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	<title>Mecklenburg-Vorpommern-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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	<description>Für den Schutz alter Bäume in Deutschland</description>
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	<title>Mecklenburg-Vorpommern-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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		<title>Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/eiche-im-schlosspark-putbus-auf-ruegen-kreis-vorpommern-ruegen-mv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 14:18:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/eiche-im-schlosspark-putbus-auf-ruegen-kreis-vorpommern-ruegen-mv/">Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</strong></h1></div>
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<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Schlosspark der Landstadt Putbus im Südosten der Ostsee-Insel Rügen: am Weg durch den Park von der unteren östlichen Ecke des Marktes (am Theater) hinunter zum Marstall. Das Eichenpaar steht nach etwa 100 m links am Weg, beidseitig einer Bank, davon die Eiche rechts der Bank mit geschlossenem Stamm. Es gibt von allen Parkseiten etliche Parkzugänge mit Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge. Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 450 Jahre (400 &#8211; 500 Jahre, aus Standort, Baumgestalt, historischen Bildern und Parkgeschichte hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,05 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen März 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 20 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 54.351556, O 13.470323</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">März 2026 (die Ausrufung ist am Sa 1. August 2026 um 14:00 Uhr geplant)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die ausgewählte Eiche steht am Parkweg von der südöstlichen Marktecke hinunter zum Marstall mit Schwanenteich, nach etwa 100 m links am Weg und ist der rechte Baum des dortigen Eichenpaares beidseitig der Bank. Man sollte sich etwas Zeit für die Bank zwischen den beiden Eichen nehmen, da dies ein starker Ort der Inspiration ist. Und anschließend auch den riesigen Park erkunden, um auf den vielen geschwungenen Wegen und einigen Park-Alleen die schöne Landschaft und herrlichen Ausblicke zu genießen.</p>
<p>Der Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens passt sich wunderbar in das leicht hügelige Gelände ein und enthält zahlreiche dendrologische Besonderheiten, auch Bäume z.T. höheren Alters. Die beiden ältesten dürften die ausgewählte Eiche und ihre Schwester neben der Bank sein – sie sind sicherlich gleichzeitig gepflanzt worden, allerdings heute in einem sehr unterschiedlichen Zustand. Denn die andere wurde vor 100 Jahren ausgemauert und mit Zement verfüllt, was damals der Stand des Baumwissens war: das sollte man bei hohlen Bäumen machen, um sie vor Pilzen zu schützen und zu stabilisieren. Für beides hat sich dies dann später leider als falsche &#8222;Behandlung&#8220; erwiesen, und daher wurde die Füllung später wieder entfernt, was nochmal Schaden gemacht hat. Deshalb ist die andere, genannt &#8222;Hohle Eiche&#8220; fast vollkommen hohl und hat in ihrem Stamm große Öffnungen.</p>
<p>Mit ihrem geschätzten Alter von 450 Jahren müssen die beiden Eichen noch aus der Zeit vor der Parkgründung stammen – auf einer alten Parkkarte von 1834 sind sie schon als ältere Bäume eingezeichnet. Der Park wurde (erst) im 18. Jahrhundert im französischen Stil begründet, aber schon bald im 19. Jhdt. grundlegend wieder umgestaltet zu dem heutigen englischen Landschaftsgarten. Dies hat Jahrzehnte in Anspruch genommen und wurde damals zweideutig als &#8222;grüne Revolution&#8220; bezeichnet. Dafür verantwortlich waren Fürst Wilhelm Malte zu Putbus mit seiner Gattin Fürstin Luise.</p>
<p>Die Fürstin hat maßgeblicher an der Parkgestaltung mitgewirkt als bisher angenommen, sowohl zu Lebzeiten des Fürsten (z.B. wenn er häufig auf seinen langen Reisen war) als auch nach seinem Tode, als sie einige Zeit das Parkmanagement selbst übernommen hat. Daher hat die Stadt für diesen Nationalerbe-Baum nun den neuen Namen &#8222;Schlosspark-Eiche Fürstin Luise&#8220; gewählt, um auch ihre Leistungen anzuerkennen und bekannter zu machen (Bäume und Alleen mit seinem Namen gibt es schon). Die beiden Eichen stehen interessanter Weise am Entstehungsort der Parkanlage: es ist unterhaltsam sich vorzustellen, wie das Eichenpaar mit Bank dazwischen dem Fürstenpaar immer wieder als Ort der Inspiration bei der Parkentwicklung gedient haben könnte…</p>
<p>Im Park gibt es zudem etliche sehr schöne Ausblicke sowohl in die Parklandschaft als auch in die Weite des Umlandes, z.T. bis zur Ostsee (zum Rügischen Bodden bei Lauterbach) und zur Insel Vilm. Eine Allee wurde schon damals vom Schlosspark bis zum Bodden in Lauterbach angelegt (etwa 2,5 km). Lange geschlossene Alleen mit insgesamt über 30 Baumarten sind ja ein besonders starkes &#8222;Markenzeichen&#8220; der Insel Rügen.</p>
<p>Berühmt ist der Schlosspark Putbus auch für seinen Bärlauchbestand – eine aromatische Heil- und Gewürzpflanze der Krautschicht, die angenehm nach Knoblauch schmeckt, aber nicht dessen Geruchs-Nebenwirkungen hat. Die Bärlauchblätter werden im Park kontrolliert gesammelt und in umliegenden Gaststätten verarbeitet.</p>
<p>Putbus macht zudem seinem Ruf als Rosenstadt alle Ehre: rund um den Park, z.B. am Markt lässt sich die beeindruckende Sortenvielfalt direkt erleben. Und weiter gibt es etliche attraktive Möglichkeiten im und am Park, nett einzukehren – wo ich die besondere leckerste Torte gegessen habe, verrate ich hier nicht. Aber die gibt es jedes Mal, wenn ich dort bin, und sie kennen mich dort schon… (ich brauche nichts mehr zu sagen, wenn ich komme). Ich kenne den Park seit 25 Jahren, da wir seit damals regelmäßige Rügenurlauber waren (und sind). Sehr sehenswert ist auch direkt am Park der große Rundplatz &#8218;Circus&#8216; mit seinen 9 radförmig angelegten Alleen, etwas weiter östlich als der Markt.</p>
<p>Heutzutage sind solche Parkanlagen eine Herausforderung für die Verantwortlichen durch den Klimawandel: infolge von immer mehr sowie längeren und extremeren Hitze- und Trockenperioden sind in den letzten 10 Jahren besonders viele Altbäume abgestorben, so auch etliche hier in Putbus. Daher ist das Parkmanagement aktuell ein wirklich kompliziertes Thema, denn man möchte einerseits das Kunst- und Lebenswerk – hier von Fürst und Fürstin zu Putbus – erhalten, muss aber den Baumartenbestand an die Veränderungen anpassen.</p>
<p>Es gibt inzwischen einige Ansätze mit Baumartenwechsel auch hier im Park, wo eine eindrucksvolle Mischung aus den schon bisher vorhandenen Baumarten mit neuen einheimischen und nichtheimischen gelungen ist, die testweise nun im Park neu eingeführt werden. Das bleibt spannend und man muss bei Bäumen lange Geduld haben, bis eine abschließende Beurteilung der neuen Arten möglich ist…</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-01-IMG_20230902_084851.jpeg" title="Wenn man vom Markt kommt, kann man die beiden Eichen in der Parklandschaft nicht übersehen.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-02-IMG_20260316_094817-af1.jpeg" title="das imposante Eichenpaar mit Bank am Weg, rechts die von uns ausgewählte">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-06-20220315_165223-af2.jpeg" title="Der linke Baum – auch als &#039;Hohle Eiche&#039; bezeichnet – war früher ausgemauert.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-08-P3162513.jpeg" title="kontrollierte Bärlauchernte im März in Eichennähe für gastronomische Zwecke">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/eiche-im-schlosspark-putbus-auf-ruegen-kreis-vorpommern-ruegen-mv/">Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Ivenacker Methusalem-Eiche (bei Stavenhagen, Mecklenburg-Vorpommern)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/ivenacker-methusalem-eiche-bei-stavenhagen-mecklenburg-vorpommern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 15:14:02 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=3541</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/ivenacker-methusalem-eiche-bei-stavenhagen-mecklenburg-vorpommern/">Ivenacker Methusalem-Eiche (bei Stavenhagen, Mecklenburg-Vorpommern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Ivenacker Methusalem-Eiche (bei Stavenhagen, Mecklenburg-Vorpommern)</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">
<p>an der Methusalem-Eiche im Hutewald des <em>Nationalen Naturmonuments Ivenacker Eichen</em> beim Gutsdorf Ivenack, zum Amt Stavenhagen gehörend (dort auch nächster Bahnhof); mittig zwischen Waren/Müritz, Neubrandenburg und Demmin (Parkplatz sehr nah in Richtung Ivenack); Lkr. Mecklenburgische Seenplatte, Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p>Der Bestand ist eingezäunt, kann jederzeit durch ein Tor betreten werden, im Sommerhalbjahr ab April bis Oktober wird am Tor von 10:00 bis 17 Uhr Eintritt erhoben, aber immer abends danach und morgens davor sowie im Winter (Nov.-März) ganztags ist freier Zugang durch ein Drehkreuz und Schwingtor am Eingang möglich.</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 850 Jahre (geschätzt – genannt werden 700 bis 1.000 Jahre)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">11,55 m in 1,5 m Stammhöhe (oberhalb Stammbeulen; gemessen August 2024)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 30 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 53.715932, O 12.949155</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">02. Juli 2025 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2025/07/04/was-fuer-eine-wuerdige-ausrufung-fuer-den-50-nationalerbe-baum-deutschlands-es-hat-einfach-alles-so-super-geklappt-danke/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_1">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Darauf haben sicher schon viele lange gewartet: eine der berühmtesten Eichen Deutschlands und Europas erhält nun die höchste Auszeichnung für ihre Besonderheiten und herausragenden Eigenschaften: sie wird der 50. Nationalerbe-Baum Deutschlands. Das war schon lange mit den Baum-Verantwortlichen so verabredet.</p>
<p>Im Forstamt Stavenhagen sind Uraltbäume in besten Händen: hier wird seit gut 50 Jahren nachhaltige Waldnutzung und forstliches Management mit Öffentlichkeitsarbeit und Waldpädagogik kombiniert. Dabei liegt der Fokus gleichermaßen auf der hohen Bedeutung und Vereinbarkeit von wirtschaftlichen Zielen, Umweltbildung, Naturschutz und Kulturgeschichte. Es erfolgt ein vorbildliches Management des Forstamt-Teams (Dienstsitz im ehemaligen Marstall in Ivenack).</p>
<p>Das Waldgebiet ist eingezäunt, kann aber jederzeit durch ein Tor betreten werden. Von April bis Oktober wird von 10:00 bis 17:00 Uhr Eintritt erhoben. Vor und nach den Kassenzeiten sowie im Winter (November bis März) ist täglich und ganztags freier Zugang durch ein Drehkreuz und Schwingtor möglich.</p>
<p>Die Ivenacker Eichen werden besonders häufig genannt, wenn Baumfreunde oder -fachleute nach den bekanntesten Bäumen in Deutschland gefragt werden. Nicht zuletzt deshalb wurde die fast tausendjährige Methusalem-Eiche auch schon fünf Mal als Nationalerbe-Baum vorgeschlagen. Sie musste allerdings auf einen besonderen Anlass warten: das Jubiläum als 50. Nationalerbe-Baum im Jahr 2025. Der nächste so herausragende Baum wird dann wohl erst der 100. Nationalerbe-Baum sein, voraussichtlich 2029.</p>
<p>Es gibt im <em>Nationalen Naturmonument Ivenacker Eichen</em>, auch bekannt als Ivenacker Tiergarten, insgesamt noch fünf besonders uralte Eichen. Die nun ausgewählte Methusalem-Eiche ist die beeindruckendste, intakteste und mächtigste, zudem genial inszeniert gleich in der Nähe des Eingangs: mit idealer Wegeführung, dezenter Abgrenzung der nicht zu betretenden &#8222;heiligen&#8220; Fläche unter der Krone, informativen Erläuterungen im Park sowie mit besonders schönen Baumimpressionen und Waldbildern. Zudem gibt es auch nahebei den Baumkronenpfad, den Naturlehrpfad entlang des eiszeitliches Os-Zuges, den Barock-Pavillon mit Dauerausstellung, einen Spielplatz und zum Verweilen ein Café.</p>
<p>Der Wald im Ivenacker Tiergarten hat eine sehr lange Historie. Schon vor über 1.000 Jahren trieben die Slawen ihr Vieh zum Weiden in den Wald bei Ivenack. Im Mittelalter durften sich die Tiere des einst in Ivenack bestehenden Zisterzienserinnenklosters, später auch das Damwild des Grafen im sogenannten Tiergarten unter den Ivenacker Eichen satt fressen. Der dadurch entstandene Hutewald mit seinen typischen Eigenschaften – licht, parkartig und voller knorriger alter Bäume mit ausladenden Kronen – blieb so stets erhalten. Vor allem vielen alten Eichen ist diese Behandlung offensichtlich besonders gut bekommen.</p>
<p>Aufgrund seiner wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und kulturhistorischen Besonderheiten und seiner Seltenheit wurde das Waldgebiet 2016 das erste Nationale Naturmonument in Deutschland. Durch diesen Schutzstatus per Bundesnaturschutzgesetzes ist es wie ein Naturschutzgebiet zu schützen. Der Bund Deutscher Forstleute rief die Ivenacker Eichen in den Jahren 2020 und 2021 zum Waldgebiet des Jahres aus. Grund für die Wahl ist die Erlebbarkeit der mittelalterlichen Waldbewirtschaftungsform der Nutzung als Hutewald, das deutschlandweit wohl einmalige Ensemble bis zu 1.000-jähriger Eichen und die Sicherung des wertvollen Ökosystem im Rahmen verschiedener Naturschutzstrategien und angepasster Waldwirtschaft.</p>
<p>2020/21 erfolgten tiefgehende eigene Untersuchungen des Autors an der Methusalem-Eiche zur Verzweigung (Vitalität) und der Blätter mit einer Hebebühne, die überraschende und höchst interessante Ergebnisse erbrachten. In der südlichen Oberkrone wurden an einem etwa 300-jährigen Ast Traubeneichen-Blätter gefunden, in der nördlichen Kronenmitte desselben Baumes an einem 400 Jahre alten Ast hingegen Stieleichen-Blätter. Dieser Fund bestätigt die schon länger von uns vertretene Hypothese, dass es sich bei diesen Eichenarten um Anpassungstypen (gegenüber Trockenheit) desselben ursprünglichen Blatttyps handelt, die hier nun beide gleichzeitig an der ca. 850-jährigen Methusalem-Eiche vorkommen. 1995 wurde von uns erstmals mit Begründungen die Einschätzung publiziert, dass es sich bei Stiel- und Trauben-Eichen nicht um getrennte Baumarten, sondern um zwei Ökotypen derselben Eichenart handelt, was durchaus Konsequenzen für ihre Verwendung haben könnte. Diese These wird durch die aktuellen Forschungsergebnisse an der Ivenacker Methusalem-Eiche bestätigt und sorgt für intensive Diskussionen in der Fachwelt unter Baumexperten.</p>
<p>Wie ein solcher Eichenhybrid aussieht, lässt sich hervorragend in jedem Portemonnaie auf den kupfernen 1, 2 und 5 Cent-Münzen feststellen – ein Anlass zum Schmunzeln und für mich zu großer Freude, dass ausgerechnet diese Hybrideiche dort abgebildet ist…</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Text und Bilder: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-01-20201016_123459-ps.jpeg" title="die Methusalem-Eiche im Ivenacker Tierpark – ein Koloss von Baum mit etwa 850 Jahren und noch vollkommen vital">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-06-20201016_123215.jpeg" title="tote Äste gehören auch dazu bei so alten Eichen, sie bleiben aber meist erstmal Jahrzehnte am Baum hängen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-07-IMG_20240327_094948-ps.jpeg" title="erstaunlich vitale Verzweigung (altersentsprechend optimal im &quot;Kurztriebstadium&quot; der Vitalitätsstufe 2)">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/ivenacker-methusalem-eiche-bei-stavenhagen-mecklenburg-vorpommern/">Ivenacker Methusalem-Eiche (bei Stavenhagen, Mecklenburg-Vorpommern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kroneiche bei Röbel/Müritz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/kroneiche-bei-roebel-mueritz-landkreis-mecklenburgische-seenplatte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2023 18:26:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/kroneiche-bei-roebel-mueritz-landkreis-mecklenburgische-seenplatte/">Kroneiche bei Röbel/Müritz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Kroneiche bei Röbel/Müritz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 192px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">Amt Röbel/Müritz, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, ca. 5 km vom Westufer der Müritz entfernt; direkt an der Straße von Röbel/Müritz nordwestlich nach Minzow (Parkplatz 50m westlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite); Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 600 Jahre (500-700)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">10,15 m in 1,1 m Stammhöhe an der Taille (gemessen Feb. 2023)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 25 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">N 53.390018, O 12.544948</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">22. April 2023</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_2">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#14/53.3921/12.5478" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a>
</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Man könnte dieses Bundesland auch als Land der alten Eichen bezeichnen, da es so viele davon im Wald, in der Landschaft und als Straßen- und Alleebäume gib, so auch die berühmten Ivenacker Eichen. Das liegt u.a. an dem sehr verbreitet erreichbaren Grundwasser für die bis zu 5 m tiefen Pfahlwurzeln der Eichen.</p>
<p>Sehr informativ und ansprechend ist hier an der Kroneiche der Tafeltext gegenüber auf der dort installierten Erläuterungstafel, daher nun zuerst direkt ein Auszug davon:</p>
<p><strong><em>Die Kroneiche – Ausflugsziel mit Symbolkraft</em></strong></p>
<p><em>Was hat dieser imposante Baum alles gesehen! Wieviele Liebespaare haben sich unter seiner Krone geküsst? Wurden vielleicht Ganoven an seinen starken Ästen aufgeknüpft? Wieviele Soldaten haben im Schatten der Krone schon gerastet? Könnte die bemooste Rinde Geschichten erzählen, müsste man sich einen Stuhl mitbringen.</em></p>
<p><em>Als Ausflugsziel ist die Kroneiche jedenfalls schon seit 150 Jahren bedeutend. Im mehrfach umgebauten Holzwärterhaus, später auch Jägerhaus und dann Forsthaus genannt, gab es einen kleinen Ausschank für Sommerfrischler aller Art. Drei Generationen der Förster Hagen haben bis Ende des 2. Weltkriegs hier gewirkt.</em></p>
<p><em>Landläufig wird dieser Baum, der übrigens eine Stieleiche ist, als 1000-jährig bezeichnet. Wenn man davon ausgeht, dass die Bezeichnung &#8222;Kron&#8220; vom slawischen kron = Kranich abgeleitet ist, dann mag das stimmen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass der Baum ca. 600 Jahre auf der Rinde hat. Auch das ist ein stattliches Alter! Eichen können 600 bis 1.000 Jahre alt werden, wobei die Stieleiche etwas älter werden kann als die Traubeneiche.</em></p>
<p><em>Noch immer wächst die Eiche, wenngleich nur langsam. In der Vergangenheit haben immer wieder Stürme den Baum zerzaust und große Äste abgerissen. Mehrere Blitzschläge haben die Kroneiche getroffen und auch gespalten.</em></p>
<p><em>…</em></p>
<p>(Quelle: Erläuterungstafel zum Baum von Landesforst MV/Forstamt Wredenhagen und Stadt Röbel/Müritz mit Tourist-Information)</p>
<p>Die Kroneiche mit ihren über 10 m Stammumfang steht am Rand des Röbeler Stadtwaldes im Glienholz, neben dem Ende des 19. Jahrhunderts erbauten Forsthaus, das nach dem damaligen ersten Forstaufseher Hagen des Stadtwaldes benannt wurde. Die Eiche mit ihrem gewaltigen Stamm ist nach Champion Trees-Liste die 6.-stärkste Eiche Deutschlands. Ihr Stammdurchmesser nimmt nach oben schnell ab, was – wie auch die dicken tief angesetzten Äste – auf ihren Aufwuchs im Freistand zurückzuführen ist. Das ist aber auch der Grund für etliche Blitzeinschläge, die sie überstehen musste und die ihren Stamm beschädigt haben.</p>
<p>Dieses Schicksal erfahren frei stehende Eichen fast immer und häufig in ihrem Leben, da sie oft mit ihren tiefen Pfahlwurzeln auch Kontakt zum Grundwasser haben, was der Blitz besonders gerne &#8222;sucht&#8220;. Solch ein Blitzspalt im Stamm dieses Baumes auf seiner bemoosten Westseite wurde anschließend vor langer Zeit mit jetzt noch teilweise sichtbaren Ziegelsteinen geschlossen: was man heute nicht mehr machen würde, da dies den Pilzbefall fördert – aber man soll die Steine jetzt auch nicht mehr entfernen, da sie bereits eingewachsen sind.</p>
<p>Die Krone dieser Eiche ist durch ihre lange Lebensgeschichte, die Wetterkapriolen und einige Risse, tote Stammbereiche, Starkäste und Aststummel besonders wild und ausdrucksstark geworden, was alte Eichen oft sehr monumental aussehen lässt wie kaum eine andere Baumart. Vielleicht stammt ihr Name Kroneiche auch einfach von dieser schon immer sehr imposanten Krone?</p>
<p>Die Kroneiche steht am Anfang- und Zielpunkt einer besonders lohnenden Wanderrunde durch den Röbeler Stadtwald, das Glienholz:</p>
<ul>
<li>nach Süden zum Gliensee entlang sehr schöner im Wasser stehender Erlen-Bruchwälder mit etlichen Moor-Birken und zu einem Riesenfindling &#8222;Teufelsstein&#8220;</li>
<li>und nach Norden zum Rohrteich mit vielen eindrucksvollen alten Flatter-Ulmen im Uferbereich, und zum Großkeller See. Auf dem Rohrteich sollen im Sommer als Highlight große Wasserflächen mit Seerosen bedeckt sein, was zur Blütezeit im Sommer ab Juni natürlich besonders spektakulär aussehen muss.</li>
</ul>
<p>Ob wirklich wie gelegentlich beschrieben Kraniche auf der Eiche rasteten oder gar brüteten, ist eigentlich eher unwahrscheinlich. Da die Eiche aber früher längere Zeit frei in der Landschaft stand und es in der Nähe Wasserflächen, Nasswiesen und Bruchwälder gab und gibt, ist sehr wahrscheinlich, dass sie sich schon immer gerne und häufig in der Nähe des Baumes aufgehalten haben. Vielleicht hat(te) der Name aber sogar mit einer Krönung zu tun? Denn Kroneichen gibt es auch etliche viel weiter im Westen, z.B. in Schleswig-Holstein und in Hessen, wo Kraniche nicht so oft vorbeikommen.</p>
<p>Die idyllische Kleinstadt Röbel/Müritz liegt am Ende einer langen Bucht im Südwesten der Müritz und wird oft als &#8222;bunte Stadt am kleinen Meer&#8220; bezeichnet. Damit ist die farbenreiche Altstadt mit ihren vielen restaurierten Fachwerkhäusern gemeint. Anziehungspunkt des Städtchens ist auch der hübsche Müritz-Hafen mit seiner langen Uferpromenade. Sehenswert sind außerdem die hölzernen Bootshäuser am Nordufer der Bucht (gegenüber dem Anleger der Ausflugsschiffe) und der Müritz-Nationalpark östlich der Müritz. Zahlreiche Radwege erschließen die Umgebung, und einer führt mit ca. 85 km Länge (fast immer in Wassernähe!) rund um die Müritz – was man also entspannt an einem Tag hinbekommen kann, wenn man möchte (das habe ich schon dreimal genossen), oder sich z.B. mit Kindern auch mehr Zeit dafür lassen kann und sollte.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_2_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/01-20220907_095834-ps.jpg" title="wunderbares Ambiente der Methusalemeiche mit Forsthaus">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/01-20220907_095834-ps-400x284.jpg" alt="Kroneiche Röbel/Müritz: wunderbares Ambiente der Methusalemeiche mit Forsthaus" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/01-20220907_095834-ps.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/01-20220907_095834-ps-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-2369" />
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				</a>
				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_2_1"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/02-20220907_095857-ps.jpg" title="ein Stamm, der eine viele Jahrhunderte lange harte Lebensgeschichte erzählt">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/02-20220907_095857-ps-400x284.jpg" alt="Kroneiche Röbel/Müritz: ein Stamm, der eine viele Jahrhunderte lange harte Lebensgeschichte erzählt" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/02-20220907_095857-ps.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/02-20220907_095857-ps-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-2370" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/03-20220907_100807.jpg" title="Betreten des Stammumfeldes verboten!">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/04-20230223_104400.jpg" title="alte Postkarte vor über 120 Jahren (Quelle: Erläuterungstafel von Forst und Stadt am Baum)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/05-20220907_095805-ps.jpg" title="…bei dem Anblick wird man nachdenklich und ehrfürchtig">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/06-20230223_110635.jpg" title="Es soll nun eine Tempo 30-Zone für diesen Straßenabschnitt beantragt werden">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/07-20230223_105156.jpg" title="Risse im Stamm, der linke vor Jahrzehnten mit Ziegelsteinen ausgemauert">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/03/08-20230223_112613.jpg" title="in unmittelbarer Nähe endlose Bruchwälder hier vom Gliensee bis zum Rohrteich, ein wunderbarer Wanderweg">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/kroneiche-bei-roebel-mueritz-landkreis-mecklenburgische-seenplatte/">Kroneiche bei Röbel/Müritz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Polchower Linde (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/polchower-linde-landkreis-rostock-mecklenburg-vorpommern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 11:30:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/polchower-linde-landkreis-rostock-mecklenburg-vorpommern/">Polchower Linde (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Polchower Linde (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 887px;">Sommer-Linde (<em>Tilia platyphyllos</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 48px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 48px; width: 887px;">im Ortsteil Polchow der Gemeinde Wardow bei Laage (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern), unübersehbar im Kirchgarten</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 887px;">ca. 800 Jahre</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 887px; height: 23px;">14,40 m in 1,3 m Stammhöhe (gemessen Feb. 2022)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 887px;">ca. 20 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 24px; width: 887px;">N 53.944755, O 12.476577</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 887px;">28. Mai 2022 <span> </span><span>(</span><a href="https://nationalerbe-baeume.de/2022/05/29/offizielle-ausrufung-der-polchower-linde-mv-erfolgreich/">Bericht &amp; Fotos</a><span>)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_3">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#15/53.9455/12.4775" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a>
</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Um 1209 wurde die Pfarrkirche des Dorfes Polchow von den pommerschen Fürsten Bogislaw II. und Kasimir II. gegründet und dem Heiligen Martin gewidmet. 1228/1229 kam es – nach der urkundlichen Übertragung auf das Kloster Dargun 1216 – unter die Herrschaft der mecklenburgischen Fürsten. Wohl aus dieser Zeit stammt auch die Sommer-Linde auf dem angrenzenden Friedhof und hat die ersten beiden Kirchenbauten bereits überlebt; seit 1891 begleitet sie das nach Plänen G. L. Möckels – er hatte zuvor das Doberaner Münster restauriert – von dem Teterower Baumeister C. Pitschner errichtete Gotteshaus, dessen Vorgängerbau wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Wenn wir annehmen wollen, die einstige Kirche und die Linde wären gleichen Alters, ist der Baum heute also gut 800 Jahre alt.</p>
<p>Nicht viele Bäume erreichen dieses Alter, für Linden ist das aber nicht ungewöhnlich. Sie wachsen zwar nicht lebenslang in die Höhe, stellen jedoch das Dickenwachstum nicht ein. Während das innere (tote) Holz mit den Jahrhunderten von Insekten, Pilzen und Bakterien nach und nach abgebaut wird, leben die äußeren Schichten weiter, leiten in ihren Gefäßen Wasser und Nährstoffe in die Krone und in der Rinde Kohlenhydrate in die Wurzel, produzieren neues Holz – und vereinzeln sich auf diese Weise nach und nach. Die Polchower Linde, einer der ältesten Bäume Mecklenburgs und der dickste bekannte Ostdeutschlands, ist ein auffälliges Beispiel dafür. Manch einer, der den Baum aus der Nähe und aus allen Himmelsrichtungen betrachtet, kann durchaus zu dem Schluss kommen, mehrere Bäume vor sich zu haben, die an einigen Stellen in der unteren Krone zusammengewachsen sind. Im Herbst 2012 habe wir deshalb den Baum durch das Dresdner Forschungsinstitut Pro Arbore genetisch untersuchen lassen und ein zweifelsfreies Ergebnis bekommen: Es ist eine einzige Sommer-Linde.</p>
<p>Wie stark und vital die Polchower Linde immer noch ist, haben wir nach dem vorletzten Kronenentlastungsschnitt 2008 erfahren. Die neuen Austriebe an den Schnittstellen vermitteln nicht den Eindruck, als würde sich ihr Leben dem Ende neigen oder es ihr auch nur schlecht gehen: starke, junge Triebe, vitales Grün, große Blätter, artgerechte Verzweigung. Aber die neu entstandene Biomasse drückt auf das Holz, und dann zeigt sich, was der Baum wirklich aushalten muss und wie er sich ggf. von seiner Last befreit. In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2017, in einem schweren Regensturm, hat der östliche der beiden Hauptstämmlinge nachgegeben und brach oberhalb des Stammfußes. Was dabei zu Tage trat, hat uns völlig verblüfft. Offensichtlich hat sich die Linde schon längere Zeit darauf vorbereitet, den Stämmling zu opfern, um dessen Nachbarn und damit sich selbst erhalten zu können. Er ruhte nur noch auf dem Holz der letzten Jahresringe wie auf einem hohlen, dünnen Außenskelett. Hinter dieser Wandung hatte sich aber längst ein neuer Stamm gebildet: ein &#8222;Innenskelett&#8220;, das den verbliebenen westlichen Teil der Krone stabilisiert und versorgt. An der Bruchstelle sind deutliche Spuren des Brandkrustenpilzes zu erkennen, der den sich anbahnenden Bruch beschleunigt hat, von außen aber nicht erkennbar war. Unterhalb der Bruchstelle verläuft in der Borke des Stammes ein Querriss, der jedoch nur das &#8222;Außenskelett&#8220; umfasst und daher für die Festigkeit des Baumes keine Bedeutung mehr hat; er ist erst durch den Bruch und die damit einhergehenden Erschütterungen entstanden.</p>
<p>Mit dem Abwurf des ausgehöhlten mächtigen Stämmlings hat sich die Linde wieder selbst stabilisiert. Somit ist es nicht als Schaden einzustufen, denn der Baum ist gut versorgt, er steht jetzt jedenfalls insgesamt stabiler als vor dem Ausbruch. Das heißt gleichwohl nicht, wir könnten die Hände in den Schoß legen und den Baum sich selbst überlassen. Im Wald wäre das möglich, nicht aber auf dem Friedhof.</p>
<p>Die Ast- und Blattmasse, die sich in den zurückliegenden Jahren gebildet hat, beschwert den Baum und könnte an einer anderen Stelle zu einem weiteren Bruch führen. Also werden wir ihn, wie schon mehrere Male zuvor, erneut entlasten und die Gesamtkorne einkürzen müssen. Im Herbst 2017, nachdem der Baum seine jährlichen Reservestoffe eingelagert hat und bevor die winterliche Schneelast zu einer Gefahr werden kann, wurde eine erste Schnittmaßnahme durchgeführt. Ein weiterer, etwas tiefer gehender Schnitt folgte im Frühjahr 2018, der dem Baum das Austreiben neuer Blätter und Zweige erleichtern soll. Seine enorm hohe Vitalität lässt uns hoffen, dass er auch dieses Mal keinen Schaden nehmen und wieder austreiben wird.</p>
<p>Wir sind uns aber auch darüber im Klaren, dass solche Eingriffe dauerhaft in etwa 10-jährigem Turnus wiederholt werden müssen, solange der Baum lebt. Den Plan dazu erarbeiten wir heute in der Hoffnung, ihn mögen noch möglichst viele Menschengenerationen nach uns fortführen. Es ist noch geplant, das Betreten des Kronentraufbereichs so zu lenken, dass jedermann die potentielle Gefahr herabfallender Äste erkennen kann.</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Für den Tag der Vertragsunterzeichnung möchten wir allen Beteiligten ganz herzlich danken, da er nicht nur dem Baum als Hauptdarsteller gehörte und ihn ehrt, sondern auch den vielen Menschen, die sich um ihn gekümmert und ihn, so gut es bei einem solch alten Monument möglich ist, beschützt haben. Wir danken auch im Namen der unzähligen Menschen längst vergangener Generationen, die unter seiner Krone Ruhe und Trost fanden, die sich über die ersten Blätter im Frühjahr als ein Wiederaufleben freuten, die einfach nur in seinem sommerlichen Schatten saßen und die im Herbst mit seinen Blättern Abschied nahmen. Möge uns die Polchower Linde noch lange erhalten bleiben!</p>
<p><em>Text bis hierher von Wolf-Peter Polzin, Landkreis Rostock, Sachgebietsleiter Umweltamt Güstrow (aus dem Kalender &#8222;Starke Bäume&#8220; 2019 vom Dr. Frank-Verlag, Gera: Januarblatt – und letzter Absatz oben aktuell am 16.2.2022 hinzugefügt)</em></p>
<p>Diese Linde befindet sich in einem altersentsprechend sehr guten Pflegezustand, es ist bisher sehr verantwortungsvoll und einfühlsam mit dem Methusalem umgegangen worden – das soll auch so bleiben, jetzt auch mit fachlicher Unterstützung der Dendrologischen Gesellschaft und mit finanzieller Förderung der Eva Mayr-Stihl Stiftung. Wir möchten zeigen und vorführen, dass mit besonderer Behutsamkeit und Fürsorge solch ein Baum das Alter von 1000 Jahren erreichen kann und dies auch in Deutschland möglich ist.</p>
<p>Dem bewegenden Dank von Wolf-Peter Polzin oben im vorletzten Absatz möchten wir uns mit DDG-Kuratorium und Stiftung vollumfänglich anschließen, es ist eine wunderbare Würdigung der Jahrhunderte langen Förderung und erfolgreichen einfühlsamen Pflege dieses Baumes.</p>
<p>Wenn Sie einmal vor diesem Baum stehen: nehmen Sie sich 30 Minuten Zeit und schauen sich die Skulptur dieses Stammes und seiner Lebensgeschichte an! Versuchen Sie zu verstehen, was der Baum uns heute mit seinen Resten des ursprünglichen Stammes und den Dutzenden starker Wiederaustriebe erzählt. Fast jede:r wird zu einem anderen Ergebnis kommen, aber eins ist immer gleich: die phänomenale Wirkung dieses uralten Lebewesens.</p>
<p><em>letzte 3 Absätze von Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_3  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="8"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/01-20211215_134643-ps.jpg" title="Vorprüfung Mitte Dez. 2021: der imposante Baum und Wuchsort im Kirchgarten">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/01-20211215_134643-ps-400x284.jpg" alt="Polchower Kirchlinde: Vorprüfung Mitte Dez. 2021: der imposante Baum und Wuchsort im Kirchgarten" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/01-20211215_134643-ps.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/01-20211215_134643-ps-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-1863" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/02-20211215_133855.jpg" title="die mächtige Lindenskulptur vor der farbenprächtigen Polchower Backstein-Kirche">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/02-20211215_133855-400x284.jpg" alt="Polchower Kirchlinde: die mächtige Lindenskulptur vor der farbenprächtigen Polchower Backstein-Kirche" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/02-20211215_133855.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/02-20211215_133855-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-1864" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/03-20211215_135505.jpg" title="für die Kronenpflege und -sicherung ist einiges an Fingerspitzengefühl und Erfahrung notwendig">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/03-20211215_135505-400x284.jpg" alt="Polchower Kirchlinde: für die Kronenpflege und -sicherung ist einiges an Fingerspitzengefühl und Erfahrung notwendig" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/03-20211215_135505.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/03-20211215_135505-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-1865" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/04-20211215_134143.jpg" title="der Stamm: eine komplexe Verknüpfung von alten Stammresten mit Dutzenden von Wiederaustrieben, die man jetzt gezielt nutzen muss">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/05-20220216_124533.jpg" title="beim Ortstermin Mitte Febr. 2022: Beratung des Landrates zu Baumbesonderheiten">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/06-20220216_141711.jpg" title="Krokusse sprießen vor dem Stamm mit über 14 m Umfang Baumleben">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/07-20220216_142540.jpg" title="der Frühling weit fortgeschritten am Baum (Mitte Februar!)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/08-20220216_142212.jpg" title="mit einer Schneeglöckchen-Familie im Inneren des 800 Jahre alten Stammes">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/08-20220216_142212-400x284.jpg" alt="Polchower Kirchlinde: mit einer Schneeglöckchen-Familie im Inneren des 800 Jahre alten Stammes" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/08-20220216_142212.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2022/02/08-20220216_142212-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-1870" />
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