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	<title>Stiel-Eiche-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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	<description>Für den Schutz alter Bäume in Deutschland</description>
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	<title>Stiel-Eiche-Archiv - Nationalerbe-Bäume Deutschland</title>
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		<title>Friederiken-Eiche im Hasbruch bei Bremen (Kreis Oldenburg, Niedersachsen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/friederiken-eiche-im-hasbruch-bei-bremen-kreis-oldenburg-niedersachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 18:56:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/friederiken-eiche-im-hasbruch-bei-bremen-kreis-oldenburg-niedersachsen/">Friederiken-Eiche im Hasbruch bei Bremen (Kreis Oldenburg, Niedersachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Friederiken-Eiche im Hasbruch bei Bremen (Kreis Oldenburg, Niedersachsen)</strong></h1></div>
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<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Naturschutzgebiet Hasbruch bei Delmenhorst, Forstamt Neuenburg der Niedersächsischen Landesforsten; nahe der Autobahn A 28 zwischen Bremen und Oldenburg (Abfahrt 18: Hude), Parkplatz an der Revierförsterei, von dort ausgeschildert etwa 15 min Fußweg zur Friederikeneiche durch das Naturschutzgebiet; Landkreis Oldenburg, Niedersachsen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 800 Jahre (700 &#8211; 900 J.), aus Standort, Baumgestalt, historischer Bestandesgeschichte hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,95 m (Taille in 0,6 m Stammhöhe, gemessen März 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 25 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 53.070750, O 8.476500</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">März 2026 (die Ausrufung ist am Do 27. August 2026 geplant)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_0">
				
				
				
				
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die besonders alte und europaweit berühmte Friederiken-Eiche wurde nun von uns als Nationalerbe-Baum ausgewählt. Sie wächst im Naturschutzgebiet (NSG) Hasbruch, welches mit seinem auf Teilflächen naturwaldartigen Zustand für die Kenntnisse der dortigen Waldgeschichte und natürlichen Waldentwicklung große Bedeutung hat und interessante Einblicke zur Lebenserwartung alter Eichen liefert.</p>
<p>Das unterbliebene Bestandesmanagement hat nämlich dazu geführt, dass dort etliche von den vielen uralten Eichen inzwischen abgestorben sind, da sie im hohen Alter immer kleiner werden (&#8222;Kronenrückzug&#8220;), in der Folge von Konkurrenzbäumen überwachsen und durch deren Beschattung schließlich zum Absterben gebracht werden können.</p>
<p>Das NSG Hasbruch ist bekannt dafür, dass dort seit etwa 150 Jahren auf Teilflächen nicht mehr in die Bestandesentwicklung eingegriffen wurde, um die natürlichen Abläufe zu erforschen und besser sichtbar zu machen. Nur bei der Friederiken-Eiche hat man eine Ausnahme gemacht und Konkurrenzbäume zurückgedrängt, so dass sie überlebt hat und von uns als Nationalerbe ausgewählt wurde. Die Niedersächsischen Landesforsten sind sehr stolz, dass sie damit nun auch einen Nationalerbe-Baum in ihren Wäldern erhalten und wir uns mit darum kümmern, dass er weiterhin eine freie Krone entwickeln und möglichst lange in Würde altern kann.</p>
<p>Die zu findenden Altersschätzungen zur Friederiken-Eiche reichen von 500 bis 1.500 Jahre, darüber staunt man. Wir haben uns daher sehr intensiv mit dem Alter dieser Eiche befasst, denn das war noch mit entscheidend, ob sie Nationalerbe-Baum werden kann bzw. soll. Wir geben ja auf unserer Website (nicht auf der Baumtafel) auch das Alter an, immer mit einer Spanne der Schätzungen basierend auf belastbaren Informationen. Der erfahrene Alteichenkenner Jeroen Pater hat die Friederiken-Eiche in seinem Buch &#8222;Riesige Eichen&#8220; ausführlich mit historischem Hintergrund und Bildmaterial beschrieben, und sie wird von ihm mit einem Alter von 500-800 Jahren eingeschätzt, maximal 700-800. </p>
<p>Wir selbst haben durch die ständigen Untersuchungen an alten Bäumen von den vielen gemeldeten Nationalerbebaum-Kandidaten inzwischen umfangreiche Erfahrungen mit der Alterseinschätzung, darunter auch an sehr vielen alten Eichen und landen so bei 700-900 Jahren für die Friederikeneiche. Dabei wird der nasse Standort berücksichtigt, der dort zu einem geringeren Zuwachs und somit zu höherem Alter führt.</p>
<p>Die vormals vielen uralten knorrigen Eichen im Hasbruch stammten ursprünglich aus einem Hutewald (seit dem 13. bis ins 19. Jahrhundert), sind also zunächst mit relativ freier Krone aufgewachsen. Das sieht man der Friederikeneiche auch heute noch eindeutig an, da sie einen im unteren Abschnitt z.T. schiefen und noch mit dicken Ästen versehenen Stamm aufweist. So könnte eine Eiche nicht aussehen, die im dichten Bestand aufgewachsen ist, da dann die unteren Äste durch Lichtmangel schnell abgestorben wären und der Stamm infolge der Konkurrenz von Nachbarbäumen gerade nach oben wächst. Das bedeutet: sie stand ihr Leben lang halbwegs frei und hatte daher eine gute Belichtung der Krone, mit der Folge eines guten Zuwachses in den ersten Jahrhunderten ihres Lebens. Auch in den Unterlagen zum Hasbruch steht, dass dies im 13. Jahrhundert ein Weide- und Hutewald des Klosters war.</p>
<p>Weiter gibt es in einem Buch von J.G. Kohl (1864: &#8222;Die alten Eichen im Oldenburgischen – Nordwestdeutsche Skizzen&#8220;, S. 7-26) auf Seite 23 in der 7. Zeile den hochinteressanten und glaubhaften Satz, dass bei der Untersuchung einer gefällten Rieseneiche im Hasbruch Jahrringe von der Stärke eines kleinen Fingers (= 10-12 mm) und welche von wenigen (= 2-4) Millimetern Stärke gegeben habe.</p>
<p>Das hört sich realistisch an und wenn man auf diese Weise 500 Jahrringe einschätzt mit </p>
<ul>
<li>100 Jahrringen von 10 mm Breite   = 100 cm </li>
<li>200 Jahrringen von 7 mm Breite     = 140 cm</li>
<li>200 Jahrringen von 3 mm Breite     <u>=   60 cm</u></li>
</ul>
<p>macht das zusammen 300 cm  x 2 = Stammdurchmesser 6,00 m aus. </p>
<p>Dann wären es allerdings bei 6 m Stammdurchmesser fast 20 m Stammumfang, was bei Eichen nicht möglich ist. Die Friederiken-Eiche hat aktuell etwa 8 m Stammumfang (was ja auch sehr beachtlich ist).</p>
<p>Will man auf das verbreitet genannte Alter der Friederikeneiche von 1.250 Jahren kommen bei 8 m Stammumfang = ca. 2,50 m Stammdurchmesser, dann hätte eine Stammhälfte 1,25 m Dicke. Darin müsste über das <strong>gesamte(!)</strong> Baumleben von den mutmaßlichen 1.250 Jahren ein <strong>mittlerer</strong> Zuwachs von nur 1 mm Jahrringbreite erfolgt sein. Das ist aus unserer Sicht ausgeschlossen: keine Eiche in Deutschland hatte über so einen langen Zeitraum einen so geringen Zuwachs, auch nicht die ältesten, sondern meist mindestens 2-5 mm. So ist z.B. die berühmte Ivenacker Methusalem-Eiche mit einem Stammumfang von 11,55 m glaubhaft 850 Jahre alt.</p>
<p>Daher gehen wir wohlwollend von etwa 800 Jahren Lebensalter (700 – 900 Jahre) der Friederikeneiche aus, was ja auch oberste Liga in Deutschland ist.</p>
<p>Als aktueller Handlungsbedarf wird derzeit das Kleinhalten von Konkurrenzbewuchs im unteren Kronenbereich erkannt und soll zeitnah und dann regelmäßig vorgenommen werden.</p>
<p>Der oft als &#8222;Urwald&#8220; bezeichnete Hasbruch ist auch weit über die Region hinaus bekannt und berühmt für seine vielen weiteren alten und z.T. skurrilen Baumgestalten, u.a. beeindruckende Hainbuchen und Rot-Buchen. Zudem sind die Prozessabläufe dort sehr gut untersucht. Ich kenne das NSG Hasbruch seit 45 Jahren und war schon 13 mal dort, u.a. um Fotos für Vorlesungen und Vorträge zu machen. Und auch als meine Mutter bis vor wenigen Jahren in ihrem hohen Lebensalter im Seniorenheim in Bremen lebte, sind wir öfters dorthin gefahren, da sie es sich ausdrücklich gewünscht hat.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/07/Gross-02-IMG_20260211_114716-af.jpeg" title="der charakterstarke Methusalem rundherum voll erlebbar aus gebührendem Abstand">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/07/Gross-08-P9198902-ps-Hasbruch.jpeg" title="unbedingt noch weiter im eindrucksvollen &quot;Urwald&quot; umsehen: z,B. nach imposanten Hainbuchen">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/friederiken-eiche-im-hasbruch-bei-bremen-kreis-oldenburg-niedersachsen/">Friederiken-Eiche im Hasbruch bei Bremen (Kreis Oldenburg, Niedersachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/eiche-im-schlosspark-putbus-auf-ruegen-kreis-vorpommern-ruegen-mv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 14:18:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/eiche-im-schlosspark-putbus-auf-ruegen-kreis-vorpommern-ruegen-mv/">Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Schlosspark der Landstadt Putbus im Südosten der Ostsee-Insel Rügen: am Weg durch den Park von der unteren östlichen Ecke des Marktes (am Theater) hinunter zum Marstall. Das Eichenpaar steht nach etwa 100 m links am Weg, beidseitig einer Bank, davon die Eiche rechts der Bank mit geschlossenem Stamm. Es gibt von allen Parkseiten etliche Parkzugänge mit Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge. Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 450 Jahre (400 &#8211; 500 Jahre, aus Standort, Baumgestalt, historischen Bildern und Parkgeschichte hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,05 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen März 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 20 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 54.351556, O 13.470323</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">März 2026 (die Ausrufung ist am Sa 1. August 2026 um 14:00 Uhr geplant)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_1">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die ausgewählte Eiche steht am Parkweg von der südöstlichen Marktecke hinunter zum Marstall mit Schwanenteich, nach etwa 100 m links am Weg und ist der rechte Baum des dortigen Eichenpaares beidseitig der Bank. Man sollte sich etwas Zeit für die Bank zwischen den beiden Eichen nehmen, da dies ein starker Ort der Inspiration ist. Und anschließend auch den riesigen Park erkunden, um auf den vielen geschwungenen Wegen und einigen Park-Alleen die schöne Landschaft und herrlichen Ausblicke zu genießen.</p>
<p>Der Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens passt sich wunderbar in das leicht hügelige Gelände ein und enthält zahlreiche dendrologische Besonderheiten, auch Bäume z.T. höheren Alters. Die beiden ältesten dürften die ausgewählte Eiche und ihre Schwester neben der Bank sein – sie sind sicherlich gleichzeitig gepflanzt worden, allerdings heute in einem sehr unterschiedlichen Zustand. Denn die andere wurde vor 100 Jahren ausgemauert und mit Zement verfüllt, was damals der Stand des Baumwissens war: das sollte man bei hohlen Bäumen machen, um sie vor Pilzen zu schützen und zu stabilisieren. Für beides hat sich dies dann später leider als falsche &#8222;Behandlung&#8220; erwiesen, und daher wurde die Füllung später wieder entfernt, was nochmal Schaden gemacht hat. Deshalb ist die andere, genannt &#8222;Hohle Eiche&#8220; fast vollkommen hohl und hat in ihrem Stamm große Öffnungen.</p>
<p>Mit ihrem geschätzten Alter von 450 Jahren müssen die beiden Eichen noch aus der Zeit vor der Parkgründung stammen – auf einer alten Parkkarte von 1834 sind sie schon als ältere Bäume eingezeichnet. Der Park wurde (erst) im 18. Jahrhundert im französischen Stil begründet, aber schon bald im 19. Jhdt. grundlegend wieder umgestaltet zu dem heutigen englischen Landschaftsgarten. Dies hat Jahrzehnte in Anspruch genommen und wurde damals zweideutig als &#8222;grüne Revolution&#8220; bezeichnet. Dafür verantwortlich waren Fürst Wilhelm Malte zu Putbus mit seiner Gattin Fürstin Luise.</p>
<p>Die Fürstin hat maßgeblicher an der Parkgestaltung mitgewirkt als bisher angenommen, sowohl zu Lebzeiten des Fürsten (z.B. wenn er häufig auf seinen langen Reisen war) als auch nach seinem Tode, als sie einige Zeit das Parkmanagement selbst übernommen hat. Daher hat die Stadt für diesen Nationalerbe-Baum nun den neuen Namen &#8222;Schlosspark-Eiche Fürstin Luise&#8220; gewählt, um auch ihre Leistungen anzuerkennen und bekannter zu machen (Bäume und Alleen mit seinem Namen gibt es schon). Die beiden Eichen stehen interessanter Weise am Entstehungsort der Parkanlage: es ist unterhaltsam sich vorzustellen, wie das Eichenpaar mit Bank dazwischen dem Fürstenpaar immer wieder als Ort der Inspiration bei der Parkentwicklung gedient haben könnte…</p>
<p>Im Park gibt es zudem etliche sehr schöne Ausblicke sowohl in die Parklandschaft als auch in die Weite des Umlandes, z.T. bis zur Ostsee (zum Rügischen Bodden bei Lauterbach) und zur Insel Vilm. Eine Allee wurde schon damals vom Schlosspark bis zum Bodden in Lauterbach angelegt (etwa 2,5 km). Lange geschlossene Alleen mit insgesamt über 30 Baumarten sind ja ein besonders starkes &#8222;Markenzeichen&#8220; der Insel Rügen.</p>
<p>Berühmt ist der Schlosspark Putbus auch für seinen Bärlauchbestand – eine aromatische Heil- und Gewürzpflanze der Krautschicht, die angenehm nach Knoblauch schmeckt, aber nicht dessen Geruchs-Nebenwirkungen hat. Die Bärlauchblätter werden im Park kontrolliert gesammelt und in umliegenden Gaststätten verarbeitet.</p>
<p>Putbus macht zudem seinem Ruf als Rosenstadt alle Ehre: rund um den Park, z.B. am Markt lässt sich die beeindruckende Sortenvielfalt direkt erleben. Und weiter gibt es etliche attraktive Möglichkeiten im und am Park, nett einzukehren – wo ich die besondere leckerste Torte gegessen habe, verrate ich hier nicht. Aber die gibt es jedes Mal, wenn ich dort bin, und sie kennen mich dort schon… (ich brauche nichts mehr zu sagen, wenn ich komme). Ich kenne den Park seit 25 Jahren, da wir seit damals regelmäßige Rügenurlauber waren (und sind). Sehr sehenswert ist auch direkt am Park der große Rundplatz &#8218;Circus&#8216; mit seinen 9 radförmig angelegten Alleen, etwas weiter östlich als der Markt.</p>
<p>Heutzutage sind solche Parkanlagen eine Herausforderung für die Verantwortlichen durch den Klimawandel: infolge von immer mehr sowie längeren und extremeren Hitze- und Trockenperioden sind in den letzten 10 Jahren besonders viele Altbäume abgestorben, so auch etliche hier in Putbus. Daher ist das Parkmanagement aktuell ein wirklich kompliziertes Thema, denn man möchte einerseits das Kunst- und Lebenswerk – hier von Fürst und Fürstin zu Putbus – erhalten, muss aber den Baumartenbestand an die Veränderungen anpassen.</p>
<p>Es gibt inzwischen einige Ansätze mit Baumartenwechsel auch hier im Park, wo eine eindrucksvolle Mischung aus den schon bisher vorhandenen Baumarten mit neuen einheimischen und nichtheimischen gelungen ist, die testweise nun im Park neu eingeführt werden. Das bleibt spannend und man muss bei Bäumen lange Geduld haben, bis eine abschließende Beurteilung der neuen Arten möglich ist…</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-01-IMG_20230902_084851.jpeg" title="Wenn man vom Markt kommt, kann man die beiden Eichen in der Parklandschaft nicht übersehen.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-02-IMG_20260316_094817-af1.jpeg" title="das imposante Eichenpaar mit Bank am Weg, rechts die von uns ausgewählte">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-05-IMG_20260319_130358.jpeg" title="Stammaufteilung in 3 Stämmlinge in etwa 6 m Höhe">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-06-20220315_165223-af2.jpeg" title="Der linke Baum – auch als &#039;Hohle Eiche&#039; bezeichnet – war früher ausgemauert.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/06/Gross-07-IMG_20230902_085305-af.jpeg" title="ihr Stamm heute fragmentiert und mit &quot;Durchblick&quot;">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/eiche-im-schlosspark-putbus-auf-ruegen-kreis-vorpommern-ruegen-mv/">Eiche im Schlosspark Putbus auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen, MV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Dicke Eiche Endlichhofen (am Dorfrand, bei Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/dicke-eiche-endlichhofen-am-dorfrand-bei-nastaetten-im-rhein-lahn-kreis-rheinland-pfalz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 11:02:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/dicke-eiche-endlichhofen-am-dorfrand-bei-nastaetten-im-rhein-lahn-kreis-rheinland-pfalz/">Dicke Eiche Endlichhofen (am Dorfrand, bei Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Dicke Eiche Endlichhofen (am Dorfrand, bei Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">in der Gemeinde Endlichhofen, zur Verbandsgemeinde Nastätten gehörig; am südlichen Ortseingang, beim Beginn des Sträßchens Schultheisengärten 1, mit eigener Bushaltestelle &#8218;Endlichhofen Dicke Eiche&#8216; an der Kreisstraße K 80 von Ruppertshofen nach Oelsberg, im rechtsrheinischen Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 500 Jahre (400 – 600 Jahre, aus Standort, Baumgestalt und Ortshistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,75 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen Jan. 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 25 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 50.200466, O 7.820572</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;"> 28. Juni 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/06/29/sehr-besondere-ausrufung-der-dicken-eiche-endlichhofen-rheinland-pfalz-bei-bad-ems/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_2">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es handelt sich um eine ästhetisch besonders schöne und interessante Uralteiche, mit etlichen Totästen (von denen möglichst viele erhalten bleiben sollen) und vielen alters- und lebensgeschichtlich bedingten &#8222;Macken&#8220;. An ihr sind so ziemlich alle Methoden der Baumpflege und -sicherung der vergangenen Jahrzehnte &#8222;ausprobiert&#8220; worden, wie sie früher nach dem jeweiligen zeitlichen Kenntnisstand angewendet wurden. Zum Glück wurde sie aber kaum beschnitten. In letzter Zeit ist die Eiche in den sehr guten Händen eines engagierten Baumpflegers und -Sachverständigen, der nun unterstützt wird von uns und einem jungen Arboristenteam unseres neuen DBU-Projektes ArBoR:Net, worüber er sich sehr freut.</p>
<p>Der amtierende und seit seiner Kindheit in Endlichhofen lebende Ortsbürgermeister hat mir berichtet, dass die Eiche in den 1970er Jahren nach seiner Erinnerung kaum besondere Beachtung fand. Damals hatten sie als Kinder gerne in ihrer Nähe gespielt, dort alle paar Jahre viele Maikäfer gefangen und sind mit Räuberleiter in ihr großes Stammloch geklettert. Das jährliche Maifeuer wurde dann lange Zeit auf dem Platz bei der Eiche gefeiert, und man traf sich gerne und oft unter ihr. Seit Anfang der 1980er Jahre fanden jährlich Dorffeste an der Eiche statt.</p>
<p>1974 rauchten Jugendliche in ihrem hohlen Stamm und es entstand ein Feuer, das sich zu einem Vollbrand des ganzen Baumes entwickelte, den die Feuerwehr erst nach 2 Tagen mit Schaum löschen konnte. Ein Gutachten ergab damals, dass der Baum dadurch einen enormen Schaden genommen hatte – man hat sich aber dafür ausgesprochen, die Eiche als Ortswahrzeichen unbedingt zu erhalten.</p>
<p>Ursprünglich hatte sie einen stammnahen Ring aus Bruchsteinen um den Stammfuß, später sogar einen Betonring. Beides wurde etwa 1980 wieder entfernt, um eine Wurzelbehandlung und eine &#8222;Baumsanierung&#8220; durchzuführen, das Stamminnere wurde mit Pilzbekämpfungsmittel ausgespritzt. Mitte der 1990er Jahre erfolgte erneut eine &#8222;Baumsanierung&#8220;, nachdem ein großer Ast abgebrochen war. Es wurden Seile, Gurte und Stangen eingebaut. Alles erfolgte immer nach dem jeweiligen Stand des Wissens, der sich seitdem aber laufend veränderte.</p>
<p>Danach wurde Steinmehl zur Bodenverbesserung unter den Kronenbereich ausgebracht und der Wurzelbereich mit einer Strohdecke geschützt. Die jungen Blätter am Baum wurden im Sommer mehrmals mit einem Mittel gegen Mehltau besprüht. Es brach erneut ein sehr großer Ast ab, und seitdem wurden regelmäßige Baumkontrollen durchgeführt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/DEU_Endlichhofen_COA.svg?utm_source=commons.wikimedia.org&#038;utm_campaign=index&#038;utm_content=original" alt="" title="" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Seit 2005 ist die Eiche prägender Teil des Gemeindewappens von Endlichhofen (Wappen Endlichhofen: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DEU_Endlichhofen_COA.svg">Own work using: [1]</a>, Public domain, via Wikimedia Commons)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mitte des ersten 2000er Jahrzehnts erfolgten weitere Bodenverbesserungen. 2007 entfernte man die Strohdecke wieder bis auf 5 cm Stärke, 2008 wurden eine Düngung und Bodenbelüftung durchgeführt. 2010 errichtete man einen Rastplatz vor der Eiche und installierte erstmals eine Hinweistafel zum Baum. 2015 wurde der Kronenbereich mit einem Rundholzzaun abgegrenzt und auf die Gefahr durch herabfallende Äste mit Warnschildern hingewiesen. 2017 und 2023 wurden Filme über die Eiche gedreht (u.a. vom SWR).</p>
<p>Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat die Eiche 2014 als zweitdickste Eiche von Rheinland-Pfalz ausgezeichnet, was auch heute noch zutrifft.</p>
<p>Mit dieser umfassenden, wenn auch stark gekürzten Aufzählung von historisch belegten Ereignissen und Maßnahmen an der Eiche dürfte sie einer der bestdokumentierten Bäume des Landes sein. Das liegt u.a. an der schon lebenslang vorhandenen Wertschätzung und Zuneigung des heutigen Ortsbürgermeisters zur Eiche und da er auch schon zuvor von 1997 bis 2009 Ortsbürgermeister war (und nun erneut seit 2024). Mein großer Dank an Herrn Ortsbürgermeister Ulrich Birkenstock für all diese umfassenden Informationen!</p>
<p>Der aktuelle Zustand der Eiche ist altersentsprechend nicht ohne Probleme und &#8222;Macken&#8220;, die aber auf dem heutigen baumbiologischen Kenntnisstand und mit aktuellen Sichtweisen und Methoden der Baumpflege beherrschbar sind. Der aktuell für diese Eiche seit etwa 20 Jahren zuständige sehr erfahrene und versierte Baumpfleger wird nun zusammen mit einem jungen Arboristenteam aus dem DBU-Projekt ArBoR:Net umfassende behutsame Maßnahmen an der Eiche durchführen, die ihren langfristigen Erhalt und Schutz sichern sollen.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll ist diese Eiche auch durch ihre Alleinstellung in Dorfnähe, und vom Umfeld der Eiche aus ist der weite Blick in die hügelige Landschaft des &#8222;Blauen Ländchens&#8220; (im rheinland-pfälzischen Hintertaunus) so attraktiv.</p>
<p>Ich bezeichne diese Eiche seit der ersten Minute unserer Bekanntschaft als &#8218;Caspar David Friedrich-Eiche&#8216;, denn sie ist der Inbegriff von uralten Eichen, wie sie der berühmte Maler über alles liebte und vielfach darstellte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_2  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260129_120450-af.jpeg" title="Wenn man in Endlichhofen ankommt, kann man die Dicke Eiche am Ortseingang nicht übersehen.">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260129_120450-af-400x284.jpeg" alt="Dicke Eiche Endlichhofen: Wenn man in Endlichhofen ankommt, kann man die Dicke Eiche am Ortseingang nicht übersehen." srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260129_120450-af.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-01-IMG_20260129_120450-af-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4291" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-02-IMG_20260129_120749.jpeg" title="bei Raureif ein unglaublicher, surrealistischer Anblick: schöner kann eine alte Eiche nicht aussehen">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-02-IMG_20260129_120749-400x284.jpeg" alt="Dicke Eiche Endlichhofen: bei Raureif ein unglaublicher, surrealistischer Anblick: schöner kann eine alte Eiche nicht aussehen" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-02-IMG_20260129_120749.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-02-IMG_20260129_120749-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4292" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-03-IMG_20260129_120939.jpeg" title="der gewaltige hohle Stamm mit Eingang für Kinder oder kriechende Erwachsene">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-04-IMG_20260129_121158.jpeg" title="und im Stamminneren der Blick bis in die Krone">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-05-IMG_20260325_150426.jpeg" title="ästhetisch perfekte Krone in Osterstimmung">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-06-IMG_20260325_152159-af.jpeg" title="mit Blick nach Nordosten in die weitläufige Landschaft des rheinland-pfälzischen Hintertaunus">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-07-IMG_20260325_152440-af.jpeg" title="großes Stammloch von einem vor langer Zeit ausgebrochenen starken Ast/Stämmling">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/05/Gross-08-IMG_20260325_152804-af.jpeg" title="Aussehen wie in einem Bild von Caspar David Friedrich vor 200 Jahren mit Sonnenscheibe (o.l.)">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/dicke-eiche-endlichhofen-am-dorfrand-bei-nastaetten-im-rhein-lahn-kreis-rheinland-pfalz/">Dicke Eiche Endlichhofen (am Dorfrand, bei Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<item>
		<title>Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/steinbank-eiche-im-fuerst-pueckler-park-muskau-oberlausitz-sachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:26:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/steinbank-eiche-im-fuerst-pueckler-park-muskau-oberlausitz-sachsen/">Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Fürst Pückler-Park Bad Muskau: im Ort ist der Park von überall ausgeschildert, Parkplätze und etliche Zugänge gibt es von der Clara-Zetkin-Straße und der Parkstraße vom polnischen Grenzübergang in nordwestlicher Richtung. Die Eiche steht am sog. Petzoldweg, etwa 100 m von der Neiße (Grenze zu Polen) entfernt auf freier Wiese. Ostsachsen: Oberlausitz; Landkreis Görlitz, Sachsen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 450 Jahre (350 – 550 Jahre, aus Standort, Baumgestalt, historischen Bildern und Parkgeschichte hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,10 m (an Taille in 1,1 m Stammhöhe, gemessen April 2026)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 22 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 51.551211, O 14.724901</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">29. Mai 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/05/30/erfolgreiche-60-ausrufung-der-steinbank-eiche-im-fuerst-pueckler-park-bad-muskau-oberlausitz-sachsen/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_3">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die ausgewählte Eiche steht am Petzoldweg im Muskauer Park, nicht weit von der Neiße und ist einfach zu finden, wenn man im deutschen Parkteil auf dem nah am Fluss verlaufenden Weg von der Doppelbrücke nach Nordwesten läuft: dann ist es die vierte alte Eiche am Weg, durch die Steinbank nicht zu verfehlen. Dies ist nun neuerdings der östlichste Nationalerbe-Baum Deutschlands! Die große Steinbank an dieser Eiche wurde vor etwa 170 Jahren am Stammfuß platziert, inzwischen wächst sie in die Eiche ein – dies wird weiter fortschreiten und bleibt spannend mitzuverfolgen.</p>
<p>Solche alten Eichen sind auch immer ein bedeutender Lebensraum  für eine große Anzahl seltener, bedrohter Tierarten (im Stamminneren und in ihrer Krone): vor allem Insekten, darunter ganz besonders viele Käferarten. Daher sind ihre Baumpflege und ggf. -Sicherungsmaßnahmen auch immer eine Herausforderung, um dabei möglichst viele dieser Habitatstrukturen zu erhalten.</p>
<p>Was mag die damals Verantwortlichen bewogen haben, die Steinbank genau an dieser Eiche zu platzieren? Dazu ist nichts bekannt, aber man darf annehmen, dass sie ihnen besonders wichtig war. Vermutlich war es sogar einer ihrer Lieblingsplätze damals: mit Blick über die Wiesen der Auenlandschaft auf all die besonderen alten Bäume. Das Alter der Eiche ist schwer zu schätzen: hat sie Grundwasser-Anschluss? Das ist dort in etwa 10 m Tiefe für Eichen zwar erreichbar, die Neiße wird allerdings immer mal in längeren Trockenperioden zu einem beschaulichen Flüsschen mit wenig Wasser. Und sie kann auch zu extremen Hochwassersituationen führen wie zuletzt im August 2010.</p>
<p>Es gibt ein eindrucksvolles naturgetreues Aquarell der Steinbank-Eiche von etwa 1860: damals sah sie auch schon älter aus mit großer Krone, aber wohl kaum über 250 Jahre. Und in den letzten Jahrzehnten wird sie eher langsamer gewachsen sein, da ihre Krone nicht mehr groß ist.</p>
<p>Zu alten Eichen Im Muskauer Park und Umgebung ist gerade ein spannendes und sehr schönes Buch erschienen: &#8222;Odin, Thor, Hermann: die Generation 500+ (ein Spaziergang zu den Muskauer Uralteichen)&#8220; von der Stiftung &#8218;Fürst-Pückler-Park Bad Muskau&#8216; (Cottbus 2026, Umfang 132 Seiten mit 175 Abbildungen: alte und neue Fotos, Aquarelle und Karten).</p>
<p>Auf der Website <a href="http://www.muskauer-park.de/welterbe">www.muskauer-park.de/welterbe</a> erfährt man, dass der Muskauer Park seit 2004 auf der UNESCO-Welterbeliste steht <em>&#8222;…und maßgeblich Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871) zu verdanken ist. Er schuf beiderseits der Neiße ein Meisterwerk, das als der klassische Landschaftsgarten bezeichnet wird. Der grüne Fürst gilt als Begründer der modernen Landschaftsgestaltung mit Einflüssen, die über Europa hinaus bis nach Amerika reichten. Pücklersche Prinzipien sind nach wie vor aktuell: Mit seinen 1834 erschienenen „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“ verfasste er ein bis heute viel zitiertes Lehrbuch. Neben allgemeinen Hinweisen zur Anlage eines Landschaftsgartens beschreibt Pückler darin seine Vision des Muskauer Parks, der sich heute auf dem Territorium zweier Staaten erstreckt. Durch einen gemeinsamen deutsch-polnischen Antrag gelangte der Park auf die Welterbe-Liste. Nicht zuletzt wurde damit das grenzüberschreitende Management bei der Pflege des kulturellen Erbes von Pückler gewürdigt</em>.&#8220; Viele weitere interessante Informationen schließen sich auf dieser Website an.</p>
<p>Der Geschäftsführer der Stiftung &#8218;Fürst-Pückler-Park Bad Muskau&#8216; und sein Team sind begeistert über die nun erfolgte höchstrangige Auszeichnung ihrer Steinbank-Eiche als Nationalerbe-Baum und fassen dies (zu Recht) als Anerkennung ihres Engagements für Erhalt, Schutz und Entwicklung der riesigen Parkanlage auf. Es ist eine große Verantwortung, dieses Erbe zu bewahren, und sehr eindrucksvoll, wie erfolgreich ihnen das gelingt. Und nun kommt also die Steinbank-Eiche auch noch als Nationalerbe mit hinzu, dabei unterstützen wir die Verantwortlichen auch mit fachlichem Beirat.</p>
<p>Eindrucksvoll: Fürst Pückler kaufte damals privat etliche alte Eichen in der Umgebung mit dem zugehörigen Grundstück, um sie zu schützen! Daher gibt es in der Region (im Park und in den nahen Siedlungen) eine beachtliche Anzahl noch lebender alter Eichen, die sehr beeindrucken. Sie alle wurden in die Auswahl für unsere Nationalerbe-Baumsuche einbezogen, aber schnell war sehr deutlich, dass die Steinbank-Eiche unser Favorit für diese Region in Sachsen ist.</p>
<p>Die Lage der Parkanlage ist sehr einmalig, das wird auch Fürst Pückler schon damals so empfunden haben und hat sich deshalb gerade dort so in die Landschaftsgestaltung hineingesteigert (sein Wirken in Bad Muskau erfolgte etwa 1815 – 1845). Dies wird sogar von manchen als &#8222;Parkomanie&#8220; bezeichnet – den Begriff kannte ich bisher noch nicht. Das Besondere der Landschaft für den Park ist die Neiße mit ihren hügeligen Wiesenlandschaften, dies hat Pückler aufgegriffen sowie genial verstärkt und inszeniert mit den vielen alten einzeln stehenden Bäumen. Daher ist der Park auch dendrologisch sehr bedeutsam und europaweit bekannt.</p>
<p>Heutzutage sind solche Parkanlagen eine Herausforderung für die Verantwortlichen durch den Klimawandel: infolge von immer mehr sowie längeren und extremeren Hitze- und Trockenperioden sind in den letzten 10 Jahren besonders viele Altbäume abgestorben, so auch in Bad Muskau. Parks im Klimawandel zu managen, ist ein kompliziertes Thema, denn man möchte einerseits das Kunst- und Lebenswerk – hier von Pückler – erhalten, muss aber den Baumartenbestand an die Veränderungen anpassen. Es gibt inzwischen einige Parkanlagen, wo eine eindrucksvolle Mischung aus den schon bisher vorhandenen Baumarten mit neuen einheimischen und nichtheimischen gelungen ist, die testweise nun im Park eingeführt werden. Das bleibt spannend und man muss bei Bäumen lange Geduld haben, bis eine grundlegende Beurteilung der neuen Arten möglich ist…</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_3  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20260228_113618.jpeg" title="der eindrucksvolle Eichensolitär mit Steinbank: ein sehr beliebtes Fotomotiv (Bild nicht gestellt)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20260228_113618-400x284.jpeg" alt="Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau: der eindrucksvolle Eichensolitär mit Steinbank: ein sehr beliebtes Fotomotiv (Bild nicht gestellt)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20260228_113618.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-01-IMG_20260228_113618-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4193" />
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				</a>
				</div></div><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_3_1"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-IMG_20260228_113813-af.jpeg" title="in ihrer Pracht und Würde seit Fürst Pücklers Hauptwirkungszeit vor etwa 200 Jahren">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-IMG_20260228_113813-af-400x284.jpeg" alt="Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau: in ihrer Pracht und Würde seit Fürst Pücklers Hauptwirkungszeit vor etwa 200 Jahren" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-IMG_20260228_113813-af.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-02-IMG_20260228_113813-af-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4194" />
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				</a>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-03-IMG_20260228_113821.jpeg" title="&quot;Steinbank-Eiche&quot; – da weiß jeder sofort, welcher Baum gemeint ist">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-04-IMG_20260228_113903-af.jpeg" title="die Bank wird umwachsen: in 100 Jahren könnte sie von der Eiche &quot;verschlungen&quot; sein">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-05-IMG_20260228_114235.jpeg" title="Standort am Petzoldweg, einem besonders schönen Weg durch die Parkanlage nah an der Neiße">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-06-IMG_20260228_113153.jpeg" title="die &quot;Hohle Eiche&quot; nicht weit entfernt: hohl sind alle Uralteichen, aber hier sieht man es mal…">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/04/Gross-07-P5171094-af-Bad-Muskau.jpeg" title="direkt am Oder/Neiße-Fernradwanderweg: schon vor 10 Jahren ein Stopp an der Eiche (von Görlitz nach Stettin)">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/steinbank-eiche-im-fuerst-pueckler-park-muskau-oberlausitz-sachsen/">Steinbank-Eiche im Fürst-Pückler-Park Muskau (Oberlausitz, Sachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<item>
		<title>Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/flehmuellers-eiche-nordhausen-landkreis-nordhausen-am-suedharz-thueringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 10:57:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/flehmuellers-eiche-nordhausen-landkreis-nordhausen-am-suedharz-thueringen/">Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">am Rand des Liethberges, nördlich vom nordöstlichen Rand des Nordhäuser Stadtteils Krimderode auf einem Höhenweg 400 m über Wiesen, oder direkt von der B4 (keine Parkplätze dort) etwa 100 m Aufstieg auf einem Trampelpfad am Waldrand; Landkreis Nordhausen, Thüringen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 650 Jahre (600-700 Jahre nach Standort, Baumhistorie und -gestalt)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">7,35 m (in 1,3 m Stammhöhe, gemessen Nov. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 20 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 51.533872, O 10.780689</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">05. Juni 2026 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/06/10/wunderschoene-ausrufung-der-flehmueller-eiche-in-nordhausen-mit-bundesumweltminister-schneider/">Fotos &amp; Bericht</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_4">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Name &#8222;Flehmüllers Eiche&#8220; (ist sogar in Navis mit diesem Namen zu finden) geht auf eine nette Geschichte zurück, die sich so tatsächlich zugetragen haben kann: am Flüsschen Zorge, im Tal unterhalb der beeindruckenden Eiche, stand früher eine Gipsmühle. Die Zorge führte fast regelmäßig im Frühjahr und Herbst Hochwasser. Der Sage nach musste der damalige Besitzer der Gipsmühle daher oft vor den Wassermassen flüchten, rettete sich dann mit seiner Familie auf den nahen Berg und suchte unter dieser Eiche Schutz. Dort flehte der Müller dann (&#8222;Fleh-Müller&#8220;), dass seine Mühle von einer Katastrophe verschont bleiben und durch das Hochwasser nicht zerstört werden möge – was Erfolg gehabt hat!</p>
<p>Ab 1829 wurde der alte Hutewald um die Eiche begonnen abzuholzen. Aus den genannten Gründen von Flehmüllers Wunschgebeten hat sich ein örtlicher Rittergutsbesitzer damals vehement für den Erhalt dieser &#8222;sagenumwobenen&#8220; Eiche eingesetzt, und das wurde tatsächlich befolgt. Sie hat also auch große Bedeutung für die lokale Waldgeschichte dort.</p>
<p>Und das Besondere an dieser Eiche ist nun zudem, dass sie Bundesumweltminister Carsten Schneider persönlich als Nationalerbe-Baum ausgesucht hat. Dafür wurde ihm ein Exposé mit 4 Thüringer Kandidaten übersandt (ausgewählt aus den bisher 26 Baummeldungen für Thüringen). Da es ein Baum der Stadt Nordhausen als Eigentümer ist, freut es die Nordhäuser Stadtverwaltung mit ihrem Oberbürgermeister und den Stadtgrün-Verantwortlichen natürlich ganz besonders, dass sich der Minister für ihre uralte Eiche entschieden hat: dies wird zu Recht als große Ehre empfunden. Und zudem hat der Bundesminister auch gleich seinen Wunschtermin für die Ausrufung mitgeteilt, dem natürlich gerne entsprochen wird, da er persönlich daran teilnehmen will.</p>
<p>Die eindrucksvolle Eiche ist markantes Wahrzeichen vor den Toren der Stadt Nordhausen und wurde bereits dreimal vorgeschlagen, u.a. von der Stadt selbst. Sie steht sehr exponiert auf dem Höhenrücken und im Regenschatten des Harzes am Südharzer Karstgebiet (einer Trockenregion), so dass sie – noch dazu mit ihrem früheren Aufwuchs im Wald – einen deutlich geringeren Zuwachs gehabt haben dürfte als viele andere Eichen. Das ist bei der Alterseinschätzung zu berücksichtigen, so dass wir bei etwa 650 Jahren landen und damit also ihr Alter sogar höher einschätzen als viele andere. Eigentlich würde man dort eher eine Trauben-Eiche als eine Stiel-Eiche erwarten, unter dem Baum lagen im Herbst aber vor allem Stieleichen-Blätter, weniger Traubeneichen-Blätter. Das wird natürlich im kommenden Sommer nochmal gezielt überprüft.</p>
<p>Die Flehmüller-Eiche vermag Geschichten zu erzählen wie kaum ein anderer Baum in der Region. Als ausgewiesenes Naturdenkmal genießt sie sowohl in der Bevölkerung als auch bei den Verantwortlichen eine besondere Wertschätzung und Aufmerksamkeit.</p>
<p>Beeindruckend sind ihre mächtigen Wurzelanläufe, die zeigen, dass der Untergrund an dieser Stelle schwer durchwurzelbar war und ist. Das könnte z.B. an einem größeren Gesteinsblock liegen, der sich dort im Boden befindet. Denn die Eiche steht direkt am 250 km langen Südharzer &#8222;Karstwanderweg&#8220; durch eine sehr besondere Landschaft, die auf die gesteinsauflösende Wirkung des Wassers in den Gipsböden des Südharzes zurückgeht: mit Höhlen, Erdfällen und Dolinen, Karstquellen, Bachschwinden und Flussversinkungen, Karstkegeln, Schlotten, geologische Orgeln, Felsen und weißen Wänden – so nennen das Besondere dort die Geologen…</p>
<p>Also Waidmannsheil für Ihre demnächst 10-tägige traumhafte Wanderung von Sangerhausen bis Bad Grund entlang dem südlichen Harzrand! So hatte uns auch ein begeistertes Wandererpaar diese Eiche gemeldet, als sie staunend daran vorbeikamen, denn der Mega-Wanderweg führt unmittelbar am Baum vorbei – dort hat man etwa die Hälfte der Gesamtstrecke geschafft, also Zeit für ein Bergfest auf dem 245 m hohen Liethberg… Für bequeme Rast- und Sitzmöglichkeiten ist dort gesorgt. Vom Bahnhof und von der Innenstadt sind es 4,5 km zur Eiche.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_14">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_4  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_4_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20251112_094931-Flehmuller-Ei-Ndhsn.jpeg" title="der mächtige Veteran auf der Anhöhe">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20251112_094931-Flehmuller-Ei-Ndhsn-400x284.jpeg" alt="Flehmüllers Eiche Nordhausen: der mächtige Veteran auf der Anhöhe" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20251112_094931-Flehmuller-Ei-Ndhsn.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20251112_094931-Flehmuller-Ei-Ndhsn-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4103" />
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				</a>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20251112_095307.jpeg" title="mit richtig dickem Stamm, der mehr Jahrringe enthält als man vermutet…">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-04-IMG_20260114_121955.jpeg" title="Der gewaltige Stammanlauf…">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-07-IMG_20260114_122556.jpeg" title="Blick nach Norden Richtung Harz (in Wolken) über die Ortschaft Niedersachswerfen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-08-20260114_095635-ps.jpeg" title="Nordhausen: an der Flaniermeile vom Bahnhof zur Innenstadt mit schönen Cafés und super leckerer Torte…">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/flehmuellers-eiche-nordhausen-landkreis-nordhausen-am-suedharz-thueringen/">Flehmüllers Eiche Nordhausen (Landkreis Nordhausen am Südharz, Thüringen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 19:37:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/">Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Ortsteil Lindstedt der Hansestadt Gardelegen: im Gutspark Lindstedt, gleich hinter dem großen Gutshof, am nördlichen Ende der Straße Zum Lindengut (öffentlich zugänglich); Altmarkkreis, Sachsen-Anhalt</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 400 Jahre (300 – 500 Jahre, aus Standort, Baumgestalt und Parkhistorie hergeleitet)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">5,80 m (an Taille in 1,2 m Stammhöhe, gemessen Mai 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 15 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N <span>52.594444</span>, O <span>11.528103</span></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">14. Juni 2026(<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2026/06/17/traumhafte-ausrufung-der-grossen-eiche-am-gutshof-lindstedt-gardelegen-sachsen-anhalt-an-alter-thingstaette/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_5">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Diese großkronige Stiel-Eiche ist bisher ziemlich unbekannt gewesen und wurde von den Eigentümern selbst gemeldet. Sie steht zusammen mit weiteren alten Eichen auf einem historischen Platz, der eine starke Ausstrahlung hat und vor 1.000 Jahren ein Thingplatz gewesen sein könnte: man kann sich dort so gut wie selten irgendwo sonst vorstellen, wie ein Thingplatz im frühen Mittelalter ausgesehen haben könnte. Auch ein 15 x 15 m großer Turmhügel (Motte) mit umlaufendem Graben befindet sich auf dem Areal. Es ist ein Nachbau der in unmittelbarer Nähe befindlichen Überreste einer mittelalterlichen Turmhügelburg (Bodendenkmal).</p>
<p>Die Nachricht, dass diese besondere dicke Eiche Nationalerbe-Baum wird, hat auf dem Gutshof und im Dorf (wie auch darüber hinaus) eine große positive Wirkung ausgelöst, da sich die Eigentümergemeinschaft (der gemeinnützige Verein &#8218;Förderverein Historische Region Lindstedt e.V.&#8216;) dort sehr beeindruckend für den Erhalt des historischen Gutshof-Ensembles engagiert und dafür schon viel investiert hat – und nun diese Auszeichnung ihrer Eiche für ihr Engagement dort erhält. Ziel des Vereins ist die Bewahrung des kulturhistorischen und naturräumlichen Erbes der Region durch die Erforschung, Dokumentation bzw. Pflege und Erhaltung im Sinne einer nachhaltigen Landnutzung und Landschaftsentwicklung. Dazu zählt auch die Erhaltung und Weiterentwicklung des Gutshofes, d.h. seiner prägenden denkmalgeschützten Gebäude und des sehr naturnah belassenen Gutsareals einschließlich Gutspark.</p>
<p>Die auserlesene Eiche hat einen eindrucksvollen, etwas schrägen Stamm mit vielen dicken Ästen und 2 Astausbruchlöchern im unteren Stammbereich, und darüber teilt sich der Stamm ab etwa 5m Stammhöhe in zahlreiche Stämmlinge, die ein breite Krone bilden. Im zentralen Wipfelbereich gibt es etliche Totäste, die dem Baum enorm Charakter verleihen. Sie sollen ausdrücklich erhalten bleiben und werden regelmäßig mit einem speziellen Verfahren auf ihre Holzfestigkeit geprüft. Denn solche Äste können in Eichenkronen über 100 Jahre bruchsicher erhalten bleiben, da ihr Holz nach dem Absterben des Astes austrocknet und dann sehr pilzresistent ist.</p>
<p>Wer dort zum ersten Mal ankommt, sollte sich eine Stunde Zeit nehmen und die starke Wirkung des Eichenhains genießen. Um die von uns ausgewählte dickste Eiche herum stehen dort noch 5 weitere ältere Eichen, das macht die enorme Wirkung des Platzes aus. Es können allerdings nicht mehr die Ursprungseichen sein, denn keine von ihnen ist heute 1000 Jahre alt. Und natürlich hat man an so einem magischen Ort in der Vergangenheit ausgefallene Bäume ersetzt und nachgepflanzt, der Kreis der Umrandungsbäume ist allerdings nicht mehr vollständig. Interessant ist, dass dort ansonsten vieles mit Linde heißt: der Ort Lindstedt, das Lindengut… und Linden gibt es tatsächlich auch reichlich dort, sie müssen dann früher wohl noch weit mehr in der Überzahl gewesen sein. Phänomenal ist an diesem Platz am Dorfrand auch der Blick weit in die Landschaft, das passt ebenfalls so gut zu seiner möglichen früheren Funktion als Verhandlungs- und Gerichtsort.</p>
<p>Man kann auch wunderbar auf dem Gutshof Lindstedt übernachten, 100 m von der Eiche entfernt (Anmeldung einfach über die Gutshof-Website). Die flache Landschaft um Lindstedt und bei Gardelegen ist ein sehr schöner Wiesen- und Waldwechsel mit Gewässern, der immer wieder zu Überraschungen führt, wenn man dort mit dem Rad herumfährt, wandert oder mit dem Auto kommt. Ein Stopp in Gardelegen lohnt unbedingt mit der historischen Altstadt. Und die ca. 900-jährige Hansestadt ist übrigens die drittgrößte Stadt von Deutschland (mit über 600 qkm Fläche, nach den Stadtstaaten Berlin und Hamburg), mit fast 22.000 Einwohnern im Altmarkkreis Salzwedel.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_5  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_5_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20260121_101021-Lindstedt.jpeg" title="starker Baum mit breiter, großer Krone (Durchmesser der Krone etwa 30 m)">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20260121_101021-Lindstedt-400x284.jpeg" alt="Große Eiche Lindstedt: starker Baum mit breiter, großer Krone (Durchmesser der Krone etwa 30 m)" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20260121_101021-Lindstedt.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-01-IMG_20260121_101021-Lindstedt-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-4082" />
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				</a>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-02-IMG_20260214_124029.jpeg" title="unterer Stammbereich mit starken Ästen, darüber Aufteilung des Stammes in zahlreiche Stämmlinge">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-04-IMG_20260121_101800.jpeg" title="schon seit Jahrhunderten ein mystischer starker Ort">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-06-IMG_20260214_102620.jpeg" title="auf dieser Stammseite besonders wilde urtümliche Borkestrukturen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2026/03/Gross-07-IMG_20260214_104052.jpeg" title="der &quot;Thingplatz&quot; mit der monumentalem Eiche und im Hintergrund der Gutshof">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/nationalerbe-baum-eiche-lindstedt/">Eiche Lindstedt (im Gutspark, zu Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alte Eiche in Bremen-Vegesack (2. Baum im Stadtstaat &#038; Bundesland Bremen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/alte-eiche-in-bremen-vegesack-2-baum-im-stadtstaat-bundesland-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 02:07:32 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=3778</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/alte-eiche-in-bremen-vegesack-2-baum-im-stadtstaat-bundesland-bremen/">Alte Eiche in Bremen-Vegesack (2. Baum im Stadtstaat &#038; Bundesland Bremen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Alte Eiche in Bremen-Vegesack (2. Baum im Stadtstaat &amp; Bundesland Bremen)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">im Stadtteil Vegesack, Bremen-Nord (nördlich des Nebenflüsschens Lesum von der Weser), in der kleinen Straße Ritterkamp vor Haus Nr. 3a; Bundesland: Stadtstaat und Hansestadt Bremen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 400 Jahre (350-450)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">6,35 m in 1,3 m Stammhöhe (gemessen im März 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 25 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 53.175777, O 8.627812</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">23 . August 2025 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2025/08/24/hochgenuss-bei-der-feier-zur-ausrufung-der-alten-eiche-in-bremen-vegesack/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_6">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
            <iframe loading="lazy" width="100%" height="100%" frameborder="0" allowfullscreen src="//umap.openstreetmap.de/de/map/nationalerbe-baume_6639?scaleControl=true&#038;miniMap=true&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;allowEdit=false&#038;moreControl=false&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=false&#038;onLoadPanel=undefined&#038;captionBar=false&#038;feature=null&#038;measureControl=null#14/53.1789/8.6290"></iframe>
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Privatbäume kommen nicht so oft als Nationalerbe-Baum zur Auswahl, da bei ihnen sehr genau geprüft werden muss, ob sie zugänglich bzw. öffentlich frei sichtbar sind und dies auch bei einem möglichen Eigentümerwechsel (durch z.B. Erbschaft oder Verkauf) in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten gesichert so bleiben wird. Denn unsere Bäume sollen erlebbar sein und bleiben, sonst können sie ihre Funktion für unsere Ziele nicht erfüllen.</p>
<p>Dieser Baum steht direkt am Sträßchen auf dem privaten Grundstück, und die Eigentümer sind überglücklich, begeistert und stolz, dass ihre Eiche nun mit in die obersten Baumliga Deutschlands aufgenommen wird. Die Stiel-Eiche ragt mit ihrer riesigen Krone auch über Nachbargrundstücke und die Straße, hat bisher wenig Pflege- und Sicherungs-Maßnahmen erfahren und wird von uns nun als erstes eingehend untersucht und darauf aufbauend behutsam gepflegt und sicher(er) gemacht – soweit dies notwendig und sinnvoll ist. Zudem übernehmen wir dafür ja auch gleich die Kosten, und diese Eiche wird der erste Anwendungsbaum für unser neu gegründetes Altbaumspezialisten-Netzwerk ArBoR:Net, so dass ein junges Baumpflege-Team die Überprüfung vornimmt und sie dann im großen Team und unter Beteiligung eines erfahrenen älteren Altbaumspezialisten diskutiert und realisiert wird. Das sind spannende und aussichtsreiche Zeiten, in denen sich nun das Bewusstsein für den großen Wert alter Bäume in Deutschland durch die Nationalerbe-Bauminitiative spürbar positiv verändert.</p>
<p>Eine so große und alte Eiche in einem Bremer Stadtteil (der bis 1939 eigenständige Ortschaft war) muss etwas kulturell Bedeutsames als Ursache haben, z.B. einen mittelalterlichen Gerichtsplatz oder ein wichtiger Dorf-Treffpunkt als Besprechungsort, sonst wäre sie nicht über 4 Jahrhunderte von allen Holzernte-Maßnahmen verschont geblieben. Vegesack war im Mittelalter von größerer Bedeutung für die Schifffahrt und seit dem 19. Jhdt. mit einer großen Werft bedeutsam für den Schiffsbau, da die Wesermündung nicht weit entfernt ist. Ich selbst habe in meiner Jugend dort noch Stapelläufe damals riesiger Tankerschiffe von dieser Werft miterlebt. Im 19. Jahrhundert war Vegesack eigenständiges Amt, dann sogar Stadt und wurde erst 1939 nach Bremen eingemeindet.</p>
<p>Dies dürfte die stärkste Eiche von Bremen sein, sie war aber bisher fast unbekannt! Und das wäre sie wohl auch geblieben, wenn der weitsichtige und baumfreundliche Eigentümer sie nicht selbst gemeldet hätte. Wir sind ihm dafür sehr dankbar, denn so kommt nun auch diese private Eiche in den Genuss der Beachtung und Förderung durch unsere Initiative und soll gerne 1000 Jahre in Würde alt werden. Es ist uns bewusst, dass dieses Ziel und Anliegen sehr, sehr mutig ist, aber wir wollen damit auch vorführen, dass sogar Privatbäume höchstrangigen Stellenwert unter den Uraltbäumen haben sollen oder erlangen können. Zudem stehen die bald 100 Nationalerbe-Bäume stellvertretend für alle alten Bäume in Deutschland, damit wir mehr für ihren Erhalt tun und nicht nur jammern, dass sie gefährlich wären oder im Weg stehen oder gelegentlich Blätter und Früchte herunterfallen.</p>
<p>Bei diesem Riesenbaum in einem Privatgarten macht es gewaltigen Eindruck sich klarzumachen, dass in seiner Krone hunderte von Tier-, Pilz-, Flechten- und Algenarten seit Jahrhunderten miteinander ungestört leben durften und weiterhin dürfen – Hochachtung für die heutigen und alle vorherigen Eigentümer, dass sie dies ermöglicht haben. Und wir sind jetzt als Deutsche Dendrologische Gesellschaft mit beteiligt und unendlich stolz darauf.</p>
<p>So kommen wir gut voran bei der gewollten Bewusstseinsbildung und sind sehr glücklich, dass unsere Initiative immer größere Beachtung erhält, was an den immer häufigeren Medienanfragen und der inzwischen sehr beachtlichen Anzahl von täglichen und monatlichen Aufrufen unserer Webseiten messbar ist. Und auf der 50. Ausrufung am 2. Juli in Ivenack haben wir vom Förderer und von höheren politischen Ebenen die Ansage erhalten, unbedingt schleunigst so weiterzumachen wie bisher – geht los!</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_6  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_6_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/07/Gross-01-IMG_20250305_122806-ps.jpeg" title="Wenn man aus Südosten kommt, erschlägt einen erstmal dieser Anblick der Rieseneiche.">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/07/Gross-01-IMG_20250305_122806-ps-400x284.jpeg" alt="Riesige Eiche im Bremer Privatgarten: Wenn man aus Südosten kommt, erschlägt einen erstmal dieser Anblick der Rieseneiche." srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/07/Gross-01-IMG_20250305_122806-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/07/Gross-01-IMG_20250305_122806-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3770" />
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				</a>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/07/Gross-02-IMG_20250305_122954-ps1.jpeg" title="in einem Privatgarten die dickste Eiche der Stadt Bremen – das gibt es nicht so oft">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/07/Gross-03-IMG_20250305_123049.jpeg" title="Der mächtige Stamm mit über 6 m Umfang dominiert das gesamte Anwesen.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/07/Gross-04-IMG_20250305_125748.jpeg" title="Die Eiche überragt mehrere Grundstücke und die Straße.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/07/Gross-05-IMG_20250305_124923-ps.jpeg" title="was für eine imposante Mitbewohnerin im Garten! mit etwa 400 Jahren">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/07/Gross-06-IMG_20250305_125044.jpeg" title="mit der seltenen Garantie für jederzeit einen Ort der Kraftquelle für die Hausbewohner">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/07/Gross-07-IMG_20250305_125612-ps.jpeg" title="…und sollen die heißen Sommer doch kommen – hier kühlt die Eiche!">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/alte-eiche-in-bremen-vegesack-2-baum-im-stadtstaat-bundesland-bremen/">Alte Eiche in Bremen-Vegesack (2. Baum im Stadtstaat &#038; Bundesland Bremen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wolfgangseiche Thalmassing (bei Regensburg, Bayern)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/wolfgangseiche-thalmassing-bei-regensburg-bayern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 08:34:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/wolfgangseiche-thalmassing-bei-regensburg-bayern/">Wolfgangseiche Thalmassing (bei Regensburg, Bayern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Wolfgangseiche Thalmassing (bei Regensburg, Bayern)</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">300 m östlich von Schloss Haus an einem Waldweg (Ende einer Zufahrtsstraße mit Parkplatz): die Wolfgangseiche vor Ort sehr gut ausgeschildert, da Wahrzeichen der Gemeinde Thalmassing im Ortsteil Neueglofsheim, Landkreis Regensburg, Regierungsbezirk Oberpfalz, Bayern</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 800 Jahre (700-850, die bei Recherchen gefundenen Angaben reichen von 400 bis 1300 Jahre)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">9,80 m in 1,3 m Stammhöhe (gemessen Jan. 2025)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 20 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 48.901827, O 12.182629</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">21. Juni 2025 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2025/06/22/bombenwetter-und-stimmung-bei-der-ausrufung-der-wolfgangseiche-in-thalmassing-bei-regensburg-bayern/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_7">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir hatten bisher noch keinen Baum mit einer solchen Altersspanne der Nennungen von 400 bis 1400 Jahren, also mit 1000 Jahren Unterschied! Das ist schon ziemlich krass – und natürlich interessant, wie das möglich sein kann. Zudem gibt es so viele schöne Geschichten (je nach Baumalter), dass die hier nun nicht alle ausgebreitet werden können, man kann sie im Internet unter Wolfgangseiche nachlesen.</p>
<p>Bei dieser monumentalen Eiche ist zunächst rein äußerlich das sehr Besondere ihre eindrucksvolle Gestalt: ein extrem urtümlicher Stamm mit vielen großen und kleinen Beulen, Knollen, Rissen, Öffnungen und einem riesigen Monster-Wurzelanlauf, so dass man Probleme mit der Stammumfang-Messung hat, da fast rundherum bis über 1,3 m Höhe die Wurzelanläufe reichen. Daher variieren auch die Umfangangaben sehr, denn die &#8222;Taille&#8220; befindet sich in fast 2 m Höhe, was deutlich oberhalb der vorgegebenen Messhöhe liegt: man soll in 1,3 m Stammhöhe messen, bei Beulen darüber oder darunter oder an der Taille, falls sie unter dieser Höhe auftritt.</p>
<p>Wenn man vor dem Baum steht, braucht man erstmal eine Weile, um seine Körpersprache zu verarbeiten, und man fragt sich zwangsläufig: was muss dieser Baum schon alles erlebt haben? Und so kam und kommt man dann auf mystische Altersschätzungen und ließ sich auch schon früher schöne Geschichten dazu einfallen – die dann über Jahrhunderte immer mehr &#8222;ausgeschmückt&#8220; wurden.</p>
<p>Dass diese Eiche mit ihrer sagenhaften Gestalt dazu verleitet, kann ich sehr gut nachvollziehen – hätte auch Lust, noch eine hinzuzufügen, aber das lassen wir mal besser. Das Baumalter dieser Eiche aus verschiedenen Stammumfang-Messungen herzuleiten, die zu verschiedenen Jahren erfolgt sind, ist auch nicht hilfreich, da man schon bei mehreren zeitnahen Messungen verschiedene Ergebnisse erhält, durch den gewaltigen beuligen Stammanlauf und je nachdem in welcher Stammhöhe man misst und wo andere gemessen haben (wenn es überhaupt genau genannt oder so eingehalten wurde).</p>
<p>In die Eiche haben schon öfters Blitze eingeschlagen, sie hat bereits mehrmals gebrannt und der über 10 m fast waagerecht ausladende dicke unterste Ast liegt seit über einem Jahrhundert auf Stützen nahe dem Boden (das sieht man auch schon auf alten Zeichnungen und Fotos), ursprünglich war er freitragend und viel dicker als heute. Es wird diskutiert, wie man mit den drei heutigen Aststützen umgeht: ob sie ideal sind oder den Ast schädigen könnten oder evtl. zu störend für den ästhetischen Eindruck der Eiche sind? Man muss jedenfalls behutsam damit umgehen, da der Baum die Stützen inzwischen in seine Statik &#8222;eingebaut&#8220; hat. Und bisher hat der Ast ja die Stützmaßnahmen gut &#8222;verkraftet&#8220;, vor langer Zeit war er sogar zeitweise aufgehängt am Stamm, z.B. mit einer Leiter, dazu gibt es ein Bild im Buch &#8222;Der Heilige Wolfgang&#8220; von 1894.</p>
<p>Mehrere große Löcher im Stamm sind beim Ausbrechen großer Äste entstanden, die im dünnen Stammmantel des Baumes keinen Halt mehr fanden. Denn der Stamm ist seit jeher fast vollkommen hohl, wie meistens bei so alten Eichen.</p>
<p>Es wurden auch schon ganz nah Nachfolge-Eichen gepflanzt, was allerdings bei mir sehr gemischte Gefühle auslöst – denn derzeit ist nicht zu erwarten, dass die Methusalemeiche übermorgen abstirbt, und die Nachfolger können in fortgeschrittenem Alter das Bild der heutigen Wolfgangseiche erheblich stören (wie heute schon die beiden Ulmen daneben), da ihre phänomenale Wirkung seit Jahrhunderten auf Alleinstellung beruht.</p>
<p>Einmal im Jahr wird unter der Eiche ein Gottesdienst abgehalten – das ist sicher immer ein schönes Erlebnis.</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_7  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_7_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-01-IMG_20250123_083922.jpeg" title="Anblick des Baumes bei der Ankunft, mit dem &quot;besonderen Ast&quot; heute auf 3 Stützen">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-01-IMG_20250123_083922-400x284.jpeg" alt="Wolfgangseiche Thalmassing: Anblick des Baumes bei der Ankunft, mit dem &quot;besonderen Ast&quot; heute auf 3 Stützen" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-01-IMG_20250123_083922.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-01-IMG_20250123_083922-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3660" />
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				</a>
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-02-IMG_20250123_083818-ps.jpeg" title="Wurzelanläufe bis über 1,50m Höhe, Beulen, Nasen, Risse, Spalten und Löcher">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-03-20230118_124637.jpeg" title="mit Puderschnee noch eindrucksvoller: der rückseitige Stammanlauf">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-04-20230118_125133.jpeg" title="So ein &quot;Ensemble von Macken&quot; hat keine andere Eiche in Deutschland zu bieten – ein besonders starker Charakterbaum!">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-05-IMG_20250123_084253.jpeg" title="Aussehen wie eine Vulkanlandschaft, mit fast 10 m Stammumfang">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-06-20230118_124530-ps.jpeg" title="Bei dem Anblick könnte man tatsächlich an eine tausendjährige Eiche glauben.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-07-IMG_20250123_084906.jpeg" title="Der Ast verselbstständigt sich bereits: er richtet sich an seiner Spitze auf.">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/06/Gross-08-Postkarte-Die-Wolfgangseiche-um-1900-Gemeindearchiv-Thalmassing-ps.jpeg" title="Anblick der Wolfgangseiche um 1900, mit dem Ast auf damals einer Stütze (Foto-Postkarte in Privatbesitz)">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/wolfgangseiche-thalmassing-bei-regensburg-bayern/">Wolfgangseiche Thalmassing (bei Regensburg, Bayern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ivenacker Methusalem-Eiche (bei Stavenhagen, Mecklenburg-Vorpommern)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/ivenacker-methusalem-eiche-bei-stavenhagen-mecklenburg-vorpommern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 15:14:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/ivenacker-methusalem-eiche-bei-stavenhagen-mecklenburg-vorpommern/">Ivenacker Methusalem-Eiche (bei Stavenhagen, Mecklenburg-Vorpommern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572.188px;">
<p>an der Methusalem-Eiche im Hutewald des <em>Nationalen Naturmonuments Ivenacker Eichen</em> beim Gutsdorf Ivenack, zum Amt Stavenhagen gehörend (dort auch nächster Bahnhof); mittig zwischen Waren/Müritz, Neubrandenburg und Demmin (Parkplatz sehr nah in Richtung Ivenack); Lkr. Mecklenburgische Seenplatte, Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p>Der Bestand ist eingezäunt, kann jederzeit durch ein Tor betreten werden, im Sommerhalbjahr ab April bis Oktober wird am Tor von 10:00 bis 17 Uhr Eintritt erhoben, aber immer abends danach und morgens davor sowie im Winter (Nov.-März) ganztags ist freier Zugang durch ein Drehkreuz und Schwingtor am Eingang möglich.</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 850 Jahre (geschätzt – genannt werden 700 bis 1.000 Jahre)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572.188px; height: 23px;">11,55 m in 1,5 m Stammhöhe (oberhalb Stammbeulen; gemessen August 2024)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">ca. 30 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572.188px;">N 53.715932, O 12.949155</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB ab:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572.188px;">02. Juli 2025 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2025/07/04/was-fuer-eine-wuerdige-ausrufung-fuer-den-50-nationalerbe-baum-deutschlands-es-hat-einfach-alles-so-super-geklappt-danke/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_8">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Darauf haben sicher schon viele lange gewartet: eine der berühmtesten Eichen Deutschlands und Europas erhält nun die höchste Auszeichnung für ihre Besonderheiten und herausragenden Eigenschaften: sie wird der 50. Nationalerbe-Baum Deutschlands. Das war schon lange mit den Baum-Verantwortlichen so verabredet.</p>
<p>Im Forstamt Stavenhagen sind Uraltbäume in besten Händen: hier wird seit gut 50 Jahren nachhaltige Waldnutzung und forstliches Management mit Öffentlichkeitsarbeit und Waldpädagogik kombiniert. Dabei liegt der Fokus gleichermaßen auf der hohen Bedeutung und Vereinbarkeit von wirtschaftlichen Zielen, Umweltbildung, Naturschutz und Kulturgeschichte. Es erfolgt ein vorbildliches Management des Forstamt-Teams (Dienstsitz im ehemaligen Marstall in Ivenack).</p>
<p>Das Waldgebiet ist eingezäunt, kann aber jederzeit durch ein Tor betreten werden. Von April bis Oktober wird von 10:00 bis 17:00 Uhr Eintritt erhoben. Vor und nach den Kassenzeiten sowie im Winter (November bis März) ist täglich und ganztags freier Zugang durch ein Drehkreuz und Schwingtor möglich.</p>
<p>Die Ivenacker Eichen werden besonders häufig genannt, wenn Baumfreunde oder -fachleute nach den bekanntesten Bäumen in Deutschland gefragt werden. Nicht zuletzt deshalb wurde die fast tausendjährige Methusalem-Eiche auch schon fünf Mal als Nationalerbe-Baum vorgeschlagen. Sie musste allerdings auf einen besonderen Anlass warten: das Jubiläum als 50. Nationalerbe-Baum im Jahr 2025. Der nächste so herausragende Baum wird dann wohl erst der 100. Nationalerbe-Baum sein, voraussichtlich 2029.</p>
<p>Es gibt im <em>Nationalen Naturmonument Ivenacker Eichen</em>, auch bekannt als Ivenacker Tiergarten, insgesamt noch fünf besonders uralte Eichen. Die nun ausgewählte Methusalem-Eiche ist die beeindruckendste, intakteste und mächtigste, zudem genial inszeniert gleich in der Nähe des Eingangs: mit idealer Wegeführung, dezenter Abgrenzung der nicht zu betretenden &#8222;heiligen&#8220; Fläche unter der Krone, informativen Erläuterungen im Park sowie mit besonders schönen Baumimpressionen und Waldbildern. Zudem gibt es auch nahebei den Baumkronenpfad, den Naturlehrpfad entlang des eiszeitliches Os-Zuges, den Barock-Pavillon mit Dauerausstellung, einen Spielplatz und zum Verweilen ein Café.</p>
<p>Der Wald im Ivenacker Tiergarten hat eine sehr lange Historie. Schon vor über 1.000 Jahren trieben die Slawen ihr Vieh zum Weiden in den Wald bei Ivenack. Im Mittelalter durften sich die Tiere des einst in Ivenack bestehenden Zisterzienserinnenklosters, später auch das Damwild des Grafen im sogenannten Tiergarten unter den Ivenacker Eichen satt fressen. Der dadurch entstandene Hutewald mit seinen typischen Eigenschaften – licht, parkartig und voller knorriger alter Bäume mit ausladenden Kronen – blieb so stets erhalten. Vor allem vielen alten Eichen ist diese Behandlung offensichtlich besonders gut bekommen.</p>
<p>Aufgrund seiner wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und kulturhistorischen Besonderheiten und seiner Seltenheit wurde das Waldgebiet 2016 das erste Nationale Naturmonument in Deutschland. Durch diesen Schutzstatus per Bundesnaturschutzgesetzes ist es wie ein Naturschutzgebiet zu schützen. Der Bund Deutscher Forstleute rief die Ivenacker Eichen in den Jahren 2020 und 2021 zum Waldgebiet des Jahres aus. Grund für die Wahl ist die Erlebbarkeit der mittelalterlichen Waldbewirtschaftungsform der Nutzung als Hutewald, das deutschlandweit wohl einmalige Ensemble bis zu 1.000-jähriger Eichen und die Sicherung des wertvollen Ökosystem im Rahmen verschiedener Naturschutzstrategien und angepasster Waldwirtschaft.</p>
<p>2020/21 erfolgten tiefgehende eigene Untersuchungen des Autors an der Methusalem-Eiche zur Verzweigung (Vitalität) und der Blätter mit einer Hebebühne, die überraschende und höchst interessante Ergebnisse erbrachten. In der südlichen Oberkrone wurden an einem etwa 300-jährigen Ast Traubeneichen-Blätter gefunden, in der nördlichen Kronenmitte desselben Baumes an einem 400 Jahre alten Ast hingegen Stieleichen-Blätter. Dieser Fund bestätigt die schon länger von uns vertretene Hypothese, dass es sich bei diesen Eichenarten um Anpassungstypen (gegenüber Trockenheit) desselben ursprünglichen Blatttyps handelt, die hier nun beide gleichzeitig an der ca. 850-jährigen Methusalem-Eiche vorkommen. 1995 wurde von uns erstmals mit Begründungen die Einschätzung publiziert, dass es sich bei Stiel- und Trauben-Eichen nicht um getrennte Baumarten, sondern um zwei Ökotypen derselben Eichenart handelt, was durchaus Konsequenzen für ihre Verwendung haben könnte. Diese These wird durch die aktuellen Forschungsergebnisse an der Ivenacker Methusalem-Eiche bestätigt und sorgt für intensive Diskussionen in der Fachwelt unter Baumexperten.</p>
<p>Wie ein solcher Eichenhybrid aussieht, lässt sich hervorragend in jedem Portemonnaie auf den kupfernen 1, 2 und 5 Cent-Münzen feststellen – ein Anlass zum Schmunzeln und für mich zu großer Freude, dass ausgerechnet diese Hybrideiche dort abgebildet ist…</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Text und Bilder: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_26">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_8  et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_grid">
				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_8_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-01-20201016_123459-ps.jpeg" title="die Methusalem-Eiche im Ivenacker Tierpark – ein Koloss von Baum mit etwa 850 Jahren und noch vollkommen vital">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-01-20201016_123459-ps-400x284.jpeg" alt="Ivenacker Methusalem-Eiche: die Methusalem-Eiche im Ivenacker Tierpark – ein Koloss von Baum mit etwa 850 Jahren und noch vollkommen vital" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-01-20201016_123459-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-01-20201016_123459-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3529" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-02-IMG_20240327_094740-ps.jpeg" title="sehr einfühlsam abgegrenzter &quot;heiliger Raum&quot; unter der Eichenkrone – hier darf auch mal ein Ast herunterfallen">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-02-IMG_20240327_094740-ps-400x284.jpeg" alt="Ivenacker Methusalem-Eiche: sehr einfühlsam abgegrenzter &quot;heiliger Raum&quot; unter der Eichenkrone – hier darf auch mal ein Ast herunterfallen" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-02-IMG_20240327_094740-ps.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-02-IMG_20240327_094740-ps-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3530" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-03-PA163584-ps.jpeg" title="Blick auf den Uraltbaum von der &quot;Rückseite&quot;, die dann durch unsere Baumtafel zur &quot;Vorderseite&quot; wird">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-04-IMG_20240731_121107.jpeg" title="ein Wunder von Stamm mit dem Gewicht, was er zu tragen hat, und zu 85% hohl ohne Risiko für seine Bruchsicherheit…">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-05-IMG_20240327_094909.jpeg" title="…mit über 11 m Stammumfang">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-06-20201016_123215.jpeg" title="tote Äste gehören auch dazu bei so alten Eichen, sie bleiben aber meist erstmal Jahrzehnte am Baum hängen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-07-IMG_20240327_094948-ps.jpeg" title="erstaunlich vitale Verzweigung (altersentsprechend optimal im &quot;Kurztriebstadium&quot; der Vitalitätsstufe 2)">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-08-IMG_20240327_095158-ps.jpeg" title="Wer ankommt, bleibt stehen und staunt…und staunt…und staunt (es kann auch Tränen geben!).">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-09-P7042887-ps1.jpeg" title="gar nicht so einfach, das Umfangmessen – und in welcher Höhe? ganz einfach: an der &quot;Taille&quot;!">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="284" src="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-09-P7042887-ps1-400x284.jpeg" alt="Ivenacker Methusalem-Eiche: gar nicht so einfach, das Umfangmessen – und in welcher Höhe? ganz einfach: an der &quot;Taille&quot;!" srcset="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-09-P7042887-ps1.jpeg 479w, https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-09-P7042887-ps1-400x284.jpeg 480w" sizes="(max-width:479px) 479px, 100vw" class="wp-image-3537" />
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-10-20201018_095011-ps1.jpeg" title="obere Reihe: Stiel-Eichenblätter aus der nördlichen Kronenmitte, unten Trauben-Eichenblätter aus der besonnten südlichen Oberkrone">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-11-img039-ps1.jpeg" title="die Blätter aus der oberen Südkrone sogar mit starker Behaarung unterseits am Hauptnerv, ganz typisch für Trauben-Eichen">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/04/Gross-12-Wappen_Ivenack_WIKIPEDIA-Ivenack.jpeg" title="das Eichen-Wappen von Ivenack (Quelle: Ivenack auf Wikipedia, mit Erläuterungen zum Wappen)">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/ivenacker-methusalem-eiche-bei-stavenhagen-mecklenburg-vorpommern/">Ivenacker Methusalem-Eiche (bei Stavenhagen, Mecklenburg-Vorpommern)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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		<title>Dicke Eiche Groß Schneen (bei Göttingen, Niedersachsen)</title>
		<link>https://nationalerbe-baeume.de/project/dicke-eiche-gross-schneen-bei-goettingen-niedersachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Georgi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2025 10:19:18 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://nationalerbe-baeume.de/?post_type=project&#038;p=3493</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/dicke-eiche-gross-schneen-bei-goettingen-niedersachsen/">Dicke Eiche Groß Schneen (bei Göttingen, Niedersachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="height: 191px;" border="0">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Baumart</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572px;">Stiel-Eiche (<em>Quercus robur</em>)</td>
</tr>
<tr style="height: 48px;">
<td style="height: 49px; width: 127.812px;"><strong>Standort:</strong></td>
<td style="height: 49px; width: 572px;">Ortschaft Groß Schneen der Gemeinde Friedland, Landkreis Göttingen, ca. 12 km südlich von Göttingen mit perfekter Bus-Anbindung vom Bahnhof dort; von der Straße &#8222;An der Eiche&#8220;  aus unübersehbar steht die Eiche am Seitensträßchen Am Mühlenberg, ca. 350 m westlich der Hauptstraße (von der Durchgangsstraße L 568 von Göttingen nach Friedland und Eschwege die Abzweigung der Seitenstraße Am Dorfe nehmen); Bundesland: Niedersachsen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Alter:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572px;">ca. 450 Jahre (400-500, die bei Recherchen gefundenen Angaben reichen von 275 bis 1000 Jahre)</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>Stammumfang:</strong></td>
<td style="width: 572px; height: 23px;">8,20 m in 1,3 m Stammhöhe (an der Taille, gemessen Okt. 2024)</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><strong>Höhe:</strong></td>
<td style="height: 24px; width: 572px;">ca. 25 m</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 23px; width: 127.812px;"><strong>GPS-Daten: </strong></td>
<td style="height: 23px; width: 572px;">N 51.438165, O 9.924367</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="height: 24px; width: 127.812px;"><b>NEB seit:</b></td>
<td style="height: 24px; width: 572px;">27. April 2025 (<a href="https://nationalerbe-baeume.de/2025/04/28/grosse-partystimmung-zur-ausrufung-der-dicken-eiche-bei-goettingen-gross-schneen-niedersachsen/">Bericht &amp; Fotos</a>)</td>
</tr>
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				<div class="et_pb_code_inner"><div style="max-width:100%; height:300px; margin-bottom:1rem;">
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<a href="https://nationalerbe-baeume.de/nationalerbe-baeume/">Zur Übersicht aller Nationalerbe-Bäume</a></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Verbreitet heißt die Dicke Eiche auf Karten und z.B. in Google Maps &#8222;1000-jährige Eiche&#8220;, aber das großzügige Aufrunden kennen wir ja schon. Bei dieser Eiche wird es allerdings etwas spannender, da sie vor 20 Jahren nach einem Gutachten mit Jahrringmessungen an einem Ast als 275-jährig altersdatiert wurde (also danach heute 295 Jahre alt wäre). Darüber gerät man allerdings sehr ins Staunen bei den Dimensionen dieser dicken Eiche. Die damalige Begutachtung habe ich mir sehr genau angesehen (ohne mich hier in Details zu verlieren) und kann dazu nur sagen: so geht es nicht – von den Jahrringen eines Astes auf das Baumalter zu schließen, ist schlicht unzulässig. Der Stamm ist natürlich hohl bei so einer alten Eiche, daher helfen die noch vorhandenen äußeren = jüngsten Stamm-Jahrringe nicht bei der Altersschätzung, weil man zum frühen Baumleben ja so nichts erfährt. Und diesen ungeheuer beeindruckenden kurzen knolligen und beuligen Stamm möchte man dafür auch nicht anbohren und damit beschädigen.</p>
<p>Dieser Baum wird auch häufig als Gerichtseiche bezeichnet: es soll dort seit dem 13. Jahrhundert eine Halsgerichtsstätte (mit Strafen wie Verstümmelung und Tod) des Amtes Friedland gewesen sein, die erst 1859 aufgehoben wurde. Es ist deshalb möglich, dass auch noch unter dieser damals etwa 275-jährigen Eiche Gericht gehalten worden ist. Im 13. Jahrhundert kann es jedoch diese Eiche noch nicht gewesen sein, da müsste es also einen Vorgängerbaum gegeben haben.</p>
<p>Die das Ortsbild prägende Stiel-Eiche ist seit 1913 als Naturdenkmal ausgewiesen – seit über 100 Jahren, was sehr bemerkenswert ist.</p>
<p>Bei unserer Eigentümersuche zur Eiche war interessant, dass zunächst Unsicherheit bestand, wem der Baum gehört: der Gemeinde oder der Kirche. Letzteres trifft zu, aber das Grundstück ist schon seit fast 100 Jahren an die Gemeinde verpachtet – nun sind die Kirchengemeinde und die Gemeinde beide hellauf darüber begeistert, dass wir gekommen sind, um den Baum zu ehren und in die höchste Baumliga Deutschlands aufzunehmen.</p>
<p>Auch interessant und schön: es gibt kaum im Ort Aufgewachsene, die nicht in ihrer Kindheit viel ihrer Freizeit an, unter, in und auf dieser Eiche verbracht haben, die ein sehr beliebter Treffpunkt war und auch heute noch ist – alle lieben sie!</p>
<p><em>Text und Fotos: Andreas Roloff, TU Dresden</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fotos</strong></h3></div>
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				<div  data-dbdb-image-count-separator=" of "class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="12"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_grid_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_9_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/02/Gross-01-IMG_20241016_102225-ps.jpeg" title="die Dicke Eiche Groß Schneen in voller Pracht und Herbststimmung">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/02/Gross-02-IMG_20250109_120827-ps.jpeg" title="ihr besonderer Charakter von Stamm und Krone noch besser ohne Blätter wirkend">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/02/Gross-03-IMG_20250109_144401-ps.jpeg" title="und am allerbesten mit Schnee, der die Stammstrukturen besonders betont">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/02/Gross-04-IMG_20250109_120859.jpeg" title="&quot;1000-jährige&quot; Eiche – sehr großzügig aufgerundet um mehr als das Doppelte">
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					<a href="https://nationalerbe-baeume.de/wp-content/uploads/2025/02/Gross-05-IMG_20250109_143955.jpeg" title="mit phantastischen Borke- und Stammstrukturen">
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<p>Der Beitrag <a href="https://nationalerbe-baeume.de/project/dicke-eiche-gross-schneen-bei-goettingen-niedersachsen/">Dicke Eiche Groß Schneen (bei Göttingen, Niedersachsen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nationalerbe-baeume.de">Nationalerbe-Bäume Deutschland</a>.</p>
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