wichtige Nährstoffe aus den Nadeln abzieht, der Grund für die wunderschöne goldene Herbstfärbung dieser Baumart.</p>
<p>Die Lärche entwickelt – für einen Nadelbaum ungewöhnlich – Kurz- und Langtriebe. An den sehr früh im März ergrünenden vielen Kurztrieben stehen bis zu 50 Nadeln dicht gedrängt im Büschel zusammen. Sehr ungewöhnlich: die Langtriebe hingegen erscheinen erst 4 Wochen später und wachsen dann bis zum Spätsommer immer weiter. Da Kurztriebe und sogar die Zapfen zu Langtrieben durchwachsen können, besteht ein großes Potenzial der Kronengestaltung und -anpassung – was eine Baumart des Hochgebirges ja auch haben muss.</p>
<p>Die Rinde zeigt im Alter wie bei diesem Baum eindrucksvolle Plattenstrukturen, die rötlich-braunen Borkeschuppen werden sehr dick und ähneln dann dem nordamerikanischen Mammutbaum.</p>
<p>Bei uns ist die Lärche nur mit einem Minibestand ihres Alpenareals nahe der Grenze zu Österreich einheimisch, im südlichsten Zipfel Deutschlands in den Allgäuer Alpen bei Oberstdorf und gilt deshalb in ganz Deutschland (bis nach Flensburg) als einheimisch, da dies nach Landesgrenzen entschieden wird…</p>
<p>Besondere Nährstoffansprüche hat die Baumart nicht, sie kommt eigentlich mit fast allen Böden zurecht, außer bei hoch anstehendem Grund- oder Stauwasser. Dabei benötigt sie aber ihr ganzes Leben viel Licht, so wie es hier im Park mit ihrem Freistand optimal gegeben ist.</p>
<p>Nicht weit von Kassel: wenn hessische Förster vom &#8222;Grand German&#8220; sprechen, dann wissen Kenner sofort, wovon die Rede ist – vom höchsten Lärchenbaum unter den sog. Schlitzer Lärchen, einem großen Lärchenbestand nordwestlich von Fulda. Mit über 20 Kubikmetern Holzvolumen ist dieser Baum nicht nur der stärkste Stamm dort, seine Höhe von 55 m macht ihn auch zur längsten Lärche der Republik, bei einem Stammumfang von 3,95 m (Brusthöhe). Unsere Lärche hier im Park ist somit deutlich dicker und gehört zu den drei stärksten von Deutschland. Das Schlitzer Waldgebiet zählt zu den ältesten Lärchenanbaurevieren in Deutschland – seit 1742. Daher passt es auch so gut, dass unsere erste Lärche unter den Nationalerbe-Bäumen in Hessen wächst.</p>
<p>Die Lärche ist zudem ein idealer Park-, Garten- und Stadtbaum, da sie viel Licht durchlässt, im Frühling sehr früh austreibt und sich im Herbst sehr spät und leuchtend verfärbt. In den Bergen ist sie zusammen mit dem Berg-Ahorn die beliebteste Hausbaumart und übernimmt dort vielfach auch heute noch die Funktion des Schutzpatrons für Haus und Hof.</p>
<p>Der Bergpark Wilhelmshöhe gehört zur Stadt Kassel, ist der größte Bergpark Europas – seit 2013 UNESCO-Weltkulturerbe – und zur &#8218;Museumslandschaft Hessen Kassel&#8216; (MHK). Dies alles ist also oberste Liga für unsere Lärche, da sie dort an markanter Stelle wächst und tagein tagaus die Kaskaden, den Herkules und die Stadt Kassel &#8222;sieht&#8220; (und umgekehrt von überall dort gesehen werden kann).</p>
<p>Die Wasserkaskaden sind über 250 m lang und ergießen sich über einen Höhenunterschied von fast 100 m bergab in Wasserfällen über zahlreiche Staustufen. Diese werden beidseitig von Treppen mit 535 Stufen begleitet, die man hinuntersteigen kann (allerdings dann auch wieder hinauf muss!). Die Herkules-Statue steht ganz oben auf dem Berg auf dem Oktogon-Schlossdach und ist das Wahrzeichen der Stadt Kassel. Von dort und auch schon von etwas oberhalb der Lärche am Platz beim Neptunbecken hat man einen phantastischen Blick über die Stadt bis in die Stadtmitte, was bedeutet dass man umgekehrt den Herkules auch von vielen Stellen in der Stadt sehen kann.</p>
<p>Die Wasserspiele funktionieren immer noch nach der Jahrhunderte alten Technik, alleine mit dem vorhandenen Gefälle und ohne Pumpen. Der Ablauf ist so konzipiert, dass sie zu bestimmten Zeiten angestellt werden (vom 1. Mai bis 3. Oktober immer mittwochs, sonntags und an Feiertagen um 14:30 Uhr), in einer komplexen Choreografie 1:15 Stunden dauern und die Besucher dabei das Wasser von oben bis nach unten auf den Treppen nebenan begleiten können, um im Verlauf alle Stationen und Wasserbilder zu verfolgen. Das Wasser für die Inszenierung mit einer Gesamtmenge von 2100 m³ passiert dabei auf seinem Weg bergab eine Reihe von einzig zu diesem Zweck errichteten Bauwerken. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Die Kaskaden waren schon für unsere 4 Kinder, als wir in den 1980er und 1990er Jahren noch bei Göttingen wohnten, DAS Highlight für Ausflugsziele mit der ganzen Familie, davon schwärmen sie noch heute (35 Jahre später…).</p>
<p><em>Text von Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Baumpflege- und Sicherungsmaßnahmen</strong> (großteils erfolgt):</p>
<ul>
<li>Überprüfung der Verkehrssicherheit und Einschätzung der Lebenserwartung</li>
<li>routinemäßige Kronenpflege</li>
<li>2 Schalltomographien zur Ursachenfindung und Bruch-/Standsicherheitseinschätzung im Bereich der Stammfußverdickung</li>
<li>Optimierung des Stammumfeldes</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_3  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/01-IMG_20210303_104140-ps.jpg" title="Blick vom Herkules die Wasserkaskaden hinunter in die Stadt, hinter dem Platz unten auf der Wiese rechts die Lärche">
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				</a>
				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_1"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/02-IMG_20210303_105329-ps.jpg" title="Blick von der Lärche (links) zum Herkules die Wasserkaskaden hinauf">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/03-IMG_20210303_113621-ps.jpg" title="Stammfuß mit markanter Verdickung wie von einer Veredlung">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/04-IMG_20210303_110235-ps.jpg" title="Stammfuß mit deutlicher Struktur der Ringwurzeln und imposanten Borkeschuppen">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/04-IMG_20210303_110235-ps-400x284.jpg" alt="Lärche Kassel: Stammfuß mit deutlicher Struktur der Ringwurzeln und imposanten Borkenschuppen" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/04-IMG_20210303_110235-ps.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/04-IMG_20210303_110235-ps-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-1598" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/05-IMG_20210303_114213-ps.jpg" title="Zufällige Inszenierungsübung (unten am Platz) &quot;2 Menschen mit Hund&quot;">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/06-Monumentaler-Altbaum-im-Wallis-P7231436-ps.jpg" title="1.250 Jahre alte Lärche im Hochgebirge beim Matterhorn (SW-Schweiz) in 2.000 m Höhe">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/07-Erstes-Gruen-an-Kurztrieben-P4170557-ps.jpg" title="Leuchtend grüne Kurztriebe mit Nadelbüscheln im zeitigen Frühjahr">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/07-Erstes-Gruen-an-Kurztrieben-P4170557-ps-400x284.jpg" alt="Lärche Kassel: Leuchtend grüne Kurztriebe mit Nadelbüscheln im zeitigen Frühjahr" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/07-Erstes-Gruen-an-Kurztrieben-P4170557-ps.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/07-Erstes-Gruen-an-Kurztrieben-P4170557-ps-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-1601" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/08-PB114372-ps.jpg" title="Brillante Herbstfärbung bis in den November">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/09-Weibliche-Bluetenzaepfchen-rot-und-maennliche-Blueten-mit-Pollenstaub-sc7-ps.jpg" title="Männliche Blüten (mit Pollenstaub) und leuchtend rote weibliche Zapfenanlagen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/08/10-Zapfen-unterschiedlichen-Alters-diesjaehrige-hell-P7081176-ps.jpg" title="Zapfen belieben mehrere Jahre an den Zweigen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/10/11-20210929_093850.jpg" title="Auffallend der tiefe Kronenansatz mit weit ausladendenn Ästen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/10/12-20210929_171307.jpg" title="Blick vom Bhf-Vorplatz KS-Wilhelmshöhe hinauf zum Herkules und zur Lärche (fast 5 km)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/10/12-20210929_171307-400x284.jpg" alt="Lärche Kassel: Blick vom Bhf-Vorplatz KS-Wilhelmshöhe hinauf zum Herkules und zur Lärche (fast 5 km)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/10/12-20210929_171307.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/10/12-20210929_171307-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-1658" />
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/laerche-im-bergpark-kassel-wilhelmshoehe/">Lärche im Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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