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	<title>Baden-Württemberg-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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	<description>Für den Schutz alter Bäume in Deutschland</description>
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	<title>Baden-Württemberg-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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		<title>Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/weiss-tanne-bei-grafenhausen-im-hochschwarzwald-landkreis-waldshut-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 17:23:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/weiss-tanne-bei-grafenhausen-im-hochschwarzwald-landkreis-waldshut-baden-wuerttemberg/">Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Weiß-Tanne bei Grafenhausen im Hochschwarzwald (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Weiß-Tanne (<em>Abies alba</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">nahe den Weilern Brünlisbach und Rothaus der Gemeinde Grafenhausen, von dort am Heimatmuseum Hüsli zu Fuß etwa 1,5 km = 20 min auf Waldwegen ostwärts, oder mit dem Pkw auf der L 170 zum Parkplatz Abzweigung Ebersbach fahren und von dort 100 m zur Käppele-Tanne Kapelle und weiterlaufen – dann ist die Danieltanne ausgeschildert (15 min Waldwege)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 450 Jahre (aus Stammdimension, Standort und Waldhistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,80 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen Nov. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 45 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 47.796217, O 8.261936</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">22. Mai 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/05/23/fulminantes-ambiente-zur-ausrufung-der-danieltanne-im-hochschwarzwald-grafenhausen-lkr-waldshut-baden-wuerttemberg/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir sind sehr glücklich über diesen Fund einer richtig dicken Weiß-Tanne im Schwarzwald, denn im Bayerischen Wald hatten wir ja bereits eine ausgerufen und so war die Suche im Schwarzwald danach spannend und hat etwas gedauert. Fast 10 dicke Tannen wurden angesehen und bewertet, die Siegerin war und ist ganz klar diese Danieltanne geworden: mit ihr kann keine andere im Schwarzwald in Alter und Stammdícke mithalten.</p>
<p>Ein Vorgängerförster hatte den Baumveteran in den 1990er Jahren Danieltanne genannt, da die zugehörige Gemarkung dort Daniel heißt. Sie ist die dickste Tanne des Schwarzwaldes und steht gemeinsam mit &#8222;Daniela&#8220; (gleich neben ihr, nicht ganz so dick und hoch) mitten im Gemeindewald zu Grafenhausen, nicht weit vom Schluchsee und fühlt sich dort sichtlich sehr wohl. Denn Tannen mögen es am liebsten in mittleren Gebirgshöhen (hier fast 1.000 m) gemeinsam mit Fichten, Buchen und Berg-Ahornen: das ist der sog. Bergmischwald, wo es immer schön feucht und kühl ist.</p>
<p>Der Tannenanteil im höheren Schwarzwald war früher viel größer, wurde dann zunächst durch intensive Nutzungen des wertvollen Holzes geringer (sog. Holländerhiebe im 18./19. Jahrhundert) und hat sich danach weiter verringert durch Rehwild-Verbiss und riesige Flächen mit Fichtenpflanzungen. In den 1980er Jahren sind es nochmals deutlich weniger geworden durch die starken SO<sub>2</sub>-Immissionen (da sind Tannen sehr empfindlich), durch extreme Orkan-Stürme wie Wiebke 1990 und Lothar 1999 (weil viele Tannen oben über den Waldbestand hinausragten und vom Sturm gebogen umstürzten oder abbrachen) und schließlich durch die extremen Trockenjahre seit 2018 (davon sind allerdings vor allem Fichten betroffen).</p>
<p>Das Baumalter der Danieltanne schätzen wir nach Vergleichen mit anderen alten Tannen, deren Baumalter gemessen wurde oder bekannt ist, höher ein als auf der Tafel steht, nämlich auf etwa 450 Jahre. Die Höhe solcher Baumriesen ändert sich fortlaufend (hier aktuell 46 m), da immer mal im Wipfelbereich einzelne Zweige absterben (durch Trockenstress: wenn die Tanne es nicht mehr schafft, das Wasser bis in die Baumspitze hochzuziehen) oder abbrechen (durch Sturmböen bei Gewittern oder Eisanhang im Winter), und andererseits in guten Jahren auch mal wieder ein paar Jahrestriebe hinzukommen. Genaue Erfassungen an anderen so hohen Bäumen ergaben tatsächlich im Lauf der Jahre ein ständiges „Auf und Ab“ im Wipfelbereich um 1-2 m.</p>
<p>Es stellt sich neuerdings heraus, dass Weiß-Tannen doch mit Trockenheit viel besser umgehen können als gedacht, im deutlichen Unterschied zur Fichte. So ist die Weiß-Tanne derzeit der Renner bei Nachpflanzungen in Parkanlagen und bei Waldverjüngungen geworden, weshalb man aktuell kaum noch größere Pflanzen bekommt. Noch besser sind allerdings gekeimte Bäumchen aus Naturverjüngung von Tannensamen, denn diese Tannenbabys machen dann vom ersten Lebensjahr an meterlange Pfahlwurzeln und sichern sich so Wassermoleküle aus tieferen Bodenschichten für Trockenperioden.</p>
<p>Tannen sind von Fichten gut an den Nadeln zu unterscheiden: die Nadeln der Tanne sitzen an den Zweigen auf kleinen Füßchen (sehen aus wie Saugnäpfe), und diese bleiben an der Nadel, wenn man sie abzupft. Bei Fichten gibt es so ein Füßchen nicht und die Nadeln hinterlassen beim Abzupfen vom Zweig einen kleinen Höcker.</p>
<p>Das Besondere der bis zu 16 cm groß werdenden Tannenzapfen am Baum ist, dass sie wie Kerzen auf den Zweigen stehen und nicht wie bei fast allen anderen Nadelbäumen (z.B. den Fichten) von den Zweigen herabhängen. Bei der Reife rieseln die Tannensamen im Herbst und Winter dann nach und nach von der Zapfenspitze beginnend aus der Krone herunter, es fallen also nicht wie bei Fichten die ganzen Zapfen ab. Schließlich stehen auf den Ästen nur noch die Spindeln der Zapfen und man erkennt dann Spieße auf den Tannenzweigen, was etwas bizarr aussehen kann.</p>
<p>Der Werdegang der Danieltanne zum Nationalerbe-Baum hat etwas länger gedauert, da dort bei der ersten Anfrage die Fernsehserie Schwarzwaldklinik alle noch in ihren Bann gezogen hatte. Doch weil damit inzwischen Ruhe eingekehrt ist, ging es jetzt bei der 2. Anfrage vor Ort ganz wunderbar schnell mit einem Treffen und Vertragsunterzeichnung – auch mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB), da die Danieltanne Baum-Naturdenkmal ist.</p>
<p>Die seit 1985 über 3 Jahrzehnte lang gesendete Fernsehserie Schwarzwaldklinik bringt die Schönheit und Besonderheiten des Hochschwarzwaldes so wunderbar herüber, dass ich mir etliche Folgen genüsslich angesehen habe und so vor Ort dann sogar „mitreden“ konnte, z.B. über&#8217;s Hüsli und weitere Spezialitäten dieser Region bei der Danieltanne. Und das liebe ich ja so besonders an meinem aktuellen Job: dass ich Deutschland bis in alle Ecken kennenlerne wie nie zuvor, da ich ja immer auch mit den Menschen vor Ort zusammenkomme, um die Baumfeier zur Ausrufung zu organisieren. Inzwischen haben nun schon 55 solcher „Partys in der Fremde“ super geklappt, da können und dürfen wir ein bisschen stolz sein.</p>
<p>Und ich kann nur sagen: Deutschland ist so wunder-wunderschön, da brauche ich nicht mehr sonstwohin zu fliegen. Und aktuell sollen und wollen wir ja hierzulande auch noch 33 weitere Bäume finden (aus 500 Kandidaten) und 45 sind noch auszurufen – auf geht’s!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-20251001_093258.jpeg" title="gewaltiger Stammfuß der Danieltanne mit sehr gelungener Inszenierung des Wuchsortes">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20251120_112317-ps.jpeg" title="Mein größter Wunsch beim 2. Besuch war Schnee, und dann kamen in der Nacht zuvor 20 cm Neuschnee herunter!">
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			</item>
		<item>
		<title>Lenzeiche Sichertshausen (zu Niederstetten im Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/lenzeiche-sichertshausen-zu-niederstetten-im-main-tauber-kreis-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2025 11:42:15 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=3853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/lenzeiche-sichertshausen-zu-niederstetten-im-main-tauber-kreis-baden-wuerttemberg/">Lenzeiche Sichertshausen (zu Niederstetten im Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Lenzeiche Sichertshausen (zu Niederstetten im Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Hybrid-Eiche, auch Mitteleuropäische Eiche genannt (<em>Quercus x rosacea</em>: Kreuzung von Stiel- und Trauben-Eiche als Eltern)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">500 m südlich vom Dorf Sichertshausen direkt an der Straße, Parkplatz am Feldweg 75 m neben der Eiche rechts; Ortsteil der Kleinstadt Niederstetten, Main-Tauber-Kreis, im fränkischen Nordosten von Baden-Württemberg</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 400 Jahre (290 – 500 Jahre werden genannt)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">6,90 m (an Taille in 1,2 m Stammhöhe, gemessen Mai 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 25 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 49.371559, O 9.899982</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">19. Oktober 2025 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2025/10/25/ausrufung-der-lenzeiche-im-fraenkischen-baden-wuerttemberg-mit-besonderer-zeremonie/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_1">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Lenzeiche ist ein markanter Baum in der freien Landschaft nahe dem Ortsteil Sichertshausen der Kleinstadt Niederstetten. Sie hat eine gewaltige, 32 m breite Krone entwickelt, die wunderbar intakt ist, obwohl sie dort freistehend Wind und Wetter und damit auch den Blitzen bei Gewittern ausgesetzt ist. Diese könnten auch die Ursache dafür sein, dass sie eine so beeindruckend breite Krone entwickelt hat, das liegt aber wohl vor allem am Freistand, da sie bei fehlender Konkurrenz von Nachbarbäumen ja nicht nach oben gedrängt wird – freistehende Eichen sehen daher oft so aus. Die unteren waagerechten Äste der Lenzeiche wurden seit langer Zeit auf Stützen befestigt, was auch heute noch der Fall ist. Sonst würden sie inzwischen auf der Wiese darunter liegen, könnten sich dann sogar bewurzeln und zu separaten Bäumen entwickeln (an anderen freistehenden Eichen ist das bisweilen sichtbar, so auch bei unserer NEB-Eiche in Klein Lübars, Sachsen-Anhalt). Diese Stützen müssen erhalten bleiben, da sich die betroffenen Äste inzwischen daran gewöhnt haben.</p>
<p>Das Alter dieser Eiche wird sehr unterschiedlich eingeschätzt, meist mit 290 Jahren oder sogar jahrgenau mit dem Entstehungsjahr 1737 aus einer Eichel. Dafür wird eine vor 40 Jahren durchgeführte &#8222;Jahrringbohrung&#8220; als Begründung herangezogen. Damals hat man mit einer sehr langen Bohrnadel ein Loch in den Stamm gebohrt, wobei der Widerstand beim Bohren graphisch aufgezeichnet und jeder höhere Widerstands-Peak dann als Jahrring gezählt wird. Diese Methode ist allerdings zur Altersbestimmung nicht sehr überzeugend und sogar ungeeignet, da bei solchen Bohrwiderstands-Messungen enge Jahrringe übergangen werden (weil dann kein separater Peak entsteht). So wird damit das Alter deutlich unterschätzt, die Größe dieses Fehlers ist vom Wachstum abhängig und damit baum-, alters- und standortspezifisch unbekannt. Wir landen hingegen nach unseren Recherchen bei etwa 400 Jahren, was auch viel besser zur Historie und Gestalt dieser Eiche passt.</p>
<p>Der Name Lenzeiche wird schon seit langer Zeit benutzt und findet sich auch schon in sehr alten Karten wieder, z.B. heißt ein Weg durch den Wald zur Eiche seit jeher Lenzeichenweg. In sehr früher Zeit muss dies wohl schon ein magischer, mystischer oder strategischer Ort gewesen sein, denn schon vor Jahrhunderten hat man sich hier immer im Frühjahr an der Eiche zum Frühlingsfest getroffen und gefeiert (Lenzfeiern). Dadurch soll sich der Name Lenzeiche seitdem etabliert haben.</p>
<p>Belegt ist die frühere Funktion der Lenzeiche als Grenzbaum, an dem das Cent-Gericht regelmäßig tagte. Bei dieser relativ komplexen mittelalterlichen Gerichtsform mit umfassenden Ablaufregeln wurden einzelne Centgaue mit Grenzbäumen abgegrenzt, ein solcher war auch die Lenzeiche. Sie trug deshalb auch den Namen Cent-Eiche.</p>
<p>Diese Lenzeiche ist erst vor kurzem von der Dt. Dendrologischen Gesellschaft zum Bundeschampion der Hybrid-Eiche gekürt worden – denn sie ist eindeutig eine Kreuzung von Stiel- und Trauben-Eiche, wurde zuvor (seit Jahrhunderten) aber immer als Stiel-Eiche bezeichnet. Dieses Thema ist sehr unterhaltsam, das haben sicher etliche schon beim Lesen des Berichtes (mit Bildern) zur kürzlichen Ausrufung der Ivenacker Eiche mitbekommen: bei ihr wurden Blätter beider Eichenarten an demselben Baum in verschiedenen Kronenteilen gefunden.</p>
<p>Das Besondere der hier vorgestellten Lenzeiche ist nun, dass sie überall in der gesamten Krone Blätter- und Fruchtmerkmale zeigt, die genau zwischen Stiel- und Trauben-Eiche stehen. Dabei ergab eine detaillierte Überprüfung vor Ort am 8. Mai 2025 folgendes:</p>
<table border="0" style="height: 168px; width: 100%; border-collapse: collapse; margin-left: auto; margin-right: auto;">
<caption>(die beiden eingeklammerten Merkmale haben dabei nachrangige Bedeutung)</caption>
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<th style="width: 33.3333%; height: 24px;">erfasstes Merkmal</th>
<th colspan="2" height:="" 24px="" style="text-align: center;">spricht für</th>
<th style="width: 33.3333%; height: 24px;"></th>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">Blätter &gt; 1cm lang gestielt</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">Trauben-Eiche</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">unbehaart beim Austrieb</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">Stiel-Eiche</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">kaum Buchtennerven</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">Trauben-Eiche</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">(Öhrchen am Blattgrund)</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">(Stiel-Eiche)</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">Früchte gestielt</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">Stiel-Eiche</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 24px;">(Früchte jung behaart)</td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;"></td>
<td style="width: 33.3333%; height: 24px; text-align: center;">(Trauben-Eiche)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Somit steht es also bei der Lenzeiche genau 3:3 bei den Unterscheidungsmerkmalen von Stiel- und Trauben-Eiche!<br />Solche Hybrid-Bäume zwischen Stiel- und Trauben-Eichen findet man durchaus häufig in verschiedenen Ausprägungen und Übergangsstufen (wenn man genauer hinsieht). Eigentlich dürften es dann gar nicht zwei Arten sein, wenn sie sich regelmäßig kreuzen. Daher haben wir bereits seit 1995 nach unseren umfangreichen Untersuchungen damals mehrfach publiziert, dass es sich aus unserer Sicht bei Stiel- und Trauben-Eiche um eine einzige Baumart (&#8222;Mitteleuropäische Eiche&#8220;) mit besonders großer Variabilität und Anpassungsfähigkeit handelt. Diese Ansicht hat sich aber bisher nicht durchgesetzt (was wir auch nicht erwartet hatten), obwohl Carl von Linné es 1753 genauso gesehen und sie ebenfalls nur als eine Eichenart beschrieben hat.</p>
<p>Studierende der Forstwissenschaften in Tharandt (TU Dresden) mussten daher bei der Baumarten-Kenntnisprüfung und in der Dendrologie-Klausur diese Sichtweise seit 1995 auch kennen und die Gründe dafür nennen. Interessant ist, das genau solch eine Hybrid-Eiche auf den 1-, 2- und 5-Cent-Kupfermünzen zu sehen ist – vielleicht war die Lenzeiche sogar dafür die Bildvorlage? Zudem hieß diese ja vor 300 Jahren aus anderen Gründen (s. oben) auch schon Cent-Eiche, und dieser Name erhält bei ihr nun plötzlich eine ganz neue Bedeutung – herrlich!</p>
<p>Sie merken also: bei diesem Baum gibt es viel Spannendes und Unterhaltsames zu erzählen, das soll jetzt aber mal genügen. Wer den Baum aufsucht, wird jedenfalls mit Sicherheit von seiner Mächtigkeit beeindruckt und ergriffen sein. Und wenn man sich dann ausgiebig die oben in der Tabelle genannten Hybrid-Merkmale am Baum angesehen hat, kann man das anschließend bei einer Vesper im nahen hübschen Städtchen Niederstetten setzen lassen.</p>
<p>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-01-IMG_20250507_100902.jpeg" title="die Lenzeiche Sichertshausen mit ihrer ganzen Pracht der voluminösen Krone">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250507_100745.jpeg" title="als unübersehbarer Solitär in der freien Landschaft auf einem Hochplateau (fast 500 m ü. NN)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250507_100745-400x284.jpeg" alt="Lenzeiche Sichertshausen: als unübersehbarer Solitär in der freien Landschaft auf einem Hochplateau (fast 500 m ü. NN)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250507_100745.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-02-IMG_20250507_100745-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3846" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-03-IMG_20250716_112010.jpeg" title="der neu festgelegte Zugang zur Lenzeiche, straßenabgewandt zwischen den Apfelbäumen vorne">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-04-IMG_20250507_101446.jpeg" title="Etliche waagerechte untere Starkäste sind abgestützt, die Stützen müssen nun weiter erhalten werden.">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-04-IMG_20250507_101446-400x284.jpeg" alt="Lenzeiche Sichertshausen: Etliche waagerechte untere Starkäste sind abgestützt, die Stützen müssen nun weiter erhalten werden." srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-04-IMG_20250507_101446.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-04-IMG_20250507_101446-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3848" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-05-IMG_20250507_101407.jpeg" title="die Borke sehr dickrippig mit interessanten ganz tiefen Strukturen (deuten auf höheres Alter hin)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-06-IMG_20250508_084220.jpeg" title="die meisten Blätter mit langen Blattstielen und kaum Buchtennerven">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/08/Gross-07-IMG_20250508_084444.jpeg" title="die (noch unreifen) behaarten Früchtchen an einem nur kurzen Stielchen">
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		<title>Libanon-Zeder Weinheim (Große Kreisstadt, Baden-Württemberg)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/libanon-zeder-weinheim-grosse-kreisstadt-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2024 13:31:24 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=3453</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/libanon-zeder-weinheim-grosse-kreisstadt-baden-wuerttemberg/">Libanon-Zeder Weinheim (Große Kreisstadt, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Libanon-Zeder (<em>Cedrus libani</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">Große Kreisstadt an der Badischen Bergstraße, im Südwest-Winkel vom Kleinen Schlosspark zwischen Roter Turmstraße und Obertorstraße, nicht zu übersehen: am Weinheimer Schloss (Sitz der Stadtverwaltung); Baden-Württemberg</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 240 Jahre (aus Dimension, Baumgestalt, Standort und Lebensgeschichte hergeleitet – Schätzungen gibt es von 190 bis über 300 Jahre)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,80 m in 1,3 m Stammhöhe (gemessen im Juli 2024)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 25 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 49.545851, O 8.669737</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">28. März 2025<span> </span><span> </span><span>(</span><a href="https://nationalerbe-baeume.de/2025/03/29/fulminanter-auftakt-zur-saison-2025-mit-der-alten-zeder-in-weinheim-baden-wuerttemberg/">Bericht &amp; Fotos</a><span>)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_2">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#14/49.5456/8.6710" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a>
</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Was für ein schönes Highlight zum Beginn der Ausrufungs-Saison 2025 der Nationalerbe-Bäume Deutschlands: nun wird also auch eine Zeder gekürt und in die Ehrengarde berufen. Sie steht zudem in der für alte Bäume und viele exotische Baumarten (u.a. im &#8222;Exotenwald&#8220;) besonders bekannten Stadt Weinheim – ganz im Norden Baden-Württembergs östlich von Mannheim, mit ihrem wärmebegünstigten Klima im Südwesten Deutschlands. Besonders passend ist dort auch ihr Standort im Kleinen Schlosspark am Schloss Weinheim. Die Stadt ist mächtig stolz auf ihren Baumbestand mit vielen besonderen dendrologischen Kostbarkeiten, wie eben dieser Zeder.</p>
<p>Es wird eine intensive Diskussion über das Alter dieser Zeder geführt, denn ein genaues Pflanzjahr ist nicht bekannt, somit gibt es keinen Nachweis. Die Angaben schwanken von 190 bis über 300 Jahre, teilweise haben sogar einige Fachleute auch ihre Meinung dazu geändert. Ich schließe mich den detaillierten Ausführungen des weithin bekannten Baumkenners Volker Bouffier an, der 2022 in den Mitteilungen der Dt. Dendrologischen Gesellschaft (MDDG Band 107: S. 83-95) dazu publiziert hat und sich im Südwesten der Republik besonders gut auskennt. So kommen wir auf etwa 240 Jahre, nämlich vermutlich im Jahr 1788 gepflanzt, wobei sie schon ein paar Jahre alt war. Für mich überzeugend dafür ist die Tatsache, dass Fabricius 1960 glaubhaft beschreibt, das diese Zeder auf einer Zeichnung von 1834 schon &#8222;als stattlicher Baum zu sehen&#8220; ist.</p>
<p>Damit handelt es sich wohl um die dickste einstämmige und älteste Zeder Deutschlands. Der Riesenbaum – mit einer Kronenbreite von über 30 m und mit etwa 20 Astetagen und tausenden Zapfen – produziert fast jährlich enorme Samenmengen und breitet sich damit nach Mitteilung des Grünflächenamtes bereits in der halben Stadt aus. Das wird aber kaum als lästig empfunden, sondern ist eher interessant: dass es der Zeder nämlich so gut geht in Weinheim, fast 3000 km von ihrer Heimat entfernt! Sie ist winterhart bis -15° C.</p>
<p>Der phantastische Wuchsort dieser kostbaren Zeder auf einer Parkwiese muss vor Belastung wie Befahren geschützt werden und bleiben, da viele Nadelbäume sehr empfindlich gegen Bodenverdichtung sind. Dafür wird zum Schutz der Wurzeln noch ein Steinrand um den Baum installiert. Es finden Hochzeiten am Baum statt: ein weißes Brautkleid vor der bläulich-grünen Nadelfarbe der Krone muss phantastisch wirken – das möchte ich mal sehen!</p>
<p>Zedern sind immergrüne Nadelbaumarten mit Nadeln an Kurz- und Langtrieben, was es sonst nur an wenigen Nadelbaumarten gibt, z.B. auch bei Lärchen (die aber sommergrün sind und im Herbst ihre Nadeln abwerfen). Im Unterschied zu den anderen Zedernarten Atlas- und Himalaja-Zeder stehen bei der Libanon-Zeder nur 15-20 Nadeln im Büschel an Kurztrieben. Auch wie bei Zedern aufrecht stehende Zapfen auf den Ästen gibt es sonst nur an wenigen Nadelbaumarten, z.B. an Tannen. Die Zapfen zerfallen dann bei der Samenreife am Baum, fallen also nicht als Ganzes ab wie von Fichten, Kiefern und Douglasien. Dabei rieseln die geflügelten Samen der Zedern einzeln von der Zapfenachse herab, bis diese als nackte Spindeln schließlich noch lange Zeit am Zweig stehen bleiben. 1000 Samen wiegen weniger als 100 g.</p>
<p>Libanon-Zedern waren in der Antike größter Lieferant vom wohl wichtigsten und wertvollsten Holz für Ägypten, Phönizien und andere Länder des östlichen Mittelmeerraumes. Es wurde vor allem im Schiffsbau und wegen seiner Schönheit, Dauerhaftigkeit und seines Wohlgeruchs für die Errichtung und Ausstattung von Tempeln und Palästen bevorzugt. Wegen ihres ungemein eindrucksvollen Erscheinungsbildes, ihres sehr schönen, dauerhaften und leicht zu bearbeitenden Holzes gehören Libanon-Zedern seit fast 5000 Jahren zu den begehrtesten und am stärksten genutzten Baumarten überhaupt. Bis vor etwa 1000 Jahren wurden Libanon-Zedern im östlichen Mittelmeerraum als &#8222;Baum Gottes&#8220; bezeichnet. Extreme Übernutzung vernichtete schließlich die Vorkommen im Libanon bis auf kleine Reste. Demgegenüber blieben die oft sehr lückigen Bestände im schwer zugänglichen Taurus-Gebirge bis heute größerflächig erhalten. In der Türkei und in Frankreich gibt es umfangreiche Aufforstungen mit der Baumart. Zudem ist sie als Parkbaum in vielen Ländern der Welt beliebt.</p>
<p>Dieser Wunderbaum ist sehr beeindruckend in Szene gesetzt durch den Rundweg außen entlang seiner Krone und mit dem wunderschönen Schloss nebenan. Während ich den Anblick der Zeder ausgiebig genoss, kamen einzeln verträumte junge und ältere Baumfreunde vorbei und streichelten ihre Rinde oder legten 2 Minuten die Handflächen darauf – ein bewegender und friedvoller Anblick.</p>
<p> <em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/01-IMG_20240710_114501-ps.jpg" title="imposante riesige Krone mit abgeflachter Spitze und ausladenden Astetagen">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/01-IMG_20240710_114501-ps-400x284.jpg" alt="Alte Zeder Schlosspark Weinheim: imposante riesige Krone mit abgeflachter Spitze und ausladenden Astetagen" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/01-IMG_20240710_114501-ps.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/01-IMG_20240710_114501-ps-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3448" />
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				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_2_1"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/02-IMG_20240710_115426.jpg" title="mächtiger vollholziger Stamm mit 5,80 m Stammumfang">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/02-IMG_20240710_115426-400x284.jpg" alt="Alte Zeder Schlosspark Weinheim: mächtiger vollholziger Stamm mit 5,80 m Stammumfang" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/02-IMG_20240710_115426.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/02-IMG_20240710_115426-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3449" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/03-IMG_20240305_142625.jpg" title="dem Boden aufliegende, schleppenartig herabhängende Äste">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/04-IMG_20240305_142819.jpg" title="männliche Blüten (verblüht)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/12/05-IMG_20240305_144325.jpg" title="stehende rundliche, zerfallende Zapfen">
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		<title>Burkhartlinde am Haldenhof (Überlingen am Bodensee), Baden-Württemberg</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/burkhartlinde-am-haldenhof-ueberlingen-am-bodensee-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2024 14:13:32 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=3034</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/burkhartlinde-am-haldenhof-ueberlingen-am-bodensee-baden-wuerttemberg/">Burkhartlinde am Haldenhof (Überlingen am Bodensee), Baden-Württemberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572px;">Sommer-Linde (<em>Tilia plyatyphyllos</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572px;">beim Gasthaus Haldenhof, am Zuweg vom Wirtshaus zum Aussichtspunkt rechts an Hangkante; zur Stadt Überlingen gehörend: im westlichen Teil vom Nordufer des Bodensees; Anreise mit Pkw von Überlingen 11 km über Nesselwangen (oder von Westen über Bonndorf), oder steiler Aufstieg zu Fuß von Sipplingen 2 km (von Überlingen 8 km); Höhenlage 635 m ü.NN; Bodenseekreis, Baden-Württemberg</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572px;">ca. 450 Jahre (400-500 Jahre, hergeleitet aus Stammdimension, -strukturen sowie Standort und Historie: Entstehung wahrscheinlich durch Wiederaustrieb aus dem Stock einer Vorgängerlinde)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572px; height: 23px;">8,25 m in 1,2 m &#8222;Stammhöhe&#8220; (Messung am Steilhang sehr schwierig: oberseits bodennah, April 2024)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572px;">ca. 9 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572px;">N 47.806099, O 9.092167</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572px;">27. Juni 2024 <span> </span><span>(</span><a href="https://nationalerbe-baeume.de/2024/06/30/ausrufung-der-burkhartlinde-am-haldenhof-ueberlingen-bodensee-sehr-feierlich-vollzogen/">Bericht &amp; Fotos</a><span>)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_3">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#14/47.80701/9.095" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a>
</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir trauen diesem beeindruckenden Lindenveteran zu, dass er noch etliche weitere Jahrhunderte durchhält. Das hängt aber entscheidend davon ab, ob es gelingen kann, ihn vor weiteren Beschädigungen durch unachtsame Besucher und Baumliebhaber zu schützen. Dafür wird nun zeitnah eine dezente, aber deutliche Zaunkonstruktion aus Holz um den Baum errichtet, um möglichst viele Menschen am Laufen über die Baumwurzeln um den Baum sowie vor allem Kinder am Klettern in und auf den Baum zu hindern.</p>
<p>Beim Ausblick vom Aussichtspunkt 50 m hinter dem Baum sieht man gleich vorne unten am Bodensee die Uferstadt Sipplingen und dahinter Teile von Überlingen, gegenüber die Blumeninsel Mainau, Teile von Konstanz und weitere große Flächen des Bodensees mit dem südlichen Schweizer Ufer. Im Winterhalbjahr hat man noch mehr &#8222;Durchblick&#8220; als im Frühjahr und Sommer, da die Baumkronen dann ohne Blätter sind.</p>
<p>Bei mir hat es bei allen bisherigen 3 Besuchen dort geklappt, dass die schneebedeckte Alpenbergkette am Horizont den phantastischen Blick über einen großen Teil des Bodensees nach Südosten krönte. Der Ausblickpunkt ist zudem enorm gelungen inszeniert: mit geologischer Erläuterungstafel, Liegestühlen sowie Freischnitt und Kurzhalten von zuviel Baumwuchs.</p>
<p>Aber nun zum Baum, der Burkhartlinde. Sie war mir bekannt durch ihre Vorstellung im ungemein beeindruckenden Buch &#8222;Baumschätze Baden-Württembergs&#8220; von Jürgen Blümle (2023), einem der besten Altbaumkenner dieses Bundeslandes.</p>
<p>Der Name Burkhartlinde wurde schon vor langer Zeit für den Baum benannt nach einem Minnesänger der damaligen Burg Alt-Hohenfels (heute noch ihre Ruine unterhalb des Baumes), zu welcher in einer Urkunde erwähnt wird, dass er Anfang des 13. Jahrhunderts gerne unter einer Linde sang. Das ist eine schöne Vorstellung, aber unter dieser Linde kann es mit Sicherheit nicht gewesen sein. Hingegen ist es gut möglich, dass an dieser Stelle schon ein Vorgängerbaum stand, den Burkhart liebte und verehrte – und unter diesem daher öfters gesungen hat.</p>
<p>Wohl alle Altbaumkenner sind sich einigermaßen einig, dass dies heute unmöglich der Ursprungsbaum aus dem 12. Jhdt. sein kann – denn dann wäre er jetzt 900 Jahre alt! Aber es könnte sich also um seinen direkten Nachfolger mit inzwischen dann etwa 450 Jahren Alter handeln. Denn Linden haben die regelmäßige Angewohnheit, bei Totalschaden durch Feuer, Sturm oder Umstürzen aus dem Stock (den noch vorhandenen Wurzeln) wieder auszutreiben. Die Folgebäume sind dann genetisch identisch zum Ursprungsbaum, aber das Alter zählt man wieder neu, wenn nicht wesentliche Stammbereiche vom Vorgängerbaum damals noch erhalten geblieben sind und seitdem ununterbrochen weiterleben. Das ist hier definitiv nicht gegeben.</p>
<p>Der heutige imposante Stammumfang beträgt 8,25 m. Vor über 100 Jahren ist ein zweiter Stammteil über dem Weg weggebrochen und seitdem der Stamm offen, so dass der verbliebene Baumteil sehr schräg &#8222;in den Hang gekrallt&#8220; sein Weiterleben meistern musste.  Man stelle sich vor, es gäbe den verlorenen Stammteil noch: dann wäre der Umfang heute deutlich über 10 m.</p>
<p>Die Burkhartlinde zeigt einen enormen Lebenswillen, sie treibt an vielen Stamm- und Astbereichen aus und repariert zudem fortlaufend die natürlichen und menschverursachten Schäden. Da sie weitgehend hohl im Stamminneren ist, verlockt dies regelmäßig Kinder zum Hineinklettern und zum Verstecken im höhlenartigen Stammfuß.</p>
<p>Offizieller Baumeigentümer sind nicht wie vielleicht zu erwarten die Gasthofbetreiber, sondern ist ein &#8222;Spital- und Spendenfond Überlingen&#8220;, welcher durch den Überlinger Oberbürgermeister vertreten wird. Alle 3 genannten Beteiligten: Gasthofbetreiber, Stadt und Stiftung sind enorm engagiert, den Baum zu pflegen, zu sichern und zu schützen und befürworten die jetzt erfolgenden Schutzmaßnahmen.</p>
<p>Im Umfeld der Linde gibt es einen sehr attraktiven Mischwald, welcher sich den steilen Hang hinauf- und herunter erstreckt. Ich habe dort an den Wegen sofort über 30 Baumarten gefunden, darunter auch etliche seltene. Und nicht weit von der Burkhartlinde (etwa 1,5 km entfernt in nördlicher Richtung) gibt es hier noch ein weiteres berühmtes Baum-Highlight: die Hildegard-Lärche im Wald, mit fast 46 m Höhe und über 5 m Stammumfang eine der höchsten und dicksten Lärchen Deutschlands. Sie ist sogar im Navi eingetragen, ansonsten GPS: 47.816427, 9.090517.</p>
<p>Für die Betreiberfamilie des Gasthofes ist die Burkhartlinde ein kostbares Familienmitglied: sie achten ihn sehr, sind begeistert von der jetzt erfolgenden Ehrung und haben großes Interesse, ihn zu schützen, da sie schon länger mit Sorge die Beschädigung des Baumes sehen.</p>
<p>Das &#8222;Gasthaus Haldenhof&#8220; war ursprünglich seit 1440 der Wirtschaftshof zur nahen Burg Hohenfels, heute ist es (seit Mitte des 19. Jahrhunderts) ein beliebtes Ausflugsziel wegen der phantastischen und bis über 50 km weiten Aussicht auf und über den Bodensee mit Alpenpanorama im Hintergrund, sowie mit attraktiver regionaler Küche.</p>
<p>Etwas unerwartet ist der lange Anfahrtsweg von Überlingen: über Nesselwangen sind es 11 km (keine direkte Abfahrt von der B 31n, wie man nach Navi-Karte denken könnte!). Oder man wählt den lohnenden, wenn auch etwas mühsamen Aufstieg zu Fuß von Sipplingen (2 km, dauert 40-50 min je nach Aufstiegs-Kondition) oder 8 km von Überlingen.</p>
<p> <em>Text und Bilder: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/01-IMG_20240320_115539.jpg" title="imposanter Anblick bei der Ankunft: vorne rechts die Burkhartlinde und im Hintergrund das Bodensee-Panorama">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/01-IMG_20240320_115539-400x284.jpg" alt="Burkhartlinde am Haldenhof: imposanter Anblick bei der Ankunft: vorne rechts die Burkhartlinde und im Hintergrund das Bodensee-Panorama" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/01-IMG_20240320_115539.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/01-IMG_20240320_115539-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3026" />
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				</a>
				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_1"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/02-IMG_20240424_091452.jpg" title="Baum mit Wohlfühl-Umgebung: hier möchte man Stunden verweilen, um den Baum, den Bodensee-Ausblick und die regionale Küche zu genießen">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/02-IMG_20240424_091452-400x284.jpg" alt="Burkhartlinde am Haldenhof: Baum mit Wohlfühl-Umgebung: hier möchte man Stunden verweilen, um den Baum, den Bodensee-Ausblick und die regionale Küche zu genießen" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/02-IMG_20240424_091452.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/02-IMG_20240424_091452-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3027" />
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				</a>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/03-IMG_20240424_091539.jpg" title="&quot;Senior mit Macken&quot;: offener Stamm der Linde mit Zeichen eines sehr, sehr harten Lebens, auch heute noch (Trittschäden an den Wurzeln)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/05-IMG_20240424_092020.jpg" title="beeindruckende Höhle unter dem Stammfuß: sehr deutliche Zeichen eines ehemaligen Vorgängerbaumes und von Hangerosion">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/07-IMG_20240424_092911.jpg" title="absolutes Highlight zum &quot;Abhängen&quot;: der Aussichtspunkt mit Liegestühlen und grandiosem Blick (unten die Uferstadt Sipplingen)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2024/05/08-IMG_20240320_114459.jpg" title="…und dann ab und zu das spektakuläre Alpenpanorama, Mitte links der Überlinger Uferbogen am Stadtrand mit Uferpark">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/burkhartlinde-am-haldenhof-ueberlingen-am-bodensee-baden-wuerttemberg/">Burkhartlinde am Haldenhof (Überlingen am Bodensee), Baden-Württemberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Platane am Spielhaus im Exotischen Garten der Hohenheimer Gärten (Stuttgart-Hohenheim, Baden-Württemberg)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/platane-am-spielhaus-im-exotischen-garten-der-hohenheimer-gaerten-stuttgart-hohenheim-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2023 10:29:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/platane-am-spielhaus-im-exotischen-garten-der-hohenheimer-gaerten-stuttgart-hohenheim-baden-wuerttemberg/">Platane am Spielhaus im Exotischen Garten der Hohenheimer Gärten (Stuttgart-Hohenheim, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 125.99px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 539.344px;">Ahornblättrige Platane (<em>Platanus </em>x<em> hispanica</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 48px; width: 125.99px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 48px; width: 539.344px;">Stuttgart (kreisfreie Stadt), Stadtteil Hohenheim (ca. 10 km südlich vom Stadtzentrum), Stadtbezirk Plieningen; Hohenheimer Gärten der Universität Hohenheim: Exotischer Garten an der Garbenstraße (dort Parkplatz sowie U3 Endstation S-Plieningen 300m entfernt), am Spielhaus, Quartier E, Baum 70; Bundesland: Baden-Württemberg</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 125.99px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 539.344px;">gepflanzt 1779, Alter daher ca. 245 Jahre</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 125.99px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 539.344px; height: 23px;">7,70 m in 1,3 m Stammhöhe (gemessen Dez. 2022)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 125.99px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 539.344px;">ca. 34 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 125.99px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 24px; width: 539.344px;">N 48.710189, O 9.207430</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 125.99px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 539.344px;">06. Mai 2023</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_4">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#14/48.7094/9.2086" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a>
</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Platanen in Mitteleuropa gibt es erst seit etwa 360 Jahren, und der Hybrid ist nicht natürlich entstanden, denn beide Elternteile kommen aus verschiedenen Kontinenten: aus dem östlichen Mittelmeerraum &amp; Vorderasien die Morgenländische oder Orient-Platane (<em>Platanus orientalis</em>) und aus Kanada &amp; USA die Abendländische oder Nordamerika-Platane (<em>Platanus occidentalis</em>). Niemand weiß genauer, wo und wie der Hybrid entstand – vermutlich in England in einem Botanischen Garten (jedenfalls kommt er nicht aus Spanien) ­– und es ist ungeklärt, ob die Kreuzung absichtlich durch Gärtner erzeugt wurde oder ob sie durch unabsichtlichen Pollentransport zwischen beiden Elternarten durch Wind zustande kam.</p>
<p>In Londons Straßenschluchten wurde dieser Baum aufgrund seiner Immissions-, Staub- und Trockenheits-Toleranz sowie Schnittverträglichkeit schnell ein Renner, und Anfang des 20. Jahrhunderts waren dort bereits bis zu 90% der alten Straßenbäume Platanen. Von England aus erreichten die Bäume bald ganz Mitteleuropa, und viel seltener kommen die beiden Elternarten in Deutschland in botanischen Sammlungen vor.</p>
<p>In Südwestdeutschland ist auch die Elternart Mittelmeer-Platane winterhart genug (bis -15°C). Mit ihr ist eine sehr bewegende, Jahrtausende alte mediterrane kulturelle und Kult-Geschichte verbunden: sie hatte und hat bis heute im Mittelmeerraum große Bedeutung an mystischen und Versammlungsorten – die Versammlungen fanden dort im Platanen-Schatten statt. So wurden bereits vor über 2.000 Jahren große Reden berühmter griechischer und römischer Philosophen oft und gerne unter Platanen gehalten. Dieser Kult hat sich mit dem Hybrid sogar nach Mitteleuropa übertragen, so stehen sie heute auch in Deutschland oft an besonders starken Orten, wie z.B. dieser Baum im Exotischen Garten am Spielhaus. Große Reden wurden dort wohl noch nicht gehalten (denn als das geschah, war er erst ein kleines Bäumchen), aber das soll sich jetzt ändern…</p>
<p>Die Hybrid-Platane vereint die Frosthärte der Amerikanischen und die Trockenstresstoleranz der Mittelmeer-Platane und ist daher seit über 2 Jahrhunderten eine der am häufigsten gepflanzten Straßenbaumarten in mitteleuropäischen Städten. Die älteste Hybrid-Platane Deutschlands wächst in einem nordsächsischen Privatgarten in Oelzschau bei Riesa, sie soll 355 Jahre alt sein und hat einen Stammumfang von über 9 m. Eine besonders schöne alte und dichte Allee gibt es in Grohnde bei Hameln an der Weser, eine weitere vierreihige in Dessau ist sogar als Naturdenkmal geschützt. Allerdings treten auch einige ernste Krankheiten auf, die der Platane zu schaffen machen, wie die Blattbräune und ein oberseitiges Absterben starker Äste in den Kronen (die pilzbedingte <em>Massaria</em>-Krankheit). Besonders alte und große Exemplare der Hybrid-Platane sind auch immer Wohnorte für eine Vielzahl von Käfern, anderen Insekten und Pilzen.</p>
<p>Ein sehr attraktives Highlight der Platanen ist ihre Borke. Sie besteht aus unterschiedlich großen und farbigen Schuppen, die einen ständigen Farbwechsel des Stammes zur Folge haben. Das ist auch bei diesem ausgewählten Baum sehr ausgeprägt. Die ältesten Schuppen sind schließlich durch Verwitterung dunkelbraun, und wenn sie altersbedingt – ohne Schaden für den Baum, da die Borke außen tot ist – irgendwann abfallen, kommen darunter ganz helle (oft fast weiße) Rindenbereiche zum Vorschein, was zu einem interessanten bis spannenden Farb- und Strukturpuzzle auf dem dicken Stamm führt. Wenn man sich etwas Zeit und Muße gönnt, kann man die jüngere Lebensgeschichte der Borke daran ablesen. Die abgefallenen Borkeschuppen liegen meist noch am Stammfuß um den Baum, man wird sofort welche finden und kann nach ihrer Form und Größe versuchen, den Herkunftsort auf der Rinde am Stamm zuzuordnen, denn dort muss eine ebenso geformte helle Fläche zu sehen sein <a class="et_pb_lightbox_image" href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/03-20230216_073611.jpg"><img />(Bild 3)</a>. Sie merken schon: ich gerate ins Schwärmen (und höre damit jetzt mal auf).</p>
<p>Nur noch dies dazu: im Abstand von etwa 5 Jahren kann es bei besonders günstigen (warmen und feuchten) Wuchsbedingungen durch den stärkeren Dickenzuwachs der Platanen zu einer regelrechten Borkeschütte kommen: die Umgebung des Stammfußes ist dann übersät mit Borkeschuppen und gleichzeitig werden dadurch große Bereiche der Stämme ganz hell, fast weiß. Laien befürchten dadurch bisweilen eine Krankheit oder sogar ein Absterben des Baumes, was aber nicht zutrifft, sondern das ist die Folge der zuvor erläuterten Borkebiologie dieser Bäume.</p>
<p>Auch eindrucksvolle Wurzelanläufe werden an vielen Platanen entwickelt, und nicht selten im Straßenbereich treten sog. &#8222;Elefantenfüße&#8220; auf <a class="et_pb_lightbox_image" href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/09-P1000119-ps1-Elefantenfuss.jpg"><img />(Bild 9)</a>: beim Umwachsen von größeren Steinen, Felsen oder Bordsteinkanten entstehen Stammfüße mit diesem Aussehen, die zur &#8222;Körpersprache&#8220; der Bäume gehören und eine Reaktion auf Probleme sind, aber auch eine Anpassungsreaktion darstellen.</p>
<p>Die Blätter der Ahornblättrigen Platane sehen dem Spitz- und Berg-Ahorn tatsächlich sehr ähnlich, sie stehen aber spiralig am Trieb (beim Ahorn sind sie gegenständig). Darum heißen Spitz- und Berg-Ahorn wissenschaftlich umgekehrt auch <em>Acer platanoides</em> und <em>A. pseudoplatanus</em>! Das ist also eine schöne gegenseitige Bezugnahme zwischen Platanen und Ahornen.</p>
<p>Die Früchte fallen erst im Winter auf, wenn die Blätter abgefallen und die Zweige kahl sind: dann hängen attraktiv an 10-20 cm langen Stielen die dicken kugeligen Fruchtstände an den Zweigen und schwingen im Wind.</p>
<p>Diese Parkanlage im englischen Stil mit Baumexoten ist seit 1953 Landesarboretum Baden-Württemberg und seit 2011 als Exotischer Garten Teil der Hohenheimer Gärten. Er wurde von 1776 bis 1793 nach Plänen des damaligen Herzogs Carl Eugen von Württemberg für seine spätere Gattin Franziska angelegt. Aus Anlass seiner Zuneigung zu dieser Frau wurde diese &#8222;Franziska-Platane&#8220; im Jahr 1779 gepflanzt (und bisweilen auch Liebesplatane genannt), entweder als Zwieselbaum mit 2 Wipfeltrieben oder möglicherweise sogar zwei Bäume so eng beieinander, dass sich deren beiden Stämmchen danach durch ihr Dickenwachstum vereinigt haben, allerdings oben inzwischen immer weiter auseinanderwachsen. Tja, so ist das eben mit Bäumen und der Liebe… Nach dem Tod des Herzogs wurde der Park öffentlich zugänglich und zählte schon damals zu den artenreichsten Gehölzsammlungen Deutschlands. Einige alte Bäume stammen noch aus seinen frühesten Begründungsjahren, wie also auch diese Platane.</p>
<p>Das Spielhaus neben der Platane diente dem Herzogspaar als Stätte für festliche und gesellige Veranstaltungen, mit einem Kinderspielplatz vor der Tür war es Treffpunkt zum Kartenspiel und geselligen Zusammensein. Direkt neben der Platane befindet sich heute im Gebäude das Museum zur Geschichte Hohenheims, es wird vom Archiv der Universität verwaltet. Gleich rechts neben dem Eingang ist darin ein großes Modell mit maßstabgetreuer Nachbildung der englischen Gartenanlage mit ihren Bäumen, Gewässern und Gebäuden zu sehen. Um das Modell herum wird in Vitrinen die Entwicklung der Gartenkunst in Europa dargestellt im Zusammenhang mit der Geschichte der Hohenheimer Gärten und ihrem Exotischen Garten, Botanischen Garten, Schlossgarten und Landschaftsgarten.</p>
<p>In der Umgebung dieser Platane stehen noch etliche weitere alte exotische Bäume mit besonders beeindruckenden Rinden-und Stammstrukturen: das müssen Sie selbst erleben! Wir sind stolz, dass wir mit &#8222;unserem&#8220; Nationalerbe-Baum jetzt hier auch dazugehören und freuen uns auf die Feier im Mai.</p>
<p><em>Text und Bilder: Andreas Roloff</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_4_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/01-20221208_140634.jpg" title="mächtiger ovaler Stamm der Platane im Exotischen Garten der Hohenheimer Gärten am Spielhaus, über 3 m breit">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/01-20221208_140634-400x284.jpg" alt="Platane Hohenheim: mächtiger ovaler Stamm der Platane im Exotischen Garten der Hohenheimer Gärten am Spielhaus, über 3 m breit" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/01-20221208_140634.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/01-20221208_140634-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-2320" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/02-20221208_142642.jpg" title="mit seinem eindrucksvollen Borkepuzzle, das sich ständig verändert…">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/02-20221208_142642-400x284.jpg" alt="Platane Hohenheim: mit seinem eindrucksvollen Borkepuzzle, das sich ständig verändert…" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/02-20221208_142642.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/02-20221208_142642-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-2321" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/03-20230216_073611.jpg" title="Die oben rechts gelblich gefärbte Narbenform zeigt eindeutig, dass die unten in rechter Mitte auf dem Wurzelanlauf liegende Borkeschuppe genau von dort oberhalb abgefallen ist.">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/03-20230216_073611-400x284.jpg" alt="Platane Hohenheim: Die oben rechts gelblich gefärbte Narbenform zeigt eindeutig, dass die unten in rechter Mitte auf dem Wurzelanlauf liegende Borkeschuppe genau von dort oberhalb abgefallen ist." srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/03-20230216_073611.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/03-20230216_073611-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-2322" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/04-20230216_073733-ps.jpg" title="Welche von diesen Borkeschuppen wird hier wohl als nächste abfallen – vielleicht die kätzchenförmige in der Mitte?">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/05-20230216_073824-ps.jpg" title="rechts großflächig &quot;gehäutete&quot; fast weiße Stammregion, links oberhalb von der Bildmitte eine braune Hefekringel-förmige Schuppe ganz kurz vorm Abfallen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/06-20221208_142325.jpg" title="sehr platanentypische Stammgabelung in etwa 4 m Höhe, die den Charakter des Baumes prägt und hier auf seinen möglichen Ursprung seiner Zwieselpflanzung hindeuten kann">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/07-20221208_142143.jpg" title="beeindruckender, diesen Gartenteil prägender 35 m hoher Riesenbaum am Spielhaus">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/07-20221208_142143-400x284.jpg" alt="Platane Hohenheim: beeindruckender, diesen Gartenteil prägender 35 m hoher Riesenbaum am Spielhaus" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/07-20221208_142143.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/07-20221208_142143-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-2326" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/08-20221208_142520.jpg" title="von der Ostseite ganz anderes Stammbild: gleichmäßiger in Form und Struktur">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/09-P1000119-ps1-Elefantenfuss.jpg" title="&quot;Elefantenfuß&quot; einer Platane am Straßenrand, die den Bordstein &quot;verinnerlicht&quot;">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/10-20221208_143345-ps.jpg" title="Erläuterungstafel zu den Hohenheimer Gärten der Universität Hohenheim">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/11-20230216_074930.jpg" title="am Tag der Vereinbarungs-Unterzeichnung (16.2.) wunderschöner Sonnenaufgang zwischen dem Ehrenbaum und dem Spielhaus gegen 8 Uhr">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2023/02/12-20230216_115113.jpg" title="… und erste Frühblüher am Stammfuß">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/platane-am-spielhaus-im-exotischen-garten-der-hohenheimer-gaerten-stuttgart-hohenheim-baden-wuerttemberg/">Platane am Spielhaus im Exotischen Garten der Hohenheimer Gärten (Stuttgart-Hohenheim, Baden-Württemberg)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Käppeles-Linde“ in Hochmössingen</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/kaeppeles-linde-in-hochmoessingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2020 07:12:59 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=1126</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/kaeppeles-linde-in-hochmoessingen/">„Käppeles-Linde“ in Hochmössingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 class="et_pb_module_header"><strong>„Käppeles-Linde“ (Sommer-Linde) in Hochmössingen </strong></h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Baumart</strong></td>
<td>Sommer-Linde (<em>Tilia platyphyllos</em>)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Standort:</strong></td>
<td>Nordausgang von Hochmössingen vor der Agatha-Kapelle, an der Dornhaner Straße gegenüber Nr. 56, Abzweigung Römlinsdorfer Straße.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter:</strong></td>
<td>ca. 600 (500-800 sind möglich)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td>etwa 7,90 m</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Höhe:</strong></td>
<td>18 m</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td>N 48.314070, O 8.531666</td>
</tr>
<tr>
<td><b>NEB seit:</b></td>
<td>26. September 2020 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2020/09/27/linde-hochmoessingen-als-fuenfter-nationalerbe-baum-ausgerufen/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_5">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" width="100%" height="300px" frameborder="0" allowfullscreen src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#15/48.3127/8.5350"></iframe><a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></p> </div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit <strong>ca. 7,90 m Stammumfang</strong> ist die „Käppeles-Linde“ (Sommer-Linde) in Hochmössingen eine der stärksten Linden Deutschlands, bei einem Alter von etwa <strong>600 Jahren</strong>. 500-800 Jahre sind möglich, aufgrund des Standortes auf einer Geländeerhebung zwischen 2 Dorfstraßen kann durchaus der Höchstwert zutreffen. Für eine genaue Datierung müsste man Jahrringe messen und dafür einen Bohrspan aus dem Stamm entnehmen, was man diesem kostbaren Baum nicht antun möchte. Zudem ist der intakte Stammmantel viel zu dünn, als dass man dadurch genug Jahrringe erhalten würde – es bleibt also bei Vermutungen, aber die sind spannend bei solchen Methusalembäumen. In der Regel wird vor Ort großzügig gerundet, auch zu diesem Baum gibt es Beschreibungen einer 1000-jährigen Linde. In Hochmössingen ist man damit aber eher zurückhaltend, nennt häufiger vorsichtige 600 Jahre als Alter und überlässt die genaue Altersbeurteilung den Experten.</p>
<p>Ihr Wuchsort soll schon in vorchristlicher Zeit strategische Bedeutung gehabt haben, vermutlich aufgrund seiner exponierten Lage, die einen weiten Blick ins Umland ermöglicht. Darauf deuten keltische Gräberfelder in der Nähe hin. An ihrem Standort ist die Linde sehr dem Wind ausgesetzt.</p>
<p>Die Linde ist ein einzigartig urig anmutendes Gebilde und hat einen bizarr geformten, <strong>vollkommen hohlen Stamm mit &#8222;Höhleneingang&#8220;</strong>. Es wird gemutmaßt, dass es der <strong>älteste Baum Baden-Württembergs</strong> sein könnte. 1000 Jahre ist das Naturdenkmal sicher noch nicht alt, aber 800 Jahre können es sein. Allerdings wurde die jetzt dort stehende Agatha-Kapelle 1480 erbaut – sollte der Baum damals gepflanzt worden sein, wäre er &#8222;nur&#8220; 540 Jahre alt. Es hat aber wohl dort zuvor schon eine andere Kirche gestanden. Und bereits in einer Oberamtsbeschreibung aus dem Jahr 1868 steht geschrieben, die Linde sei „uralt, ganz hohl und von den Stürmen halb zerschlagen“. Besonders im Frühjahr ist es immer wieder ein Wunder, wenn dieser hohle Methusalembaum seine Kräfte mobilisiert und neue Blätter an neuen Zweigen austreibt, neue Jahrringe anlegt und neue Wurzeln entwickelt.</p>
<p>Diese Linde beindruckt offensichtlich die Menschen seit vielen Generationen. Schon in alten Schriften wird sie beschrieben und erwähnt. So schrieb auch der irische Schriftsteller James Henry 1859 über seine Fußreise von Karlsruhe nach Bassano in Italien, und darin auch von diesem eindrucksvollen, ausgehöhlten Lindenbaum, durch den man in den Himmel aufblicken kann. Nach geschichtlicher Überlieferung wurde bereits während des 30-jährigen Krieges von den Schweden rund um diese Linde gekämpft, die Kapelle von 1480 brannte damals 1634 vollkommen ab und blieb bis 1698 in Trümmern.</p>
<p>Die Dorflinde ist innen so komplett hohl, dass man sich wundert, wie sie ihre Krone noch mit Wasser und ihre Wurzeln noch mit Zucker versorgen kann. In die Stammhöhlung passt eine Schulklasse mit 20 Kindern! Der &#8222;Höhleneingang&#8220; in die Linde hat eine gotische Spitzbogenform und ist fast 1,50 m hoch und 1 m breit, zudem gibt es mehrere &#8222;Fenster&#8220; (Löcher im Stammmantel), durch die man hinausschauen oder -steigen kann. Er ähnelt dadurch einer Kapelle. Auch das obere Ende des Stammes ist ein großes Loch wie bei einem Kamin. Dadurch blickt man, in der Linde stehend, in die Krone und im Winter in den Himmel. Es sind Kronensicherungen eingebaut und an zwei Stellen große Äste abgestützt, was zeigt, dass die Kontrolle und Erhaltung der Verkehrssicherheit des Baumes sehr ernst genommen wird. Der Baum sollte bereits in den 1960er Jahren entsprechend einem kritischen Gutachten abgesägt werden, weil er nicht mehr sicher sei. Er lebt aber immer noch, und es geht ihm bestens.</p>
<p>Die Linde befindet sich insgesamt in einem sehr guten Pflegezustand, ein Ast ist kürzlich abgestorben, wo man überlegen muss, wie damit umgegangen wird. Der Baum sieht bereits seit langer Zeit so aus, denn verschiedene Quellen aus dem 19. Jhdt. beschreiben ihn schon in diesem ausgehöhlten Zustand. In Sichtweite der Linde stehen noch vier weitere Linden, die ebenfalls als Naturdenkmäler ausgewiesen sind, aber nicht die Stammstärke dieser Linde erreichen.</p>
<p>Der Stammumfang beträgt derzeit 7,90 m in 1,4 m Stammhöhe. Die Restwandstärke (der noch intakte Mantel des Stammes) ist etwa 5-20 cm dick, sehr fest und trägt die große, 18 m hohe Krone. Dies ist sehr eindrucksvoll, wie auch der Wuchsort: vor der Kapelle, hinter einem Steinkreuz, zwischen 2 Straßen auf einer Erhebung, die von Mauern zur tiefer gelegenen Fahrbahn eingefasst ist. Die Gestalt dieser Linde mit ihrem beachtlichen Umfang und vollkommen hohlen und begehbaren Stamm, aber fast intakter Restwand des Stammes ist einmalig in Deutschland.</p>
<p><em>Text von Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Baumpflege- und Sicherungsmaßnahmen</strong> (großteils erfolgt):</p>
<ul>
<li>Überprüfung der Verkehrssicherheit und Einschätzung der Lebenserwartung</li>
<li>routinemäßige Kronenpflege</li>
<li>Optimierung des Stammumfeldes</li>
<li>Kontrolle der vorhandenen Kronensicherungen</li>
<li>vorsichtige Einkürzung von überhängenden Kronenteilen</li>
<li>Kontrolle und ggf. Einkürzung eines abgestorbenen Stämmlings</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_17">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="8"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_5_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2020/08/05-P7072951-ps.jpg" title="Ensemble Baum und markantes Steinkreuz">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2020/08/01-20200707_143531-ps.jpg" title="&quot;Baumhöhle&quot; mit großem &quot;Eingang&quot;">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2020/08/01-20200707_143531-ps-400x284.jpg" alt="Linde Hochmössingen: &quot;Baumhöhle&quot; mit großem &quot;Eingang&quot;" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2020/08/01-20200707_143531-ps.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2020/08/01-20200707_143531-ps-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-1132" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2020/08/01-P7072981-ps.jpg" title="Für Kinder ein attraktiver Aufenthaltsort">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2020/08/02-P7072932-ps.jpg" title="Große &quot;Kaminöffnung&quot; nach oben">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2020/08/03-20200707_143555-ps.jpg" title="Öffnungen im Stamm mit Blick in die Krone">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2020/08/01-20200707_143414-ps.jpg" title="Stammmantel versorgt die gesamte Krone">
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					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/K1600_hochmoessingen_winter-400x284.jpg" alt="Die Linde in winterlicher Pracht, Foto: S. JAUD" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/K1600_hochmoessingen_winter.jpg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2021/01/K1600_hochmoessingen_winter-400x284.jpg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-1396" />
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/kaeppeles-linde-in-hochmoessingen/">„Käppeles-Linde“ in Hochmössingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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